Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht von dem Haushaltsentwurf 2015

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johndoe979851
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Re: Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht

Beitrag von johndoe979851 »

Bambi0815 hat geschrieben:Wir Deutschen bedienen uns der Unterhaltung aus Amerika zum größten Teil. Deutschland hat die eigenge Unterhaltungsindustrie selbst wegsubventioniert.
Och, "der Deutsche" sitzt schon ganz gerne vor seinem PC und spielt Aufbaustrategie, Point & Click Adventure ,irgendeinen Simulator oder sogar ein Rollenspiel aus dem eigenen Land.

Als Film sind es Komödien und Dramen.
Das große Knall-Bumm können sie halt nicht, hatten sie versucht, so zwei Weltkriege, derbe auf die Schnauze gefallen! :D
Bambi0815
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Re: Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht

Beitrag von Bambi0815 »

Der Ekelhafte Der Ekelhafte hat geschrieben:
Bambi0815 hat geschrieben:Wir Deutschen bedienen uns der Unterhaltung aus Amerika zum größten Teil. Deutschland hat die eigenge Unterhaltungsindustrie selbst wegsubventioniert.
Och, "der Deutsche" sitzt schon ganz gerne vor seinem PC und spielt Aufbaustrategie, Point & Click Adventure ,irgendeinen Simulator oder sogar ein Rollenspiel aus dem eigenen Land.

Als Film sind es Komödien und Dramen.
Das große Knall-Bumm können sie halt nicht, hatten sie versucht, so zwei Weltkriege, derbe auf die Schnauze gefallen! :D
Ja klar. Wir haben noch unsere Wurzeln in diesen Spielen.

Aber ich denke du weisst schon was ich meine. Ich weiss zb garnicht mehr wann ich nicht The Walking Dead im amerikanischen TV verfolgt habe :S ... als nicht Amerikaner :S oder schon früher eigentlich Kino Filme / Serien sehen möchte, als dass sie hier rüberschwappen.

Früher schon habe ich Buffy fast komplett geguckt oder Smallville als es hier nichtmal in irgendeinerweise gesendet wurde.

Zudem gucke ich Filme nur auf English wie viele meiner ehemaligen Freunde aus der Studienzeit. Ich kann nicht für jeden sprechen klar, aber ich verfolge auch Trends im Entertainment.

Und deutsche Unterhaltung an Spielen ausser es ist King Art, Daedelic oder Crytek nehmen Sonderpositionen ein.

Aber Wimmelspiele, Browsergames und Polizei / Krankenwagen / Tracktor Simulationen ...naja die sind ja wirklich schlecht auch wenn sie sich gut verkaufen, bzw Geld einbringen.
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Lebensmittelspekulant
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Re: Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Asturaetus hat geschrieben:Die Prioritäten sind schon richtig verteilt. - Computerspiele sind Unterhaltungsprodukte. Die Firmen der sie produzierende Industrie sind auf Gewinn ausgerichtete Betriebe. Da muss diese Selbstbeweihräucherung nicht auch noch mit staatlichen Mitteln unterfüttert werden.
Hast du schonmal was von Soft Power gehört? Staatlich geförderte Kulturprodukte können das Image eines Landes enorm aufwerten. Das ist bestes Marketing für die nationale Industrie. Jemand, der sich für deutsche Kulturprodukte begeistert, ist auch eher geneigt sich zB mal ein deutsches Auto zu kaufen. Vom politischen Einfluss der Kulturverbreitung mal ganz zu Schweigen.

Das positive Bild der USA, zu Zeiten des kalten Krieges, hat sich die Allgemeinheit nicht gemalt, weil die USA tatsächlich eine "gute" Nation waren (sollte eigentlich jeder wissen, daß das niemals der Fall war ^^), sondern weil sie unter anderem Hollywoodfilme und Popmusik produziert haben, die den Rest der Welt begeisterten. Hätte Göbbels seiner Zeit so tolle Filme herstellen lassen, hätte es global gesehen sicher auch mehr Nazi-Sympathisanten gegeben und der 2. Weltkrieg wäre vielleicht ganz anders verlaufen...nur so als Beispiel :wink:

Der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft dieses Jahr hat die Marke "Made in Germany" auch positiv verstärkt. Ähnliche Effekt könnte auch eine geförderte, deutsche Videospielkultur erzielen.

Finde es von daher schon etwas bedenklich, wenn die Regierung auf dieses relativ kostengünstige Marketing verzichten will.
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Todesglubsch
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Re: Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht

Beitrag von Todesglubsch »

Sagen wir mal so... die deutschen Titel sind schlichtweg nicht konkurrenzwürdig. Siehe die Gewinner des deutschen Videospielpreises. Da würde auch Förderung nichts bringen, da einfach die falschen Titel gefördert würden.
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breakibuu
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Re: Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht

Beitrag von breakibuu »

Todesglubsch hat geschrieben:Sagen wir mal so... die deutschen Titel sind schlichtweg nicht konkurrenzwürdig. Siehe die Gewinner des deutschen Videospielpreises. Da würde auch Förderung nichts bringen, da einfach die falschen Titel gefördert würden.
Seh ich auch so.
Solange bis es keinen Generationswechsel bei den Leutchen in den entscheidenden Positionen gegeben hat, ist jede Förderung verbranntes Geld. Solange wird es dann halt auch weiterhin den Tatort statt Sherlock und die Wanderhure statt Game of Thrones geben...
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Sir Richfield
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Re: Bundesverband der deutschen Games-Branche ist enttäuscht

Beitrag von Sir Richfield »

Todesglubsch hat geschrieben:Sagen wir mal so... die deutschen Titel sind schlichtweg nicht konkurrenzwürdig. Siehe die Gewinner des deutschen Videospielpreises. Da würde auch Förderung nichts bringen, da einfach die falschen Titel gefördert würden.
Was? Wie?
Vor allem: Wo Konkurrenzwürdig?
Alles mit -simulator verkauft sich in seiner Nische konkurrenzlos gut, Piranha Bytes hat eine so treue Kundschaft, da träumen EA und AC/B nur von, einige Franchises haben es durchaus auf dem Internationalen Markt zu ansehen gebracht.

Nur weil wir hier noch nicht die abgeschliffene AAA Dauerproduktion haben, bedeutet das ja nicht, dass hier kein Markt ist.

Und den deutschen Videospielpreis... der ist für sich konkurrenzlos. Kokurrenzlos überflüssig.