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- Chigai
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Re: Zuletzt gesehen
Also mir ging da eher dieser Möchtegern-Messias und das Drumherum auf die Dauer immer mehr auf die Nerven. 'Habe aber trotzdem damals die komplette Serie durchgeguckt.
- Sten cal Dabran
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Re: Zuletzt gesehen

Halte ich für auf Augenhöhe mit dem dritten Teil. Der letzte Showdown mit der Spieluhr ist wirklich Gänsehaut pur.
- Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen
Ja, dieses ganze Faith und Gottesgequatsche finde ich auch ziemlich boring. Ich glaube dazu muss man einfach Amerikaner sein, damit man das einfach als grundsätzlichen Storystrang akzeptieren kann. Aber sonst ist es halt Voyager in geil und das mag ich.Chigai hat geschrieben:Also mir ging da eher dieser Möchtegern-Messias und das Drumherum auf die Dauer immer mehr auf die Nerven. 'Habe aber trotzdem damals die komplette Serie durchgeguckt.
- Purple Heart
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johndoe827318
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Re: Zuletzt gesehen

Habe ich mir zugelegt, weil da noch ein paar entfernte Kindheitserinnerungen dran hängen.
Ist leider ziemlich schlecht gealtert und wirkt meist recht (ungewollt) trashig, auch weil viele Kostüme eher schlecht als recht passen. Dafür ist immerhin die Hauptdarstellerin sympathisch und passt auch gut in die etwas naive Alice-Rolle.
Gibt zwar einige nette Szenen (mir hat die Herzkönigin noch gut gefallen; ebenso wie die leicht creepige Whoopi Goldberg-Cheshire Cat), aber insgesamt ist der Streifen einfach viel zu langatmig und identitätslos, gerade wenn man die Vorlage schon kennt.
Muss man selbst als Alice-Fan wirklich nicht gesehen haben.
5/10

Hier gilt ähnliches, allerdings optisch nochmal eine ganze Liga schlechter und bei den Kostümen oft schon schmerzhaft lächerlich.
Wieder eine passable Hauptdarstellerin, aber die Charaktere und überhaupt das ganze Setting (und wir sprechen hier verdammt nochmal von Wonderland!!!) wirken einfach nur belanglos und sind durchweg furchtbar inszeniert. Nichtmal den Jabberwocky hat man halbwegs gescheit eingebracht.
Da ist ja sogar die ranzige Burton-Version noch besser. Die sieht wenigstens gut aus, auch wenn sie sonst nichts kann.
2/10
Naja, werde mir demnächst einfach mal das Original durchlesen. Damit fährt man wohl immer noch am besten.
Und natürlich mit der Disney-Trickversion von 1951 (irgendwo ziemlich traurig, dass die deutlich besser ist als ihre weitaus aktuelleren Kollegen).
- Atom-Dad
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Re: Zuletzt gesehen
Batman gegen den Hulk!
Nee, nich wirklich,
aber könnte ein guter Film werden den man im
Auge behalten kann.
http://www.youtube.com/watch?v=2bqh-UCY6Zg
aber könnte ein guter Film werden den man im
Auge behalten kann.
http://www.youtube.com/watch?v=2bqh-UCY6Zg
- Newo
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Re: Zuletzt gesehen
Rome - Die Serie
HBO halt. Super Serie, leider am Ende durchgespurtet, wegen den fehlenden Finanzen, wodurch der Stoff für potenzielle weitere eigenständige Staffeln noch verwurstet wurde :/
Leider zu viel ,,Coetus'' wie ich finde, auch wenns in der Antike um Blut, Feiern, Sex und Intrigen ging
HBO halt. Super Serie, leider am Ende durchgespurtet, wegen den fehlenden Finanzen, wodurch der Stoff für potenzielle weitere eigenständige Staffeln noch verwurstet wurde :/
Leider zu viel ,,Coetus'' wie ich finde, auch wenns in der Antike um Blut, Feiern, Sex und Intrigen ging
- The Flower Maiden
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Re: Zuletzt gesehen
Grad got 4.8 gesehen, 
Spoiler
Show
oh man die Endszene war ja echt mal nicht zum Ansehen...
- Newo
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Re: Zuletzt gesehen
Ich hätte ja gedacht, dass das in der finalen Episode platziert wird, umso überraschter war ich als wirs doch endlich zu sehen bekamen^^.The Flower Maiden hat geschrieben:Grad got 4.8 gesehen,SpoilerShowoh man die Endszene war ja echt mal nicht zum Ansehen...
Definitiv gut gemacht und man sieht wo zögern einen hinbringt. Lieber gleich richtig machen^^.
-
johndoe1197293
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Re: Zuletzt gesehen
The Leftovers
Staffel 1, Folgen 1+2
Ausgangspunkt der neuen HBO Serie: 140 Millionen Menschen verschwinden plötzlich, einfach so. Niemand kann sich erklären wie es dazu gekommen ist, die "Zurückgebliebenen" müsssen damit irgendwie zurechtkommen.
Die Serie hat mich bereits mit der ersten Folge gepackt und sehr neugierig gemacht. Auf der einen Seite ist sie Drama und Sozialstudie, jedoch nie verkopft, so dass sie auf der anderen Seite ein spannender Thriller ist, bei dem lauter Fragen aufgeworfen werden. Ein bischen Lynch ist auch dabei, etwas Satire kann man ausmachen, es gibt einige geradezu absurd anmutende Momente und Zusammenhänge, die das ganze aber nur interessanter machen und im Endeffekt wohl nur wiedergeben, was in solch einem Kontext tatsächlich passieren könnte.
Bereits die erste Folge hat einige unerwartete Wendungen, die einen aber nur noch mehr ins Grübbeln bringen. Darüberhinaus ist sie toll inszeniert, stimmungsvoll und wird von tollen Darstellern getragen.
- Atom-Dad
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- Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen
Zumindest für ca. 10 Staffeln...ER könnte man gut mal neustarten. Die Luft die damals raus war, könnte man in den heutigen Zeiten der "realistischen" Serien die ER ja eh erst etabliert hat, wirklich mal reinholen. So eine richtig gute Krankenhausserie mit Tempo und gutem Drehbuch bräuchte es mal wieder.
@Topic
Ray Donovan Season 02 Episode 02
Hach wie ich das liebe, ich glaube Liev Schreiber könnte einfach nur 60 Minuten lang auf nem Lehnstuhl sitzen und nichts machen und ich fände es immer noch cool. Freue mich auch schon auf nächste Woche, wenn die Reporterin kommt. Der Teaser wirkte schon ziemlich witzig.
@Topic
Ray Donovan Season 02 Episode 02
Hach wie ich das liebe, ich glaube Liev Schreiber könnte einfach nur 60 Minuten lang auf nem Lehnstuhl sitzen und nichts machen und ich fände es immer noch cool. Freue mich auch schon auf nächste Woche, wenn die Reporterin kommt. Der Teaser wirkte schon ziemlich witzig.
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johndoe1197293
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Re: Zuletzt gesehen

The Leftovers
Folgen 3+4
Wow, die dritte Folge war ja bitterböse und pechschwarz. Die vierte hatte wieder grandiose Überraschungen parat.
Selten eine Serie gesehen, die so schwer greifbar ist. Das ist definitiv nichts zum Zwischendurch gucken und selbst für HBO Niveau ziemlich unbequem und auch mal verstörend. Dabei schwingt jedoch nicht selten auch Humor und Sarkasmus mit, wodurch ich mich stellenweise auch an Twin Peaks erinnert fühle.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Zuschauer damit nichts anfangen können, da die Thematik des unerklärlichen Verlusts geliebter Menschen einfach schwer zu verdauen ist. Aber wie bereits oben geschrieben, handelt es sich in erster Linie nicht um eine Sozial-oder Psychostudie, sondern ist alles in allem spannende Unterhaltung.
Für mich eine einmalige Sache, großartig!
- Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen
Ist das denn eine Serie die wieder bewusst Sachen und Mysterys zurückhält? Ich bin bei sowas immer recht skeptisch, denn bis auf das grandiose The Returned habe ich in den letzten Jahren nie etwas gesehen was die Versprechen dann auch einlösen konnte.
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johndoe1197293
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Re: Zuletzt gesehen
Was genau meinst du?
Ich denke bei jeder Serie, die ins Mysteriöse geht, muss man damit rechnen, dass bestimmte Sachverhalte zunächst verschwiegen werden, schließlich sollen ja mehrere Episoden mit Inhalt gefüllt werden. :wink: Aber soetwas kann man ja erst im Nachhinein beurteilen, wenn man bereits alles gesehen hat. Oder verstehe ich deine Frage falsch?
Die Sache bei the Leftovers ist, dass es nicht um die Suche nach den Gründen für das Verschwinden der vielen Menschen geht, sondern um das Betrachten der Folgen und der Alltag mit Ihnen (die Serie spielt ja auch nicht kurz nach diesem Vorfall sondern drei Jahre danach; es ist keine Krimiserie, in der nach einem "Täter" gesucht wird). Insofern würde es mich nicht wundern, wenn dieser Vorfall einfach als Sinnbild aufgefaßt wird und es gar keine Aufklärung gibt. Man sollte die Serie imo nicht schauen, wenn man sich eine Lösung für das Verschwinden erhofft. Der Ausgangspunkt ist m.M.n. einfach abtrakt, abstrakt im kafkaesken Sinne, wie bei Gregor Samsa, der eines Tages erwacht, plötzlich ein Insekt ist und nun damit klar kommen muss.
Die Time schreibt dazu:
"We’ve seen a lot of moody, ambitious TV dramas–The Killing, Six Feet Under–but none where the mood was so much the whole point. [...]Here, there are no hatches, no Hanso Foundation, no teasing hints of a conspiracy or a big explanation to come."
Und in bezug auf die von dir angesprochene Serie:
"And there’s going to be the challenge of The Leftovers in finding an audience. It’s like a French arthouse series, but sadder and with less crowd-pleasing genre stuff! The series The Leftovers resembles more than anything is The Returned (Les Revenants), last year’s atmospheric French drama about a small town roiled when dead loved ones come back home, intact. That series was driven by a mystery–indeed, it adapted Lost’s structure of individual character flashbacks–but it was more dream than horror show, examining how people adjust to learning that the end isn’t the end. The Leftovers is like The Returned, but backwards, with Mapletonians cobbling together new belief systems for a changed world (or giving up altogether), but without the zombies and mythology.
This show is, and I do not mean this as an insult, probably the least overtly commercial drama HBO has made since the post-Sopranos days of John from Cincinnati, whose big hook was also What It All Means."
It's gloomy, it's slow--and it's absolutely gorgeous."
Ich denke bei jeder Serie, die ins Mysteriöse geht, muss man damit rechnen, dass bestimmte Sachverhalte zunächst verschwiegen werden, schließlich sollen ja mehrere Episoden mit Inhalt gefüllt werden. :wink: Aber soetwas kann man ja erst im Nachhinein beurteilen, wenn man bereits alles gesehen hat. Oder verstehe ich deine Frage falsch?
Die Sache bei the Leftovers ist, dass es nicht um die Suche nach den Gründen für das Verschwinden der vielen Menschen geht, sondern um das Betrachten der Folgen und der Alltag mit Ihnen (die Serie spielt ja auch nicht kurz nach diesem Vorfall sondern drei Jahre danach; es ist keine Krimiserie, in der nach einem "Täter" gesucht wird). Insofern würde es mich nicht wundern, wenn dieser Vorfall einfach als Sinnbild aufgefaßt wird und es gar keine Aufklärung gibt. Man sollte die Serie imo nicht schauen, wenn man sich eine Lösung für das Verschwinden erhofft. Der Ausgangspunkt ist m.M.n. einfach abtrakt, abstrakt im kafkaesken Sinne, wie bei Gregor Samsa, der eines Tages erwacht, plötzlich ein Insekt ist und nun damit klar kommen muss.
Die Time schreibt dazu:
"We’ve seen a lot of moody, ambitious TV dramas–The Killing, Six Feet Under–but none where the mood was so much the whole point. [...]Here, there are no hatches, no Hanso Foundation, no teasing hints of a conspiracy or a big explanation to come."
Und in bezug auf die von dir angesprochene Serie:
"And there’s going to be the challenge of The Leftovers in finding an audience. It’s like a French arthouse series, but sadder and with less crowd-pleasing genre stuff! The series The Leftovers resembles more than anything is The Returned (Les Revenants), last year’s atmospheric French drama about a small town roiled when dead loved ones come back home, intact. That series was driven by a mystery–indeed, it adapted Lost’s structure of individual character flashbacks–but it was more dream than horror show, examining how people adjust to learning that the end isn’t the end. The Leftovers is like The Returned, but backwards, with Mapletonians cobbling together new belief systems for a changed world (or giving up altogether), but without the zombies and mythology.
This show is, and I do not mean this as an insult, probably the least overtly commercial drama HBO has made since the post-Sopranos days of John from Cincinnati, whose big hook was also What It All Means."
It's gloomy, it's slow--and it's absolutely gorgeous."


