Studie: Gewalt in Filmen beeinflusst mehr
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- 4P|BOT2
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Studie: Gewalt in Filmen beeinflusst mehr
Bislang ist man stets davon ausgegangen, dass Gewalt in Compterspielen die Spieler mehr beeinflusse, weil diese interaktiv seien. Doch dieser Ansicht widerspricht nun eine Studie: Gewalt in Filmen beeinflusst mehr
- MandrillSphinx
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SAW und Co. - Filmgewalt ist realistischer als in Games
Davon red ich die ganze Zeit, wenn mir diese "Killerspiel"-Gegner wieder auf den Geist gehen! Filme wie SAW, THE HILLS HAVE EYES, etc. sind halt so "echt", weil es eben so real dargestellt werden kann... ich will den Kram einfach nicht sehen! Folterungen und dieser ganze Mist... wer denkt sich sowas aus? Kann auch nur n Psychopath sein! Aber das ist bisher OK... ich fass es nicht! 
Die einzigen "brutaleren" Spielchen sind mal nur Manhunt und halt GTA, wobei beide Games wiederum so grottige Grafik haben, dass kein reifer Spieler das als echt ansieht und sofort Amok läuft! Dazu braucht man schon vorher n Schaden...
Und der punkt mit der "Persönlichkeit" macht echt Sinn denke ich.
Die einzigen "brutaleren" Spielchen sind mal nur Manhunt und halt GTA, wobei beide Games wiederum so grottige Grafik haben, dass kein reifer Spieler das als echt ansieht und sofort Amok läuft! Dazu braucht man schon vorher n Schaden...
Und der punkt mit der "Persönlichkeit" macht echt Sinn denke ich.
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Kollege Bratwurst
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- gracjanski
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johndoe-freename-109920
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alles nur eine frage des konsums, wenn man jemanden 24/7 mit gewalt
beschallt ist es logisch das der mal durchdreht. solange man alles im gewissen
rahmen laesst, halte ich eine beeinflussung fuer unwahrscheinlich. kinder
sollten allerdings gewisse filme einfach mit ihren eltern sehen, die dann bei
fragen sofort ausraeumen koennen. denn nur wenn jemand die zusammenhaenge zwischen einem film und der realitaet nicht versteht, gibt
es probleme.
beschallt ist es logisch das der mal durchdreht. solange man alles im gewissen
rahmen laesst, halte ich eine beeinflussung fuer unwahrscheinlich. kinder
sollten allerdings gewisse filme einfach mit ihren eltern sehen, die dann bei
fragen sofort ausraeumen koennen. denn nur wenn jemand die zusammenhaenge zwischen einem film und der realitaet nicht versteht, gibt
es probleme.
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Egon Olsen
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johndoe-freename-103116
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Habe mich dazu kürzlich in einem anderen Forum ebenfalls ausgelassen:
"Naja, ich will mal nicht wieder so klingen als hätte ich einen Stock im Allerwertesten, aber es stimmt teilweise schon, was da im Moment von den Medienbewachern aus den USA behauptet wird.
Allerdings beziehe ich das nicht auf Computerspiele. Da finde ich es noch halbwegs realistisch, dass ich auf jemanden schiesse, der auf mich schiesst oder dass ich von jemandem getötet werde, wenn ich seinen Kumpanen töte.
Meiner Meinung nach sind es TV-Serien, besonders die der letzten Jahre, die aufgrund des Spannungsbogen über ca. ein halbes Jahr eine völlig falsche Moralvorstellung vermitteln.
Ich schaue regelmäßig TV-Serien aus Amerika und bin eigentlich immer eine Staffellänge voraus. Die meisten Serien verharmlosen Gewalt völlig, machen sie sogar zum Mittel zum Zweck. Wenn jemand dann für die Tat sühnen muss, dann immer erst Wochen später, manchmal erst am Ende der Staffel - frei nach dem Motto “To be continued…” (Worst Case bis zu 6 Monate).
Ich schaue gerade 24 und bin mir nichteinmal sicher, ob ich die 6. Staffel überhaupt zu Ende schauen will, weil hier ein solches Maß an Gewalt präsentiert wird, dass es einem regelmäßig schlecht wird. Was diese Serien den Menschen antun, die labil sind, das weiß langfristig sicher kein Psychologe.
Deswegen sollten amerikanische TV-Konzerne meiner Meinung nach mal überdenken, ob sie nicht zurück zur klassischen Quincy-erzählweise zurückkehren sollten: Anfangs wird jemand umgebracht, am Ende ist er gefasst und wird bestraft.
Wenn ich dagegen z.B. Kate von Lost nehme: Die hat in der ersten Staffel in einer Rückblende jemanden umgebracht und wurde dafür von einem US-Marshall gefangen genommen und nzurück nach US geflogen. Leider stürzt das Flugzeug ja ab (damit verrate ich sicher nicht zuviel )und der Typ wird verletzt und stirbt später. Er war zwar auch ein ziemliches Schwein, aber kann mir da jemand eine Person nennen, die gedacht hat: Der arme Kerl, der war doch einer von den Guten… Sicher nicht.
Genauso ist es bei 24. Wird ein Böser gefoltert, ist das cool. Wird ein Guter gefoltert, dann ist das pfui-bah. Und im Grunde genommen ist es doch rein moralisch beides gleich schlecht, wird aber anders wahrgenommen… Auch hier: Fühlt hier jemand mit dem Terroristen, der zwar böse ist, aber trotzdem ein Mensch?
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist die Serie, die bei mir als Kind am meisten unbehagen ausgelöst hat, Aktenzeichen XY gewesen, weil es da eben kein “Happy” End gab…"
"Naja, ich will mal nicht wieder so klingen als hätte ich einen Stock im Allerwertesten, aber es stimmt teilweise schon, was da im Moment von den Medienbewachern aus den USA behauptet wird.
Allerdings beziehe ich das nicht auf Computerspiele. Da finde ich es noch halbwegs realistisch, dass ich auf jemanden schiesse, der auf mich schiesst oder dass ich von jemandem getötet werde, wenn ich seinen Kumpanen töte.
Meiner Meinung nach sind es TV-Serien, besonders die der letzten Jahre, die aufgrund des Spannungsbogen über ca. ein halbes Jahr eine völlig falsche Moralvorstellung vermitteln.
Ich schaue regelmäßig TV-Serien aus Amerika und bin eigentlich immer eine Staffellänge voraus. Die meisten Serien verharmlosen Gewalt völlig, machen sie sogar zum Mittel zum Zweck. Wenn jemand dann für die Tat sühnen muss, dann immer erst Wochen später, manchmal erst am Ende der Staffel - frei nach dem Motto “To be continued…” (Worst Case bis zu 6 Monate).
Ich schaue gerade 24 und bin mir nichteinmal sicher, ob ich die 6. Staffel überhaupt zu Ende schauen will, weil hier ein solches Maß an Gewalt präsentiert wird, dass es einem regelmäßig schlecht wird. Was diese Serien den Menschen antun, die labil sind, das weiß langfristig sicher kein Psychologe.
Deswegen sollten amerikanische TV-Konzerne meiner Meinung nach mal überdenken, ob sie nicht zurück zur klassischen Quincy-erzählweise zurückkehren sollten: Anfangs wird jemand umgebracht, am Ende ist er gefasst und wird bestraft.
Wenn ich dagegen z.B. Kate von Lost nehme: Die hat in der ersten Staffel in einer Rückblende jemanden umgebracht und wurde dafür von einem US-Marshall gefangen genommen und nzurück nach US geflogen. Leider stürzt das Flugzeug ja ab (damit verrate ich sicher nicht zuviel )und der Typ wird verletzt und stirbt später. Er war zwar auch ein ziemliches Schwein, aber kann mir da jemand eine Person nennen, die gedacht hat: Der arme Kerl, der war doch einer von den Guten… Sicher nicht.
Genauso ist es bei 24. Wird ein Böser gefoltert, ist das cool. Wird ein Guter gefoltert, dann ist das pfui-bah. Und im Grunde genommen ist es doch rein moralisch beides gleich schlecht, wird aber anders wahrgenommen… Auch hier: Fühlt hier jemand mit dem Terroristen, der zwar böse ist, aber trotzdem ein Mensch?
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist die Serie, die bei mir als Kind am meisten unbehagen ausgelöst hat, Aktenzeichen XY gewesen, weil es da eben kein “Happy” End gab…"
- just_Snake
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Ich kann mir auch vorstellen, dass Filme eher Gewalt "fördern" als Spiele, da man sich in den Spielen austoben und die Aggression abbauen kann, wärend bei Filmen kein Ventil da ist.
Das sagt aber noch lange nicht aus wie stark sich da irgendwas anstaut, und das man deswegen Amok läuft ist meiner Meinung nach eine genauso bescheuerte Annahme wie bei Spielen.
Das sagt aber noch lange nicht aus wie stark sich da irgendwas anstaut, und das man deswegen Amok läuft ist meiner Meinung nach eine genauso bescheuerte Annahme wie bei Spielen.
- Homer the Brain
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- Registriert: 27.03.2007 19:38
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Ich liebe Horror Filme.Angefangen bei den alten Zombie Filmen aus den 70er bis hin zu Sow.Auch spiele ich für mein Leben gerne realistische Aktion Games(sogenante Killerspiele).Ich schaue jeden Tag die blutigen Nachrichten mit ihren Reportagen aus irgend einem Kriegsgebiet an.Sei es eine Leiche die durch eine Explosion gestorben ist ,oder ein Amokläufer der 32 Menschen tötet.Ein Krieg, der im Namen des Terrors schon 150.000 Zivielisten das leben gekostet hat
Die Realität ist grausamer wie jedes Killerspiel oder Horror Video zusammen.Soll heißen:Wenn ich mal Amok laufe,dann bestimmt nicht wegen eines Killerspieles oder Horror Videos
Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste :wink:
Ps.Wenn ich einen meiner Aquarien Fische töte,bin ich dann schon auf den besten Weg ein Killer zu werden
Die Realität ist grausamer wie jedes Killerspiel oder Horror Video zusammen.Soll heißen:Wenn ich mal Amok laufe,dann bestimmt nicht wegen eines Killerspieles oder Horror Videos
Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste :wink:
Ps.Wenn ich einen meiner Aquarien Fische töte,bin ich dann schon auf den besten Weg ein Killer zu werden
- sinsur
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computerspielen dient nicht dem agressionsabbau....irgendwo gabs mal ne studie das ruig sitzen im vergleich zum erfolgserlebniss eher hibbelich als andersrumm macht...liegt aber mehr am starr sitzen als am spiel selbst....
btw wenn ich zb cs spiele reg ich mich darüber eher auf als das ich irgendwas abreagiere....
sport hilft mir da erheblich besser....
computerspielen gibt mir immer eher das gefühl etwas in einer gemeinschaft zu unternehmen. wohl ein grund das ich nicht gerne offline spiele...hm warum ich jetzt keine mmorpgs mag ist wieder sone frage *grübel*
nun jedenfalls glaube ich es kommt imemr auf die dosis an...
ich hatte mal eine zeit in der ich total auf horrormovies und games stand
nachner zeit drehten sich meine gedanken ziemlich viel um son meuchelkrams....zb messerblock in der küche...wie wäre es das messer jetzt zu nehmen und....ich glaube solche phantasien kennt jeder.....in den letzten jahren wurd es dann weniger...mittlerweile mag ich horrorfilme garnichtmehr....und die komischen bilder verschwinden aus dem kopf....
die wirkung dieser medien ist äusserst subtiel und so schleichend das man nichts mitbekommt... in zu hohen dosen macht es meiner meinung nach allerdings krank wie fast alles das man uebertreibt
btw wenn ich zb cs spiele reg ich mich darüber eher auf als das ich irgendwas abreagiere....
sport hilft mir da erheblich besser....
computerspielen gibt mir immer eher das gefühl etwas in einer gemeinschaft zu unternehmen. wohl ein grund das ich nicht gerne offline spiele...hm warum ich jetzt keine mmorpgs mag ist wieder sone frage *grübel*
nun jedenfalls glaube ich es kommt imemr auf die dosis an...
ich hatte mal eine zeit in der ich total auf horrormovies und games stand
nachner zeit drehten sich meine gedanken ziemlich viel um son meuchelkrams....zb messerblock in der küche...wie wäre es das messer jetzt zu nehmen und....ich glaube solche phantasien kennt jeder.....in den letzten jahren wurd es dann weniger...mittlerweile mag ich horrorfilme garnichtmehr....und die komischen bilder verschwinden aus dem kopf....
die wirkung dieser medien ist äusserst subtiel und so schleichend das man nichts mitbekommt... in zu hohen dosen macht es meiner meinung nach allerdings krank wie fast alles das man uebertreibt
- Jay El
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- Registriert: 15.04.2006 10:06
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Meiner Meinung nach haben Horrorfilme wie Saw oder Hostel usw. einen größeren Einfluss auf die Psyche als Videospiele. Zumindest ist das bei mir so. Ich denke, dass liegt daran, das es sich im Film um reale Menschen handelt. Bei Video/Computerspielen sind wir ja noch längst nicht so weit, dass die Figuren wie echte Menschen aussehen, bzw. dessen Emotionen usw. entsprechend rüberbringen. Ob diese Filme jetzt im Zusammenhang stehen mit Amokläufen oder generell einer geringeren Hemmschwelle, kann man wohl nicht direkt sagen. Die Studien widersprechen sich ja teilweise gegenseitig. Die eine sagt ja die andere nein.
Ich glaube, es liegt im Menschen drinn, ob er ein erhöhtes Gewaltpotenzial hat oder nicht. Dieses kann durch äußere Einflüsse gefördert oder auch gehemmt werden. Diese Einflüsse sind aber wohl bei jedem Menschen andere auf die er reagiert.
Da das zu analysieren aber extrem aufwendig ist, machen es sich viele einfacher, in dem sie Filmen oder Spielen den Stempel des Bösen aufdrücken. Aber das ist zu einfach, Gewalt gab es schon immer, und wird es auch immer geben. Vor 100 Jahren gab es keine Filme oder Computerspiele, trotzdem gab es Amokläufe, Massenmörder etc..
Ich glaube, es liegt im Menschen drinn, ob er ein erhöhtes Gewaltpotenzial hat oder nicht. Dieses kann durch äußere Einflüsse gefördert oder auch gehemmt werden. Diese Einflüsse sind aber wohl bei jedem Menschen andere auf die er reagiert.
Da das zu analysieren aber extrem aufwendig ist, machen es sich viele einfacher, in dem sie Filmen oder Spielen den Stempel des Bösen aufdrücken. Aber das ist zu einfach, Gewalt gab es schon immer, und wird es auch immer geben. Vor 100 Jahren gab es keine Filme oder Computerspiele, trotzdem gab es Amokläufe, Massenmörder etc..
- just_Snake
- Beiträge: 159
- Registriert: 22.06.2006 13:43
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- Homer the Brain
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Die Menschen sind abgestumpft und machtlos.Warum wird so viel über die Killerspiele oder Horror Videos gesprochen.Weil es die Politiker vormachen.Jeder hat seine eigene Meinung zu diesem Thema--ob dafür oder dagegen.Jeder einzelne kann dazu beitragen das die Politiker keinen Grund finden um von neuem die Debatte aufleben zu lassen.Die Politik braucht einen Sündenbock.
Darum liebe Leute,kauft keine Horror Videos,keine Killerspiele,schaut keine Nachrichten,auch keine Pornos.Schmeißt eure PCs und Konsolen in den Müll.Verbrennt alle bösen Spiele und DVDs und habt euch alle Lieb :wink:
Dann wird dieses Thema aussterben,und die Welt sieht ganz anders aus.Armes Deutschland.Dann geht die Jagd auf die Raucher los--dann die Trinker---dann auf Dicke---u.s.w.
Es wird nie enden,solange die Politiker einen Sündenbock brauchen um Wähler zu bekommen
Darum liebe Leute,kauft keine Horror Videos,keine Killerspiele,schaut keine Nachrichten,auch keine Pornos.Schmeißt eure PCs und Konsolen in den Müll.Verbrennt alle bösen Spiele und DVDs und habt euch alle Lieb :wink:
Dann wird dieses Thema aussterben,und die Welt sieht ganz anders aus.Armes Deutschland.Dann geht die Jagd auf die Raucher los--dann die Trinker---dann auf Dicke---u.s.w.
Es wird nie enden,solange die Politiker einen Sündenbock brauchen um Wähler zu bekommen
- Homer the Brain
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