The Chosen Pessimist hat geschrieben:Naughty Dog hat es noch nie geschafft ein schlechtes bzw. enttäuschendes Spiel zu machen.
Naja, Geschmackssache. Crash Bandicoot und Jack And Daxter waren imo wirklich grandiose Spiele. Mit Uncharted bin ich nie warm geworden bzw. habe den Hype darum nicht verstanden. Habe zwar alle Teile mal angespielt, aber mehr als stupide Schlauchlevelshooter mit dämlichen KI Gegnern, die dir das Spiel in Wellen entgegenwirft, konnte ich da nie erkennen. Das Art Design war dagegen super, aber das ganze Gameplay her dagegen total stupide und die Story passt auch auf einen Bierdeckel.
The Last Of Us hat meiner meinung Mach viel zu viel Potential verschenkt und ist nach dem grandiosen Intro gegen Mitte und vor allem Ende hin von einem Klischee ins nächste getreten, wobei gerade das Ende das ganze Spielkonzept über den Haufen geschmissen und das Spiel somit versaut hat.
The Last Of Us hat zwar durchaus Spaß gemacht, der große Wird war's dann aber eben leider doch nicht.
Finsterfrost hat geschrieben:The Last Of Us hat meiner meinung Mach viel zu viel Potential verschenkt und ist nach dem grandiosen Intro gegen Mitte und vor allem Ende hin von einem Klischee ins nächste getreten, wobei gerade das Ende das ganze Spielkonzept über den Haufen geschmissen und das Spiel somit versaut hat.
Für mich war The Last of Us besonders im leider doch so einfallslosen Medienbereich der Computerspiele erfrischend klischeefrei. Es gab kein klares gut/böse Konzept, kein "Love Interest" beim Protagonisten (und wenn es eins gab, wurde es von ihm selbst erschossen), keine Aussicht auf die heile Familie (obwohl das nahe gelegen hätte), sondern nur eine liebende Vaterfigur, die entgegen allen moralischen Instanzen das Leben einer einzelnen Person über das Leben aller anderen stellt und diese Person dafür belügen muss, weil sie es sonst nicht zugelassen hätte. Das kleine, beschützenswerte Kind ist viel mehr eine erwachsene und recht skrupellose Frau in einem jüngeren Körper, auch da passt ihre Rolle nicht wirklich in das Klischee. Der Umgang mit Homosexualität ist ebenso erfrischend klischeefrei wie der Umgang mit Gewalt. Gewalt ist in diesem Spiel nichts erstrebenswertes oder "cooles", sondern etwas notwendiges und schockierendes.
Meiner Meinung nach sieht man so etwas sowohl in der Spielewelt als auch in der Filmwelt äußerst selten.
The Chosen Pessimist hat geschrieben: Naughty Dog hat es noch nie geschafft ein schlechtes bzw. enttäuschendes Spiel zu machen.
Das erste Uncharted ist furchtbar.
Nicht wirklich. Es ist nur nicht so gut wie Teil 2 (und 3) und auch nicht wirklich gut gealtert.
Es ist an vielen Stellen schlicht unfair. Zum Beispiel wenn man mit dem Jetski den Fluss rauf fahren darf, einem explodierende Fässer entgegen kommen und man nebenher mit der mickrigen Pistole auf hundert Meter Entfernung bei dem Wellengang auf die Gegner schießen soll die auf einen Kilometer einem Huhn ins Auge schießen. Und nebenbei natürlich noch feinfühlig den Jetski durch die Stromschnellen manövrieren muss, ganz zu schweigen davon dass man nicht fahren und schießen gleichzeitig kann und dadurch immer wieder abgetrieben wird.
Ich hab den zweiten und dritten Teil jeweils mehrfach durchgespielt und mag beide gern, aber den ersten fand ich - auf gut deutsch - beschissen.
Das Spiel hat damals fast ausschließlich von seiner Präsentation und der damals für Videospiele ungewöhnlich cineastischen Erfahrung gelebt. Was das Gameplay angeht, könnte ich das Spiel niemandem den ich mag guten Gewissens empfehlen.
Na janur weil dir UC1 nicht gefallen hat, heißt es nicht, dass es ein schlechtes Spiel ist
Als es seinerzeit rauskam war es ziemlich gut. Wie ein Vorredner schon sagte, ist es nicht so gut gealtert wie zb. der 2. Teil, aber schlecht ist es auch heute nicht. Und damals war es echt gut.
Ich bin auch gespannt was in einigen Tagen gezeigt wird.
Ich mag die Uncharted Serie schon allein deswegen, weil einem nichts versprochen wurde/wird, was dann letztendlich nicht eingehalten wurde/wird.
Ich glaube, ich muss jetzt nicht bekannte Spiele aufzählen, oder doch?
saxxon.de hat geschrieben:
Es ist an vielen Stellen schlicht unfair. Zum Beispiel wenn man mit dem Jetski den Fluss rauf fahren darf, einem explodierende Fässer entgegen kommen und man nebenher mit der mickrigen Pistole auf hundert Meter Entfernung bei dem Wellengang auf die Gegner schießen soll die auf einen Kilometer einem Huhn ins Auge schießen. Und nebenbei natürlich noch feinfühlig den Jetski durch die Stromschnellen manövrieren muss, ganz zu schweigen davon dass man nicht fahren und schießen gleichzeitig kann und dadurch immer wieder abgetrieben wird.
Ich finde UC2 auch imposanter als seinen Vorgänger, aber deine angesprochene Szene fande ich z.B. die beste im ganzen Spiel. Endlich wurde man nochmal einigermaßen gefordert und raste nicht in Popcornactionmanier durch Gegner & Co. hindurch!
CryTharsis hat geschrieben:
Das, was TLOU so herausragend machte, würde bei einem Uncharted nicht funktionieren.
Also, es würde schon, nur wäre das nicht das wofür die Reihe bislang stand.
Ich hoffe auf gameplay Veränderungen, weniger Schlauchlevel, mehr Freiheiten.
Auf keinen Fall mehr Freiheiten. Das würde das Spiel zerstören. Das Spiel lebt zu sehr von seinem Fluss und jede Unterbrechung würde ich als tödlich empfinden. Ich liebe OpenWorld und Spiele in denen ich tun und lassen kann was ich will aber das passt nicht zu Uncharted. Der fortwährende Spielfluss ist essenzieller Bestandteil des Spiels. Und gerade ND hat da ein hervorrangendes Balancing gefunden um die verschiedenen Elemente des Spiels miteinander zu verknüpfen.
Nanimonai hat geschrieben:
Ich hoffe eher darauf, dass Uncharted etwas weniger Covershooter wird und mehr Fokus auf die Rätsel, den Faustkampf oder auflockernde Passagen (Verfolgungsjagden, Kletterpassagen) legt.
Ein Kampfsystem wie in Sleeping Dogs fände ich geil. Davon sollten sie sich mal eine Scheibe abschneiden.
Zu Uncharted 1: Ich fand den Teil auch noch gut. Die Jetski-Fahrten gehörten imo noch zu den besten Abschnitten.
Ich mach mich jetzt vermutlich unbeliebt, aber ich hoffe das sich in Uncharted nicht viel ändert.
Das Spiel lebt finde ich sehr vom gelungenem Gameplay, welches auch den Wiederspielwert ergibt.
Rätsel brauch ich auf keinen Fall mehr, haben bei späteren Durchgängen nur noch genervt.
Die Mechanik, technische Umsetzung und Spielbarkeit waren, allem voran im zweiten Teil, grandios.
Auf nerviges Schätze einsammeln kann auch gerne verzichtet werden.
Macht eigentlich keinerlei Sinn und stört im Spiel überwiegend.
Viel offener muss es auch nicht sein, der in den bisherigen Teilen verfügbare Spielraum,
und Größe der Areale empfand ich als sehr angenehm.
Mr-Red-M hat geschrieben:
Auf nerviges Schätze einsammeln kann auch gerne verzichtet werden.
Macht eigentlich keinerlei Sinn und stört im Spiel überwiegend.
Weil du ja auch voll dazu gezwungen wirst, die Schätze einzusammeln...
Mr-Red-M hat geschrieben:
Auf nerviges Schätze einsammeln kann auch gerne verzichtet werden.
Macht eigentlich keinerlei Sinn und stört im Spiel überwiegend.
Weil du ja auch voll dazu gezwungen wirst, die Schätze einzusammeln...
Nein, man wird nicht voll dazu gezwungen.
Aber das nervige Geblinke "in jeder zweiten Ecke" ist trotzdem da.
Und wenn etwas blinkt, dann schaut man halt nach....
Mr-Red-M hat geschrieben:
Auf nerviges Schätze einsammeln kann auch gerne verzichtet werden.
Macht eigentlich keinerlei Sinn und stört im Spiel überwiegend.
Weil du ja auch voll dazu gezwungen wirst, die Schätze einzusammeln...
Nein, man wird nicht voll dazu gezwungen.
Aber das nervige Geblinke "in jeder zweiten Ecke" ist trotzdem da.
Und wenn etwas blinkt, dann schaut man halt nach....
Die Trophäenjäger gibts zusätzlich noch....
Ständiges Geblinke ist schon übertrieben. Wenn man nicht nach den Schätzen explizit sucht aber dennoch sich die Umgebung anschaut, der findet rund 40 Schätze (zumindest mein durchschnittlicher Wert bei den 4 Teilen). Das macht dann etwa 4 einzelne blinkende Sachen in jeder Stunde aus. Selbst wenn du tatsächlich 50 finden solltest wären das 5 blinkende Sachen in der Stunde. Also bitte nicht übertreiben.