Eben dies!vondergraaf hat geschrieben:Wenn man sich dessen bewusst ist und die Spiele eine gute Qualität haben, sehe ich bei dieser Entwicklung allerdings keine Probleme, sondern begrüße sie sogar.
Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of Light entwickeln
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- Kajetan
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
- 3nfant 7errible
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Ähh, tatsächlich hat Ubi das schon während der letzten Gen reichlich gemacht.... Bloody Good Time, Outland, From Dust, I Am Alive etc Dazu noch so angesprochene "crazy" Experimente im midrange Bereich wie die Strategiespiele Endwar und RUSE, die auch mal nen anderen Ansatz gewählt haben, die ganzen verrückten Hasen Spiele usw... Überhaupt haben die auch einiges an exklusives Zeugs für PC oder Wii gebracht, was andere grosse Publisher zb kaum machen
Also ich glaub soviel ändert sich da gar nicht, die machen jetzt nur zum 1. Mal explizit darauf aufmerksam, weil anscheinend für viele Ubisoft nur aus AssCreed besteht ^^
Also ich glaub soviel ändert sich da gar nicht, die machen jetzt nur zum 1. Mal explizit darauf aufmerksam, weil anscheinend für viele Ubisoft nur aus AssCreed besteht ^^
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Freakstyles
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Die sollten lieber mal der gesamten Netzwerkabteilung ne Weiterbildung in Netzwerkstruktur und -wartung bezahlen. Grauenhaft den Ihre Server!
- LP 90
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Und trotzdem bis jetzt kein Beyond Good & Evil 2.
- Usul
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Mag ja sein, daß du hinter die Kulissen blickst und weißt, was abgeht, wie du es schön ausgedrückt hast.Kajetan hat geschrieben:Ich sage ja auch nicht, dass ich mich daran störe. Nur ist es hilfreich zu wissen, woher die Entscheidung kommt, damit man nicht den Fehler macht in Ubisoft etwas zu sehen, was da einfach nicht ist.Usul hat geschrieben: Wie sagte Kohle: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Und wenn bei Ubisoft gute bis tolle UbiArt-Spiele rauskommen, ist es mir persönlich egal, was Marketing ist und was nicht.
Aber ich vermute doch mal stark, daß die wenigsten hier der Meinung sind, daß eine Firma nur etwas für sie macht, damit sie glücklich und zufrieden sind.
Zumal diese Sache sowieso fast schon philosophisch klingt:
Ubisoft macht etwas, um sich bei den Spielern als eine Firma zu profilieren, die sie glücklich macht, ohne sie aber wirklich glücklich machen zu wollen, sondern nur sich eben so zu profilieren. (vereinfacht ausgedrückt)
Das Ergebnis ist, daß die Spieler tatsächlich durch Ubisoft glücklich werden. (vereinfacht ausgedrückt)
Was hat jetzt also Ubisoft erreicht?
- LP 90
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Das ist aber genau das Prinzip der Unsichtbaren Hand nach Adam Smith. Jeder will seinen Vorteil = Vorteil für jeden.Usul hat geschrieben:Mag ja sein, daß du hinter die Kulissen blickst und weißt, was abgeht, wie du es schön ausgedrückt hast.Kajetan hat geschrieben:Ich sage ja auch nicht, dass ich mich daran störe. Nur ist es hilfreich zu wissen, woher die Entscheidung kommt, damit man nicht den Fehler macht in Ubisoft etwas zu sehen, was da einfach nicht ist.Usul hat geschrieben: Wie sagte Kohle: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Und wenn bei Ubisoft gute bis tolle UbiArt-Spiele rauskommen, ist es mir persönlich egal, was Marketing ist und was nicht.
Aber ich vermute doch mal stark, daß die wenigsten hier der Meinung sind, daß eine Firma nur etwas für sie macht, damit sie glücklich und zufrieden sind.
Zumal diese Sache sowieso fast schon philosophisch klingt:
Ubisoft macht etwas, um sich bei den Spielern als eine Firma zu profilieren, die sie glücklich macht, ohne sie aber wirklich glücklich machen zu wollen, sondern nur sich eben so zu profilieren. (vereinfacht ausgedrückt)
Das Ergebnis ist, daß die Spieler tatsächlich durch Ubisoft glücklich werden. (vereinfacht ausgedrückt)
Was hat jetzt also Ubisoft erreicht?
- Shevy-C
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Find ich gut. Mit geringeren Budgets und somit kleineren Absatzzielen, um wirtschaftlich rentabel zu produzieren, kann man auch mal Spiele um eine etwas ausgefallenere Idee herum entwickeln.
CoL und vor allem Rayman Legends haben mir mehr Freude gebracht als viele große Titel der letzten Jahre. Rayman zu viert auf der Couch mit Pizza+Bier ergab etliche Abende, an denen wir fast an Lachkrämpfen verreckt sind. Außerdem auch ein Titel, bei dem sich sogar mal die Freundinnen dazu setzen, herzlichst versagen und trotzdem bei allen Spaß entsteht.
Nur sollten sich bei solchen Spielen die Anforderungen an die technische Seite, die viele Spieler stellen, doch auch mal an das Budget anlehnen. Leider ist "Omg, dem Graphics" immer noch eins der stärksten Zugpferde für Absatz. Die unzähligen "blabla hat 1080p, 60 fps, blablib nicht" Threads mit dazugehörigem Nerdgasm in den Comments zeigen das ja leider.
CoL und vor allem Rayman Legends haben mir mehr Freude gebracht als viele große Titel der letzten Jahre. Rayman zu viert auf der Couch mit Pizza+Bier ergab etliche Abende, an denen wir fast an Lachkrämpfen verreckt sind. Außerdem auch ein Titel, bei dem sich sogar mal die Freundinnen dazu setzen, herzlichst versagen und trotzdem bei allen Spaß entsteht.
Nur sollten sich bei solchen Spielen die Anforderungen an die technische Seite, die viele Spieler stellen, doch auch mal an das Budget anlehnen. Leider ist "Omg, dem Graphics" immer noch eins der stärksten Zugpferde für Absatz. Die unzähligen "blabla hat 1080p, 60 fps, blablib nicht" Threads mit dazugehörigem Nerdgasm in den Comments zeigen das ja leider.
- Kajetan
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Richtig. So die Theorie. Haut in der Praxis zwar nur selten hin, aber es ist eine schöne TheorieLP 90 hat geschrieben:Das ist aber genau das Prinzip der Unsichtbaren Hand nach Adam Smith. Jeder will seinen Vorteil = Vorteil für jeden.
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Falric2
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
So richtig angekommen ist das eigentlich nur bei Ubisoft. Die anderen Majors machen fröhlich weiter oder legen noch eins drauf (Activision mit Destiny).greenelve hat geschrieben:Günstig produziert bedeutet es braucht kleinere Verkaufszahlen, um die Kosten wieder einzuspielen, wodurch die Entwickler mehr Freiheit haben und sich nicht dem Massenmarkt anpassen müssen. Nische und so.
Endlich kommt jenes Schema der Filmindustrie auch in der Spieleindustrie an: Neben den großen Blockbusterstreifen sich auch an kleinen Produktionen zu beteiligen.
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[Shadow_Man]
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Also ich finde es gut, wenn neben den "großen Spielen" auch immer mal etwas kleines Kreatives veröffentlicht wird. Child of Light z.B. ist nämlich echt gut geworden 
- NotSo_Sunny
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Mir gefällt der Gedanke, dass man erst im Kleinen experimentiert und dann später einige Ideen vielleicht auf die größeren AAA-Titel überträgt. Nur bringt das wenig, wenn man in die Kleinen bereits die selben Krankheiten einarbeitet, unter denen bereits die Großen leiden, siehe kaum vorhandener Anspruch.
Wobei es ja schon an für sich cool wäre, wenn Ubi mehr AAA-Games mit ausgefallenen Artstyles macht alla RaymanLegends.
Wobei es ja schon an für sich cool wäre, wenn Ubi mehr AAA-Games mit ausgefallenen Artstyles macht alla RaymanLegends.
- greenelve
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Activision hat Sierra wiederbelebt, als "Plattform" für kleinere Spiele. Nur wurde das noch nicht so richtig präsentiert. Ich musste grad auch nochmal nachschauen, was genau es damit auf sich hat, ich hatte zwei verschiedene Dinge im Kopf, einmal für Retrospiele und einmal für Indieprojekte. >.> Da die großen aber alle in etwa den gleichen Unfug fabrizieren, werden sie auch alle auf den Zug aufspringen...Falric2 hat geschrieben: So richtig angekommen ist das eigentlich nur bei Ubisoft. Die anderen Majors machen fröhlich weiter oder legen noch eins drauf (Activision mit Destiny).
http://www.pcgamer.com/2014/08/12/activ ... ngs-quest/to use it as a publishing label for "edgy" independent projects
- Pat's Cat
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Mach isch doooch; lese auch schon seit Jahren sehr gerne dein Blog. War auch nicht "böse" und allzu ernst gemeint, darum am Ende des Absatzes ja auch das Augenzwinkern. (note to self: mehr Smilies setzen.Kajetan hat geschrieben:Lies, was ich schreibe. ...Pat´s Cat hat geschrieben:Da macht ein großer Entwickler einmal das, was Du sonst in diesem Bereich bemängelst (ein wenig Risikobereitschaft, Experimentierfreude und Abkehr von aufgeblasenen Budgets), und Du findest trotzdem ein Haar in der Suppe.
Die Presseaussage ist auch sicherlich reinstes Marketing.
Darauf bin ich ja in gewisser Weise in meinem Post auch noch eingegangen. Ubisoft könnte da durchaus längerfristig denken: Know-How aufbauen, das größeren Titeln zugute kommen könnte. Über das entstandene Image in Zukunft Leute mit innovativeren Ideen anlocken und an Bord holen zu können, ließe sich noch hinzufügen.Ich will nur darauf hinweisen, dass Ubisoft solche Spiele nicht anbietet, um uns, nach Vielfalt düstenden Zockern einen Gefallen zu tun, sondern um bei uns, nach Vielfalt dürstenden Zockern einen Stein im Brett zu haben. Marketing.
Darauf läßt sich, zum "bitteren" Ende gedacht, sicher alles zurückführen (Know-How aufbauen würde sich dieser Logik selbstverständlich auch unterordnen). Unternehmen handeln aus reinem Eigennutz, alles andere ist sogenannte Lieberhaberei und taugt leider in den wenigsten Fällen zum Überleben. Ausnahmen, die beides vereinen, bestätigen die Regel und sind natürlich wünschenswert, aber eben keine professionelle Geschäftsgrundlage. Siehe auch: Idealismus kann man nicht essen.Eigennutz bestimmt das Verhalten von Firmen und NUR Eigennutz.
Soweit, so Binsenweisheit. :wink: Daß Du es trotzdem heraushebst, das ist dann das Finden des Haares in der Suppe.
Auch wenn das nicht die Intention meines ersten Posts war, setze ich hier mal leicht kontextbefreit dazu: obwohl ich selbst gern zynisch und sarkastisch bin, möchte ich mir aber trotzdem die optimistische Hoffnung wahren, daß irgendwo(!) bei Ubisoft dann doch ein paar Leute sitzen, die nicht nur an Geld, sondern auch am Medium selbst interessiert sind; diese Spieleideen entstehen ja nicht in einem kompletten kreativen Vakuum und irgendwie haben sie es sogar geschafft, bis zu den Entscheidern nach oben zu diffundieren. Ja, allerhöchstwahrscheinlich sehen die diese Spiele dann unter rein monetären Aspekten. (Deshalb wurden sie wohl auch überhaupt erst eingestellt.) Aber so what? Schreibst ja selbst, das damit trotzdem alle glücklich sein können.
PS Sorry für die leicht späte Antwort in einem toten Thread. Bin ein Forenfaultier.
PPS Bonussmilie:
- Kajetan
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
Es kommt halt darauf an, warum jemand glücklich ist. Ist man glücklich, weil man sich irgendwelchen Illusionen hingibt und Luftschlösser verfolgt? Oder ist man glücklich, weil man zwar die Wirklichkeit kennt, aber trotzdem in der Lage ist das Beste daraus zu machen und das Positive an einer Sache zu sehen?Pat´s Cat hat geschrieben:Aber so what? Schreibst ja selbst, das damit trotzdem alle glücklich sein können.![]()
Ich weiß, dass bei Ubisoft KEINE Idealisten, vor allem nicht in verantwortlichen Positionen herumlaufen. Da geht es knallhart nur ums Geschäft. Aber ich kann solche Spiele aber gerne annehmen ohne mich davon einlullen zu lassen, gerade weil ich weiß, warum es diese Spiele gibt. Ich mache mir keine Illusionen über die Beweggründe bei Ubisoft. So wie in dem Spruch: Der erste Schritt zur Vermeidung einer Falle besteht darin, erkannt zu haben, dass es diese Falle gibt!
- Pat's Cat
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Re: Ubisoft: Will zukünftig mehr kleine Spiele wie Child of
We agree to agree. Wie langweilig. 
Immerhin ist der Schaden für den Spieler verschwindend gering, wenn er sich dessen in diesem Fall nicht bewußt ist und das Spiel unreflektiert schlicht und einfach mag. Schlimm würde es erst, übertrüge er oder sie das auf das komplette restliche Leben.
Immerhin ist der Schaden für den Spieler verschwindend gering, wenn er sich dessen in diesem Fall nicht bewußt ist und das Spiel unreflektiert schlicht und einfach mag. Schlimm würde es erst, übertrüge er oder sie das auf das komplette restliche Leben.
