Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwischen Management und Iwata

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SethSteiner
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von SethSteiner »

muecke-the-lietz hat geschrieben:zum thema: billigverkäufe von spielen führen zu einem generellen werteverfall, auch emotional. wenn ein spiel wenig kostet, ist es auch wenig wert. das ist nunmal eine klassische menschliche wahrnehmung wie wir sie seit jahren in anderen branchen wahr nehmen.
Wie kommst du darauf? Diesen Werteverfall gibt es nicht, selbst die Leute, die sich alles nur runterladen, kostenlos, wissen das was sie laden doch trotzdem wertzuschätzen. Produktionskosten müssen reingebracht werden und Gewinn erwirtschaftet werden. Darum geht es, ich würde mal lieber anfangen zwischen dem Wert in Hinsicht auf die Kosten und dem emotionalen Wert zu unterscheiden, das sind nämlich zwei völlig verschiedene Dinge.
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JCD_Bionicman
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von JCD_Bionicman »

Tonkra04 hat geschrieben:Trotzdem, auch wenn balmungs aussage falsch ist. Ethische Entscheidungen sind nicht losgelöst von finanziellen Erfolgen zu betrachten.
Wir reden hier aneinander vorbei. Ich sage doch selbst, dass ethische Ausrichtungen der Geschäftspolitik existieren, aber sie sind und bleiben (wie du es selbst andeutest) letztlich Mittel zum Zweck des Unternehmenserfolgs.

Mir ging es einfach um die m.E. falsche Aussage, es gäbe noch andere Motivationen als "Gewinnmaximierung". Es gibt vielleicht unterschiedliche Wege zum Ziel, aber das Motiv bleibt das gleiche.
Redshirt
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von Redshirt »

GrinderFX hat geschrieben:Nicht 30 Euro für Games. 30 Euro für Games von Nintendo.
Das ist ein großer Unterschied.
Dann ist die Sachlage ganz einfach. Dir sind Nintendo-Spiele nicht mehr wert, da sie offenbar deinen persönlichen Geschmack nicht gut genug bedienen, damit du mehr Geld locker machst. Folglich bist du dann vielleicht auch einfach nicht die richtige Zielgruppe.

Ich gebe zum Beispiel auf keinen Fall 60 Euro oder auch nur 10 Euro für ein neues Battlefield aus, weil es erstens nicht mein präferiertes Genre ist und ich mich zweitens nicht gerne von EA verarschen lassen will. Folglich gehöre ich dann auch einfach nicht die von EA angepeilte Zielgruppe. Deswegen verlange ich aber nicht von EA, alle Spiele für maximal 10 Euro rauszubringen. Warum auch? Nur, damit ICH zufrieden bin und mir dann vielleicht noch was kaufe? Das wäre doch etwas anmaßend.
Redshirt
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von Redshirt »

SethSteiner hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:zum thema: billigverkäufe von spielen führen zu einem generellen werteverfall, auch emotional. wenn ein spiel wenig kostet, ist es auch wenig wert. das ist nunmal eine klassische menschliche wahrnehmung wie wir sie seit jahren in anderen branchen wahr nehmen.
Wie kommst du darauf? Diesen Werteverfall gibt es nicht, selbst die Leute, die sich alles nur runterladen, kostenlos, wissen das was sie laden doch trotzdem wertzuschätzen.
Sehe ich anders bzw. bezweifle ich ganz stark. Durch Steamsales und Co. habe ich in den letzten Jahren einen solchen Zufluss an Spielen gehabt, wie Jahre zuvor nicht. Ich habe in den letzten drei Jahren mehr Spiele gekauft als in den 10 Jahren davor. Was hat es mir gebracht? Mein Bestand hat sich zwar immens erweitert, aber viele Spiele habe ich nichtmal angerührt, manche nur angespielt und viele auf Halde gekauft für "Wenn ich mal Lust drauf habe" - was bis heute nicht passiert ist. Habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen bekommen? Nicht, wenn ich dafür eh nur 2,50 ausgegeben habe. Aber so sollte das eigene Wertgefühl gegenüber Spielen, die man sich kauft, eigentlich nicht sein. Und es gibt nicht wenige, bei denen das genau so ist. 300 Spiele in der Steam-Bibliothek, 50 davon vielleicht mal gespielt. Da blutet mir eigentlich das Herz.

Deshalb bin ich jetzt wieder dazu zurückgekehrt, mir nicht mehr jedes Spiel, das halbwegs interessant aussieht, zu kaufen, wenn es mal für nen Appel und ein Ei angeboten wird. Ich kaufe mir nur noch die Spiele, die ich WIRKLICH haben will und auf die ich mich lange freue. Und violá! Ich reiße diese Spiele wieder aus der Hülle, werfe sie ein und genieße sie in vollen Zügen.
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Alter Sack
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von Alter Sack »

Tonkra04 hat geschrieben: Ethik und Kundenfreundliches Handeln ist nicht immer strikt von finanziellen Gewinn losgelöst zu betrachten.
Das ist einfach so.
Solange es gut läuft ist das auch alles kein Problem.
Nur Aktionäre denken selten langfristig heutzutage und das genau ist das Problem was Iwata hat. Und seine Abhängkeit hat er gegenüber den Aktionären am Ende des Tages. Und da baut man dann auch schonmal intern gerne etwas Druck auf durch andere Führungsmitglieder. Da spielt es auch keine Rolle mehr was der vor einigen Jahren gemacht hat.
Und es geht hier nicht um Bohrinseln mit denen man erheblichen Schaden anrichten kann sondern um Videospiele. Bleibt für ihn nur zu hoffen das die Hauptaktionäre weiter hinter ihm stehen sonst is er irgendwann weg.
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SethSteiner
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von SethSteiner »

Toll aber.. was hat das mit dem Thema zutun? Du hast dir zig Spiele gekauft, wie vermutlich viele und lange nicht alle gespielt - na und? Das hat doch nichts mit einem Werteverfall zutun, sondern einfach nur mit Unlust oder mangelnder Zeit. Ich hab Europa Universalis III komplett gratis gekriegt und mit der Serie letztendlich dutzende von Stunden verbracht, ich weiß sie sehr zu schätzen. Die Logik, dass je günstiger etwas ist, desto mehr verfällt der Wert ist keine.
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muecke-the-lietz
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von muecke-the-lietz »

SethSteiner hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:zum thema: billigverkäufe von spielen führen zu einem generellen werteverfall, auch emotional. wenn ein spiel wenig kostet, ist es auch wenig wert. das ist nunmal eine klassische menschliche wahrnehmung wie wir sie seit jahren in anderen branchen wahr nehmen.
Wie kommst du darauf? Diesen Werteverfall gibt es nicht, selbst die Leute, die sich alles nur runterladen, kostenlos, wissen das was sie laden doch trotzdem wertzuschätzen. Produktionskosten müssen reingebracht werden und Gewinn erwirtschaftet werden. Darum geht es, ich würde mal lieber anfangen zwischen dem Wert in Hinsicht auf die Kosten und dem emotionalen Wert zu unterscheiden, das sind nämlich zwei völlig verschiedene Dinge.
Diesen Werteverfall gibt es nicht reall, das ist ein eingebildeter Wertverfall - ich dachte, das wäre offensichtlich. Und dass sich teure Produkte aufgrund vermeindlich besserer Qualität verkaufen, sieht man daran, dass Leute sich immer noch Tempo Taschentücher kaufen und nicht nur die preiswerteren Discountanbieter, die am Ende das gleiche Produkt anbieten.

Das kann man ewig so weiterführen. Und wenn Spiele zu schnell zu billig werden oder gleich für unter 5 € auf mobilen Endgeräten angeboten werten, dann werden sie im allgemeinen auch als billig Ware wahrgenommen.

Es macht daher immer Sinn einen gesunden Mittelweg zwischen niedrigem und hohne Preis anzustreben. Der Preis und die Preisgestaltung muss fair sein und nicht überzogen oder billig.

Zum Thema Ideologie: Wenn einige kritisieren, dass in Spielefirmen heute nur das Geld und die Umsatzsteigerung an erster Stelle stehen, sollte man diese Leute nicht immer gleich als naive Trottel ab tun, die an den Weihnachtsmann glauben.
Es war eine ganze Weile einfach normal, gute und interessante Spiele zu entwickeln, die sich so oft verkaufen sollten, dass man danach weiter gute und interessante Spiele entwickeln konnte. Da ging es nicht primär darum Geld zu machen, sondern das Geld war eine klare Notwendigkeit um diese Firmen am Laufen zu halten.
Was aber heute zum Teil abgeht, passt auf keine Kuhhaut mehr. Viele Firmen sehen nur noch die Kohle und die Umsatzsteigerung und tun alles dafür und zerstückeln und verraten sogar ihre eigenen Produkte. Siehe Resident Evil 6. Sowas wie Sportspiele gab es immer, aber dieses reine Betrachten von Videospielen als Gelddruckmaschinen, kann nur unweigerlich zum Kollaps führen.

Man will natürlich als große Firma auch Gewinne erzielen. Aber Games sind als Kunstmedium eben mehr als ein reines Produkt um Geld zu verdienen. Und derzeit mache ich mir halt Sorgen, dass bei diesem Prinzip irgendwann das Kartenhaus zusammenfällt.
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muecke-the-lietz
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von muecke-the-lietz »

SethSteiner hat geschrieben:Toll aber.. was hat das mit dem Thema zutun? Du hast dir zig Spiele gekauft, wie vermutlich viele und lange nicht alle gespielt - na und? Das hat doch nichts mit einem Werteverfall zutun, sondern einfach nur mit Unlust oder mangelnder Zeit. Ich hab Europa Universalis III komplett gratis gekriegt und mit der Serie letztendlich dutzende von Stunden verbracht, ich weiß sie sehr zu schätzen. Die Logik, dass je günstiger etwas ist, desto mehr verfällt der Wert ist keine.
Doch, der Wert verfällt doch nicht wirklich, aber es wird so wahrgenommen. Das ist am Ende ein Teufelskreis, den zu abzustreiten wäre höchst unrealistisch.
Redshirt
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von Redshirt »

SethSteiner hat geschrieben:Toll aber.. was hat das mit dem Thema zutun? Du hast dir zig Spiele gekauft, wie vermutlich viele und lange nicht alle gespielt - na und? Das hat doch nichts mit einem Werteverfall zutun, sondern einfach nur mit Unlust oder mangelnder Zeit. Ich hab Europa Universalis III komplett gratis gekriegt und mit der Serie letztendlich dutzende von Stunden verbracht, ich weiß sie sehr zu schätzen. Die Logik, dass je günstiger etwas ist, desto mehr verfällt der Wert ist keine.
Sollte man sich Spiele aber nicht eigentlich dann kaufen, wenn man Lust auf sie hat und sie wirklich spielen möchte? Wie gesagt - ich kenne nicht nur von mir, sondern auch von vielen Bekannten dieses Phänomen, dass man einfach alles Mögliche einsackt, weil es grad günstig ist... aber wirklich zu schätzen weiß man es dann in den seltensten Fällen, wenn man es überhaupt nochmal anrührt.
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ZackeZells
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von ZackeZells »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Man will natürlich als große Firma auch Gewinne erzielen. Aber Games sind als Kunstmedium eben mehr als ein reines Produkt um Geld zu verdienen. Und derzeit mache ich mir halt Sorgen, dass bei diesem Prinzip irgendwann das Kartenhaus zusammenfällt.
Für die großen Publisher sind Spiele doch kein Kunstmedium - für die sind Spiele diese wiederlichen Dinger die heutzutage Mio $ in der Produktion kosten, nur damit man den unliebsamen, uninformierten Kunden, die das eigene Produkt nicht verstehen oder gar zu schätzen wissen - Geld aus der Tasche leiern kann.


Ich hoffe das es in der Branche scheppert und auch möglichst bald - denn auch ich werde älter, würde gerne noch einmal ein schönes Spiel auf meine alten Tage spielen und dies wird erst machbar sein, wenn die Asche der Apokalypse wieder zu fruchtbarem Boden wurde.
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greenelve
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von greenelve »

Master Chief 1978 hat geschrieben:
G34RWH33L hat geschrieben:Was man hier so alles lesen kann. Nintendo macht jetzt 3 Jahre miese und dess ist dann schon chronisch? Habt ihr mal bei den anderen mal auf die Uhr geschaut? Desweiteren will niemand mehr als 30 für ein Game zahlen aber dennoch kann man der johlenden Meute Battlefield und Cod in Form von DLC, Premiumdiensten sowie überhypten Editionen das Game gleich mehrfach verkaufen. Diese Welt ist nur noch ein wirres Karussel aus aberwitzigen Entscheidungen. Wenn ich meine Glaskugel reibe sehe ich es eher so dass die ganzen Majors sich zu Tode fressen, eine neue Videospielekrise einläuten und nur noch Nintendo mit seinem Segel auf See zu sehen ist.
Wenn du 3 Jahre lang Rückenschmerzen hast, sind die dann schon Chronisch?

Übrigens zahle ich gerne mehr als 30€ für ein Spiel, wie ich weiter oben schon geschrieben habe. Gerne auch ein Collectors Edition, wenn ich den inhalt für Sinnvoll erachte.

Nintendo verkauft seine Games aber auch gerne mehrfach und wärmt alte Schinken wieder auf. Habe ich eigentlich auch nix gegen wäre nur schön wenn z.b. 360 Arcades auch auf der One laufen würden. War jetzt nur ein beispiel, laufen Nintendos Virtual Konsole oder Wii Wares auch auf der Wii U?
Nach 2 Wochen Rückenschmerzen sollte man einen Arzt aufsuchen, eine Firma mit 2 Wochen Verlust ist völlig nichtssagend. Der Vergleich hinkt also etwas... Zeitabstände in der Wirtschaft sind weiter gestrickt; je nachdem fallen drei Jahre noch unter "kurzfristig".

Virtual Console gibt es auf Wii U, siehe dem Programm, seine auf Wii gekauften VC Spiele für 1 Euro auf die Wii U zu portieren. Wiiware klappt auch, dank eingebautem Wii-Modus.
AtzenMiro
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von AtzenMiro »

greenelve hat geschrieben:
Master Chief 1978 hat geschrieben:
G34RWH33L hat geschrieben:Was man hier so alles lesen kann. Nintendo macht jetzt 3 Jahre miese und dess ist dann schon chronisch? Habt ihr mal bei den anderen mal auf die Uhr geschaut? Desweiteren will niemand mehr als 30 für ein Game zahlen aber dennoch kann man der johlenden Meute Battlefield und Cod in Form von DLC, Premiumdiensten sowie überhypten Editionen das Game gleich mehrfach verkaufen. Diese Welt ist nur noch ein wirres Karussel aus aberwitzigen Entscheidungen. Wenn ich meine Glaskugel reibe sehe ich es eher so dass die ganzen Majors sich zu Tode fressen, eine neue Videospielekrise einläuten und nur noch Nintendo mit seinem Segel auf See zu sehen ist.
Wenn du 3 Jahre lang Rückenschmerzen hast, sind die dann schon Chronisch?

Übrigens zahle ich gerne mehr als 30€ für ein Spiel, wie ich weiter oben schon geschrieben habe. Gerne auch ein Collectors Edition, wenn ich den inhalt für Sinnvoll erachte.

Nintendo verkauft seine Games aber auch gerne mehrfach und wärmt alte Schinken wieder auf. Habe ich eigentlich auch nix gegen wäre nur schön wenn z.b. 360 Arcades auch auf der One laufen würden. War jetzt nur ein beispiel, laufen Nintendos Virtual Konsole oder Wii Wares auch auf der Wii U?
Nach 2 Wochen Rückenschmerzen sollte man einen Arzt aufsuchen, eine Firma mit 2 Wochen Verlust ist völlig nichtssagend. Der Vergleich hinkt also etwas... Zeitabstände in der Wirtschaft sind weiter gestrickt; je nachdem fallen drei Jahre noch unter "kurzfristig".

Virtual Console gibt es auf Wii U, siehe dem Programm, seine auf Wii gekauften VC Spiele für 1 Euro auf die Wii U zu portieren. Wiiware klappt auch, dank eingebautem Wii-Modus.
Jain. Drei Jahre gelten nur dann als "kurzfristig", wenn sie eingeplant sind zum Beispiel im Rahmen einer Umstrukturierung u.Ä... Wenn man aber nach unten korrigierte Prognosen noch weiter nach unten korrigieren muss und die dann noch immer nicht erreicht, dann läuft mehr als nur ein bisschen was schief. Aber das große Problem ist ja auch, dass keine Besserung in Sicht ist.
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von Easy Lee »

Handy-Spiele wären Nintendos Ausverkauf. Wer sollte das wollen?

Dass man irgendeine Reaktion erwartet ist klar. Aber wenn Firmen-interne Manager und Investoren die Unternehmensphilosophie und die Nachhaltigkeit dahinter nicht verstehen und den Laden lieber nervös verramschen wollen, dann kann man froh sein, dass Herr Iwata unbeirrbar auf seinem Stuhl sitzt, langfristige Pläne verfolgt und sich von dem Geschrei und Gewusel nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Redshirt
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von Redshirt »

Hiroshi guckt hoffentlich nicht aus dem Himmel zu, was die aufgescheuchten Hühner im Management da gerade veranstalten und mit seinem Lebenswerk vorhaben! 8O

... und falls doch, soll der Mann mit der eisernen Faust mal ein Zeichen von oben schicken und den ein oder anderen vom Blitz treffen lassen. :D
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greenelve
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Re: Nintendo: Zoff in der Führungsetage? Unstimmigkeiten zwi

Beitrag von greenelve »

@Atzenmiro

Naja...Besserung...es ist aktuell weniger Verlust geworden...das ist erstmal ein gutes Zeichen...auch wenn weiterhin die Ausgaben von den Einnahmen überboten werden.... Beispiel: Eine Firma macht im Jahr 200 Mio Verlust. Sie entwickelt einen Plan, um wieder in die Gewinnzone zu kommen, der besagt, jedes Jahr den Verlust um 50 Mio zu reduzieren. Dann ist man nach 3 Jahren zwar operativ immer noch in den roten Zahlen, aber es geht aufwärts. (die 3 Jahre sind jetzt nur Beispiel und nicht auf Nintendo bezogen. Man kann sich auch Sony anschauen, die in einer ähnlichen Lage sind und ihren Verlust mit genau einem solchen Plan abzubauen versuchen, um wieder in die Gewinnzone zu gelangen)

Aber selbst so ist es noch nicht ganz Mittelfristig (auch wenn es das langsam wird, drei Jahre sind schon rum). Und Chronisch schon mal gar nicht.