Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt

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Re Z
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Re Z »

SethSteiner hat geschrieben: alles was eine Lesbe zutun bräuchte, ist sich etwas Sperma zu nehmen und sich zwischen die Beine zu schieben. Nur weil man Schwul oder Lesbisch ist, ist ja auch nicht plötzlich der Wunsch nicht mehr da, mal Kinder haben zu können.
Ich empfinde dies weder aus biologischer noch aus sozialer Sicht als nachhaltig oder effizient. Ein Kind will schließlich nicht von seinen Eltern zu hören kriegen dass die eigene Mutter es verkauft hat - oder dass es dem leiblichen Vater entwendet wurde. Außerdem will man nicht einfach eben mal ein Kind kriegen - sondern ein Kind mit dem Menschen zeugen den man liebt - sich quasi auf psychischer als auch physischer Ebene miteinander verbinden.
Im Endeffekt bleibt jedoch die Spezialisierung von Mann und Frau auch in diesem Fall erhalten - beide müssen sich nach wie vor ergänzen um Kinder zu zeugen - ob sie dann miteinander Leben oder nicht ist nachrangig. Damit wären wir erneut bei den Opportunitätskosten - was wiederum zur Spezialisierung führt. Egal wie man es dreht und wendet - nachhaltige Reproduktion gibt es nur wenn beide Geschlechter miteinander harmonieren.
Crypo
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Crypo »

Erschossene Nutten in Computerspielen helfen der Population jetzt genau wodurch? Also ich blicke hier ehrlich gesagt nicht durch. Und meine Gene behalte ich schön für mich. Scheiß was auf die nächste Generation.
Tricky81
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Tricky81 »

Anita . . . wer??? Ganz schön einseitige Berichterstattung der Dame, erinnert ein wenig an Michel Friedman, aber Alice Schwarzer passt hier wohl besser, echt ermüdend *gähn*
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Billie?
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Billie? »

Jondoan hat geschrieben:Oh man, ihr Abschlusssatz hat wirklich etwas traurig-wahres, wirklich was zum drüber nachdenken.

"Jedesmal wenn sich Entwickler verteidigen, warum sexuelle Gewalt in ihren Spielen ist, sagen sie um es historisch glaubwürdig erscheinen zu lassen, um es realistisch erscheinen zulassen. Was sagt es über unsere Gesellschaft, dass wir Drachen, Hexerei und Superkräfte völlig kritikfrei mit einem "realistischen" Setting verbinden können, aber eine Welt ohne sexuelle Gewalt liegt jenseits unserer Vorstellung."
Sie vergleicht ja auch nicht Äpfel mit Birnen oder so ... außerdem; ihrer Argumentation folgend, müsste man auch jeglische schmückende Gewalt und Amoralitäten in Spielen rausnehmen und nicht nur bei der Gewalt gegen Frauen aufhören. Es ist doch einfach so: Die Spiele, die sie in dieser Ausgabe aufs Korn nimmt, sind fast ausschließlich Erwachsenenunterhaltung, die den Spieler in eine dunkle, dreckige, verruchte welt der Gewalt und Kriminalität bringen, die der Held dann verbessert, verschlechtert - so wie es ihm beliebt. Natürlich werden da auch Frauen vergewaltigt, misshandelt, getötet etc. ... mit männlichen Charakteren passiert das ja in den Spielen ebenso. Würde sie sagen, Gewalt und Obzönitäten aller Art in Medien aller Art zur Unterhaltung und Belustigung sollte verboten sein, dann würde ich ihr immerhin eine stringente Argumentation ohne Doppelmoral unterstellen, aber so, nee ...
und mit welchen Szenen und Spielen auch teilweise argumentiert wird. Bioshock 2; eine völlig gescheiterte, eingesperrte Gesellschaft voller Geisteskranker, in der die Einwohnerzahl mit klarem Verstand bei unter 1% liegt, und dann werden da tatsächlich Frauen verstümmelt und vergewaltigt, ergo Spiele müssen ja sexistisch sein. Das Gleiche mit God Of War 3, Kratos watet durch das Blut so ziemlicher aller, die er auf seinem Rachefeldzug trifft, aber da spießt er eine Frau auf -> sexismus!
Ich gucke die Videos ganz gerne, da sie sehr strukturiert vorträgt und ich die Ausschnitte aus den Games meistens sehr interessant und unterhaltsam finde und sie teilweise sogar fast spielehistorisch sind, aber der Argumentation von ihr kann ich beim besten Willen nicht folgen. Das ist alles so zurechtgeschnitten auf ihre abstruse These. Da findet dann einer ihrer "wissenschaftlichen Helfer" die Szene in Bioshock, wo Ryan seine Mätresse umbringt, weil diese schwanger ist und schon wird's verbaut in dem Video - Despoten verhalten sich abscheulich, gäääääähn. Aber wie gesagt, handwerklich ist die Videoreihe recht anständig gemacht.
Zuletzt geändert von Billie? am 26.08.2014 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Creepwalker
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Creepwalker »

Crypo hat geschrieben:Erschossene Nutten in Computerspielen helfen der Population jetzt genau wodurch? Also ich blicke hier ehrlich gesagt nicht durch. Und meine Gene behalte ich schön für mich. Scheiß was auf die nächste Generation.
Du hast den Anschluss verpasst. Tote Nutten sind out.
Hier gehts um die wirklich und wahren Probleme........einer Minderheit.....
Ja behalt deine Gene, ist auch so ziemlich das einzige was einem tatsächlich gehört. :twisted:
Crypo
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Crypo »

Also die Idee, dass meine Zockerei der gesamten Menschheit hilft finde ich schon originell. Das sollte man nicht so schnell abtun von wegen Hitler und Anschluss verpasst. :lol:
c452h
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von c452h »

Re Z hat geschrieben:Wie bereits gesagt - ich versuche Verstand und Gefühl in Einklang zu bringen - und das ist der Grund wieso ich die Homosexualität als ein Dilemma empfinde. Ich will damit Niemanden beschimpfen oder kränken.
Du widersprichst Dir hier in zwei Sätzen. Desweiteren: Welche Lösung wäre denn, Deiner Ansicht nach, angebracht, um dieses Dilemma aus der Welt zu schaffen und ordnungsgemäße Reproduktion sicherzustellen?
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Asturaetus
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Asturaetus »

Creepwalker hat geschrieben: Ja behalt deine Gene, ist auch so ziemlich das einzige was einem tatsächlich gehört. :twisted:
Noch nicht mal das. 99% von denen teilst du ja schon mit all deinen Mitmenschen und das restliche Prozent verteilt sich sowieso je nach Verwandschaftsgrad schon auf deine Familie. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Asturaetus am 26.08.2014 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
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grisu_de
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von grisu_de »

Re Z hat geschrieben:
Hitler wollte die Welt nach seiner Ideologie formen - er war ein Universalist. Ich hingegen will nur meine Gene weitergeben - bin demzufolge ein Partikularist. Ich werde niemandem vorschreiben wie er sein Leben zu leben hat - im Gegenteil ich bin sehr Tolerant und ein Verfechter der Vielfalt. Aber ich werde sicherstellen dass ich meine Gene weitergebe - und werde mein Verhalten auch auf rationaler Ebene versuchen zu rechtfertigen. Jedes Lebewesen sollte das Recht haben auf seine Weise für seine Existenz kämpfen zu dürfen - Genau das macht die natürliche Selektion aus.
Ich sage ja, du folgerst nichts daraus (Gott sei Dank). Diese ganze Ideologie ist ein einziges Theorem, das du für richtig erachtest. Mehr nicht. Du könntest einen schwulen Freund haben, das habe ich bereits gesagt. Nur wirst du ihn wahrscheinlich nicht allzu lange behalten, da dein Glaube sehr verletzend ist. Im übrigen wirst du mit solchen Thesen natürlich auch unter Heteros oft auf Ablehnung stoßen. Das liegt einfach daran, dass es deinen Aussagen an Ehrfurcht und Respekt vor dem menschlichen Leben fehlt. Eben weil es ihnen an der Anerkennung der menschlichen Gefühlswelt fehlt und selbige missachtet. Ich würde sagen, die Erfahrung wirst du sicherlich noch machen. Ich habe dich nicht umsonst gefragt, wie du dich gegenüber Schwulen verhalten würdest. Letztlich kannst du dich fragen, was dir deine Wahrheit bringt, wenn sie dich lediglich dazu führt, mit Menschen in Konflikt zu geraten. (Nach der von dir vertretenden Theorie, ist das Vertreten genau dieser Theorie wahrscheinlich sogar degenerativ. Immerhin minderst du damit deine Attraktivität, die eine nicht wenig gewichtige Rolle bei der Selektion einnimmt).

Im übrigen finde ich es komisch, dass du sagst, du wolltest sicherstellen, dass du deine Gene weitergibst. Ist das dein einziges Motiv? Bei mir wäre das eher der Kinderwunsch (Es macht nichts, dass du den Kinderwunsch ultimat, d.h. mit einem durch die Evolutionstheorie entstandenen Trieb, erklären kannst. Was zählt ist das Gefühl in mir, nicht eine menschgemachte Theorie. Von letzterer kann ich nur glauben, dass sie wahr ist. Von ersterem kann ich es wissen).
Zuletzt geändert von grisu_de am 26.08.2014 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von SethSteiner »

Re Z hat geschrieben:Ich empfinde dies weder aus biologischer noch aus sozialer Sicht als nachhaltig oder effizient.
Die Frage die sich mir stellt ist, was zum Teufel die Worte nachhaltig und effizient da zusuchen haben.
Ein Kind will schließlich nicht von seinen Eltern zu hören kriegen dass die eigene Mutter es verkauft hat - oder dass es dem leiblichen Vater entwendet wurde. Außerdem will man nicht einfach eben mal ein Kind kriegen - sondern ein Kind mit dem Menschen zeugen den man liebt - sich quasi auf psychischer als auch physischer Ebene miteinander verbinden.
Weder wurde es von der eigenen Mutter verkauft, noch dem eigenen Vater entwedet. Es gibt keinen Mutter/Vater. Sie sind nur Erzeuger. Der Begriff von Mutter von Vater ändert sich hier, denn sie beziehen sich auf die Personen, die sich der Erziehung verpflichtet haben. Leiblichkeit ist schlicht irrelevant und ein Kind will sowas dann eben nur dann nicht hören, weil irgendjemand dem Kind gesagt hat, dass diese völlig irrelevante Person einen Wert hat, den sie gar nicht besitzt.
Im Endeffekt bleibt jedoch die Spezialisierung von Mann und Frau auch in diesem Fall erhalten
Nein, tut sie nicht. Deine Spezialisierungsfantasie ist ein Hirngespinst. Bei dir sind Männer Orks und Frauen Elfen. Soetwas gibt es in der Realität nicht. Geschlechter müssen nicht miteinander harmonieren, Menschen müssen miteinander harmonieren.
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Master Chief 1978
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Master Chief 1978 »

Highnrich hat geschrieben:
Master Chief 1978 hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben: :anbet:
Danke für den Quote

Hätte dieses Meistwerk von einem Post glatt übersehen :lol:
Davon ab das sein Post Mist ist, soll es ja auch Frauen geben die sich Freiwillig diesen Beruf ausgesucht haben.
Das halte ich für ein Gerücht...
So so, jede Prostituierte auf der Welt wurde also auf irgendeine Art und Weise dazu gezwungen diesen Beruf aus zu üben? Das kannst du doch nicht ernsthaft annehmen.
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Billie?
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Billie? »

Master Chief 1978 hat geschrieben:
Master Chief 1978 hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben: Davon ab das sein Post Mist ist, soll es ja auch Frauen geben die sich Freiwillig diesen Beruf ausgesucht haben.
Das halte ich für ein Gerücht...
So so, jede Prostituierte auf der Welt wurde also auf irgendeine Art und Weise dazu gezwungen diesen Beruf aus zu üben? Das kannst du doch nicht ernsthaft annehmen.
Was heißt freiwillig? Wer wird freiwillig Klempner? Für viele Prostituierte überwiegt halt das einfache, gute Geld die Abscheu vor dem job. Und ist das nicht die Definition von Arbeit?
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Sarkasmus
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Sarkasmus »

Highnrich hat geschrieben:
Master Chief 1978 hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben: :anbet:
Danke für den Quote

Hätte dieses Meistwerk von einem Post glatt übersehen :lol:
Davon ab das sein Post Mist ist, soll es ja auch Frauen geben die sich Freiwillig diesen Beruf ausgesucht haben.
Das halte ich für ein Gerücht...
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein
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Cpl. KANE
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Cpl. KANE »

@Billie_the_man

Arbeiten ist scheiße, das ist meine Definition :)

Aber ernsthaft; beim Thema Prostitution hat das Wort "freiwillig" eine andere Bedeutung. Es wird ja auch niemand entführt und verschleppt, um anschließend als Klempner zu arbeiten.
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Sarkasmus
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Sarkasmus »

Cpl. KANE hat geschrieben:@Billie_the_man

Arbeiten ist scheiße, das ist meine Definition :)

Aber ernsthaft; beim Thema Prostitution hat das Wort "freiwillig" eine andere Bedeutung. Es wird ja auch niemand entführt und verschleppt, um anschließend als Klempner zu arbeiten.
Stimmt, jede Prostituierte ist eine osteuropäische Frau die unter falschen Tatsachen nach Mittel-, Westeeuropa entführt wurde und gezwungen wird ihren Körper zu verkaufen.

https://www.youtube.com/watch?v=XZxzJGgox_E

ediT: hier wurde schon öfters geschrieben, das es nicht um Zwangsprostitution geht, denn die machen das wirklich nicht "freiwillig" :wink: , sondern um Frauen die es wirklich aus freien Stücken machen.