breakibuu hat geschrieben:TheLaughingMan hat geschrieben:Wie interessant das sie gerade Witcher 2 als Beispiel her nimmt. Immerhin demontiert kaum ein anderes Spiel die "Damsel in Distress" Trope derartig wie dieses Game. Aber um das zu wissen müsste man es halt gespielt haben...
Das interessiert mich jetzt aber mal wirklich.
Vorneweg, ich mag Witcher 2, bestes RPG der letzten Generation - mit Abstand. Aber das Frauenbild fand auch ich da etwas fragwürdig. Frauen sind durch die Bank weg nutzlos und die, die irgendwas können sind selbstverständlich böse. Trish wird sofort aus dem Spiel genommen, "Superkämpferin" Ves wird von einem fetten König missbraucht und Saskia is das naive Dummchen. Wo soll denn das eine Dekonstruktion sein? Wenn man etwas mit Absicht scheiße macht, ist es am Ende trotzdem noch scheiße.
Nun, zum einen der Umstand das Triss nachdem sie in Kapitel 1 entführt wird alleine aus ihrer misslichen Lage frei kommt. Man denkt als Spieler zuerst das man ihre einzige Rettung sei...nur um bei den Trollen zu erfahren das sie Geralts Hilfe nicht wirklich gebraucht hat. Dann die Quest mit der "armen" Elfin die von den Soldaten belästigt wird, ebenfalls in Kapitel 1.
BtW. "Böse" sind beim Witcher nur die wenigstens Personen. Die Magierinnen sind berechnende Machtmenschen und politisch ambitioniert, aber keine platten "Bösen". Ebenso wenig wie Iorveth, Roche, Foltest oder Emhyr.
Zaine hat geschrieben: Das Spiel hast du aber schon gespielt oder? Warum soll denn "Damsel in Distress" nicht dazu passen, wenn Triss vom Bösewicht entführt wird? Ausserdem wurde Triss einfach mal von Witcher 1 aus wesentlich hübscher gemacht, damit der Spieler was zu gucken hat bei den Nacktszenen. Find ich gut, aber "demontiert" hat Witcher 2 die Vorurteile ganz sicher nicht.
Natürlich. Und wie ging es nach der Flucht von Letho weiter?
BtW. Letho "Bösewicht" zu nennen wird ihm nicht wirklich gerecht.