The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

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frostbeast
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von frostbeast »

Witcher 1 wirkt am Anfang, als sei das Kampfsystem öde. Es wird aber im Laufe des Spiels wirklich gut. Das Kampfsystem aus dem 2. Teil hat mir weniger gefallen. Zu sehr an Konsolen angepasst worden. Was ich nicht verstehe, da man das Kampfsystem vom ersten Teil problemlos auf Konsolen hätte übertragen können.
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myheroisalex
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von myheroisalex »

frostbeast hat geschrieben:Aber in meinen Augen sind die Gothic Spiele ein wenig zu gut in der Erinnerung mancher Leute. Das Kampfsystem war fuchtelig und unschön, viel Rumlauferei und ein billiges Magiesystem.
Sorry fürs Offtopic, aber das kann man mMn nicht so stehen lassen. Über das Kampfsystem kann man sicherlich diskutieren, am Anfang ists wirklich hakelig. Aber mit steigendem Skill spielt sichs flüssiger, d.h. man merkt wie der Charakter Übung im Umgang mit Waffen erlernt hat, cool gemacht. Schließlich frag ich mich auch was du an der Magie als billig empfunden hast. Es gibt mehrere Magiekreise bei mehreren Magieschulen inklusive der Paladinmagie mit durchaus effektvollen Angriffen. Sicherlich gibts komplexere Magiesysteme, aber 'billig' passt einfach nicht.
mole85
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von mole85 »

Mir schwant nichts gutes... Zu viel "open world" hat mich in punkto Story noch in keinem RPG vom Stuhl gehauen. Atmosphäre mag dadurch ja ganz gut transportiert werden, aber ne spannende Story in nem open world Setting zu erzählen hat meiner Meinung nach noch niemand überzeugend geschafft.
Ja, es gab Gothic 1 und 2 (wobei der erste Teil storymäßig wirklich gut war, Teil 2 hatte ne 0815 Story aber mit nach wie vor genialer Atmosphäre), aber man sollte nicht vergessen dass die Areale für heutige Verhältnisse wirklich klein waren.

Ich hoffe wirklich dass sich CDP nicht übernimmt, aber wenn ich mir Witcher 2 ansehe dann weiss ich nicht ob immer größer auch gleich besser bedeutet. Der 1. Akt z.B. in Witcher 2 war genial, der 2. Akt immer noch gut bis sehr gut, aber der 3. Akt wirkte irgendwie schnell zusammengeschustert, ein Problem dass sich meiner Meinung aus dem flexiblen Storytelling ergibt, das je weiter das Spiel voranschreitet sich immer weiter verzweigt, so dass man gegen Ende in die einzelnen Zweige immer weniger Entwicklungsufwand inverstieren kann.

Auf der anderen Seite gibts Fallout 3/New Vegas oder die TES Serie, die zwar alle eine gute Atmosphäre hatten und auch teilweise gute & interessante Quests, aber wenn man ehrlich ist eine Story die eher dröge präsentiert wurde. Open world ist auch nicht die Antwort auf Alles und bevor jemand damit anfängt: Sandbox noch viel weniger.
Minobert
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von Minobert »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Hast wohl ein anderes Gothic 2 als ich gespielt.
Wenn es so wäre, hast du ne echt schlechte Version gespielt.
Die Hauptstory war sicher nicht besser als die von vielen anderen Spielen, aber auch nicht schlechter..

Es waren die Nebenquests.
Die waren einfach abwechslungsreich, gut erzählt oft auf mehrere Arten lösbar und mit Wendungen.
mir ist bei keiner Quest vorgekommen, das die lieblos reingeklatscht wurde, nicht zur Welt gepasst hat oder zur Spielzeitverlängerung beitragen sollte.
Das haben echt nicht viele Spiele geschafft.

und das wichtigste: ich mußte es zweimal durchspielen um hoffentlich alle Nebenquests gemacht zu haben.
weil ich beim ersten Mal halt einfach ein paar unhöfliche Leute um die Ecke gebracht habe, die mir Stunden später mal ne Quest gegeben haben. Herrlich wann gabs den sowas das letzte Mal?

Grüße
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FuerstderSchatten
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von FuerstderSchatten »

Minobert hat geschrieben:
Wenn es so wäre, hast du ne echt schlechte Version gespielt.
Die Hauptstory war sicher nicht besser als die von vielen anderen Spielen, aber auch nicht schlechter..
Kann ich noch nicht mal beurteilen, vielleicht wird sie zum Schluss hin besser. Ich habe sie nur bis unter die Kuppel gespielt, bis dahin war die Story aber reichlich dürftig, wenn mach mich fragt.
Minobert hat geschrieben: Es waren die Nebenquests.
Die waren einfach abwechslungsreich, gut erzählt oft auf mehrere Arten lösbar und mit Wendungen.
mir ist bei keiner Quest vorgekommen, das die lieblos reingeklatscht wurde, nicht zur Welt gepasst hat oder zur Spielzeitverlängerung beitragen sollte.
Das haben echt nicht viele Spiele geschafft.
Wenn du meinst, dass Rübenziehen für Mina, Felle besorgen für Bosper oder Respekt der Söldner extrem gut erzählt und abwechslungsreich sind, mich erinnern sie leicht an MMOs. Die wenigstens Quests sind auf mehrere Arten lösbar, meistens nur welche die eine Etappe darstellen wie ins Tor reinkommen. Oder meinst du mit verschiedenen Lösungswegen, die Rübe nicht auf Feld A zu plücken sondern auf Feld B, sei ein anderer Weg? Passend zur Spielwelt sind sie aber einigermassen. Schau dir mal NWN 1 die Quests an, was die teilweise für Erzählungen haben oder die Lösungswege.
Minobert hat geschrieben: und das wichtigste: ich mußte es zweimal durchspielen um hoffentlich alle Nebenquests gemacht zu haben.
weil ich beim ersten Mal halt einfach ein paar unhöfliche Leute um die Ecke gebracht habe, die mir Stunden später mal ne Quest gegeben haben. Herrlich wann gabs den sowas das letzte Mal?
Morrorwind bietet sowas, soweit ich mich erinnere. BG glaube ich auch. Definitiv Fallout 1+2.
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HanFred
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von HanFred »

"Es sei natürlich eine Herausforderung, eine derartig große Welt mit Inhalten zu füllen, die interessant und abwechslungsgreich sind und sich nicht so anfühlen, als ob sich irgendwas ständig wiederholen würde."

Hallo Ubisoft, bitte mitlesen! :roll:

@Fuerst: Meinst du das Minental? Die Kuppel gab's doch nur in Gothic 1. :?
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FuerstderSchatten
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von FuerstderSchatten »

HanFred hat geschrieben:"Es sei natürlich eine Herausforderung, eine derartig große Welt mit Inhalten zu füllen, die interessant und abwechslungsgreich sind und sich nicht so anfühlen, als ob sich irgendwas ständig wiederholen würde."

Hallo Ubisoft, bitte mitlesen! :roll:

@Fuerst: Meinst du das Minental? Die Kuppel gab's doch nur in Gothic 1. :?
Ja ich meine das Minental. Ich habe Gothic 1 nicht gespielt, aber habe mal gehört, das Gebiet wäre das selbe wie in Gothic 2.

Ich bin bis zum Schloss im Minental gekommen. Dann habe ich aufgehört. Trotzdem war eine recht nette Zeit mit Gothic 2. Zwar nicht ganz mein Ding, aber ich kenne viel schlechteres, wie Beyond Divinity aus der selben Zeit.
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TheLaughingMan
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von TheLaughingMan »

Langsam werde ich pessimistisch. Ich habe ernsthafte Zweifel das CD Projekt diese wirklich, WIRKLICH hoch gesteckten Ziele so erfüllen kann. Hoffentlich brechen sie nicht unter ihrem eigenen Erfolgsdruck zusammen.
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Shevy-C
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Re: The Witcher 3: Quest-Ansatz "ähnlich wie Gothic"

Beitrag von Shevy-C »

Vorerst nur das übliche PR-Gelaber. Erzählen kann man immer viel.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihre ambitionierten Ziele auch erreichen und ein packendes Open-World-RPG abliefern, das vor allem mit den Quests und Charakteren überzeugen kann.