Kant ist tot! hat geschrieben:Bei Destiny habe ich immer noch nicht so richtig den Plan, was das überhaupt sein will/soll.
Eine gigantische Megafranchise.
Wie, das sagt jetzt nichts über die Identität des Spiel an sich aus?
ich fürchte, DAS ist das Problem von Destiny.
Als Aussenstehender ist das tatsächlich schlimm. Ich kann weder durch Reviews noch Forenposts* packen, was Destiny jetzt darstellt.
Für mich wirkt das Spiel wie teflonbeschichtet.
Blöd für AC/B nur, dass mein Geld dann auch nicht dran haftet. (Und dass ich kein Abspielgerät dafür habe, aber das ist nebensächlich.)
*Kajetan hat recht, dass man sich mit einem Forum nie auf keine Weise gar nicht wirklich über das Spiel informieren kann. Erst recht kann man nicht wissen, ob das was für einen selbst ist.
Damit will ich nicht sagen, dass ein Forum keinen Sinn hat. So Detailfragen wie "Kann man D3 RoS jetzt auch auf Platte installieren" kann man eher einem Forum stellen. (Beispiel war blöd, weil in dem Falle ein Red geantwortet hat, aber grundsätzlich halte ich meine Aussage für valide).
Was Kritiken grundsätzlich betrifft:
Meine eigene, kleine Meinung ist, dass "professionelle"... nein, sagen wir kommerzielle Anbieter von wie auch immer gearteten Tests jetzt in diesem Moment eigentlich die beste Gelegenheit haben, sich zu etablieren.
Denn "Privatmeinungen" kann man irgendwie nicht mehr trauen. Amazon, Forum, was auch immer, solange sich die Meinungen ungefähr die Waage halten oder sowohl niederschreiben als auch hochjubeln offensichtlich als Quatsch zu erkennen ist (Namen hier sind mir bekannt.), sind diese Beiträge nicht geeignet, eine Kaufentscheidung zu treffen.
Blöd nur: Die kommerziellen leiden genauso einen Vertrauensverlust.
Wenn am Ende des Tages raumkommt, dass man sich tatsächlich nur NACH dem Kauf überhaupt erst ein Bild darüber machen kann, ob sich der Kauf lohnen könnte, dann verlieren wir als Kunden.
Ich glaube, den letzten Satz muss ich erläutern.
Ich gebe Kajetan recht, dass man nur dann 100% wissen kann, ob das Produkt der eigenen Erwartung entspricht, wenn man es selber nutzt.
Ich spreche in meinem Satz von der theroretischen Annahme, dass man vorher nicht den kleinsten Hinweis auf diese Erwartung bekommt. Also, worst case, die einzig halbwegs glaubwürdige Aussage zu einem Spiel ist: "In seiner grundsätzlichen Struktur besteht der Code des Spieles aus den Anweisungen, bestimmte Schalter auf AN oder AUS zu setzen."
Streng genommen ist das wohl auch das Einzige, was man objektiv über ein Spiel sagen kann.