DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in einer Stunde verkauft

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Makake
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The Internati

Beitrag von Makake »

Billy_Bob_bean hat geschrieben: dann denk doch mal an ein supreme commander 4vs4 - was man da koordinieren muss und wie viele variablen es da erst gibt. und das beste pseudoargument hast du selbst gerade gesagt: 100 helden auswendiglernen = strategie? nein, das kann bloß jeder und verwechselt es dann mit anspruch
Du verstehst es nicht, das liegt dann ganz einfach daran, dass du es nicht verstehen willst.
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Lebensmittelspekulant
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

mindfaQ hat geschrieben:
Lebensmittelspekulant hat geschrieben:Das macht MOBA für den Zuschauer auch weniger abwechslungsreich als RTS-Spiele.
Ich empfinde es gegensätzlich. Ein RTS wie SC2 ist geradlinig. Je nach derzeitiger Balance hast du nur ein paar sinnvolle Ansätze, wie man eine gegnerische Taktik stoppen kann. In Kombination mit 3 Fraktionen sind Wiederholungen relativ schnell zu erwarten. Deswegen verwendet man ja auch verschiedene Karten, weil man dort die fehlende Diversität kompensieren kann, indem man die Spieler in unterschiedliche Ausgangssituationen bringt.
Dota 2 hat massig Heldenkombinationen, Itemkombinationen (auch teamübergreifend), taktische Timings, ebensoviele taktische Ansätze wie man sich positioniert oder die Map/Ressourcen ausnutzt wie in SC2.
Ich denke der Abwechslungsreichtum ist auch einer der Hauptgründe weshalb so viele Leute so viel Zeit in diese Spiele investieren.
Richtig, als Spieler habe ich bei MOBAs mehr Abwechslung und vor allem mehr zu entdecken. Aber als Zuschauer? Darüber kann man sicher lange streiten :)

MOBA ist als Genre jünger als RTS, sowie Dota 2 auch noch jünger ist als SC2. Mit der Zeit wird es auch in MOBAs immer mehr Standardvarianten geben. Und dann bleibt die Frage, ob die Hersteller diese Spiele auch weiterhin ordentlich mit neuen Helden und Items ausstatten können ohne das Balancing dabei zu zerstören.

Allerdings ist selbst mit großer Helden- und Itemvielfalt der Spielverlauf doch immer recht gleich. Creeps killen, Türme plätten, lansam vorarbeiten, Helden aufleveln. Das ist immer dasselbe. Die Spiele dauern auch so gut wie immer 45 Minuten. Ich habe zwar bisher nur wenige MOBA-Turniere verfolgt, aber ich fand bislang das auch viel zu früh in den Spielen die Sieger schon fest standen. Es gab so gut wie nie Wendungen. Wer nach 15 Minuten weniger Fehler gemacht hat, der musste das Spiel nur noch eine weitere halbe Stunde lang eintüten. Das ist, angesichts der Länge der Spiele, schon etwas spannungsarm.
bodomReaper89 hat geschrieben: In DotA geht das nicht. Wenn du einen Fehler machst, dann bleibt er bei dir. Du MUSST dich die ganzen 40 Minuten lang komplett konzentrieren und voll dabei sein, während du in WC3 z.B. beim Creepen noch ansatzweise relaxen konntest. Wenn du es in DotA versäumst, auch nur 5 Creeps zu töten, dann fehlen dir ca 250 Gold. Das kriegst du nie wieder zurück. Das ist dann ein "Nachteil", den du hast. Du musst am Ball bleiben und die ganze Zeit Vollgas geben. Zusätzlich musst du immer mit einem Auge auf die Minimap schauen, was du bei RTS Titeln nicht soo oft musst - bzw da ist es leichter, weil du nur deine Farbe oder die des Gegners sehen musst, bei DotA musst du zwischen 9 anderen kleinen Bildchen unterscheiden und je nach Bildchen überlegen, was der Held, der da gleich kommt, dir antuen kann und wie du dich nun positionieren musst - und deswegen etwas mehr Freiheit hast.
Ich finde bei dem Vergleich hast du dich zu sehr auf WC3 versteift. Ich fand das war nie ein strategisch anspruchsvolles Spiel und ich habe es mir auch nie gerne angesehen. Im Grunde hat man dort ja meistens immer zwei Riesenarmeen gebaut und die aufeinander gehetzt. Mehrfrontenkriege wie bei SC2 und Dota gab es dort nicht. Bei diesen beiden Spielen, auch wenn es unterschiedliche Genres sind, muss man weitaus mehr Informationen sammeln und weitaus mehr Aufmerksamkeit haben als bei WC3 oder von mir aus auch CoH ^^

Bei einem SC2-Turnier wurde mal eine Eyemap der Spieler erstellt, wo sie während des Spiels am meisten hinschauen und bei den meisten Spielern war das tatsächlich auch immer die Minimap. Man muss immer sehen, ob der Gegner gerade in deine Base dropt oder in deine Ecoline, ob vielleicht ein Dropship oder Warprism gerade irgendwo am Maprand aufblinkt und man schonmal provisorisch ein paar Einheiten an einer möglichen Dropposition bereitstellen. Aufklärung hat eine viel höhere Bedeutung, da der Gegner überall auf der Map Gebäude errichten kann.

Von daher finde ich schon, daß Dota/LoL und SC2 momentan zurecht die führenden eSport-Titel sind, und auch das ein Broodwar global anerkannter war als ein WC3 :)
Die springen in jeder freien Sekunde überall auf die Map, um zu schauen was die Gegner machen, um deren Spielstil zu studieren und dadurch mögliche Rückschlüsse auf deren Verhalten in einem Teamfight zu machen. DotA ist psychologisch viel anspruchsvoller. Man kann es mit Pokern vergleichen. Du spielst nicht das Spiel, du spielst die 5 Leute im gegnerischen Team.
Da stimme ich zu. Der entscheidende Aspekt bei MOBAs, die sie von allen RTS-Spielen abhebt, ist das Teamplay. Das ist für mich auch der Punkt, der dieses Genre überhaupt sehenswert macht :)
dippiiduu
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e

Beitrag von dippiiduu »

Jetzt noch eine News zu dem Compendium, welches an einem Tag die Summe vom letzten Jahr überschritten hat :P
Gast
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e

Beitrag von Gast »

Für die Laien sollte man noch etwas besser erläutern, was es mit dem Compendium auf sich hat. :wink:
The Compendium is an interactive book that was introduced before last year's International tournament as a way for fans to both participate in the event and donate to its substantial prize pool.

The 2014 Compendium costs $10, and for every one purchased, The International's prize pool is increased by $2.50. As of this writing, fans have added over $800,000 to the original $1.6 million prize pool, bringing the total to $2.44 million.

As more money is donated to the prize pool, Valve unlocks rewards when certain stretch goals are met. For example, if the prize pool reaches $2.9M, Valve will unlock an All Random Deathmatch game mode for all players. Other stretch goals include chat emoticons, a Mini-Pudge Courier, new music, special HUDs, and more.
[...]
This year, in addition to being able to pick your favorite teams and players and make tournament predictions, those who purchase a Compendium will be able to level it up.

"Every 100 points will level up your Compendium. You’ll receive extra immortal treasures, obtain new custom in-game effects, get bonus Loading Screens and increase your Battle Point Booster percentage as you progress," explains Valve on the new Compendium website.

Additionally, Dota 2 fans can also unlock the adorable Lieutenant Squawkins parrot courier once their Compendium reaches level four.
http://www.ign.com/articles/2014/05/10/ ... m-revealed
dippiiduu
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e

Beitrag von dippiiduu »

bei 5 Millionen will ich eine News! :P
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mindfaQ
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e

Beitrag von mindfaQ »

Die 5 Mio haben wir inzwischen überschritten.
Immer noch am steigen: http://devilesk.com/dota2/prize-pool-international-2014