Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den Spielern verbessern

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Yui-chan
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Yui-chan »

EA könnte cool werden mit DRM-freien Spielen bei GOG. Oder fertigen Spielen. Ohne DLC.
Ach, da gibt es so einiges.
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SethSteiner
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von SethSteiner »

Ach gegen DLCs ist ja gar nichts zusagen, wenn die DLCs eben nur gut und pasend gesetzt wären, wie bei Mario Kart, das wirklich einige Zeit später viel zu einem günstigen Preis bietet.
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Weavel[GER]
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Weavel[GER] »

Mr-Red-M hat geschrieben: Warum eigentlich?
Das ist doch anscheinend eine Tatsache.
Was kann denn da EA immer dafür?
Sind das nicht eher die Kunden?
Ich bin ein Kunde der Retail will und EA sieht genau da sparpotential und will rationalisieren, also haben sie bei mir verschissen. Da ist es mir völlig gleich was all die einteignungswilligen Steam/Origin/Uplay-Arschküsser wollen.
Aber du hast natürlich Recht: Der Kunde ist auch nicht Unschuldig und bekommt letztlich was er will.
Die Tatsache, dass Spieler allgemein eine äusserst unkritische, nachsichtige und auf Dauer auch ausnahmslos alles fressende Käuferschicht sind spielt EA da doch nur in die Hände. Die wissen doch auch, dass sie streng genommen nur stur ihr Programm durchziehen müssen, denn in 2 Jahren akzeptiert das doch eh fast jeder.
Es ist eigentlich sogar bemerkenswert, dass EA es geschafft hat bei einer derart anspruchslosen Zielgruppe überhaupt einen solchen Berg an Antipathie auflaufen zu lassen... :x
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Erstarrung
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Erstarrung »

breakibuu hat geschrieben:Eigentlich ist sogar alles [von EA] ziemlich gut... wenn es denn funktioniert ^^
Ich finde ja auch, dass die Kritik an EA teilweise arg übertrieben ist (vor allem, weil sich das 'Problem EA' ja ganz leicht lösen ließe - wem EA-Spiele nicht gefallen, kann ja einfach nichts von EA kaufen, dann hat man a) kein Geld zum Fenster rausgeworfen und b) eine Sprache gesprochen, die EA versteht und auf die EA, wenn genug Leute mitmachen, mit Sicherheit hören wird), aber dieser Aussage kann ich jetzt mal gar nicht zustimmen. Selbst wenn man die jeweiligen Vorgänger außer Acht lässt, dann haben Mass Effect 3 und Dragon Age 2 zwar - technisch gesehen - funktioniert, aber von "ziemlich gut" sind m. E. beide Spiele ausgesprochen weit entfernt.

Außerdem bezieht sich bei solchen Spielen EA ja selber explizit auf die Vorgänger, insofern muss sich EA dann schon am jeweiligen Vorgängerspiel messen lassen...
Felerlos
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Felerlos »

Es gibt durchaus positive Ansätze in letzter Zeit. Rückgaberecht bei Origin ist z.B. klasse oder das man Sims 2 und alle AddOns verschenkt hat. Jetzt muss das nur noch beim Spieldesign ankommen. Nach Sim City hätte man Sims 4 nicht auch noch so beschneiden dürfen.
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Mr-Red-M
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Mr-Red-M »

Weavel[GER] hat geschrieben:
Mr-Red-M hat geschrieben: Warum eigentlich?
Das ist doch anscheinend eine Tatsache.
Was kann denn da EA immer dafür?
Sind das nicht eher die Kunden?
Ich bin ein Kunde der Retail will und EA sieht genau da sparpotential und will rationalisieren, also haben sie bei mir verschissen. Da ist es mir völlig gleich was all die einteignungswilligen Steam/Origin/Uplay-Arschküsser wollen.
Aber du hast natürlich Recht: Der Kunde ist auch nicht Unschuldig und bekommt letztlich was er will.
Die Tatsache, dass Spieler allgemein eine äusserst unkritische, nachsichtige und auf Dauer auch ausnahmslos alles fressende Käuferschicht sind spielt EA da doch nur in die Hände. Die wissen doch auch, dass sie streng genommen nur stur ihr Programm durchziehen müssen, denn in 2 Jahren akzeptiert das doch eh fast jeder.
Es ist eigentlich sogar bemerkenswert, dass EA es geschafft hat bei einer derart anspruchslosen Zielgruppe überhaupt einen solchen Berg an Antipathie auflaufen zu lassen... :x
Mir geht's da ähnlich. Ich bevorzuge auch eine Retail im Schrank.
Aber warum wird immer so überreagiert?
Warum hat jemand gleich verschissen, der auf den Markt reagiert?
Es geht um Fokusverschiebung, nicht um Abschaffung der Retails's.
Da wird doch niemals passieren. Das glaubt doch nicht wirklich jemand?

Das mit den Allesfressern würde ich so auch nicht unterschreiben.
Aber das ist ja auch gut so.
maho76
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von maho76 »

Es geht um Fokusverschiebung, nicht um Abschaffung der Retails's.
Da wird doch niemals passieren. Das glaubt doch nicht wirklich jemand?
natürlich wird das passieren wenns nach den Herstellern geht, genauso wie banken und Staat seit Jahrzehnten Bargeld abschaffen wollen. 1) kostengründe in der Produktion und vertrieb, 2) überlässt man dem kunden damit zuviel kontrolle über das Produkt (Thema gebrauchtmarkt / beim Thema Bargeld ists die kontrolle seiner mittel im vergleich zur kartenzahlung, mögen Kreditinstitute nicht so sehr ;) )
je weiter die Möglichkeiten des Downloads/Streamings wachsen desto weniger retail wird es geben (überteuerte sammlereditionen mal ausgenommen). always-on ohne nutzen ist das Druckmittel die kundschaft dorthin zu führen. bestes Beispiel ist der musikmarkt, viele alben werden heute nur noch digital veröffentlicht, vor allem im massen(Pop/aaa)-markt.
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sphinx2k
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von sphinx2k »

Die Sache ist - klar kann man einfach nicht kaufen, mache ich auch so.
Wenn ich in mein Regal schaue, stehen da so viele Boxen und DVD Hüllen auf denen das EA Logo drauf ist.
Sie sitzen also auf vielen Lizenzen für Spiele die ich gut fand und finde.
Genau deshalb werde ich nicht müde nach EA zu treten das sie den Arsch hoch bekommen und wieder ordentliche Arbeit leisten.
Zuletzt geändert von sphinx2k am 17.09.2014 10:20, insgesamt 1-mal geändert.
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bentrion
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von bentrion »

SethSteiner hat geschrieben:Ach gegen DLCs ist ja gar nichts zusagen, wenn die DLCs eben nur gut und pasend gesetzt wären, wie bei Mario Kart, das wirklich einige Zeit später viel zu einem günstigen Preis bietet.
Ich hätte gern mal wieder ein richtig gutes Addon.. DLCs scheinen Addons verdrängt zu haben, teilweise sinnvoll, siehe dein Beispiel, aber sonst eher unbefriedigend: kleine Storyhäppchen für 10€. Früher hat ein Addon 20€ gekostet und und bot reichlich Spielspaß durch angemessenen Umfang.

Ergo: in Sachen DLCs ist EA nicht die einzige Firma, die da den Dummen ködert. Das scheint ein allgemeines Problem (oder gar Trend?) der Spieler zu sein, die DLCs supporten.
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Exedus
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Exedus »

breakibuu hat geschrieben: Man kanns auch übertreiben...
Server werden von Spielen abgeschaltet die kaum noch jemand spielt und außer bei Mass Effect 3 wurden auch keine für das Hauptspiel wichtigen Storyelemente als DLC angeboten.

Mag sein dass Sims 4 nicht mehr alle Features aus Sims 3 hat, Sim City is auch nicht so komplex wie es hätte sein können und aus Titanfall is am Ende auch weniger geworden als gedacht - aber wenn man einfach mal außer acht lässt was war, oder was hätte sein können, dann macht jedes Spiel für sich trotzdem spaß. Und darauf kommt es im Endeffekt an.
wenn Spiele immer schlechter werden und immer seichter und außerdem komplett zerstückelt daherkommen, soll man das alles außer acht lassen.

Mann soll den spass, den man Jahrelang mit SC hatte, vergessen damit man nicht merkt was für ein rotz SC5 ist? Dabei wäre SC 5 auch ohne die anderen Teile scheiße.

Und wie soll man denn Micrortransaktionen und DLC vergessen wenn man ständig drauf hingewiesen wird das etwas fehlt? Du willst diese Mission spielen, dann kauf das überteuerte DLC das schon fertig war bevor das Spiel draußen ist. Du willst diesen Gegenstand benutzen, dann gehen in den itemshop wo du es "günstig" kaufen kannst. Und das ganze zum dank dafür das man schon 70 Euro hin geblättert hat
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Mr-Red-M
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Mr-Red-M »

maho76 hat geschrieben:
Es geht um Fokusverschiebung, nicht um Abschaffung der Retails's.
Da wird doch niemals passieren. Das glaubt doch nicht wirklich jemand?
natürlich wird das passieren wenns nach den Herstellern geht, genauso wie banken und Staat seit Jahrzehnten Bargeld abschaffen wollen. 1) kostengründe in der Produktion und vertrieb, 2) überlässt man dem kunden damit zuviel kontrolle über das Produkt (Thema gebrauchtmarkt / beim Thema Bargeld ists die kontrolle seiner mittel im vergleich zur kartenzahlung, mögen Kreditinstitute nicht so sehr ;) )
je weiter die Möglichkeiten des Downloads/Streamings wachsen desto weniger retail wird es geben (überteuerte sammlereditionen mal ausgenommen). always-on ohne nutzen ist das Druckmittel die kundschaft dorthin zu führen. bestes Beispiel ist der musikmarkt, viele alben werden heute nur noch digital veröffentlicht, vor allem im massen(Pop/aaa)-markt.
Es geht aber nicht nach den Herstellern.
Es geht auch nicht nach den Banken und dem Staat.

Ich hatte bislang noch nie Angst kein Bargeld zu bekommen,
und genauso werden die Retails nicht verschwinden solange sie gekauft werden.

Da fällt mir aber aber wieder ein Statement der "Kunden" ein, das man sicher nicht leugnen kann:
" Ist mir zu teuer, ich warte auf nen Steam-Sale....", oder auch schon x-mal gelesen:
" Ich kann warten, hab noch Dutzende Spiele von Steam-Sale's zum zocken..."
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James Dean
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von James Dean »

breakibuu hat geschrieben: Man kanns auch übertreiben...
Server werden von Spielen abgeschaltet die kaum noch jemand spielt und außer bei Mass Effect 3 wurden auch keine für das Hauptspiel wichtigen Storyelemente als DLC angeboten.
pfffahahaha. Prätorianer-DLC anyone?


breakibuu hat geschrieben:
Shevy-C hat geschrieben: Ein Großteil der Kritik an der Handlungsweise von EA als einer größten Publisher ist mit Sicherheit angebracht und gerechtfertigt, es ist jedoch nicht alles nur Dreck, das mit deren Logo veröffentlicht wird.
Eigentlich ist sogar alles ziemlich gut... wenn es denn funktioniert ^^
Na ja, ich habe seit Jahren kein Spiel von EA mehr gesehen, welches "gut" gewesen ist. Sie haben eigentlich alles in den Sand gesetzt, nur noch extremer. Sim Shitty ist totale Grütze geworden, Titanfall ist ebenfalls in der Versenkung verschwunden, BF4 ist ebenfalls totale Grütze geworden (und die Leute kaufen es immer noch, obwohl sie bereits seit BFBC2 an den Bugs rumjammern, manche lernen es nie). Ass Effect haben sie in den Sand gesetzt - gut, kommt ja auch von Bioware, deren Spiele kann man ohnehin in die Tonne kloppen, zumindest seit 2010 oder 2009. Dungeon Keeper, NHL 15, Dragon Age 2 und wie die ganzen "Games" alle heißen ...

Wer EA Spiele als gut empfindet, der hält McDonald's auch für ein 5 Sterne Restaurant.
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Enthroned
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Enthroned »

EA und genau wieder andere Puplisher, können nichts mehr für Ihren Ruf tun. Die mitteilungsbedürftigen Schreihälse unserer Gesellschaft werden immer lauter als der Rest sein und mehr Aufmerksamkeit erhalten. Das ist schon im Kindergarten so.

Das aktuell beste Beispiel ist das verschenkte U2 Album von Apple - Wie kann man nur so unsagbar dämlich sein und sich über etwas Geschenktes derart beschweren und aufspielen. Internet halt.
Hahle
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von Hahle »

Mein Tipp: Mal ein paar Führungspositionen an Leute verteilen, die sich für Computer-Spiele begeistern können, statt Wirtschaftswissenschaften.
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TP-Skeletor
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Re: Electronic Arts: Dreijahresplan soll Beziehungen mit den

Beitrag von TP-Skeletor »

James Dean hat geschrieben: Na ja, ich habe seit Jahren kein Spiel von EA mehr gesehen, welches "gut" gewesen ist. Sie haben eigentlich alles in den Sand gesetzt, nur noch extremer. Sim Shitty ist totale Grütze geworden, Titanfall ist ebenfalls in der Versenkung verschwunden, BF4 ist ebenfalls totale Grütze geworden (und die Leute kaufen es immer noch, obwohl sie bereits seit BFBC2 an den Bugs rumjammern, manche lernen es nie). Ass Effect haben sie in den Sand gesetzt - gut, kommt ja auch von Bioware, deren Spiele kann man ohnehin in die Tonne kloppen, zumindest seit 2010 oder 2009. Dungeon Keeper, NHL 15, Dragon Age 2 und wie die ganzen "Games" alle heißen ...

Wer EA Spiele als gut empfindet, der hält McDonald's auch für ein 5 Sterne Restaurant.
Ich stimme dir absolut zu, wenn es darum geht, dass EA als Publisher langfristig dafuer sorgt, dass viele Franchises ausbluten. Dennoch sind die Entwicklerstudios die fuer EA arbeiten nicht automatisch auch schlecht und dementsprechend auch nicht alle Spiele.

- Battlefield 3 war ein absolut brauchbares Spiel und meiner Meinung nach DICE Hoehepunkt
- Dead Space 3 war ebenfalls ausgezeichnet spielbar. Auch voellig ohne DLCs fuehlt sich das Spiel absolut komplett an. Spielerisch finde ich DS3 auch besser als die Vorgaenger.