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Hier gehört alles rein, was nichts mit dem Thema Spiele zu tun hat.

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Rooster
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Beitrag von Rooster »

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days of future past

ach waren das schöne 2 stunden unterhaltung :) x-men und ihre zeitreisen haben ja tradition, aber dass singer das ganze auch filmisch so selbstverständlich umsetzen kann ist schon irgendwie bewundernswert. hier prallt alter cast auf neuen cast als wäre es nie anders gewollt gewesen. das 70s setting ist dann ähnlich wie bei first class (60s) das dicke sahnehäubchen obendrauf. allerdings muss man alle bisherigen x-men teile gesehen haben um wirklich spass haben zu können. ansonsten gibt es wahrscheinlich häufiges kopfkratzen, da man nach sovielen teilen einfach davon ausgeht, dass man die charaktere und ihre beziehungen zueinander kennt. ein bisschen schade ist es aber schon, dass die neuzugänge gar keine einführung erhalten und eigentlich nur für action szenen herhalten dürfen. mehr als je zuvor steht das xavier/magneto/wolverine/mystique gespann im vordergrund und überschattet regelrecht die anderen mutanten (bis auf eine ausnahme). trotzdem fühlt sich der film wie schon first class sehr frisch und unverbraucht an, auch gerade deshalb weil man vom klassischen team up gedanken der x-men abweicht. selbst peter dinklage als eigentlicher antagonist ist nur ein rädchen im großen mutanten dilemma. days of future past ist wohl der erste superhelden streifen ohne wirklich greifbaren bösewicht. singer packt wirklich alles bisher gesehene zusammen und stellt am ende alles komplett auf den kopf. das kann einen durchaus ärgern... ich fands klasse :) man merkt einfach zu jeder sekunde wie zuhause sich singer in seiner x-franchise fühlt und auch einen bekloppten zeitreise plot mühelos stemmen kann. selbst das zeitreisen funktioniert übrigens etwas anders als man es gewohnt ist. viel zeit zum darüber nachdenken wird einem aber sowieso nicht gelassen. dafür hat der film zuviel spass mit sich selbst und zieht einfach weiter ;) der humor, die action und vielen kleinen anspielungen und details stimmen einfach.

oh und dann gibt es noch diese eine heist szene im mittlteil des films die sich wohl als die vielleicht denkwürdigste szene aller x-men filme etablieren dürfte und jetzt schon wellen schlägt. zumindest wenn es um witz und kreativen einsatz von kräften geht. da ging sogar das komplette kino publikum bis zur letzten reihe mit! hut ab...
johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

Na gut, dann werde ich mir in ein paar Jahren wohl auch mal das schwedische Original zu Let Me In oder den Roman gönnen. Wenn die Erinnerung etwas verblasst ist.
Bei The Omen haben die ganzen Unkenrufe übers Remake ja auch dazu geführt, dass ich mir lieber das Original angesehen habe und das war ja wirklich gut.


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Und schon wieder ein Film, bei dem ich mich zwischen Original und Remake entscheiden musste. Auch hier habe ich wegen des weitaus besseren Feedbacks ersteres genommen, was im Nachhinein aber glaube ich nicht die richtige Wahl war. Denn leider spielt sich der Telefonterror nur in den ersten 15 und letzten ~8 Minuten des Films ab, der Rest ist eine ziemlich öde Cop-Veteran jagt (nee, eher sucht) Killer - Story. Man sieht den Killer ständig und seine Geisteskrankheit wird etwas näher beleuchtet, was die Figur zwar weniger oberflächlich, aber auch um Welten weniger bedrohlich macht und so fast die ganze Spannung des Films abwürgt (hier reißt's eigentlich nur die Musik wieder etwas raus).
Im Remake spielt sich ja hingegen glaube ich fast der gesamte Film im Haus ab, vielleicht schaue ich mir das heute mal direkt zum Vergleich an.

6/10

Aber auch nur noch dank der ersten Viertelstunde.
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RuNN!nG J!m
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Beitrag von RuNN!nG J!m »

Wulgaru hat geschrieben:Orphan Black Season 02 Episode 05

Bin ich eigentlich immer noch der einzige der diese Serie guckt...echt traurig, da sie mittlerweile sogar auf ZDF-Neo gesendet wird....
Nicht ganz^^
Vor einigen Monaten habe ich die erste Episode gesehen. Ist schon spannend gewesen, was da passiert ist. Leider konnte ich mich nicht mehr erinnern wie die Serie heißt, als ich die nächste Episode gucken wollte :ugly:
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The amazing Spiderman

"Sind Sie Praktikant ?"
"? Äh.. jau, ganz genau!"
"Dann suchen Sie sich (auf die Praktikanten-Ausweise deutend)
"Öhm ja, na klar! Hier, das ist meiner! Das können Sie mir glauben, ohne dass ich Ihnen meinen Ausweis zur Bestätigung zeige. An so einem wichtigen Ort wird das sicher nicht nötig sein ;)"

Mir gefiel seine überhebliche, "voll coole" Art nicht. Mir gefiel nicht, dass er sich offenbart. Mir gefiel nicht.. Ich sag lieber, was noch ganz in Ordnung war: Die akrobatischen Kampfeinlagen, der Onkel, einige Kamerafahrten (Ego-Ansicht) und die Szene in der Bibliothek mit dem Lehrer, der Kopfhörer aufhat.

Ich bleibe beim alten, unbeliebten, chaotischen Peter Parker, wenn ich mal wieder Lust auf Spiderman bekomme.
Das Teil hier, so schätze ich, wurde für die heutigen Teenager gedreht, die auf Twilight stehen.

PS: In Szene, wo er 'n affiges Gesicht gezogen hat, musste ich immer an Thomas Müller denken :?

6/10
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crimsonidol
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Beitrag von crimsonidol »

RuNN!nG J!m hat geschrieben:[...] die Szene in der Bibliothek mit dem Lehrer, der Kopfhörer aufhat.
Stan Lee strikes again. Das war irgendwie total bescheuert aber doch ganz unterhaltsam. Muss sagen, Spider-Man fand ich noch nie sonderlich interessant (hatte schon als Kind den Zeichentrick verschmäht), aber den Film fand ich persönlich ganz ok (würde aber auch maximal eine 7 von 10 geben). Wobei ich da eh verblendet bin.
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Emma Stone... :verliebt:
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

[quote="RuNN!nG J
Das Teil hier, so schätze ich, wurde für die heutigen Teenager gedreht, die auf Twilight stehen.
[/quote]

Ich habe das auch so empfunden, die Beziehung von Peter und Gwen ist echt ein bisschen Bella/Edward und ziemlich creepy...ich frage mich aber auch warum das so ist...sind Mädels die Zielgruppe von Spiderman oder denken Teenie-Jungs das Edward ein Role-Model ist? Glaube ich doch eher beides nicht. Vor allem wenn ich mich daran erinnere wie viel Verachtung der arme Leo damals wegen Titanic von mir und meinen Altersgenossen noch jahrelang bekommen hat.

@Topic
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Ich gucke den jetzt zum vierten mal und frage mich hinterher jedesmal warum der eigentlich so gut ist. Eigentlich ist es eine ganz normale Romantic-Comedy mit nem Weird-Couple wie im Grunde alle Filme dieser Art....aber gleichzeitig ist es so viel besser. Es stimmt einfach alles und ist rund. Übrigens gefällt mir vor allem Bradley Cooper in diesem Film besonders gut. Bei Jenni Lawrence würde ich zwar auch applaudieren, aber das ausgerechnet das ihre Oscarrolle ist...
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Wulgaru hat geschrieben:
RuNN!nG hat geschrieben: Das Teil hier, so schätze ich, wurde für die heutigen Teenager gedreht, die auf Twilight stehen.
Ich habe das auch so empfunden, die Beziehung von Peter und Gwen ist echt ein bisschen Bella/Edward und ziemlich creepy...ich frage mich aber auch warum das so ist...sind Mädels die Zielgruppe von Spiderman oder denken Teenie-Jungs das Edward ein Role-Model ist? Glaube ich doch eher beides nicht. Vor allem wenn ich mich daran erinnere wie viel Uhr Verachtung der arme Leo damals wegen Titanic von mir und meinen Altersgenossen noch jahrelang bekommen hat.

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Ich gucke den jetzt zum vierten mal und frage mich hinterher jedesmal warum der eigentlich so gut ist. Eigentlich ist es eine ganz normale Romantic-Comedy mit nem Weird-Couple wie im Grunde alle Filme dieser Art....aber gleichzeitig ist es so viel besser. Es stimmt einfach alles und ist rund. Übrigens gefällt mir vor allem Bradley Cooper in diesem Film besonders gut. Bei Jenni Lawrence würde ich zwar auch applaudieren, aber das ausgerechnet das ihre Oscarrolle ist...
Liegt eben am Skript. Andrew Garfield hat mich in Red Riding '70 voll überzeugt. Ich war deswegen auch auf seinen Peter gespannt, aber Sony hats verkackt. Ich hab mir Cosmopolis angesehen, weil ich Robert Pattinson ne Chance geben wollte. In einem David Cronenberg Film. Und da hat er nen Guten Job gemacht.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Robert Pattinson ist auch ein guter Schauspieler, genau wie übrigens Kirsten Stewart keine so schlechte ist. Das ganze Twilight-Gedöns auf die Darsteller abzuwälzen ist halt immer sehr kurz gedacht.

Ich glaube nicht das Garfield und Stone irgendetwas dafür können, denn was sollen sie groß anders machen als das was sie tun? Wenn einer Schuld ist, dann ist es das Produktionsteam das ihre Stärken überhaupt nicht ausspielt. Da kann ein Schauspieler eben nichts machen und schon gar nicht solche, die ja erst auf dem Sprung zur richtigen A-Liga sind und sich noch nichts erlauben können.
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Silver
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von Silver »

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Schaltet man sein Gehirn aus, ist es ganz nett... macht mans nicht eher nicht so. Aber naja, akzeptable Unterhaltung.
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crewmate
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von crewmate »

Wulgaru hat geschrieben:Robert Pattinson ist auch ein guter Schauspieler, genau wie übrigens Kirsten Stewart keine so schlechte ist. Das ganze Twilight-Gedöns auf die Darsteller abzuwälzen ist halt immer sehr kurz gedacht.

Ich glaube nicht das Garfield und Stone irgendetwas dafür können, denn was sollen sie groß anders machen als das was sie tun? Wenn einer Schuld ist, dann ist es das Produktionsteam das ihre Stärken überhaupt nicht ausspielt. Da kann ein Schauspieler eben nichts machen und schon gar nicht solche, die ja erst auf dem Sprung zur richtigen A-Liga sind und sich noch nichts erlauben können.
Um das nachzuvollziehen, muss man sich mit den Hintergründen beschäftigen. Wer hat den Film gedreht, wer hat das Drehbuch geschrieben.
Due Schauspieler stehen even stets im Vordergrund, da sie eben auf der Leinwand stehen. Das Kann man vermarkten, an alle. Wie Grafik in einem Spiel. Bei den Leuten im Hintergrund gibt es nur wenige Ausnahmen, die jeder kennt wie Michael Bay, Steven Spielberg, George Lucas oder eben Christopher Nolan. Wobei ich das bei Nolan komisch finde, wir sich das entwickelt hat. Die wenigsten Comic Regisseure sind der Masse bekannt. Da fällt mir nur noch Zackig Znyder ein. Als ich nem Kollegen erklärte das Kenneth Brannigan vor Thor nur Shakespeare gefilmt hat, dachte er ich verarsche in. Das gleiche mit Joss Whedon. "Das ist der Buffy Typ, lol."
Oder wenn die Perle von Kollegen den Interstellar Trailer auf FB teilt, die sonst nur das übliche Mädchen Zeugs guckt. Find ich super ^^


Ich schaue heute abend zum ersten Mal First Class, um für Days of the Future Past (scheiß auf den deutschen Namen) am Samstag vorbereitet zu sein.
johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

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Hach, wie genial der einfach ist.

Hatte nach dem grandiosen ersten Teil schon befürchtet, dass meine Erwartungen zu hoch waren, aber sie wurden voll und ganz erfüllt.
Maßlose Over the Top Action wundervoll gepaart mit emotionalen Momenten (ist wohl die Kernfrage, ob letztere bei einem zünden oder nicht, bei mir haben sie funktioniert und mich stellenweise sogar gerührt) und es ist einfach zu keiner Sekunde langweilig.
Trifft zudem einfach genau meine Auslegung von derbem Humor, ohne (für mich) zu albern oder geschmacklos zu werden.
Auch bin ich eigentlich absolut kein Actionjunkie, aber die Actionszenen sind hier einfach so was von fantastisch inszeniert, dass ich mich ein zwei mal sogar beim Klatschen erwischt habe (in erster Linie bei den Szenen mit Mother Russia).

Der einzige Punkt, der mich wirklich gestört hat, ist
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der Abgang von Daves Freundin. Die hat im ersten Teil eine derart große und vernünftige Rolle eingenommen, dass ich es mehr als unpassend finde, dass sie hier in einer 2-Minutenszene die Teeniezicke raushängen lässt und auf Basis dieser Attitüde Schluss macht, um dann komplett von der Bildfläche zu verschwinden.
9/10

Für den dritten Teil wünsche ich mir mal einen Antagonisten, der wirklich Badass ist (heißt nicht, dass mir Chris hier nicht gefallen hat, würde nur eben gerne als nächstes eine andere Art von Gegenspieler haben) und weniger transparent als der Obermotz aus dem ersten Film.

Ach ja: CHLOE!!!! :verliebt:
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Bulli1992
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Beitrag von Bulli1992 »

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gibt eigentlich kaum was auszusetzen an dem Film - hatte aufgrund des letzten X-Men Films auf der einen Seite zwar hohe Erwartungen, auf der anderen Seite war ich skeptisch ob das mit der Zeitreise gut umgesetzt ist. Letzteres wurde sehr geschickt gelöst und auch mal ein bisschen anders, als man es sonst in Filmen gewohnt ist. Ansonsten kann man nur sagen, dass sowohl die Story überzeugend war, die Darsteller sowieso und auch wirklich nur so viel Action wie notwendig eingesetzt wurde. War natürlich auch interessant, dass es keinen wirklichen Bösewicht gab - ich fand es gut, da es den Film auch ein bisschen von sonstigen Comicverfilmungen abhebt. Das einzige was man vlt. negativ sehen kann, das die neu Eingeführten X-Men so wie Quicksilver nur für Action benutzt wurden.
Ach ja Jennifer Lawrence in einem Film zu sehen ist eh nie verkehrt :D
8,5/10
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Exedus
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Beitrag von Exedus »

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die erste Staffel war Ja noch ok, aber die zweite war richtig richtig schlimm.
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Deuterium
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Beitrag von Deuterium »

Blood-Beryl hat geschrieben: Kick-Ass 2 ...
Finde die Filme auch klasse, wobei mich genau das gestört hat, was Du da in den Spoilerkasten gesetzt hast.
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Nicht nur, weil ich das inhaltlich blöd gelöst fand, sondern auch, weil ich die Schauspielerin gerne sehe :lol:
Wirklich unterhaltsamer Streifen. Vor allem Mother Russia ist einfach der Wahnsinn. Ich will mir aber unbedingt mal die Comics besorgen, denn wie man hört, ist der Film inhaltlich doch etwas abgeändert.
Grauer_Prophet
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Beitrag von Grauer_Prophet »

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Beitrag von Wulgaru »

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Tja, ich muss sagen das ich den vor Jahren beim ersten gucken doch sehr viel besser fand. Ich finde die politische Aussage doch ziemlich plump, wenn man Clooney sonst so wahrnimmt was er so politisch äußert, spiegelt das doch sehr seine Weltsicht wieder. Was Spannung angeht, finde ich andere Mosaikartige Filme wie Babel oder LA Crash und auf die Thematik bezogen vor allem Machtlos einfach besser gemacht.