Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher konnten den Boss der Demoversion besiegen

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ZackeZells
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von ZackeZells »

MrPink hat geschrieben: Kein Einspruch. Aber warum darf ich nicht den Steigungsfaktor selbst wählen?


Gerade bei Dark Souls 1, den zweiten schenke ich mir dank fehlender Semiopenworld, bieten sich soviele Mechanismen und Parameter zum Verstellen an, ohne den Reiz des Spiels zu vernebeln.
Zum Beispiel die Häufigkeit der Lagerfeuer, blocken, Riposte, ausweichen, Gewichtsschwellen oder die guten alten Schadenwerte.
Bei Ds 1 kannst doch in einem höheren Schwierigkeitsgrad Spielen, NG+?
Bei Ds 2 geht das ganze auch ohne durchspielen, einfach die Lagerfeuer aufwerten. Wäre das nicht die Selbstwahl des Steigerungsfaktors?
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HerrRosa
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von HerrRosa »

@ZackeZells

Wie gesagt, den 2. kenne ich nicht, da er mein Lieblingsfeature des Erstlings nicht beibehält.

Was NG+ angeht, so konnte ich mich grade so zum einmaligen Durchspielen motivieren.
Nene, freischaltbare Schwierigkeitsgrade sind ein Relikt, welches vergessen gehört.
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sourcOr
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von sourcOr »

Hmm.. ohne I-Frames müsstest du dann immer richtig aus der Schadenszone rausrollen.. fände ich ein bissel restriktiv. Stell dir mal vor, dein Gegner führt eine horizontale Attacke aus mit seinem überlangen Schwert und du stehst direkt vor ihm. Dann kommst du nicht mehr raus ohne Schaden zu nehmen. Dann würdest du dauernd Abstand halten, um das zu verhindern. Das wäre anders, so wie in Monster Hunter (glaube ich?), aber nicht umbedingt besser wie ich finde. Im zweiten Teil gibts glaube ich weniger I-Frames, das wäre dann ja eigentlich genau was für dich :D

Was Modifizierbarkeit angeht, bin ich aber ganz bei dir. An den Schräubchen drehen zu können was Damage etc. anbelangt, wäre ein unheimliches Plus.
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Temeter 
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von Temeter  »

sourcOr hat geschrieben:Hmm.. ohne I-Frames müsstest du dann immer richtig aus der Schadenszone rausrollen.. fände ich ein bissel restriktiv. Stell dir mal vor, dein Gegner führt eine horizontale Attacke aus mit seinem überlangen Schwert und du stehst direkt vor ihm. Dann kommst du nicht mehr raus ohne Schaden zu nehmen. Dann würdest du dauernd Abstand halten, um das zu verhindern. Das wäre anders, so wie in Monster Hunter (glaube ich?), aber nicht umbedingt besser wie ich finde. Im zweiten Teil gibts glaube ich weniger I-Frames, das wäre dann ja eigentlich genau was für dich :D
Dark Souls 2 hat bei 60fps ein par defekte, neben der doppelten Abnutzung sind u.a. die I-frames ziemlich verkorkst, ein par Angriffe spielen zu schnell ab und die Hitboxen e.g. bei Griffen sind sowieso daneben.

Im Endeffekt gibts öfters die Situation, von der du schreibst. Insbesondere Kämpfe gegen mehrere Gegner läuft das Gefecht nicht selten auf eine Geduldsprobe hinaus, bis beide ihre Moves ausgeschöpft haben, damit man näherkommen und ein oder zwei Attacken landen kann. Und das zählt nicht mal die Momente mit, wenn einer plötzlich die Erholungsanimation nach nem Angriff überspringt.

Ziemlich langweilig, wenn du mich fragst. DkS2 macht recht gut deutlich, warum das Kampsystem der Spiele für Gefechte gegen einzelne Gegner - oder sehr schwache Massen - ausgelegt ist.
dima4711
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von dima4711 »

Drei Bosse würden durchaus genügen. Vorausgesetzt, man benötigt für jeden dieser Deppen 6 Wochen (bei 12 Stunden Spielzeit täglich!). Somit würden juvenile Spieler vorzüglich auf den späteren, harten Arbeitsalltag vorbereitet. Meine Vorabwertung: 1,6 Promille (netto!).
otothegoglu
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von otothegoglu »

DerGerechte hat geschrieben:Wenn ich sage, dass alle Spiele, die verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten beschießen balanciert sind (was ich übrigens nicht behaupte), heißt es nicht automatisch, dass die Spiele die keine Schwierigkeitsgrade haben gut ausbalanciert sind.
Du kritisiert die Möglichkeit der freien Wahl des Spielers für den Schwierigkeitsgrad. (Skyrim/Oblivion) Damit ist davon auszugehen, dass du ein Spiel ohne der freien Wahl des Schwierigkeitengrades bevorzugen würdest, in meinem Posting AC. Es ist irrelevant ob der Entwickler dieses schwer oder einfach macht, gut balanciert sind schlußendlich nämlich beide. (Dark Souls für den CoreGamer, AC für die Massen)

Würde ich mich fordernde Kämpfe und Klettereien in AC wünschen? Ja! Würde ich es gerne etwas einfacher in Dark Souls haben? Ja! Liebe Entwickler: Lasst mir einfach die Wahl, wie auch schon jemand anderes hier über Skyrim und die Anpassung an den eigenen Spielstil geschrieben hat.
Ist es denn wirklich so schwer selbst darauf zu kommen ?
Aber Hauptsache Grütze aussondern... :roll:
:Spuckrechts: :Spucklinks:
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HerrRosa
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von HerrRosa »

Noeppchen hat geschrieben: Jeder Boss, der nach einem Versuch tot vor meinen Füßen liegt, ist für mich eine Verschwendung von Entwicklungsgeldern.
Heißt das, dass in Dark Souls 95% der Bosse Verschwendung von Entwicklungsgeldern waren?
Noeppchen hat geschrieben:Und wenn hier manche Skyrim nennen, dann fällt mir nichts mehr ein. Das war nicht nur unheimlich grottig gebalanced, sondern die Wahl hat sich auch auf das komplette Spielsystem ausgestreckt. Ein Schwierigkeitswechsel war nach einigen Stunden kaum mehr möglich und mid-game war das Spiel auf very easy teilweise schwerer als auf der härtesten Stufe.
Spoiler
Show
There are 5 difficulty settings, accessible from the Journal (Journal > System > Settings > Gameplay): Novice (very easy), Apprentice (easy), Adept (normal), Expert (hard), and Master (very hard). Patch 1.9 adds a sixth difficulty level: Legendary. Easier settings cause your attacks to be more powerful and for attack damage dealt to you to be reduced while harder settings cause you to deal less damage with attacks and take more damage from incoming attacks. The only other effect it has on the game is on the health costs of the Equilibrium spell.

You can change the difficulty level at any time, even in the midst of combat. If you are struggling with a certain enemy or group of enemies, it is possible to adjust to an easier setting, kill the enemy, and then return to your previous difficulty.

Note that the difficulty level does not affect the amount of damage caused to your foes by any follower you may have with you, making them potentially more valuable as you increase the difficulty level.Bild
Zuletzt geändert von HerrRosa am 24.09.2014 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
Gast
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von Gast »

Ach Gott, wie die Leute hier wieder alle übertreiben. Der Mirror Knight wurde bei der damaligen Anspielversion von DkS2 auch nur von den wenigsten besiegt, weil man zum einem seine Stats extra hochgedreht hat, und die Spieler zum anderem mit schlechtem Equip ausgestattet wurden. In der finalen Version unter "normalen" Umständen war dieser Boss dann gut in ein oder zwei Versuchen zu schaffen.
In diesem Fall wird es sich wohl um einen ähnlichen PR-Gag handeln.
Falric2
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von Falric2 »

Die ganzen (pseudo)Elitisten wird es also auch in Bloodborne geben, hooray...
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KING_BAZONG
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von KING_BAZONG »

Gutes Marketing funzt auch beim dritten Mal immer noch hervorragend, wie man hier gut erkennen kann :D
Hausaufgaben gemacht, FROM.
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KING_BAZONG
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von KING_BAZONG »

Aber Dark Souls und Dark Souls 2 nutzten dieses "super schwer"-Marketing bereits und nun mit Bloodborne läuft die Masche ein drittes Mal an. Sonst hätte ich ja "viertes Mal" geschrieben ;)
Zuletzt geändert von KING_BAZONG am 24.09.2014 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
otothegoglu
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von otothegoglu »

Noeppchen hat geschrieben: Kann ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen, wenn ein Spiel zu anspruchslos/voll ist, dann nehme ich davon Abstand.
Mal abgesehen davon, dass eine Demo nicht immer repräsentativ für ein gesamtes Spiel ist: Soll ich dann auf dem Spiel, dass mir zu schwer ist, sitzen bleiben, nur weil die Entwickler es nicht für nötig gehalten haben das Spiel variabler gestaltbar zu machen? Und bitte nicht mit dem Hinweis: "Man muss sich halt vorher informieren!" - es gibt soviele PR-Phrasen, ob technisch (WATCH_DOGS), spielerisch ("back to the roots"-Resident Evil) oder auch in punkto Atmosphäre ("TrueNextGen" Assassins Creed) - da soll ich noch den Worten von fremden PR-Fuzzies glauben?

Natürlich kann man Tests abwarten, aber diese sind ja auch subjektiv, am besten ist es immer noch am eigenen Leib, indem man das Spiel von einem Freund ausleiht. Aber das kann man zu Release ja vergessen logischerweise ;-)
Es gibt sowohl ressourcen- als auch gameplaytechnische Gründe, warum man keine Schwierigkeitsgrade einbaut.
Stimme dir absolut zu, aber mMn muss man nicht alles penibel balancen für die restlichen Schwierigskeitgrade. Die Entwickler sollten sich zwischen EINFACH - NORMAL - SCHWER "SCHWER" als Ausgangpunkt nehmen und das Spiel danach balancen. Für EINFACH/NORMAL Schadenswerte prozentuell einfach verringern, mehr HP/STAMINA/MANA, oder direkt als Spieler einstellen können, ob man diese oder jene "Hilfe" möchte. Wer sich dann aufregt, dass das Spiel zu einfach ist der darf gerne auch den höheren auswählen. FIFA ist hier ein Super-Beispiel mit massiv Spieloptionen!
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Temeter 
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von Temeter  »

kindra_riegel hat geschrieben:Demon's Souls wurde genau 0 vermarktet. Das musste sich doch erst mal rumsprechen
Ich bin damals nur auf Demons gekommen, weils auf 4Players als eine der exzentrischen Randerscheinungen getestet wurde. :lol:

War afaik sogar ein Importtest, bevor man den EU/NA Release bekanntgab.
Gast
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von Gast »

otothegoglu hat geschrieben:Für EINFACH/NORMAL Schadenswerte prozentuell einfach verringern, mehr HP/STAMINA/MANA,
So "einfach" wie du das hier darstellst, ist das letztlich längst nicht. Werden bspw. die gegnerischen Trefferpunkte mit Erniedrigung des Schwierigkeitsgrades leicht herabgesetzt, dann profitiert u.U. das eine Build massiv davon (weil es diesen Gegner nun mit nur einem anstatt zwei Hieben besiegen kann), das andere (das weiterhin drei Treffer dafür braucht) hingegen fast gar nicht. Das kann das ohnehin schon komplizierte Balancing durchaus durcheinanderbringen.
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FuerstderSchatten
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Re: Bloodborne - Weniger als vier Prozent der Messebesucher

Beitrag von FuerstderSchatten »

Wow, das ist ja einfach nur hammermäßig. Genau wie XCom in Unmöglich Modus schaffen. Gibt's davon schon nen lets Play. Ich möchte die Helden mit meinen eigenen Augen sehen.

Wen interessiert so ein Kack, ich möchte spielen, nicht stundenlang an einen Gegner feilen.