Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als bei ihrer eigenen Firma arbeiten

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Raksoris
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von Raksoris »

Weil man dort nur Hüte, Skins und andere Cosmetics DLC entwickelt die genügend Leute kaufen , so das man sich keine Jobsorgen machen muss?
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Kajetan
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von Kajetan »

Raksoris hat geschrieben:Weil man dort nur Hüte, Skins und andere Cosmetics DLC entwickelt die genügend Leute kaufen , so das man sich keine Jobsorgen machen muss?
Wenn ich vormittags Hüte, Skins und anderen Cosmetic DLC bauen müsste, am Nachmittag aber meine eigenen Projekte verfolgen könnte UND dabei eine große finanzielle Sicherheit genießen dürfte, ich würde den geilsten Cosmetic DLC bauen, den man sich nur vorstellen kann :)
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Batistuta
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von Batistuta »

Efaniel hat geschrieben: Ich glaube das Valve verdientermaßen einen so guten Ruf in ihrer Zunft hat.
Ich habe zumindest noch nie negative Berichterstattung von Insidern gelesen.
Wer nichts macht macht kann auch nichts falsch machen :D
Valve kann sich nur durch Steam so relaxed zurücklehnen. Allerdings ist Steam nicht so groß geworden weil es die Leute so toll fanden, sondern weil es mit dem Erfolg von Counterstrike den Spielern aufgezwungen wurde. Es gab damals sehr wütende Reaktionen als Valve das vorher offene und kostenlose Multiplayer-System um CS auf Steam bündelte und es kostenpflichtig machte. Da CS das weltweit verbreitetste Spiel war, wurde Steam quasi über Nacht zum Monopol.

Anstatt das ganze Geld was man mit Steam verdient aber in die Entwicklung neuer Spiele zu stecken, begnügt man sich aber damit fast nur noch eine Verkaufs-Plattform zu sein. Aufwendige Neuentwicklungen wie Half-Life 3 traut man sich nicht mehr zu. Stattdessen besinnt man sich auf die Wurzeln seines Erfolgs (nämlich die Spiele anderer Leute) und kauft sich einfach die Rechte an der derzeit sehr beliebten Warcraft 3-Mod Dota. Diese wird kurzerhand in Steam integriert, zu einem f2p mit In-Game-Shop umgebaut und wird, dank der Monopol-Power von Steam, wenig wunderlicherweise sehr erfolgreich.

Aus Entwickler-Sicht ist es natürlich toll für die zu arbeiten weil die sicher gut bezahlen und kaum Druck machen, aus meiner persönlichen Sicht als Gamer ist Valve von allen Spieleschmieden aber diejenige, die sich am meisten für Geld verkauft hat.
johndoe824834
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von johndoe824834 »

Ich bin fest davon überzeugt das Half-Life 3 noch kommt aber man wird sich wahrscheinlich wie bei
Half-Life 2 sehr viel Zeit lassen dafür.

Valve brauch auch keine echte Konkurrenz oder Druck befürchten bzw. wird die Konkurrenz auch nicht wirklich ernst nehmen. Das Shooter Genre ist tot und bis auf Call of Duty verkauft sich kein Shooter auch
nur ansatzweiße auf dem Level eines neuen Half-Life.
5ancho
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von 5ancho »

Wow, Naughty Dog nur auf Platz 8?

Na dann soll Valve mehr Leute einstellen und endlich mal Half Life 3 fertig bekommen!
Bambi0815
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von Bambi0815 »

Wer keine Spiele entwickelt, kann auch nichts falsch machen ^^

Valve betreibt auf der Steam Platform aber eine 0 Tolleranz Politik und auch einige Dinge sind mehr als grenzwertig.
maho76
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler

Beitrag von maho76 »

Valve betreibt auf der Steam Platform aber eine 0 Tolleranz Politik und auch einige Dinge sind mehr als grenzwertig.
da gib mal bitte konkrete Beispiele, vor allem sag auf was du dich beziehst.

mehr als faire angebote, guter (tolleranter) Service, sauberer aufbau, akzeptable foren und eine Performance par excellence (hatte in den letzten jahren nur 2x keinen zugriff für jeweils etwa 1 stunde). da gibt's abseits des zwangs an sich wenig zu meckern, auch im vergleich zur konkurenz (origins, uplay etc.)

0-tolleranz gegenüber Spammern/cheatern = bravo
0-tolleranz gegenüber forentrollen = bravo
und das steam als Distributor eben darauf achten muss nicht mit dem jeweiligen landesgesetz in Konflikt zu geraten (Thema sprachfassungen etc.) sollte auch verständlich sein, denn die haften eben für das was sie in umlauf bringen, und ein verstoss gegens JSG kann verdammt teuer werden.

ich bin kein steamboy, aber mir fällt zu dem verein bis auf die geschäftsidee an sich wenig negatives ein. natürlich wollen sie Geld verdienen, aber irgendwie glaube ich bei steam durchaus dass sie sich als Dienstleister und nicht als knastwärter-mit-bauchladen (origins) sehen. als Arbeitgeber ist dann ja nochmal was ganz anderes als der blick aus kundensicht.

ich kann mich natürlich auch irren, aber wie gesagt, werd mal konkreter. ;)

davon ab, zum Artikel / befragung:
zu bedenken> auf der anderen seite des zauns ist das gras immer grüner. ;)
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5Finger
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler

Beitrag von 5Finger »

maho76 hat geschrieben: und das steam als Distributor eben darauf achten muss nicht mit dem jeweiligen landesgesetz in Konflikt zu geraten (Thema sprachfassungen etc.) sollte auch verständlich sein, denn die haften eben für das was sie in umlauf bringen, und ein verstoss gegens JSG kann verdammt teuer werden.
Auf Deutschland bezogen kann es Valve und den Publishern völlig egal sein, welche Fassung da jemand aktiviert und welche Sprache er haben will. Sie dürfen das Produkt ggf. nicht im deutschen Shop verkaufen, aber alles andere ist völlig legal und kann auch von Staatsseite nicht geahndet werden.

@ Topic
Wundert mich nicht. Valve ist ja noch unabhängig von Investoren, Aktionären & Co (afair) und kann daher doch recht unabhängig arbeiten.
maho76
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Re: Valve: Mehrheit

Beitrag von maho76 »

Auf Deutschland bezogen kann es Valve und den Publishern völlig egal sein, welche Fassung da jemand aktiviert und welche Sprache er haben will. Sie dürfen das Produkt ggf. nicht im deutschen Shop verkaufen, aber alles andere ist völlig legal und kann auch von Staatsseite nicht geahndet werden.
leider doch, da steam dir die Inhalte laut agb "als Dienstleister zur verfügung stellt" und nicht verkauft, kaufen tust du nur die steamnutzung in bezug auf ein einzelnes Produkt. das ist eben der unterschied zum Einzelhandel und retail ohne drm-plattform. ;)
zumindest habe ich die Begründung im steamforum in bezug darauf so verstanden, die Diskussion kommt da immer wieder hoch.
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Wulgaru
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von Wulgaru »

Der Witz das man nur alle paar Jahre mal was machen muss, ist vielleicht gar nicht so falsch. Ich glaube zwar das die Jungs und Mädels dort nicht Däumchen drehen werden, aber es ist sicher ein großer Unterschied, wenn man Spiele erst veröffentlicht wenn sie fertig sind.

Man liest ja immer wieder wie unfassbar stressig gerade die Endphasen dieser Projekte sind und die Entwickler wochenlang Überstunden schieben müssen und ihre Familien nicht sehen..egal wie gut man dabei bezahlt wird ist das sicherlich nicht angenehm und ich glaube eben nicht das man bei Valve viele solcher Phasen hat.
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Kajetan
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler

Beitrag von Kajetan »

maho76 hat geschrieben: und das steam als Distributor eben darauf achten muss nicht mit dem jeweiligen landesgesetz in Konflikt zu geraten (Thema sprachfassungen etc.) sollte auch verständlich sein, denn die haften eben für das was sie in umlauf bringen, und ein verstoss gegens JSG kann verdammt teuer werden.
Nö. Valve muss als US-Firma nur auf US-Gesetze Rücksicht nehmen. Der Publisher hingegen ist für Verstöße gegen länderspezifische Gesetze haftbar zu machen und nur der Publisher. Solange der Publisher nichts sagt, hat Valve überhaupt kein Problem z.B. die hier in Deutschland nicht freigegebene Originalversion von Painkiller unbesehen an Kunden mit deutscher IP zu verkaufen.

Ebenso muss es GOG.com nicht kümmern, was der deutsche Gesetzgeber zu Spielen wie Blake Stone, Blood oder Bloodrayne sagt.

Valve könnte sogar darauf scheißen, wenn seine AGBs gegen deutsches Recht verstoßen. Man gibt nur dann nach, wenn entsprechende Umsatzausfälle für den deutschen Markt eintreten könnten und nicht, weil man deutschem Recht folgen muss. Es sei denn Valve betreibt eine deutsche Tochterfirma. Wenn man z.B. ein Retail-Publisher wäre. Diese wäre dann natürlich deutschem Recht unterworfen.
opium1981
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von opium1981 »

Immer dieses Halbwissen.

Wenn du in Deutschland Handel treibst, und dazu zählt auch Onlinehandel und der Handel mit digitalen Waren, dann musst du dich an deutsches Recht halten, völlig egal woher du kommst. Sonst darfst du nicht in Deutschland handeln, so einfach ist das.

Du darfst ja auch nicht als chinesische Firma waren an den EU-Handelsraum verticken und dann behaupten, dass chinesische Handelsgesetze gelten. Tun sie nämlich nicht. Es gelten IMMER IMMER IMMER die Handelsgesetze des Landes, in dem der Artikel gekauft wird. Und wenn eine Firma mit Milliardenumsätzen anfängt, hier am JSG vorbei zu handeln weil sie meinen, dass sie das als Amerikaner ignorieren dürfen, dann geht das ganz schnell nach hinten los.
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Kajetan
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Re: Valve: Mehrheit der Entwickler würden eher bei Valve als

Beitrag von Kajetan »

opium1981 hat geschrieben:Immer dieses Halbwissen.
Mit dem "Halbwissen"-Vorwurf wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig ...
Wenn du in Deutschland Handel treibst, und dazu zählt auch Onlinehandel und der Handel mit digitalen Waren, dann musst du dich an deutsches Recht halten, völlig egal woher du kommst. Sonst darfst du nicht in Deutschland handeln, so einfach ist das.
Valve handelt aber nicht in Deutschland. GOG.com handelt nicht in Deutschland. Du legts hier irreführenderweise analoge Richtlinien an, die aber im Onlinehandel nicht direkt eins zu eins eine Entsprechung haben. Es gibt bei Valve und GOG.com jede Menge Spiele für deutsche Kunden hürdenlos zu kaufen, die man in Deutschland nur gegen eine Altersverifikation oder gar nicht erwerben kann, weil es keine Freigabe durch die Prüfstelle gibt. Und es gibt sie dort, weil es Valve und CD Project scheissegal ist, was die deutsche Jugendschutzgesetzgebung dazu sagt. Weil sie sich nämlich nur nach den Vorgaben des Publishers/Entwicklers richten, der die entsprechenden Freigaben erteilt.
Du darfst ja auch nicht als chinesische Firma waren an den EU-Handelsraum verticken und dann behaupten, dass chinesische Handelsgesetze gelten. Tun sie nämlich nicht. Es gelten IMMER IMMER IMMER die Handelsgesetze des Landes, in dem der Artikel gekauft wird. Und wenn eine Firma mit Milliardenumsätzen anfängt, hier am JSG vorbei zu handeln weil sie meinen, dass sie das als Amerikaner ignorieren dürfen, dann geht das ganz schnell nach hinten los.
Da geht gar nichts nach hinten los. Ich kann als deutscher Bürger in einem chinesischen Online-Shop von einer chinesischen Firma etwas bestellen, ohne dass es den deutschen Staat kümmert, was dieser Shop an wen verkauft. Wenn es eine digitale Ware ist, hat der deutsche Gesetzgeber überhaupt keine Möglichkeit hier einzuschreiten, weil ich die Daten direkt vom dortigen Server auf meine Festplatte lade. Zum Glück!

Ander sieht es aus, wenn ich mir eine analoge Ware nach Deutschland schicken lasse. Da kümmert es den deutschen Staat zwar immer noch nicht, was der chinesiche Shop an wen auch immer verkauft, sobald die Ware aber stichprobenmäßig beim Zoll geöffnet wird und darin etwas gefunden wird, was nicht im Einklang mit der deutschen Gesetzgebung steht ... dann bekomme eventuell ICH als Importeur Ärger. Und nicht die chinesische Firma.