Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualität und Zusatzdienste

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eigentlichegal
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von eigentlichegal »

Sir Richfield hat geschrieben: Äh, welche Spiele willst du denn als jugendlicher kopiert haben, die keinen KS hatten?
Also ein konkretes Beispiel kann ich dir da nicht nennen, ist ja auch schon über 10 Jahre her. Dennoch weiß ich sehr genau, dass ich bei manchen Spielen "Cracks" hin- und herkopieren musste und bei manchen Spielen nur die gebrannte Disk einlegen musste. Kann sein, dass das einfach nur zwei verschiedene Kopierschutze waren und ich deswegen den Unterschied bemerkt habe. Dennoch glaube ich schon, dass sich absolut niemand hier wegen DRMs aufregen würde, wenn die Maßnahmen so aussehen würden, wie eben vor 10-15 Jahren.
Sir Richfield hat geschrieben:Du musst übrigens nicht für deine Jugendsünden leiden, sondern dafür, dass du und "deinesgleichen" (ich weiß, dass das ein abwertendes Wort ist, aber an dieser Stelle meine ich: Kunden.) jeden DRM Schritt brav mitgemacht habt.
Ich habe zumindest nicht wissentlich irgendwelche Maßnahmen stillschweigend akzeptiert. Ich war jahrelang alleine auf Konsolen spielerisch unterwegs und soweit ich weiß, gab es auf dem N64, Gamecube und der Wii keine neumodischen DRMs. Auf der Xbox360 habe ich komplett aufs Onlinezocken verzichtet. Erst seit ich wieder mal einen halbwegs leistungsstarken PC habe kam diese Problematik wieder auf und seitdem achte ich sehr genau darauf, welchen Gängelungen ich ausgesetzt bin. Besonders seit ich bei Diablo 3 nicht auf meinen Kopf sondern auf mein Zockerherz gehört habe und bitter enttäuscht wurde.
Sir Richfield hat geschrieben:Würden die Kunden nämlich sagen "OK, Erschleichen wollen wir uns die Lizenz nicht, aber den Seelenstriptease machen wir auch nicht mit.", dann hätte sich das Thema bereits erledigt.
Das ist sowieso nochmal ein ganz anderer Punkt. Selbst wenn ich vom Grundprinzip Verständnis für DRM aufbringen kann, ist das Ausmaß in dem es manche Hersteller betreiben einfach ohne jede Verhältnismäßigkeit. Es ist nämlich eine Sache sein Eigentum zu schützen, eine ganz andere hingegen, den Konsumenten vollkommen zu enteignen!
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Sir Richfield
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Sir Richfield »

eigentlichegal hat geschrieben:und bei manchen Spielen nur die gebrannte Disk einlegen musste. Kann sein, dass das einfach nur zwei verschiedene Kopierschutze waren und ich deswegen den Unterschied bemerkt habe. Dennoch glaube ich schon, dass sich absolut niemand hier wegen DRMs aufregen würde, wenn die Maßnahmen so aussehen würden, wie eben vor 10-15 Jahren.
Ja, ihr habt da den Kopierschutz der CDs ausgehebelt. Kaputte Sektoren, etc.
Da ging einiges.

Achso, 10-15 Jahre... Geh mal ein wenig weiter zurück, die Maßnahmen sollten heute noch Leute auf die Palme bringen. ;)
Die Herausforderung hier ist, dass die Bindung der Lizenz an einen Datenträger nicht mehr aktuell ist, da Datenträger so langsam obsolet werden...
Ich habe zumindest nicht wissentlich irgendwelche Maßnahmen stillschweigend akzeptiert. Ich war jahrelang alleine auf Konsolen spielerisch unterwegs
Ah, OK, erklärt einiges, bitte verzeih meine Unterstellung!
Es ist nämlich eine Sache sein Eigentum zu schützen, eine ganz andere hingegen, den Konsumenten vollkommen zu enteignen!
Joah, wäre halt schön, wenn der Konsument mal erkennt, dass er als ein solcher behandelt wird und zum Kunden mutiert. Am besten noch zum mündigen, der sich vorher überlegt, ob er das Zeug für den Preis braucht.
Ja, es gibt nicht wenige, die sich einen Dreck darum scheren und die dem Irrglauben unterliegen, 2014 wäre jede Internetverbindung stabil und Publisher zahlen gerne für ausreichend Server.
Ich habe allerdings die Hoffnung, dass die alleine die Kosten für den ganzen Krempel nicht aufwiegen...
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manu!
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von manu! »

Puh...ich glaube Turbocopy aufm Brotkasten und X-Copy aufm Amiga?Da gabs ja nun nicht wirklich Kopierschutzprogramme ausser die Handbücher oder Drehscheiben.
Ich hatte mir aber auch bis zuletzt die Börse offengehalten um mir ein Bild vom Spiel zu machen welches ich kaufen möchte.mittlerweile besitze ich oder lade auch keine "Demos" mehr runter,ich gucke dann in der Regel nen LetsPlay an oder eben ein Sale bei dem es nicht weh tut.
Man geht mit dem Alter eben auch dazu über das Arbeit dann doch bezahlt werden sollte,das hatte mich als Jugendlicher mit leerem konto eher weniger gejuckt.
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Kajetan
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Kajetan »

manu! hat geschrieben: Man geht mit dem Alter eben auch dazu über das Arbeit dann doch bezahlt werden sollte,das hatte mich als Jugendlicher mit leerem konto eher weniger gejuckt.
Merkste was? Wenn man Geld hat, gibt man es gerne aus. Wenn man kein Geld hat, sucht man sich andere Wege. Ich habe als Studi lange Spiele nur kopiert. Als ich dann endlich einen Job während des laufenden Semesters gefunden hatte, was habe ich dann getan? Angefangen mir Spiele zu kaufen. Battle Isle für 120 DM!!!

Was also löst das moralische Problem mit Schwarzkopien? Genug Geld für alle :)
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Mr_v_der_Muehle
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Mr_v_der_Muehle »

Kajetan hat geschrieben:
manu! hat geschrieben: Man geht mit dem Alter eben auch dazu über das Arbeit dann doch bezahlt werden sollte,das hatte mich als Jugendlicher mit leerem konto eher weniger gejuckt.
Merkste was? Wenn man Geld hat, gibt man es gerne aus. Wenn man kein Geld hat, sucht man sich andere Wege. Ich habe als Studi lange Spiele nur kopiert. Als ich dann endlich einen Job während des laufenden Semesters gefunden hatte, was habe ich dann getan? Angefangen mir Spiele zu kaufen. Battle Isle für 120 DM!!!

Was also löst das moralische Problem mit Schwarzkopien? Genug Geld für alle :)
Endlich ein vernünftiges Argument die Regelsätze in sämtlichen Sozialgesetzbüchern anzuheben! :D
(Sonst geht Crytek über kurz oder lang doch noch flöten! Oh weh!)
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Sir Richfield
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Sir Richfield »

manu! hat geschrieben:Puh...ich glaube Turbocopy aufm Brotkasten und X-Copy aufm Amiga?Da gabs ja nun nicht wirklich Kopierschutzprogramme ausser die Handbücher oder Drehscheiben.
Die meine ich.
Stell dir mal vor, du müsstest das heute noch machen.
So zwischen Akt 1 und Akt 2 bei God of War werden dir irgendwelche Fragen zur Griechischen Mythologie gestellt, deren Antwort du nur im Handbuch erfährst.
Alleine dass man GoW Fans mit gedrucktem Text belästigen will.

(Disclosure: Ich mag die GoW Reihe selber ganz gerne.)
Zinssm
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Zinssm »

Kajetan hat geschrieben:
manu! hat geschrieben: Man geht mit dem Alter eben auch dazu über das Arbeit dann doch bezahlt werden sollte,das hatte mich als Jugendlicher mit leerem konto eher weniger gejuckt.
Merkste was? Wenn man Geld hat, gibt man es gerne aus. Wenn man kein Geld hat, sucht man sich andere Wege. Ich habe als Studi lange Spiele nur kopiert. Als ich dann endlich einen Job während des laufenden Semesters gefunden hatte, was habe ich dann getan? Angefangen mir Spiele zu kaufen. Battle Isle für 120 DM!!!

Was also löst das moralische Problem mit Schwarzkopien? Genug Geld für alle :)
Also gibt es nur arme bedauernswerte und von der Gesellschaft massakrierte Raubkopierer?!
:lol:
Typische Opferrolle die wohl in keinster Weise die Realität trifft,ausser ich kapier deine Ironie gerade nicht..
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nostu
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von nostu »

Hat irgendjemand bei Ubisoft den gesunden Menschenverstand wieder gefunden? Wunder gibt es immer wieder ...
Bambi0815
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Bambi0815 »

eigentlichegal hat geschrieben:Ich habe mit dieser ganzen Thematik folgendes Problem. Auf der einen Seite stehe ich voll auf Ubisofts Seite (oder der Seite eines jeden anderen Publishers, der DRM Maßnahmen ergreifen will). Denn meines Erachtens hat man gefälligst für Leistungen, die man in Anspruch nimmt auch zu bezahlen. Für mich gibt es da auch kein einziges Argument, dass irgendwie zu rechtfertigen, dass man Raubkopien benutzt anstatt das Originalprodukt zu kaufen. Ist dir das Spiel keine 70€ Wert? Dann warte, bis es billiger wird oder kauf es dir gebraucht. Niemand käme auf den Gedanken zu sagen, es wäre in Ordnung einen Fernseher zu klauen, weil er einem zu dem angebotenen Preis zu teuer ist. Dementsprechend halte ich es schon für angebracht, dass die Hersteller versuchen sich nicht beklauen zu lassen.
Wau wau wau, mach mal halblang. Was du als Raubkopie bezeichnest, wird Schwarzkopie eigentlich genannt. Raubkopie ist ein von den Medien bevorzugt verwendetes Wort.

Was ich damit sagen will, du kannst eine Schwarz-Kopie nicht mit Klauen vergleichen. Es ist eher wie Schwarz-Farhn mit der U-Bahn.

Habe selbst noch nicht durchgelesen, aber hier steht was darüber, fals es dich interessiert:
Der Begriff „Raubkopie“ wird oft als ungenau und übertrieben bezeichnet.[25][4] Das Wort beinhalte den Vorwurf eines Raubes, also ein Verbrechen im Sinne des StGB, was von der Kampagne Raubkopierer sind Verbrecher auch so transportiert wurde: die Werbespots, die sich an die Verbraucher richteten und vor allem auch in Kinos liefen, suggerierten, dass man als „Raubkopierer“ mit einer Strafe von bis zu 5 Jahren Haft rechnen müsse. Dies wurde jedoch als irreführend kritisiert,[26] da sich diese gesetzlich im deutschen Urheberrecht verankerte Höchststrafe (§ 108a UrhG) an gewerbliche Schwarzkopierer richtet.[3] Abseits davon verwendete selbst der Verband Zukunft Medien Marketing, von dem diese Werbespots initiiert wurden, die Bezeichnung „illegale Kopien“.[25]

Rhetorisch betrachtet handelt es sich bei den Worten „Rauben“ im Sinne von Diebstahl und „Kopieren“ um Gegensätze und sich somit ausschließende Begriffe, was das Wort „Raubkopie“ zum Widerspruch in sich selbst macht – also zu einem Oxymoron.[27]

Auch wird das Wort „Schwarzkopie“ als weniger wertende Bezeichnung für die illegale Kopie angesehen als das Wort „Raubkopie“.[28] Argumentiert wird, dass es analog dazu Begriffe wie „Schwarzfahren“ und „Schwarzarbeit“ gibt, die wie die illegale Kopie ebenfalls ein Vergehen (und kein Verbrechen) beschreiben.


Edit:
Ok jetzt habe ich es selbst mal durchgelesen. Da sieht man auch das die Bezeichnung "Raubkopie" ein Oxymoron ist. Daher ein Widerspruch in sich.

Es heisst "Schwarzkopie"
Zuletzt geändert von Bambi0815 am 23.06.2014 12:11, insgesamt 6-mal geändert.
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Steppenwaelder
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Steppenwaelder »

nostu hat geschrieben:Hat irgendjemand bei Ubisoft den gesunden Menschenverstand wieder gefunden? Wunder gibt es immer wieder ...
das is doch nur pr bla bla. solange die uplay nicht vom netz nehmen jedenfalls.
amiga_md
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von amiga_md »

solange sie dieses Udon´tPlay nicht abschalten werde ich weiterhin keinen Cent in diese Bude investieren, und ich kenne die brüder, die wollen einfach kein geld von mir .....
alles pr-bullshit-bingo .....
Zinssm
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Zinssm »

Bambi0815 hat geschrieben:
eigentlichegal hat geschrieben:Ich habe mit dieser ganzen Thematik folgendes Problem. Auf der einen Seite stehe ich voll auf Ubisofts Seite (oder der Seite eines jeden anderen Publishers, der DRM Maßnahmen ergreifen will). Denn meines Erachtens hat man gefälligst für Leistungen, die man in Anspruch nimmt auch zu bezahlen. Für mich gibt es da auch kein einziges Argument, dass irgendwie zu rechtfertigen, dass man Raubkopien benutzt anstatt das Originalprodukt zu kaufen. Ist dir das Spiel keine 70€ Wert? Dann warte, bis es billiger wird oder kauf es dir gebraucht. Niemand käme auf den Gedanken zu sagen, es wäre in Ordnung einen Fernseher zu klauen, weil er einem zu dem angebotenen Preis zu teuer ist. Dementsprechend halte ich es schon für angebracht, dass die Hersteller versuchen sich nicht beklauen zu lassen.
Wau wau wau, mach mal halblang. Was du als Raubkopie bezeichnest, wird Schwarzkopie eigentlich genannt. Raubkopie ist ein von den Medien bevorzugt verwendetes Wort.

Was ich damit sagen will, du kannst eine Schwarz-Kopie nicht mit Klauen vergleichen. Es ist eher wie Schwarz-Farhn mit der U-Bahn.

Habe selbst noch nicht durchgelesen, aber hier steht was darüber, fals es dich interessiert:
Der Begriff „Raubkopie“ wird oft als ungenau und übertrieben bezeichnet.[25][4] Das Wort beinhalte den Vorwurf eines Raubes, also ein Verbrechen im Sinne des StGB, was von der Kampagne Raubkopierer sind Verbrecher auch so transportiert wurde: die Werbespots, die sich an die Verbraucher richteten und vor allem auch in Kinos liefen, suggerierten, dass man als „Raubkopierer“ mit einer Strafe von bis zu 5 Jahren Haft rechnen müsse. Dies wurde jedoch als irreführend kritisiert,[26] da sich diese gesetzlich im deutschen Urheberrecht verankerte Höchststrafe (§ 108a UrhG) an gewerbliche Schwarzkopierer richtet.[3] Abseits davon verwendete selbst der Verband Zukunft Medien Marketing, von dem diese Werbespots initiiert wurden, die Bezeichnung „illegale Kopien“.[25]

Rhetorisch betrachtet handelt es sich bei den Worten „Rauben“ im Sinne von Diebstahl und „Kopieren“ um Gegensätze und sich somit ausschließende Begriffe, was das Wort „Raubkopie“ zum Widerspruch in sich selbst macht – also zu einem Oxymoron.[27]

Auch wird das Wort „Schwarzkopie“ als weniger wertende Bezeichnung für die illegale Kopie angesehen als das Wort „Raubkopie“.[28] Argumentiert wird, dass es analog dazu Begriffe wie „Schwarzfahren“ und „Schwarzarbeit“ gibt, die wie die illegale Kopie ebenfalls ein Vergehen (und kein Verbrechen) beschreiben.


Edit:
Ok jetzt habe ich es selbst mal durchgelesen. Da sieht man auch das die Bezeichnung "Raubkopie" ein Oxymoron ist. Daher ein Widerspruch in sich.

Es heisst "Schwarzkopie"
Es gab schon Leute die wegen " schwarzfahren" eingewandert sind ;)
Bambi0815
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Bambi0815 »

Zinssm hat geschrieben:
Bambi0815 hat geschrieben:
eigentlichegal hat geschrieben:Ich habe mit dieser ganzen Thematik folgendes Problem. Auf der einen Seite stehe ich voll auf Ubisofts Seite (oder der Seite eines jeden anderen Publishers, der DRM Maßnahmen ergreifen will). Denn meines Erachtens hat man gefälligst für Leistungen, die man in Anspruch nimmt auch zu bezahlen. Für mich gibt es da auch kein einziges Argument, dass irgendwie zu rechtfertigen, dass man Raubkopien benutzt anstatt das Originalprodukt zu kaufen. Ist dir das Spiel keine 70€ Wert? Dann warte, bis es billiger wird oder kauf es dir gebraucht. Niemand käme auf den Gedanken zu sagen, es wäre in Ordnung einen Fernseher zu klauen, weil er einem zu dem angebotenen Preis zu teuer ist. Dementsprechend halte ich es schon für angebracht, dass die Hersteller versuchen sich nicht beklauen zu lassen.
Wau wau wau, mach mal halblang. Was du als Raubkopie bezeichnest, wird Schwarzkopie eigentlich genannt. Raubkopie ist ein von den Medien bevorzugt verwendetes Wort.

Was ich damit sagen will, du kannst eine Schwarz-Kopie nicht mit Klauen vergleichen. Es ist eher wie Schwarz-Farhn mit der U-Bahn.

Habe selbst noch nicht durchgelesen, aber hier steht was darüber, fals es dich interessiert:
Der Begriff „Raubkopie“ wird oft als ungenau und übertrieben bezeichnet.[25][4] Das Wort beinhalte den Vorwurf eines Raubes, also ein Verbrechen im Sinne des StGB, was von der Kampagne Raubkopierer sind Verbrecher auch so transportiert wurde: die Werbespots, die sich an die Verbraucher richteten und vor allem auch in Kinos liefen, suggerierten, dass man als „Raubkopierer“ mit einer Strafe von bis zu 5 Jahren Haft rechnen müsse. Dies wurde jedoch als irreführend kritisiert,[26] da sich diese gesetzlich im deutschen Urheberrecht verankerte Höchststrafe (§ 108a UrhG) an gewerbliche Schwarzkopierer richtet.[3] Abseits davon verwendete selbst der Verband Zukunft Medien Marketing, von dem diese Werbespots initiiert wurden, die Bezeichnung „illegale Kopien“.[25]

Rhetorisch betrachtet handelt es sich bei den Worten „Rauben“ im Sinne von Diebstahl und „Kopieren“ um Gegensätze und sich somit ausschließende Begriffe, was das Wort „Raubkopie“ zum Widerspruch in sich selbst macht – also zu einem Oxymoron.[27]

Auch wird das Wort „Schwarzkopie“ als weniger wertende Bezeichnung für die illegale Kopie angesehen als das Wort „Raubkopie“.[28] Argumentiert wird, dass es analog dazu Begriffe wie „Schwarzfahren“ und „Schwarzarbeit“ gibt, die wie die illegale Kopie ebenfalls ein Vergehen (und kein Verbrechen) beschreiben.


Edit:
Ok jetzt habe ich es selbst mal durchgelesen. Da sieht man auch das die Bezeichnung "Raubkopie" ein Oxymoron ist. Daher ein Widerspruch in sich.

Es heisst "Schwarzkopie"
Es gab schon Leute die wegen " schwarzfahren" eingewandert sind ;)
Man muss es auch nicht auf die Spitze treiben ^^
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von adventureFAN »

Ich find echt Kacke das das Ubisoft (und EA) bei ihren Steam-Releases keine Achievements einbauen >_>
Zinssm
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Zinssm »

Man muss es überhaupt nicht so treiben @ Bambi ;)