Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gewalt

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Highnrich
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Highnrich »

Re Z hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:
Re Z hat geschrieben:Na die Spezialisierung welche ein Kind im Mutterleib heranwachsen lässt vielleicht?
Männer sind flexibler, unabhängiger, wagemutiger weil sie die Ressourcen ihres Körpers nicht mit der Verantwortung für einen weiteren Organismus belasten müssen - und das führt zu einer Spezialisierung. Der man Erforscht neue Ressourcen und erobert neue Territorien, die Frau haushaltet mit den vorhandenen Ressourcen und kümmert sich um die Stabilität innerhalb der Gruppe. Nur wenn beide mit einander harmonieren, ermöglicht ihre Beziehung ein nachhaltiges Wachstum.
Männer sind flexibler, unabhängiger und Wagemutiger und Frauen können haushalten und stabilisieren? Woher kommen nur immer diese Vorstellungen?

Btw. können Eltern homosexuell sein, ich hoffe du bildest dich noch etwas weiter.
Gut dann erklär mir doch bitte wie du mit einem gleichgeschlechtlichen Partner ein Kind in die Welt setzen willst. Ich bin gespannt :lol:
Mann und Frau ergänzen einander. Ob sie sich lieben ist von nachrangigem Interesse aber sie sind spezialisiert. Punkt.
Veralteter und absoluter Schwachsinn...informier dich BITTE mal über die Gendertheorie....dir ist hoffentlich schon klar dass man mittlerweile über den Tellerrand "Mann und Frau" schaut, weil man herausgefunden hat, dass dies nur veraltete gesellschaftliche Konstrukte sind
Highnrich
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Highnrich »

Master Chief 1978 hat geschrieben:
Peter__Piper hat geschrieben: :anbet:
Danke für den Quote

Hätte dieses Meistwerk von einem Post glatt übersehen :lol:
Davon ab das sein Post Mist ist, soll es ja auch Frauen geben die sich Freiwillig diesen Beruf ausgesucht haben.
Das halte ich für ein Gerücht...
Re Z
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Re Z »

golgi hat geschrieben:
Re Z hat geschrieben: Und du hast jenes Buch eben nicht gelesen - und maßt dir an Leute als Nazis abzustempeln. Ich habe dir meine Motivation bereits hinreichend erklärt. Mach daraus was du für richtig hältst - wenn du meinst damit etwas ändern zu können.
Für mich stellt die Homosexualität sehr wohl ein existentielles Dilemma dar - ich habe auch schon erklärt weshalb. Klar kannst du das in Frage stellen und mich dabei beleidigen soviel du willst - aber das Dilemma lösen wird dir nicht gelingen...
Ich kenne Dawkins - wenn auch nicht besagtes Buch - und halte ihn für einen außerordentlichen Wissenschaftler (vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass er "nur" Biologe ist. In der akademischen Welt neigen Biologen nicht gerade dazu den Blick über den Tellerrand ihres Fachs zu heben). Ich hege auch ausdrücklich Sympathien für naturalistische/materialistische Theorien. Eigentlich müssten wir uns blendend verstehen.

Ich habe mir auch nicht angemaßt dich als Nazi abzustempeln. Gut - es war etwas polemisch den Vergleich mir mein Kampf zu bringen. Dafür entschuldige ich mich. Allerdings erinnern Aussagen wie "Leihmutterschaft sei degenerativ", die "Weitergabe seiner Gene" sei das Primat der eigenen Existenz und "gleichgeschlechtliche Beziehung führen zu existenziellen Dilemmata" irgendwie so ein bisschen an das Gedankengut des rechten Rands. Der neigt ja ebenfalls dazu den Menschen - und ebenso das Volk auf der nächsthöheren Abstraktionsebene Ebene - durch biologisch-genetische ("natürliche") Wahnvorstellungen zu definieren. Natürlich entsprechen deine Gedanken nicht explizit denen Hitlers, jedoch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass ihr euch gut damit verstehen würdet.

Lustig ist übrigens auch der Verweis auf das existenzielle Dilemma. Der Existenzialismus geht ja gerade der Frage nach, wieso/weshalb/warum überhaupt Mensch ist und was das soll und sowieso und überhaupt. Quasi: Wo ist der Sinn des Ganzen? Wenn man sich mit solchen Fragen beschäftigt, ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Geist/dem Bewusstsein unausweichlich. Diese findet bei dir aber überhaupt nicht statt. Du siehst das essentielle Problem - das Dilemma - in der Natur. Es hat aber so gut wie kein schwuler ein existenzielles Problem im Sinne einer Sinnkrise wegen seiner Sexualität. Klar, sowas kann es geben, denn auch schwule mögen Kinder haben. Die Norm ist wahrscheinlich eher nicht.
Du definierst das Dilemma des Schwulen allein durch seine nicht vorhandene Reproduktionsfähigkeit. Das ist sehr wenig. Um nicht zu sagen: Es interessiert kein Schwein. Du befindest dich irgendwo auf einer biologischen Metaebene, während der Schwule schwul ist, sein leben lebt und nichts von deinem Dilemma mitbekommt. Der einzige Ort an dem dieses Dilemma stattfindet ist in deinem Kopf.
Ich sehe es als existenziell weil es ohne Reproduktion auch keine Existenz - kein Leben gibt. Und nur weil ich Naturalist bin heißt das nicht dass ich gleichgültig gegenüber dem Leben bin. Leben > Tod. Denn der Tod ist uns gewiss - das Leben jedoch vergänglich. Und wenn sich alle Frauen von einem Tag auf den anderen dazu entscheiden würden lesbisch zu werden, dann wäre das nicht nur ihr Dilemma, sondern auch unseres. Und deswegen komme ich nicht umhin es als potentiell lebensfeindlich zu erkennen. Klar gibt es in der Natur auch gleichgeschlechtliche Beziehungen - weil die Natur eben auf Try and Error basiert - aber Heterosexualität hat sich nicht umsonst durchgesetzt - eben weil sie zu einem Austausch des Erbguts führt was sich positiv auf den Genpool auswirkt. Wie bereits gesagt - ich versuche Verstand und Gefühl in Einklang zu bringen - und das ist der Grund wieso ich die Homosexualität als ein Dilemma empfinde. Ich will damit Niemanden beschimpfen oder kränken.
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Temeter 
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Temeter  »

Kobba hat geschrieben:Ob sie das nun berechnender Weise macht oder nicht, schlussendlich provoziert ihre Art mit diesen Dingen umzugehen erst recht solche reaktionen wie sie auch Teilweise hier zu finden sind, was eine sachliche Diskussion über das Thema, welches ihr am Herzen liegt, vielerorts nur erschwert und nicht gerade fördert, auch wenn man solche reaktionen natürlich zur Unterstreichnung ihrer Argumente heranziehen kann. Eigentlich sehe ich die Sarkeesian auch in der Pflicht mit diesem Thema sachlicher umzugehen um eben auch eine sachliche Diskussion darüber zu fördern, und nicht sie zu torpedieren. Und es werden von ihr oft Dinge vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen entweder wider besseren Wissens oder aus purer Berechnung, und beides disqualifiziert sie, in meinen Augen, wirklich was zu einer Problemlösung beizutragen. Eine sinnvolle Diskussion kann man besser und mit mehr Verantwortung anstossen, als auf diese teilw. stümperhafte Art und Weise. Wie hier irgendwo erwähnt, es erinnert an die einseitige Berichterstattung über Killerspiele in einschlägigen Medien, da ist der Shitstorm einfach vorprogrammiert.
So schlimmt wie die Killerspiel-'diskussion' ist es bei weitem nicht, für eine Feministin is Saarkesian ziemlich harmlos. Das Killerspiel-Ding war ein armseliger Ausdruck von primitiver Ignoranz und dem Versuch, sich irgendwie in die Öffentlichkeit zu bringen.
Diese Videos versuchen nur, auf eine oberflächliche Art Ungerechtigtkeit und gesellschaftliche Ungleichheit in einem Thema zu finden, welches sich größtenteils auch ohne Schuldzuweisungen erklären ließe.

Um die eigentliche Belanglosigkeit ihrer Videos zu sehen, muss man sich eigentlich nur Threads wie diesen ansehen. Es wäre ja schön, wenn sie denn wenigstens jedes mal neue Streitpunkte sinvoll anbrechen würde, aber hier spielt sich jedes mal eine praktisch identische Diskussion ab.
wired
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von wired »

golgi hat geschrieben:
Re Z hat geschrieben: Und du hast jenes Buch eben nicht gelesen - und maßt dir an Leute als Nazis abzustempeln. Ich habe dir meine Motivation bereits hinreichend erklärt. Mach daraus was du für richtig hältst - wenn du meinst damit etwas ändern zu können.
Für mich stellt die Homosexualität sehr wohl ein existentielles Dilemma dar - ich habe auch schon erklärt weshalb. Klar kannst du das in Frage stellen und mich dabei beleidigen soviel du willst - aber das Dilemma lösen wird dir nicht gelingen...
Ich kenne Dawkins - wenn auch nicht besagtes Buch - und halte ihn für einen außerordentlichen Wissenschaftler (vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass er "nur" Biologe ist. In der akademischen Welt neigen Biologen nicht gerade dazu den Blick über den Tellerrand ihres Fachs zu heben). Ich hege auch ausdrücklich Sympathien für naturalistische/materialistische Theorien. Eigentlich müssten wir uns blendend verstehen.

Ich habe mir auch nicht angemaßt dich als Nazi abzustempeln. Gut - es war etwas polemisch den Vergleich mir mein Kampf zu bringen. Dafür entschuldige ich mich. Allerdings erinnern Aussagen wie "Leihmutterschaft sei degenerativ", die "Weitergabe seiner Gene" sei das Primat der eigenen Existenz und "gleichgeschlechtliche Beziehung führen zu existenziellen Dilemmata" irgendwie so ein bisschen an das Gedankengut des rechten Rands. Der neigt ja ebenfalls dazu den Menschen - und ebenso das Volk auf der nächsthöheren Abstraktionsebene Ebene - durch biologisch-genetische ("natürliche") Wahnvorstellungen zu definieren. Natürlich entsprechen deine Gedanken nicht explizit denen Hitlers, jedoch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass ihr euch gut damit verstehen würdet.

Lustig ist übrigens auch der Verweis auf das existenzielle Dilemma. Der Existenzialismus geht ja gerade der Frage nach, wieso/weshalb/warum überhaupt Mensch ist und was das soll und sowieso und überhaupt. Quasi: Wo ist der Sinn des Ganzen? Wenn man sich mit solchen Fragen beschäftigt, ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Geist/dem Bewusstsein unausweichlich. Diese findet bei dir aber überhaupt nicht statt. Du siehst das essentielle Problem - das Dilemma - in der Natur. Es hat aber so gut wie kein schwuler ein existenzielles Problem im Sinne einer Sinnkrise wegen seiner Sexualität. Klar, sowas kann es geben, denn auch schwule mögen Kinder haben. Die Norm ist wahrscheinlich eher nicht.
Du definierst das Dilemma des Schwulen allein durch seine nicht vorhandene Reproduktionsfähigkeit. Das ist sehr wenig. Um nicht zu sagen: Es interessiert kein Schwein. Du befindest dich irgendwo auf einer biologischen Metaebene, während der Schwule schwul ist, sein leben lebt und nichts von deinem Dilemma mitbekommt. Der einzige Ort an dem dieses Dilemma stattfindet ist in deinem Kopf.
Die ganze Diskussion um Sexismus und Objektivismus entsteht doch ironischerweise zu weiten Teilen aus dem Dilemma das sich aus der "durchschnittlichen Verschiedenheit" zwischen heterosexuellen Männern und Frauen häufig ergibt, zumindest innerhalb der mehrheitlichen Prägung in westlichen Ländern, sofern man hauptsächlich mit Exemplaren zutun hat die den Stereotypen entsprechen oder nicht?

Bei Gesprächen mit Schwulen und Lesben und Artikel über diese erschien es mir zumindest so, dass sich leichter jemand finden lässt bei dem eine gewisse Einigkeit darüber herrscht, was ok ist und was nicht, wenn es um Sex und Beziehungen geht und weniger Konfliktpotenzial wenn es um das Anstreben eines One Night Stands oder das Verständnis für Seitensprünge geht.
Klang für mich ehrlich gesagt beneidenswert, wenn es repräsentative Aussagen waren.

Wenn man als Mann keine konsequente Monogamie anstrebt, scheints mir zumindest schwieriger ein passendes Gegenüber zu finden und wenn ich bei der Suche nach einem ONS bei Frauen einerseits welche finden die auf das was Feministinnen als Grenzüberschreitung bezeichnen begeisternd eingehen und Damen bei denen man selbst mit harmlosen Flirtversuchen sich sehr schnell den Ruf ruinieren kann, wobei letztere häufig als Maßstab für Frauen im Gesamten herbeigezogen werden, zumindest von einigen amerikanischen Feministinnen und gesellschaftlich bedeutenden Menschen, unabhängig davon wie hoch der Anteil der Amerikaner ist, die man aus europäischer Sicht tatsächlich als prüde bezeichnen kann.

Und während viele Durchschnittstypen gerne mal begehrt werden würden, ohne jegliche Berücksichtung des eigenen Intellekts und Charakters, scheint es bei Frauen häufig eher andersherum zusein, zumindest in jüngeren Jahren.

Im großen und ganzen erleben es da wohl viele Homosexuelle unter sich und in den entsprechenden Kreisen/Orten als freier, da sie sich wohl zwangsläufig von gesellschaftlichen Normen nicht diktieren lassen wollen was sie zutun oder zulassen haben, während viele oder die meisten Heterosexuellen sich streng an vorgelebten Normen orientieren.

Wie auch immer: Auch bei Heterosexuellen ist die Zeugung von Nachwuchs ja nur einer, wenn auch meist extrem wichtiger Grund für ein erfülltes Leben.

Nur hängen an dem dafür nötigen Vorgang häufig oft Rattenschwänze, die zu Dramen führen, sprich gescheiterte Ehen und der Streit um Umgang für die Kinder, Alimente und Schwierigkeiten mit dem alten Leben abzuschliessen und wieder glücklich zu werden.

[Bin wie erwähnt kein Experte und beschäftige mich nur sporadisch damit, auch weil die Auseinandersetzung mit dem Thema viele nicht wirklich glücklicher zumachen scheint, wollte mich aber mal vorsichtig beteiligen].
Zuletzt geändert von wired am 26.08.2014 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Wulgaru »

Re Z hat geschrieben:
Ich sehe es als existenziell weil es ohne Reproduktion auch keine Existenz - kein Leben gibt. Und nur weil ich Naturalist bin heißt das nicht dass ich gleichgültig gegenüber dem Leben bin. Leben > Tod. Denn der Tod ist uns gewiss - das Leben jedoch vergänglich. Und wenn sich alle Frauen von einem Tag auf den anderen dazu entscheiden würden lesbisch zu werden, dann wäre das nicht nur ihr Dilemma, sondern auch unseres. Und deswegen komme ich nicht umhin es als potentiell lebensfeindlich zu erkennen. Klar gibt es in der Natur auch gleichgeschlechtliche Beziehungen - weil die Natur eben auf Try and Error basiert - aber Heterosexualität hat sich nicht umsonst durchgesetzt - eben weil sie zu einem Austausch des Erbguts führt was sich positiv auf den Genpool auswirkt. Wie bereits gesagt - ich versuche Verstand und Gefühl in Einklang zu bringen - und das ist der Grund wieso ich die Homosexualität als ein Dilemma empfinde. Ich will damit Niemanden beschimpfen oder kränken.
Damit kränkst du Homosexuelle zwangsläufig trotzdem, weil du ihre Existenz als Dilemma bezeichnest. Im Grunde ist es sogar schlimmer als plumper Hass, weil du dir ein philosophisches Konstrukt zur Hilfe nimmst um das zu begründen. Mit dieser Kritik musst du leben wenn du diesen Standpunkt öffentlich vertrittst und auch das du da extrem aggressive Reaktionen drauf kriegst.

Was ich zudem zu deiner Sichtweise sagen muss....inwiefern ist es denn ein Dilemma? Homosexuelle sind nicht in der Mehrheit und werden es niemals sein. Sie bedrohen die Fortplanzung der Spezies Mensch nicht (und haben zudem alle Möglichkeiten sich fortzupflanzen die die moderne Medizin bietet), auch wenn das einige der dämlicheren Anti-Gay-Gruppen gerne so hinstellen. Inwiefern äußert sich dieses Dilemma praktisch gesehen? Zweitens wäre meine Frage wie du zu Dingen wie Geburtenkontrolle stehst...wenn Frauen das benutzen verleugnen sie nach deiner Sicht ebenfalls ihren Daseinszweck?
Zuletzt geändert von Wulgaru am 26.08.2014 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Sarkasmus
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Sarkasmus »

James Dean hat geschrieben:
golgi hat geschrieben: Ich kenne Dawkins - wenn auch nicht besagtes Buch - und halte ihn für einen außerordentlichen Wissenschaftler (vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass er "nur" Biologe ist. In der akademischen Welt neigen Biologen nicht gerade dazu den Blick über den Tellerrand ihres Fachs zu heben). Ich hege auch ausdrücklich Sympathien für naturalistische/materialistische Theorien. Eigentlich müssten wir uns blendend verstehen.
Ja ja, der Dawkins. Musste letztens echt lachen, wie er einer Frau (die ihn um Rat bat, was eine schwangere Frau machen soll, wenn sie weiß, dass das Kind Down-Syndrom haben wird) sagte, sie solle es abtreiben und erneut versuchen. Großartiger Mann, sollte unser aller Vorbild sein.
Also ich kenn nur Der Gottes Wahn und das liest sich eher wie ein Lehrbuch für Atheisten-Fanatismus.
Ich bin selbst Atheist/Agnostiker, halt irgend was dazwischen aber die Ansichten die er da wieder gegeben hat war mir wirklich ein wneig zu fanatisch.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Plor »

Re Z hat geschrieben: Ich sehe es als existenziell weil es ohne Reproduktion auch keine Existenz - kein Leben gibt. Und nur weil ich Naturalist bin heißt das nicht dass ich gleichgültig gegenüber dem Leben bin. Leben > Tod. Denn der Tod ist uns gewiss - das Leben jedoch vergänglich. Und wenn sich alle Frauen von einem Tag auf den anderen dazu entscheiden würden lesbisch zu werden, dann wäre das nicht nur ihr Dilemma, sondern auch unseres. Und deswegen komme ich nicht umhin es als potentiell lebensfeindlich zu erkennen. Klar gibt es in der Natur auch gleichgeschlechtliche Beziehungen - weil die Natur eben auf Try and Error basiert - aber Heterosexualität hat sich nicht umsonst durchgesetzt - eben weil sie zu einem Austausch des Erbguts führt was sich positiv auf den Genpool auswirkt. Wie bereits gesagt - ich versuche Verstand und Gefühl in Einklang zu bringen - und das ist der Grund wieso ich die Homosexualität als ein Dilemma empfinde. Ich will damit Niemanden beschimpfen oder kränken.
Noch mal: Du hast elementare Prinzipien der Evolution nicht verstanden. Homosexualität hat sich als konstanter Teil der menschlichen Sexualität evolutionär durchgesetzt. Sie ist Teil der menschlichen Entwicklung und auch wenn man sich das Tierreich ansieht ziemlich wahrscheinlich von evolutionärem Vorteil. Deine Argumentation ist alles andere als naturalistisch und erst recht nicht evolutionstheoretisch. Sie erinnert viel mehr an die Argumentation christlicher Fundis, die plötzlich glauben mit Termini wie Natürlichkeit argumentieren zu müssen, weil der göttliche Zorn nicht mehr zieht.
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SethSteiner
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von SethSteiner »

Re Z hat geschrieben:Ich sehe es als existenziell weil es ohne Reproduktion auch keine Existenz - kein Leben gibt. Und nur weil ich Naturalist bin heißt das nicht dass ich gleichgültig gegenüber dem Leben bin. Leben > Tod. Denn der Tod ist uns gewiss - das Leben jedoch vergänglich. Und wenn sich alle Frauen von einem Tag auf den anderen dazu entscheiden würden lesbisch zu werden, dann wäre das nicht nur ihr Dilemma, sondern auch unseres.
Ich finde es interessant, dass beim Thema Homosexualität zwangsläufig jemand sagt "wenn alle homosexuell wären". Niemand sagt "Wenn alle bei rot über die Ampel gehen würden" aber irgendwie muss bei Schwulen und Lesben diese Vorstellung aufkommen und die ist auch noch potentiell lebensfeindlich bei dir, was.. völlig abwegig ist. Schwule und Lesben kriegen Kinder, weil nun Mal für ein Kind kein Sex nötig ist, alles was eine Lesbe zutun bräuchte, ist sich etwas Sperma zu nehmen und sich zwischen die Beine zu schieben. Nur weil man Schwul oder Lesbisch ist, ist ja auch nicht plötzlich der Wunsch nicht mehr da, mal Kinder haben zu können. Überhaupt, die ganze Geschichte mit der Demographie ist extrem abhängig von.. nein, nicht der Homosexualität sondern dem Wohlstand. Niedriger Wohsltand, mehr Kinder, höherer Wohlstand, weniger Kinder.

Was kommt also als nächstes, ist gute Wirtschaftslage lebensfeindlich? Oder ist Bildungs lebensfeindlich? Du sagst Heterosexualität hat sich durchgesetzt, was einfach falsch ist, weil sich Heterosexualität gar nicht im Kampf befindet und auch nicht befand, sich daher auch nicht durchsetzen konnte. Wäre dem so, gäbs ja keine anderen Formen mehr aber die sind da und es sieht nicht so aus als bestünde da ein Problem.
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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Wulgaru »

Sarkasmus hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben:
golgi hat geschrieben: Ich kenne Dawkins - wenn auch nicht besagtes Buch - und halte ihn für einen außerordentlichen Wissenschaftler (vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass er "nur" Biologe ist. In der akademischen Welt neigen Biologen nicht gerade dazu den Blick über den Tellerrand ihres Fachs zu heben). Ich hege auch ausdrücklich Sympathien für naturalistische/materialistische Theorien. Eigentlich müssten wir uns blendend verstehen.
Ja ja, der Dawkins. Musste letztens echt lachen, wie er einer Frau (die ihn um Rat bat, was eine schwangere Frau machen soll, wenn sie weiß, dass das Kind Down-Syndrom haben wird) sagte, sie solle es abtreiben und erneut versuchen. Großartiger Mann, sollte unser aller Vorbild sein.
Also ich kenn nur Der Gottes Wahn und das liest sich eher wie ein Lehrbuch für Atheisten-Fanatismus.
Ich bin selbst Atheist/Agnostiker, halt irgend was dazwischen aber die Ansichten die er da wieder gegeben hat war mir wirklich ein wneig zu fanatisch.
Ich finde diesen Rat innerhalb seiner Philosophie aber nicht so fragwürdig. Weswegen man Probleme mit Abtreibungen hat, hat meistens mit der Vorstellung der Seele zu tun. Es ist zwar in jedem Falle sehr kalt gegenüber der potentiellen Mutter, aber wenn man das Leben als nen Zellhaufen betrachtet kann man so einen Rat geben. :wink:
Re Z
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Re Z »

golgi hat geschrieben:
Re Z hat geschrieben: Als degenerativ erachte ich alles was dem Genpool nachhaltig schadet - beispielsweise dadurch dass Erbgut nicht weitergegeben wird aufgrund eines bestimmten Verhaltensmusters - daher eben degenerative Verhaltensstörung.
Und was folgerst du daraus? Ich glaube gar nichts. Frag dich mal, welchen Sinn diese Unterteilung in generativ und degenerativ hat. Du kannst sagen: "Hey, da ist ein Schwuler. Sein Verhalten ist degenerativ, weil biologisch nicht sinnvoll". Wie begegnest du diesem dann? Ich vermute mal, dass du Schwule nicht hasst. Du redest also mit ihm, vielleicht seid ihr sogar Freunde. Mein degenerativer Freund, der Schwule. Ist das wie du mit deinen Mitmenschen umgehen möchtest? Jemandes Verhalten als degenerativ bezeichnen? Oder kannst du deinen Blick irgendwie weiter fassen?

Und: Was folgern andere daraus? Schwule verhalten sich degenerativ. Das ist schlecht. Konsequenz? Hier sind wir dann wieder bei Hitler...
Hitler wollte die Welt nach seiner Ideologie formen. Ich hingegen will nur meine Gene weitergeben. Ich werde niemandem vorschreiben wie er sein Leben zu leben hat - im Gegenteil ich bin sehr Tolerant und ein Verfechter der Vielfalt. Aber ich werde sicherstellen dass ich meine Gene weitergebe - und werde mein Verhalten auch auf rationaler Ebene versuchen zu rechtfertigen. Jedes Lebewesen sollte das Recht haben auf seine Weise für seine Existenz kämpfen zu dürfen - Genau das macht die natürliche Selektion aus.
Zuletzt geändert von Re Z am 26.08.2014 22:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Sarkasmus »

James Dean hat geschrieben:
golgi hat geschrieben: Ich kenne Dawkins - wenn auch nicht besagtes Buch - und halte ihn für einen außerordentlichen Wissenschaftler (vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass er "nur" Biologe ist. In der akademischen Welt neigen Biologen nicht gerade dazu den Blick über den Tellerrand ihres Fachs zu heben). Ich hege auch ausdrücklich Sympathien für naturalistische/materialistische Theorien. Eigentlich müssten wir uns blendend verstehen.
Ja ja, der Dawkins. Musste letztens echt lachen, wie er einer Frau (die ihn um Rat bat, was eine schwangere Frau machen soll, wenn sie weiß, dass das Kind Down-Syndrom haben wird) sagte, sie solle es abtreiben und erneut versuchen. Großartiger Mann, sollte unser aller Vorbild sein.
Wulgaru hat geschrieben:
Sarkasmus hat geschrieben: Also ich kenn nur Der Gottes Wahn und das liest sich eher wie ein Lehrbuch für Atheisten-Fanatismus.
Ich bin selbst Atheist/Agnostiker, halt irgend was dazwischen aber die Ansichten die er da wieder gegeben hat war mir wirklich ein wneig zu fanatisch.
Ich finde diesen Rat innerhalb seiner Philosophie aber nicht so fragwürdig. Weswegen man Probleme mit Abtreibungen hat, hat meistens mit der Vorstellung der Seele zu tun. Es ist zwar in jedem Falle sehr kalt gegenüber der potentiellen Mutter, aber wenn man das Leben als nen Zellhaufen betrachtet kann man so einen Rat geben. :wink:
Ich meinte im Buch, nicht zu der Sache mit dem Kind :wink:.
Ich finde den Rat kann man geben.
Ein Kind ist per se eine große Herrausforderung und Verantwortung.
Ein Kind mit Behinderrung umso mehr, sowas kann/ist für Eltern eine Belastung.

Je nach den Umständen der Mutter, kann eine Abtreibung besser sein als eine Geburt des Kindes.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Asturaetus »

Re Z hat geschrieben: Und wenn sich alle Frauen von einem Tag auf den anderen dazu entscheiden würden lesbisch zu werden, dann wäre das nicht nur ihr Dilemma, sondern auch unseres. Und deswegen komme ich nicht umhin es als potentiell lebensfeindlich zu erkennen. Klar gibt es in der Natur auch gleichgeschlechtliche Beziehungen - weil die Natur eben auf Try and Error basiert - aber Heterosexualität hat sich nicht umsonst durchgesetzt - eben weil sie zu einem Austausch des Erbguts führt was sich positiv auf den Genpool auswirkt.
Nicht schon wieder diese Absolut-Betrachtung. "Wenn morgen alle...". Wieso dieser Drang die Komplexität eines Systems durch Reduktion zu verfälschen? Kann es nicht sein das gerade aus biologischer Sicht die Heterogenität einer Population der vorteilhafteste Zustand ist? Das homosexuelle Individuen wenn nicht in jedem Fall direkt über Reproduktion aber eben doch zum Erhalt einer Population beitragen. Sei es über ihre soziale Einbindung in die Gesellschaft, einfach über ihre Arbeitsleistung oder über Faktoren wie "Kin Selection".

Letztlich ist es für eine Population weder vorteilhaft noch wünschenswert das jedes Individuum Nachkommen in die Welt setzt. Und die Individuen die sich gegen Nachkommenschaft entscheiden, handeln dadurch auch weder degenerativ noch schädigend im Sinne der Population.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Shevy-C »

Asturaetus hat geschrieben:
Letztlich ist es für eine Population weder vorteilhaft noch wünschenswert das jedes Individuum Nachkommen in die Welt setzt. Und die Individuen die sich gegen Nachkommenschaft entscheiden, handeln dadurch auch weder degenerativ noch schädigend im Sinne der Population.
Erster Teil des Absatzes ist korrekt. Der zweite müsste differenzierter betrachtet werden. Schädigend im Sinne der Populationsentwicklung handeln sie dann, wenn durch ihre ausbleibende Fortpflanzung zu dieser Zeit sehr gute Eigenschaften nicht weitervererbt werden. Das kann vor allem in kleinen Populationen, in denen der Einzelne weitaus mehr zum Genpool beiträgt, von entscheidender Rolle sein.
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Re: Tropes vs. Women: Frauen als Sexobjekt und Opfer von Gew

Beitrag von Creepwalker »

Shevy-C hat geschrieben:Erster Teil des Absatzes ist korrekt. Der zweite müsste differenzierter betrachtet werden. Schädigend im Sinne der Populationsentwicklung handeln sie dann, wenn durch ihre ausbleibende Fortpflanzung zu dieser Zeit sehr gute Eigenschaften nicht weitervererbt werden. Das kann vor allem in kleinen Populationen, in denen der Einzelne weitaus mehr zum Genpool beiträgt, von entscheidender Rolle sein.
Die ganze Diskussion ist Schwachsinn, solang die Menscheit weiterhin so selbstzerstörerisch und rücksichtslos gegenüber sich selbst und der Natur handelt.
Wenn interessiert es ob sich ein paar Schwule, Lesben oder Heteros fortpflanzen oder nicht?
Die Natur sicherlich nicht. Und solang wir diese nicht im guten Sinne kontrollieren können, werden sich etwaige Populationsprobleme irgendwann von selbst lösen...

Das ist alles bloß theologisches und philosophisches Blabla...