Peter Moore über "Spiele als Service"

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4P|BOT2
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Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von 4P|BOT2 »

GamesIndustry hat sich während der E3 mit Peter Moore unterhalten, dem Chief Operating Officer bei Electronic Arts. Im Vordergrund des Gesprächs stand die Zukunft der Videospiele, vor allem die Entwicklung der Vertriebsmodelle, über die viele langjährige Spieler mit Missmut reagieren, darunter Downloadinhalte, Free-to-play sowie eine dauerhafte Onlineanbindung. "Mich frustriert das nicht, aber man...

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Krayt
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Krayt »

4Players hat geschrieben: Mit dieser Motivation verfolge EA das Motto "Spiele als Service": Wären vor einigen Jahren noch mehr als 50 Titel pro Jahr als fertige Erlebnisse verkauft worden, seien es jetzt nur noch elf oder zwölf, die ständig weiter entwickelt werden. 35 Prozent der bei Electronic Arts Angestellten sind laut Moore mit Kundenservice und dem Erstellen neuer Inhalte beschäftigt.
Fertige Spiele sind aber auch doof. :Hüpf:

Goldenes Videospielzeitalter? Gerne, nur hoffentlich ohne EA. Aber schuld sind ja die Spieler, die EAs Geschäftsmodelle anzweifeln und sich nicht anpassen. Free-to-Play ist doch fantastisch, wie viel Zei..äh..Geld man alleine mit dem neuen Dungeon Keeper verbringen kann.

Aber macht mal, EA, macht einfach mal.
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|Chris|
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von |Chris| »

Das schöne ist, Services sind in konstanter Entwicklung. Sie müssen nicht "fertig sein" und viele Magazine und Webseiten bewerten jetzt schon eher den "Ausblick" als das fertige Produkt.
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Kibato
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Kibato »

Was für ein Schwachsinn. Von wegen "goldenes Videospiel-Zeitalter" – das gilt wohl nur für die Publisher. Wieso nicht gleich eine neue Spiele Platform etablieren, die einem vorschreibt welche Spiele man kaufen muss? Pech gehabt wenn einem das Genre nicht gefällt, man muss schließlich mit dem Strom schwimmen und Individualität gibts da leider nicht.
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KATTAMAKKA
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von KATTAMAKKA »

Diese Lollys, nachdem sie , die letzten Bigplayer (Monopolisten) den ganzen Markt aufgekauft und zerstört haben glauben die Typen doch tatsächlich das sie jetzt richtig gross abzocken können . Weil alle ( mal wieder) die selbe Geschäfts Idee haben kann man jetzt so richtig ungeniert die Sau raus lassen in Sachen Kunden Verarsche.

Das ist NEXT GEN wie es EA sieht . Ein geiles Geschäftsmodell. Die wollen uns Scheisse zum fressen geben. Die selbe AAACOD Steinzeit Scheisse wie immer, aber in zig kleinen Happen und deutlich teurer :mrgreen:

PS Und das alles passt auch auf ein Handy, wie geil. Und die ``NEXT GEN`` Kisten verkommen zur Müll Sammelstelle :mrgreen:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 02.07.2014 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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JesusOfCool
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von JesusOfCool »

spiele als service: ein grauen.
wieder etwas das man sich nicht kauft und dann hat und nutzen kann wie es einem beliebt, sondern monatlich zahlt und man es nur benutzen kann solange man zahlt.
bei online diensten kann ich es ja verstehen, aber sonst seh ich den großen vorteil für den kunden/spieler dabei nicht.
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Newo
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Newo »

Dieser Mann verwechselt hier aber die Ursachen von unsäglichen Trends. Andere Zeiten, andere Geschäftsmodelle? Wohl eher ein anderes Geschäftsmodell was anderen aufgezwungen wird. Auf diesen Zug MUSS KEIN UNTERNEHMEN aufspringen, um zu überleben. Als ob Zusatzinhalte ein grottiges Spiel retten könnten.
Gut mag sein, dass bei den EA Preisen die Inhalte ein VIelfaches des eigentlichen Produkts generieren, aber von EA erwarte ich sowieso nichts. Lediglich Bioware und Dice müsste man da irgendwie rausbekommen und dann könnte man den Laden von mir aus in die Luft jagen...
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Sir Richfield
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Sir Richfield »

Krayt hat geschrieben:Goldenes Videospielzeitalter? Gerne, nur hoffentlich ohne EA. Aber schuld sind ja die Spieler, die EAs Geschäftsmodelle anzweifeln und sich nicht anpassen. Free-to-Play ist doch fantastisch, wie viel Zei..äh..Geld man alleine mit dem neuen Dungeon Keeper verbringen kann.
Nein, schuld sind die Leute, die "mit dem Strom" gehen und den Krempel trotzdem kaufen.
Die sind halt in der Überzahl aktuell.

Auf ein paar unbelehrbare kann EA verzichten und immerhin gibt's für die noch indies und Nischen.
Aber von einem "kompletten" BF oder so aus der Packung könnt ihr Euch verabschieden.

Das einzig spannende für mich ist, wann EA ihren Kunden die jährlichen Aufstellungsupdates der Sportspiele als echten Patch für Vollpreis verkaufen kann.

Ansonsten finde ich eine Einstellung ala "Da kratz ich mich am Kopf und denk 'Ist halt so'" für nicht besonders intelligent.
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Arkatrex
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Arkatrex »

Den Verweis auf die älteren Spiele hätte er sich schenken können.
Wenn ich daran denke wie viele Server EA allein in den letzten zwei Jahren abgeschaltet hat wird mir schlecht.
Hätte es wenigstens nen Patch gegeben um selber Server für die Spiele aufzubauen..aber neeee....

Und EA pflegt seine Marken..ja...zugrunde.

Alleine "The Sims" ist absoluter Wucher. Hauptspiel normaler Preis..und jedes einzelne Addon (wo es dutzende gibt) so Pi mal Daumen 20-30€ per Stück.

Das man Geld und Profit erwirtschaften will ist mir schon klar. Aber irgendwo muss auch mal ne Grenze sein.
Zuletzt geändert von Arkatrex am 02.07.2014 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
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HanFred
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von HanFred »

Es gibt durchaus Dinge, die man nicht ändern kann. Aber man muss nicht jeden Quatsch mitmachen.
EA kriegt von mir schon seit Jahren kein Geld mehr, allerdings vermisse ich die Spiele auch nicht wirklich. Um Bioware ist es etwas schade, aber deren Spiele sind IMHO auch nicht gerade besser geworden in letzter Zeit.
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Arkatrex
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Arkatrex »

HanFred hat geschrieben:Es gibt durchaus Dinge, die man nicht ändern kann. Aber man muss nicht jeden Quatsch mitmachen.
EA kriegt von mir schon seit Jahren kein Geld mehr, allerdings vermisse ich die Spiele auch nicht wirklich. Um Bioware ist es etwas schade, aber deren Spiele sind IMHO auch nicht gerade besser geworden in letzter Zeit.
Ich gebe Dir ja Recht..aber die meisten vergessen das BioWare auch mal einen Knaller nach dem anderen produziert hat..und man diese heute immer noch für einen günstigen € oder $ Kurs bekommt.

Natürlich waren das eigentlich die Black Isle Studios, aber trotzdem stand der Name mal für Qualität.
Auch Dragon Age Origins war der absolute Knaller, auch wenn merkwürdigerweise einige Leute hier das Gegenteilige berichten (nie gespielt?).
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Krayt
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Krayt »

Sir Richfield hat geschrieben:
Krayt hat geschrieben:Goldenes Videospielzeitalter? Gerne, nur hoffentlich ohne EA. Aber schuld sind ja die Spieler, die EAs Geschäftsmodelle anzweifeln und sich nicht anpassen. Free-to-Play ist doch fantastisch, wie viel Zei..äh..Geld man alleine mit dem neuen Dungeon Keeper verbringen kann.
Nein, schuld sind die Leute, die "mit dem Strom" gehen und den Krempel trotzdem kaufen.
Die sind halt in der Überzahl aktuell.
Das ist mir sehr wohl bewusst. Aber in seinen Augen sind es ja die Spieler, die keinen Bock auf neue geile Geschäftsmodelle wie F2P haben.
Sir Richfield hat geschrieben:Auf ein paar unbelehrbare kann EA verzichten und immerhin gibt's für die noch indies und Nischen.
Aber von einem "kompletten" BF oder so aus der Packung könnt ihr Euch verabschieden.

Das einzig spannende für mich ist, wann EA ihren Kunden die jährlichen Aufstellungsupdates der Sportspiele als echten Patch für Vollpreis verkaufen kann.

Ansonsten finde ich eine Einstellung ala "Da kratz ich mich am Kopf und denk 'Ist halt so'" für nicht besonders intelligent.
Keine Angst, EA bekommt von mir schon lange nichts mehr. Mein "Macht mal" geht eher von der Annahme aus, dass sie mit dem Konzept volle Kraft gegen die Wand laufen - so gut geht es dem Trupp ja eh nicht mehr.
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HanFred
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von HanFred »

Arkatrex hat geschrieben: Auch Dragon Age Origins war der absolute Knaller, auch wenn merkwürdigerweise einige Leute hier das Gegenteilige berichten (nie gespielt?).
Dragon Age ist nicht meine Fantasy-Schiene, ich bevorzuge Low Fantasy. Aber bei Mass Effect habe ich die (negative) Entwicklung durchaus mitgekriegt.
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Sir Richfield
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Sir Richfield »

Krayt hat geschrieben:Das ist mir sehr wohl bewusst. Aber in seinen Augen sind es ja die Spieler, die keinen Bock auf neue geile Geschäftsmodelle wie F2P haben.
Jaja.. damit meint er aber dich und mich, die sich aus für ihn unverständlichen Gründen weigern, EA Spiele zu kau... mieten.
Keine Angst, EA bekommt von mir schon lange nichts mehr. Mein "Macht mal" geht eher von der Annahme aus, dass sie mit dem Konzept volle Kraft gegen die Wand laufen - so gut geht es dem Trupp ja eh nicht mehr.
Tja, das ist halt das Problem, wenn man meint regelmäßig bunten Krempel auf den Markt zu werfen - das Zeug kost Geld. ;)

Am besten fand ich ja seine Spitze gegen Valve. Valve sitzt einfach da, bietet eine Platform zum Spieleka..mieten an und muss nicht mal bis drei zählen können, was Spiele betrifft...
Easy Lee
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Re: Peter Moore über "Spiele als Service"

Beitrag von Easy Lee »

"Wären vor einigen Jahren noch mehr als 50 Titel pro Jahr als fertige Erlebnisse verkauft worden, seien es jetzt nur noch elf oder zwölf, die ständig weiter entwickelt werden."

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Das stellt Moore als positive Veränderung dar? Eine Handvoll Basisspiele und dann permanetes abmelken durch virtuelle Inhalte, die oft nur ihrer selbst Willen exisitieren?

Ich finde die Gegenwart dieser Industrie bereits grauenvoll und habe auf die Zukunft gar keinen Bock mehr. Spiele als Service ... es wirkt fast so als hätte man langsam alles ausradiert, das irgendwann kreativ, verspielt, innovativ, jung und begeisternd an dem Medium war.