Also das halte ich jetzt nicht für ne Schande :wink: . Das ist doch OK wenn man sowas gut findet und sowas im Regal haben will.MrLetiso hat geschrieben:Derartiges halte ich auch noch für vertretbar. Ich muss auch leider zu meiner Schande gestehen, dass ich für Steelbooks empfänglich bin...crimsonidol hat geschrieben:So im Nachhinein fallen mir zwei Spiele ein, wo es definitiv exklusive Pre-Order-Inhalte gibt, die man so auch nicht kaufen kann:
Gran Turismo 6 und Need for Speed: Rivals. Dort gab es je nach Händler einzelne Autos (NfS) oder Car-Packs (GT), die man nicht woanders bekommen konnte und auch nicht im jeweiligen Download-Portal (Origin, PSN, Xbox Live) kaufen kann.
GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spielinhalten einklinken
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
- RalphWiggum
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Tag auch,
um kurz nochmal die Diskussion der Indizierung aufzugreifen:
Es ist völlig legal, wenn ein Händler indizierte Spiele verkauft. Er muss lediglich auf einige Vorschriften achten. Das öffentliche Ausstellen oder das Bewerben indizierter Artikel (oder auch sonst alles, das die indizierten Waren und die Öffentlichkeit in einem Satz trägt) sind verboten. Zudem muss der Händler das Alter des Kunden verifizieren.
Möchte man als Kunde so einen Artikel kaufen, muss man, um ihn zu bekommen, nachfragen. Führt ein Händler die nachgefragte Ware, wird diese von wo auch immer hergeholt - hauptsache es ist kein ausgestelltes Regal oder dergleichen.
Das Herausholen aus einem abgeschlossenen Schrank und das anschließende Einpacken zählt nicht als Bewerben. Somit ist auch ein kurzer Blick, den ein Danebenstehender auf das Produkt erhaschen konnte, nicht genug, um den Verkäufer dafür belangen zu können.
Anders sieht das ganze bei beschlagnahmten Schriften aus. Egal in welcher Art auch immer: Der Verkäufer macht sich strafbar. Befindet sich ein Spiel auf der sog. 131er Liste (131er wegen §131 StGB), ist es untersagt, dieses zu verbreiten.
Als Käufer/Besitzer eines beschlagnahmten Spiels kann man jedoch nicht belangt werden, da der Kauf/Besitz nicht strafbar ist, solange die Schrift keine verfassungswidrigen oder kinderpornografischen Inhalte vorweist.
tl;dr: Indizierte Spiele dürfen nicht öffentlich beworben, aber auf Nachfrage verkauft werden. Bei beschlagnahmten Spielen macht sich der Verkäufer, nicht aber der Käufer strafbar.
Gruß
Ralph
um kurz nochmal die Diskussion der Indizierung aufzugreifen:
Es ist völlig legal, wenn ein Händler indizierte Spiele verkauft. Er muss lediglich auf einige Vorschriften achten. Das öffentliche Ausstellen oder das Bewerben indizierter Artikel (oder auch sonst alles, das die indizierten Waren und die Öffentlichkeit in einem Satz trägt) sind verboten. Zudem muss der Händler das Alter des Kunden verifizieren.
Möchte man als Kunde so einen Artikel kaufen, muss man, um ihn zu bekommen, nachfragen. Führt ein Händler die nachgefragte Ware, wird diese von wo auch immer hergeholt - hauptsache es ist kein ausgestelltes Regal oder dergleichen.
Das Herausholen aus einem abgeschlossenen Schrank und das anschließende Einpacken zählt nicht als Bewerben. Somit ist auch ein kurzer Blick, den ein Danebenstehender auf das Produkt erhaschen konnte, nicht genug, um den Verkäufer dafür belangen zu können.
Anders sieht das ganze bei beschlagnahmten Schriften aus. Egal in welcher Art auch immer: Der Verkäufer macht sich strafbar. Befindet sich ein Spiel auf der sog. 131er Liste (131er wegen §131 StGB), ist es untersagt, dieses zu verbreiten.
Als Käufer/Besitzer eines beschlagnahmten Spiels kann man jedoch nicht belangt werden, da der Kauf/Besitz nicht strafbar ist, solange die Schrift keine verfassungswidrigen oder kinderpornografischen Inhalte vorweist.
tl;dr: Indizierte Spiele dürfen nicht öffentlich beworben, aber auf Nachfrage verkauft werden. Bei beschlagnahmten Spielen macht sich der Verkäufer, nicht aber der Käufer strafbar.
Gruß
Ralph
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Bambi0815
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Neeiinnnnnn, bastel wastel Spiele.
Ist sicherlich von GameStop eine Kampagne die gegen den Kunden sich richtet. Haben die Publisher ja einen tollen Partner gefunden um ihren DLC-Wahn zu vertreiben.
Ist sicherlich von GameStop eine Kampagne die gegen den Kunden sich richtet. Haben die Publisher ja einen tollen Partner gefunden um ihren DLC-Wahn zu vertreiben.
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Bambi0815
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Hab jetzt nicht gelesen wie man auch das Thema kommt, aber ich finde lustig wie immer soviel Verwirrung besteht bezüglich Uncut Games.RalphWiggum hat geschrieben:Tag auch,
um kurz nochmal die Diskussion der Indizierung aufzugreifen:
Es ist völlig legal, wenn ein Händler indizierte Spiele verkauft. Er muss lediglich auf einige Vorschriften achten. Das öffentliche Ausstellen oder das Bewerben indizierter Artikel (oder auch sonst alles, das die indizierten Waren und die Öffentlichkeit in einem Satz trägt) sind verboten. Zudem muss der Händler das Alter des Kunden verifizieren.
Möchte man als Kunde so einen Artikel kaufen, muss man, um ihn zu bekommen, nachfragen. Führt ein Händler die nachgefragte Ware, wird diese von wo auch immer hergeholt - hauptsache es ist kein ausgestelltes Regal oder dergleichen.
Das Herausholen aus einem abgeschlossenen Schrank und das anschließende Einpacken zählt nicht als Bewerben. Somit ist auch ein kurzer Blick, den ein Danebenstehender auf das Produkt erhaschen konnte, nicht genug, um den Verkäufer dafür belangen zu können.
Anders sieht das ganze bei beschlagnahmten Schriften aus. Egal in welcher Art auch immer: Der Verkäufer macht sich strafbar. Befindet sich ein Spiel auf der sog. 131er Liste (131er wegen §131 StGB), ist es untersagt, dieses zu verbreiten.
Als Käufer/Besitzer eines beschlagnahmten Spiels kann man jedoch nicht belangt werden, da der Kauf/Besitz nicht strafbar ist, solange die Schrift keine verfassungswidrigen oder kinderpornografischen Inhalte vorweist.
tl;dr: Indizierte Spiele dürfen nicht öffentlich beworben, aber auf Nachfrage verkauft werden. Bei beschlagnahmten Spielen macht sich der Verkäufer, nicht aber der Käufer strafbar.
Gruß
Ralph
Wobei es doch so einfach ist.
Uncut Games dürfen nicht beworben werden. Der Handler darf diese ohne weiteres aber verkaufen. Er darf sie bloss nicht ausstellen.
Dann gibts noch die Liste der gebannten Spiele. Sprich Spiele die grausam sind und Spiele die vllt Nazi-Referenzen haben.
Und diese müssen ein wenig anders gehandelt werden in GameStop / auf dem deutschen Markt.
Die grausamen Games dürfen nicht im Laden ausgestellt werden und müssen aus dem Lager geholt werden.
Und Nazi-Referenz Games dürfen nur auf gesonderte Bestellung gemacht werden. (Sprich jedem Spiel muss ein Name zugewiesen sein schon vorzeitig. Keine Vorratsbestellung)
Bei Games mit Nazi-Referenz darf somit keine vorrsorgliche Vorratsbestellung seitens Gamestop und Co gemacht werden. Auch wenn ich selbst die importiere darf ich nur 1 Exemplar bestellen und ich muss 18+ natürlich sein. Wenn ich >1 bestelle laufe ich die Gefahr einer Anschulding der Verbreitung von diesen Spielen, was schliesslich so nicht erlaubt wäre.
Was ich damit sagen will ist,
Spiele wie Max Payne 3 oder Alien Vs Predator habe ich bei GameStop alle Uncut gekauft. Alien Vs Predator wird von den Herstellern in Deutschland nicht mal vertrieben. Das hindert keinem Händler diese Spiele nicht zu importieren und auch zu verkaufen. Nur nicht ausstellen / bewerben dürfen sie die im Laden.
Der größte Nachteil für uns Deutschland ist, das wir keine Anspruch auf Support haben in unserem Land beu Uncut-Games. Und wir bezahlen für den Import meiste mehr.
Ich denke die Verwirrung entsteht einfach, weil wir keinen offiziellen 18+ Markt haben. Keine Türen wie in Videotheken wo ein dickes 18+ Schild steht. Zudem ist auch verwirrend das 18+ Games in Deutschland trotzdem der Zensur unterliegen.
Solange wir wieso Spiele nicht als Kunst betrachten ändert sich hier wieso nie was.
-
ragingfire
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Sowas, was GameStop da plant, hat uns gerade noch gefehlt. Es ist doch schon schlimm genug, dass man heutzutage für jedes Extra draufzahlen darf. Während früher z.B. alle Extra-Kostüme für Charaktere erspielbar waren, muss man sie heutzutage meist als DLC kaufen, gerade bei JRPGs.
Da kauft man ehrlich ein Spiel, wird mit Accounts / DRM gequält und erhält dann nicht den vollen Inhalt. Wundert mich nicht, dass sich Leute dann zweimal überlegen ob sie das Geld ausgeben oder sich die Spiele lieber aus anderen "Quellen" besorgen.
Da kauft man ehrlich ein Spiel, wird mit Accounts / DRM gequält und erhält dann nicht den vollen Inhalt. Wundert mich nicht, dass sich Leute dann zweimal überlegen ob sie das Geld ausgeben oder sich die Spiele lieber aus anderen "Quellen" besorgen.
- casanoffi
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Die ganze Geschichte ist eh paradox.
Ich meine, was "will" der Zocker eigentlich? Er will einfach nur zocken...
Dieses ganze Gedöns drumherum nervt doch nur.
Anstatt sich zu überlegen, welche Extras, Bonis und Services man den Käufern noch anbieten kann, sollten sich alle auf das Wesentliche besinnen: Das Spiel.
Warum wird denn permanent in der Industrie über Mehrwerte für den Kunden diskutiert?
Weil sie mit Gängelungen wie Account-Bindung, Terror-DRM und zerstückelter Software eine Situation geschaffen haben, die sie jetzt mit "Mehrwerten" versuchen, wieder auszubügeln?
Gut, es kann natürlich sein, dass ich hier nur gescheit daher rede, weil ich davon keinen blassen Schimmer habe...
Die Zeiten ändern sich - vor 20-30 Jahren haben Videospiele für uns Endverbraucher im Prinzip genau so viel gekostet wie Heute. Aber vor 20-30 Jahren hat die Entwicklung dieser Spiele mit Sicherheit viel weniger gekostet, ebenso war die Inflation nicht so stark bzw. das Geld damals viel mehr wert als Heute.
Wenn man rein hypothetisch den Wert eines Videospiels, welches vor 20-30 Jahren, sagen wir mal, 100 D-Mark gekostet hat (und das war damals ein kleines Vermögen - im Verhältnis dazu sind Heute 50 Euro fast schon Peanuts), die deutlich niedrigeren Entwicklungskosten und zudem die Lebenshaltungskosten berücksichtigt - dann müsste Heute ein AAA-Videospiel eigentlich 200-300 Euro kosten (rein im Verhältnis zu damals).
Heute bekommt man ein Videospiel im Sale für 5 Euro.
Da gebe ich ja jeden Morgen schon mehr beim Bäcker aus...
Aber, wie gesagt, ich bin kein Geschäftsmann und schon gar kein Wirtschaftsforscher.
Wer weiß schon, was hinter Vorhängen alles geredet und enschieden wird...
Ich meine, was "will" der Zocker eigentlich? Er will einfach nur zocken...
Dieses ganze Gedöns drumherum nervt doch nur.
Anstatt sich zu überlegen, welche Extras, Bonis und Services man den Käufern noch anbieten kann, sollten sich alle auf das Wesentliche besinnen: Das Spiel.
Warum wird denn permanent in der Industrie über Mehrwerte für den Kunden diskutiert?
Weil sie mit Gängelungen wie Account-Bindung, Terror-DRM und zerstückelter Software eine Situation geschaffen haben, die sie jetzt mit "Mehrwerten" versuchen, wieder auszubügeln?
Gut, es kann natürlich sein, dass ich hier nur gescheit daher rede, weil ich davon keinen blassen Schimmer habe...
Die Zeiten ändern sich - vor 20-30 Jahren haben Videospiele für uns Endverbraucher im Prinzip genau so viel gekostet wie Heute. Aber vor 20-30 Jahren hat die Entwicklung dieser Spiele mit Sicherheit viel weniger gekostet, ebenso war die Inflation nicht so stark bzw. das Geld damals viel mehr wert als Heute.
Wenn man rein hypothetisch den Wert eines Videospiels, welches vor 20-30 Jahren, sagen wir mal, 100 D-Mark gekostet hat (und das war damals ein kleines Vermögen - im Verhältnis dazu sind Heute 50 Euro fast schon Peanuts), die deutlich niedrigeren Entwicklungskosten und zudem die Lebenshaltungskosten berücksichtigt - dann müsste Heute ein AAA-Videospiel eigentlich 200-300 Euro kosten (rein im Verhältnis zu damals).
Heute bekommt man ein Videospiel im Sale für 5 Euro.
Da gebe ich ja jeden Morgen schon mehr beim Bäcker aus...
Aber, wie gesagt, ich bin kein Geschäftsmann und schon gar kein Wirtschaftsforscher.
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johndoe981765
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Tja, nix ist so alt wie das Spiel von gestern. Wieviel hast du damals für einen Fernseher/zeitgemäßen PC hingelegt? Vergleich das mal mit heute.
Und DLC, Mikro, Onlinepässe, Special Edition...etc...sind doch alles versteckte Preiserhöhungen. Ganz mal davon ab, ist das heute eine Milliardenindustrie, wo ganz andere Stückzahlen abgesetzt werden.
Und DLC, Mikro, Onlinepässe, Special Edition...etc...sind doch alles versteckte Preiserhöhungen. Ganz mal davon ab, ist das heute eine Milliardenindustrie, wo ganz andere Stückzahlen abgesetzt werden.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Re: GameStop will sich stärker in die Entwicklung von Spieli
Nope. Die Industrie aka die Majors haben das nicht gerade kleine Problem, dass die Herstellungskosten von Spielen jedes Jahr massiv steigen (und kein Ende abzusehen ist), es jedoch nicht möglich ist die Spiele teurer zu machen. Der Kunde akzeptiert kein Spiel für 80-90 Euro. Das kannst Du allenfalls für Sammlereditionen verlangen, aber das deckt ja nicht den ganzen Markt ab. Also wird via DLC, Microtransaktionen, Vorbesteller-Boni und anderer Kram versucht für mehr Umsatz zu sorgen, ohne dass die große Mehrheit der Kunden merkt, dass sie den selben Inhalt jetzt aber MEHR Geld bezahlen.casanoffi hat geschrieben:Warum wird denn permanent in der Industrie über Mehrwerte für den Kunden diskutiert? Weil sie mit Gängelungen wie Account-Bindung, Terror-DRM und zerstückelter Software eine Situation geschaffen haben, die sie jetzt mit "Mehrwerten" versuchen, wieder auszubügeln?
Die großen Retailketten wie z.B. Gamestop haben das ebenfalls nicht gerade kleine Problem, dass immer mehr Umsatz im Netz stattfindet. Direkt zwischen Entwickler/Publisher und dem Kunden. Ohne Zwischenhändler. Also versucht man mit Exklusiv-Inhalten und speziellen Vorbestellerboni den Kunden bei sich zu halten. Im Konsolenbereich funktioniert das noch ganz gut, weil hier der Downloadanteil zwar stetig wächst, aber immer noch sehr gering ist. Der PC-Bereich ist aber im Retailsektor verloren. Steam und Co. haben hier kräftig für einen dauerhaften und ziemlich endgültigen Strukturwandel gesorgt.
