Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-Onlinespiels "Titan" eingestellt

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rekuzar
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von rekuzar »

Temeter  hat geschrieben:Mag ein Blizzard-Ding sein, das erinnert mich sehr stark an Starcraft.

SC1 hatte eine sehr simple und oberflächliche Story, die gerade mal die Missionen halbwegs zusammenhielt und viel der eigenen Fantasie überließ. Mit dem Nachfolger kamen dann aufwändigere Sequenzen, zahlreiche Dialoge, und generell mehr Charachterisierung hinzu.
Nur leider eben auf dem gleichen, simplen Niveau des Vorgängers, was dann in einer weniger vagen Geschichte resultierte, die ihre eigenen Schwächen richtig schön breittrat.

So ungefähr?

Also da muss ich als SC Fanatiker mal einhacken. Die Dialoge waren in SC1 viiieel besser. Und auch die Charaktere. Eine Kerrigan die sich damals in ein blutrünstiges, kühl taktierendes Monster verwandelt war deutlich glaubwürdiger und interessanter als dieser Möchtegern Twist in SC2 wo sie mal einen ganzen Planeten auslöscht und dann wieder ganz handzahm wird weil Darling Raynor ja zusieht. Das ist nicht hin und hergerissen das ist einfach nur schlecht. Und wo wir bei Raynor sind, als er damals immer noch an sie geglaubt hat, sogar in der Zwangslage war sich mit ihr gegen das VED zu verbünden und sie ihn dann verriet um seinen Freund Fenix zu töten - DAS war ein genialer Moment. Da konnte ich nachfühlen wie das letzte bisschen Gefühl für die alte Kerrigan in Raynor gestorben ist als er ihr sagte das er der jenige sein wird der sie dafür drann kriegt.
Das sie das alles einfach ignorieren und eig die gleiche Geschichte des wankenden Helden einfach noch mal erzählen weil einem nichts besseres eingefallen ist sei da noch geschenkt. Das sie es aber noch schlechter machen nicht. Generell gab es deutlich mehr Twists (und nicht solche die man schon im fucking Intro gespoilert bekommt wie bei Wings of Liberty) und Gott ich könnte soviel aufzählen.. gut ich bin wirklich ein wenig extrem, zocke einmal im Jahr traditionell SC1 durch und habe auch alle Bücher gelesen etc pp und selbst SC2 2 mal durchgespielt aber SC1 ist derartig viel weiter als dieser flache, klischeehafte Mist den sie da im zweiten Teil so toll inszeniert haben.. so das musste raus.
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Xris
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Xris »

Ich übersetze das mal für mich: Man gelangte nach nun mehr 7 Jahren und zig gescheiterten und mindestens ebenso ambitionierten Projekten der Konkurrenz, zu der Erkenntnis, das man auf diesem Markt vermutlich nicht viel bessere Karten gegen das EIGENE Spiel hat? Im Endeffekt hätten Blizzard schon die WoW Server abstellen müssen. Und selbst dann hätte es noch keine Garantie gegeben das Spieler wechseln.
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Temeter 
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Temeter  »

rekuzar hat geschrieben:Also da muss ich als SC Fanatiker mal einhacken. Die Dialoge waren in SC1 viiieel besser. Und auch die Charaktere. Eine Kerrigan die sich damals in ein blutrünstiges, kühl taktierendes Monster verwandelt war deutlich glaubwürdiger und interessanter als dieser Möchtegern Twist in SC2 wo sie mal einen ganzen Planeten auslöscht und dann wieder ganz handzahm wird weil Darling Raynor ja zusieht. Das ist nicht hin und hergerissen das ist einfach nur schlecht. Und wo wir bei Raynor sind, als er damals immer noch an sie geglaubt hat, sogar in der Zwangslage war sich mit ihr gegen das VED zu verbünden und sie ihn dann verriet um seinen Freund Fenix zu töten - DAS war ein genialer Moment. Da konnte ich nachfühlen wie das letzte bisschen Gefühl für die alte Kerrigan in Raynor gestorben ist als er ihr sagte das er der jenige sein wird der sie dafür drann kriegt.
Das sie das alles einfach ignorieren und eig die gleiche Geschichte des wankenden Helden einfach noch mal erzählen weil einem nichts besseres eingefallen ist sei da noch geschenkt. Das sie es aber noch schlechter machen nicht. Generell gab es deutlich mehr Twists (und nicht solche die man schon im fucking Intro gespoilert bekommt wie bei Wings of Liberty) und Gott ich könnte soviel aufzählen.. gut ich bin wirklich ein wenig extrem, zocke einmal im Jahr traditionell SC1 durch und habe auch alle Bücher gelesen etc pp und selbst SC2 2 mal durchgespielt aber SC1 ist derartig viel weiter als dieser flache, klischeehafte Mist den sie da im zweiten Teil so toll inszeniert haben.. so das musste raus.
Stimmt schon. Ich meinte eher, dass die meisten Probleme von SC2's Story da entstehen, wo man mehr Facetten einzubauen versucht. Was halt in teils absurdem Kitsch resultiert.

Von der Konsistenz beim Sprung vom ersten zum zweiten SC ganz zu schweigen.
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Skaith
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Skaith »

Ich glaube eher, dass Blizzard mit "keinen Spaß gefunden" meint, dass es nicht genug fesselt, um Spieler süchtig zu machen und ihnen extrem viel Kohle aus den Taschen zu ziehen.
Denn mit WoW hat doch der Kapitalismus erst Einzug in den MMO-Markt erhalten. WoW hat so unendlich viele Mechaniken implementiert, die garantiert Spielsucht erzeugen und ich gehe jede Wette ein, dass man das mit Titan noch extremer machen wollte. Social-Media in Verbindung mit einem MMO. Jeden Erfolg auf Facebook teilen, bei Twitter twittern etc. "Lade deine Facebook-Freunde ein und erhalte epische Beute!". Man kann sich das ja richtig schön ausmalen. Am besten nachher eine Facebook-App, wo man innerhalb von Facebook mit einem Web-Player Titan spielen kann, damit auch jede Hausfrau morgens um 9 Uhr noch schnell eine Runde Titan spielen kann und vielleicht für 2€ noch BlizzCoins kauft. Natürlich in-app über Paypal.

Ich mag Blizzard-Spiele, ich mag auch WoW hin und wieder. Die Story ist grandios und die Raids unvergleichlich. Dennoch hat WoW das klassische MMO zerstört und (mMn) einen Großteil zur Zerstörung der MMO-Community beigetragen. Durch Servertransfer (20€) und Namen ändern (10€) kannte man keinen Spieler mehr auf dem eigenen Server, jeder war austauschbar, alle anonym. Jetzt spielen Server gar keine Rolle mehr, jeder kann auf jedem Server spielen..
Und dann kam der Dungeon-Finder. Super Tool, geile Idee, man kann schnell mal einen Dungeon/Raid machen. ABER: nicht zu ende gedacht. Heute wird kein Wort mehr im Dungeon/Raid geschrieben, kein "Hallo!", kein "Tschüss". Nichts mehr. Man hat das Gefühl, man war bei einer Prostituierten. Gruppenbildung findet kaum noch statt. Statt "Hey, Alana. Geh bitte aus dem Feuer!", heißt es heute "ey magier fail wtf". Im Handelschannel der Hauptstädte wird ununterbrochen verbaler Krieg geführt (ich habe es mal 2 Std. lang beobachtet, wirklich permanent!), Spieler werden nur noch anhand des Gearscores und der Klasse gesucht. Gilden sind nur noch dafür da, damit man die Gildenboni erhält.
Fazit: WoW ist zu einem Single-Player-Game geworden, wo die Mitspieler das notwendige Übel sind. Ich will nicht sagen, dass Blizzard es Schuld ist. Aber ich vermute, dass das Umsetzen der Spielerwünsche und die Anpassung an das Verhalten (asozialer Ego-Gamer), so wie die "Vercausalisierung" (schlimmes Wort) dazu geführt haben.
Und damit wurden alle zukünfitgen MMO schon im Keim erstickt. Das kann man nicht wieder gut machen. Das kann man nicht mehr ändern. Außer halt, wie hier im Thread erwähnt, mit Nischen-MMOs. Als solches zähle ich auch The Secret World (grandioses Spiel). Aber das Feeling eines DAoCs oder Ultima Onlines wird nie wieder ein MMO einfangen können. Das Genre ist im Prinzip tot.

Schade um Titan, hätte es gerne mal gesehen. Aber gleichzeitig habe/hatte ich auch große Angst davor.
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SethSteiner
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von SethSteiner »

Usul hat geschrieben:Und genau das fand ich bei D1 und D2 nicht deutlich besser als bei D3. Und bei RoS auch nicht deutlich besser als im Haupt-D3. Vielleicht haben wir auch andere Vorstellungen davon, was witzig oder spannend ist... oder interessant. Aber genau das meine ich doch: Wir reden hier über Geschmacksfragen und nicht über universelle Aspekte eines Spiels.
Und mit diesem Geschmacksblödsinn negiert man jede Möglichkeit überhaupt etwas schlecht oder falsch zu machen, denn irgendwem gefällt es ja am Ende doch immer. Damit macht man es sich letztendlich viel zu einfach. Es ist einfach ein Unterschied, ob man Cain aus einem Käfig des verwüsteten Tristrams rettet oder einen lustig daherredenden Juwelier aus einer herumspringenden Tonne in der Kloake befreit. Es ist auch ein Unterschied, ob ein Spiel immer wieder anhält, sich schwarze Balken von oben und unten reinziehen und man sich Sequenzen anschauen muss oder ob man aus der Entfernung einen einzelnen Satz einer höllischen Kreatur wahrnimmt. All diese Differenzen mit "Geschmacksfrage" wegzureden ist einfach nur Ignorant.
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Usul
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Usul »

SethSteiner hat geschrieben:All diese Differenzen mit "Geschmacksfrage" wegzureden ist einfach nur Ignorant.
Wir könnten natürlich eine Umfrage unter allen Spielern, die D1 und D2 und D3 gespielt haben, abhalten und fragen, was sie von den Storys und den Inszenierungen halten. Vielleicht würden wir dann sehen, was blödsinnig, was ignorant und was sinnvoll ist.
Was ich blödsinnig finde, ist, daß man die eigenen Geschmacksvorlieben als Maßstab für eine "objektive" Beurteilung eines Produkts hernimmt. Du wirst es nicht glauben, aber es gibt sicherlich viele Leute, die eine "cool gemachte" Sequenz mit schwarzen Balken richtig toll finden. Oder auch Leute, denen weder diese Sequenzen noch irgendwelchen aus der Ferne geblökten Satzfetzen auch nur ein Gähnen entlocken.

Und ganz zu schweigen davon, daß es zumindest grob fragwürdig ist, einen Standpunkt mit Vergleichen im Sinne von "Es ist einfach ein Unterschied, ob man Cain aus einem Käfig des verwüsteten Tristrams rettet oder einen lustig daherredenden Juwelier aus einer herumspringenden Tonne in der Kloake befreit." zu belegen zu versuchen.
Da könnte man auch hergehen und z.B. eine Sprungattacke von Mario auf einen Goomba mit dem letzten Kampf in Shadow of the Colossus vergleichen und sagen, daß Super Mario ja voll der Rotz ist.

Oh mann, bin ich ignorant!
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MrLetiso
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von MrLetiso »

Kajetan hat geschrieben:Alles besser als "blablabla ..." "Ach, halt die Klappe, Deckard!".
... ;_; aber... bleib doch ein Weilchen und hör zu...
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sphinx2k
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von sphinx2k »

Xris hat geschrieben:Ich übersetze das mal für mich: Man gelangte nach nun mehr 7 Jahren und zig gescheiterten und mindestens ebenso ambitionierten Projekten der Konkurrenz, zu der Erkenntnis, das man auf diesem Markt vermutlich nicht viel bessere Karten gegen das EIGENE Spiel hat? Im Endeffekt hätten Blizzard schon die WoW Server abstellen müssen. Und selbst dann hätte es noch keine Garantie gegeben das Spieler wechseln.
Noch viel ehr. Man hätte die Charaktere und Archivements übertragen müssen. Und dann WoW abstellen.
Die Leute haben unglaublich viel Zeit in WoW Investiert, das bindet sie an das Spiel. Ich kenne Spieler die nie was anderes ausprobieren möchten weil sie dann wieder bei 0 Anfangen müssten.
Ich bin mir recht sicher, ohne es belegen zu können, das sehr viele nur noch WoW Spielen aus Gewohnheit bzw. weil sie eben so viel Investiert haben das mit dem Spiel aufhören eine Bankrott Erklärung für sie wäre. Ist ja dann alles erspielte "weg", egal ob es im Endeffekt nur ein paar Einträge in einer Datenbank sind.
godsinhisheaven
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von godsinhisheaven »

SethSteiner hat geschrieben: Und mit diesem Geschmacksblödsinn negiert man jede Möglichkeit überhaupt etwas schlecht oder falsch zu machen, denn irgendwem gefällt es ja am Ende doch immer. Damit macht man es sich letztendlich viel zu einfach. Es ist einfach ein Unterschied, ob man Cain aus einem Käfig des verwüsteten Tristrams rettet oder einen lustig daherredenden Juwelier aus einer herumspringenden Tonne in der Kloake befreit. Es ist auch ein Unterschied, ob ein Spiel immer wieder anhält, sich schwarze Balken von oben und unten reinziehen und man sich Sequenzen anschauen muss oder ob man aus der Entfernung einen einzelnen Satz einer höllischen Kreatur wahrnimmt. All diese Differenzen mit "Geschmacksfrage" wegzureden ist einfach nur Ignorant.
Du irrst dich!!! Durch deine Ignoranz sperrst du dich gegen eine argumentative Auseinandersetzung mit dem Thema. Denn den Menschen absprechen zu wollen, ihre Geschmäcker sind verschieden ist geradezu lächerlich. Wie du richtig formulierst es sind definitiv Unterschiede vorhanden. Wie man diese Unterschiede bewertet, sollte jedem selbst überlassen werden!
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Kajetan
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Kajetan »

godsinhisheaven hat geschrieben:Du irrst dich!!! Durch deine Ignoranz sperrst du dich gegen eine argumentative Auseinandersetzung mit dem Thema. Denn den Menschen absprechen zu wollen, ihre Geschmäcker sind verschieden ist geradezu lächerlich. Wie du richtig formulierst es sind definitiv Unterschiede vorhanden. Wie man diese Unterschiede bewertet, sollte jedem selbst überlassen werden!
Er irrt sich nicht. Es geht nicht darum anderen Menschen ihren Geschmack abzusprechen, sondern um eine objektive Analyse storytechnischer Qualitäten. So kann ich zum Beispiel im Urlaub ganz entspannt einen Lassiter-Roman lesen, obwohl mir durchaus bewusst ist, hier alles andere als Hochliteratur zu genießen. Mir sind die Mängel im Handlungsaufbau, der simple Stil und schludrige Charakterisierungen bewusst, aber ich kann trotzdem meinen Spass damit haben. Weil es in diesem Moment meinem Geschmack entgegenkommt.

Jedoch würde ich nicht SEITENWEISE mit jemandem rumdiskutieren, der mir verzweifelt versucht genau diesen Unterschied klarzumachen. Ich würde sagen: "Stimmt. Das ist das, was man klischeehaft als Schundliteratur bezeichnet. Es ist keine gute Literatur. Doch wenn es passt, dann lese ich das gerne."

Und genau so verhält es sich mit Diablo 3 (um wieder den Bogen zurück zu schlagen):
Das Spiel ist kein besonders gutes H&S, weil [Argument A bis Z], aber man kann damit spassige Stunden verbringen, wenn man in diesem Moment keine besonders hohen Ansprüche an das Spiel stellt.
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Usul
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Usul »

Kajetan hat geschrieben:Und genau so verhält es sich mit Diablo 3 (um wieder den Bogen zurück zu schlagen):
Das Spiel ist kein besonders gutes H&S, weil [Argument A bis Z], aber man kann damit spassige Stunden verbringen, wenn man in diesem Moment keine besonders hohen Ansprüche an das Spiel stellt.
Der Punkt, der immer noch springt, ist: Das streiten nicht viele ab, aber genau dasselbe gilt eben auch für D1 und D2.
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PickleRick
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von PickleRick »

Kajetan hat geschrieben:Und weil ich mir mittlerweile zutraue, auf Grund meiner jahrelangen Spielerfahrung, erkennen zu können, wie gut eine Story in einem Spiel funktioniert. Weil ich mittlerweile einen verdammt hohen Anspruch habe und weil ich in der Lage bin mein "Das gefällt mir nicht" oder "Das gefällt mir" argumentativ belegen zu können.
Genau darin liegt vermutlich ein Problem, denn die alten Spiele, die Du so schätzt und als positives Beispiel anbringst, könnten diesen gewachsenen Ansprüchen wahrscheinlich auch nicht mehr genügen.
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Kajetan
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Kajetan »

Bear Knuckle hat geschrieben:Genau darin liegt vermutlich ein Problem, denn die alten Spiele, die Du so schätzt und als positives Beispiel anbringst, könnten diesen gewachsenen Ansprüchen wahrscheinlich auch nicht mehr genügen.
Manche nicht, das stimmt. Vor allem in Sachen UI sind manche alten Spiele nur mit einiger Gewöhnung wieder zu genießen. Ich würde z.B. so gerne wieder Darklands zocken, ein RPG in einem mystisch angehauchten deutschen Mittelalter, aber der damals verwendete Bildschirmfont brennt mir heute, vor allem auf modernen Flatscreen-Monitoren, die Sehnerven aus. Das ist ein Spiel, wo man tatsächlich wieder den alten 15-Zöller-Röhrenmonitor aus dem Keller holen sollte. Bei Diablo 1, obwohl es rein vom Gameplay immer noch ganz hervorragend funktioniert, fehlen mir diverse Komfortfunktionen, die heute zum Standard von H&S-Spielen zählen.
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von godsinhisheaven »

Kajetan hat geschrieben:Weiter oben :D
Und da irrt ihr euch beide. Kritik ist immer subjektiv, weil eine eigene Meinung, Anspruch etc. mit einfließen. Man kann zwar versuchen unter dem Mantel der Objektivität zu argumentieren, das funktioniert aber nicht weil das, was ihr als Objektivität bezeichnet, eure persönliche subjektive Meinung darstellt, wie ich gestern schon anmerkte. Nichtsdestotrotz teile ich viele deiner Ansichten, möchte aber dennoch darauf hinweisen, dass man nicht versuchen sollte wenn man nicht weiter kommt mit Objektivität zu punkten (siehe wikipedia, Klugscheißmodus aus).

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Bohne555
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Re: Blizzard Entertainment: Entwicklung des Next-Generation-

Beitrag von Bohne555 »

godsinhisheaven hat geschrieben: Kritik ist immer subjektiv, [...]
Aber eben das wird nicht verstanden :P
Man sollte das Thema "vermeintliche Objektivität" vielleicht gut sein lassen, das führt zu nix :lol: