Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Erster Trailer zum nächsten Teil
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b1oX
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Habs im anderen Thread schon geschrieben: Spaceys Figur ist meiner Meinung nach der einzige Charakter, den man in dem Spiel spielen können sollte. Ein Mann, der mit PMCs korrupte Regierungen stürzen will? Klingt nach mehr fun, als sich dagegen zu stellen. Und hat hohen Wiederspielfaktor, würde ja viel zu tun geben rund um den Globus.
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Strassid2
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Ich muss ehrlich sagen, dass ich derzeit noch etwas unschlüssig bin.
Natürlich sieht der Trailer super aus. Tatsächlich finde ich die Idee, das Szenario, etc. durchaus interessant. Was könnte man mit der Thematik und den technischen und finanziellen Möglichkeiten alles auf die Beine stellen!
Naja, aber es ist halt Call of Duty und kein neues Franchise eines unbekannten Entwicklerstudios.
Dass sie vom Run & Gun Gameplay und Schlauchlevels wegkommen glaubt hier ja wirklich niemand. Die ganzen "coolen" Features wie extra hohe Sprünge, an Wänden hochklettern, diese aufbaubare Schutzwand gegen Kugeln, etc. wird es in der Kampagne wahrscheinlich nur an jeweils 1-2 Stellen kurz geben (ich erinnere mal an Riley aus Ghosts).
Ich bin mir auch sicher, dass ich es mir irgendwann auch holen werde, da mir die COD Spiele immer mal wieder Spaß machen, allerdings ärgert es mich auch immer wieder, wie viel Potential bei so vielen Spielen vollkommen verschenkt wird.
Natürlich sieht der Trailer super aus. Tatsächlich finde ich die Idee, das Szenario, etc. durchaus interessant. Was könnte man mit der Thematik und den technischen und finanziellen Möglichkeiten alles auf die Beine stellen!
Naja, aber es ist halt Call of Duty und kein neues Franchise eines unbekannten Entwicklerstudios.
Dass sie vom Run & Gun Gameplay und Schlauchlevels wegkommen glaubt hier ja wirklich niemand. Die ganzen "coolen" Features wie extra hohe Sprünge, an Wänden hochklettern, diese aufbaubare Schutzwand gegen Kugeln, etc. wird es in der Kampagne wahrscheinlich nur an jeweils 1-2 Stellen kurz geben (ich erinnere mal an Riley aus Ghosts).
Ich bin mir auch sicher, dass ich es mir irgendwann auch holen werde, da mir die COD Spiele immer mal wieder Spaß machen, allerdings ärgert es mich auch immer wieder, wie viel Potential bei so vielen Spielen vollkommen verschenkt wird.
- Leon-x
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Re: Call of Duty: SP so wichtig?
Bin eher erstaunt wie man sich vermehrt im Internet an die Kampagne klammert. Ist die wirklich so ausschlaggebend für Viele?
Die war fast immer an einem Abend durch bei mir mit kurzweiliger Unterhaltung und Trophäen sammeln. Mehr nicht.
Die meiste Zeit hab ich immer noch im Multiplayer im Trupp verbracht. Da sind mir Kartenaufbau, Abwechslung und Motivation wichtiger als was 5-6 Stunden in der Kampagne passiert. So viel in Erinnerung ist mir da nicht geblieben von den letzten CoD's.
Selbe bei Battlefield.
Die war fast immer an einem Abend durch bei mir mit kurzweiliger Unterhaltung und Trophäen sammeln. Mehr nicht.
Die meiste Zeit hab ich immer noch im Multiplayer im Trupp verbracht. Da sind mir Kartenaufbau, Abwechslung und Motivation wichtiger als was 5-6 Stunden in der Kampagne passiert. So viel in Erinnerung ist mir da nicht geblieben von den letzten CoD's.
Selbe bei Battlefield.
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truth21
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Hahaha die letzte Einstellung sieht so aus als hätten sie dem Cover von Eylsium einfach einen neuen Text per Photoshop verpasst. Sind gute Kreativköpfe heutzutage so teuer oder so rar?
- Guffi McGuffinstein
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Ich finde das sehr wohl auch verwerflich so jemanden für Werbung zu nutzen. Dass man beim Versuch einigermaßen an der Realität dranbleiben zu wollen mit den Leuten Kontakt aufnimmt ist ja nicht das Problem. Die Frage ist dann immer in welches Licht man die entsprechenden Leute stellt. WSharkie hat geschrieben:Selbst wenn man persönlich die Anwerbung des Blackwater-Gründers zu Marketingzwecken unproblematisch findet (was ich sicherlich nicht tue, im Gegenteil!), sollte man doch zuallermindest nachvollziehen können, warum das andere Leute nicht unbedingt so sehen, denn nach denkbaren Gründen, sowas verwerflich zu finden, muss man nun wirklich nicht lange suchen.
obei einem ja nun nicht der Name Blackwater und Konsorten groß vor die Nase geknallt wird.
Das wäre natürlich eine noch wesentlich komplexere Figur die möglicherweise gar nicht so einfach in ein Spiel eingebaut werden kann (aber gut, für die zig Millionen sollten ja eigentlich auch die entsprechenden Leute da sein). Bei einem Call of Duty den Spieler allerdings in eine emotionale Zwickmühle zu stecken wird man bei Activision sicher nicht tun. Bei einem Shooter muss glaube ich immer ein gewisser Shwarz / Weiß Faktor rein sonst ist man nachher noch traurig auf die anderen geschossen zu haben. Andererseits wäre es natürlich mutig sich tatsächlich mal auf den komplexeren Pfad zu begeben. Bedingt hat man das aber ja auch schon mal versucht mit der Amoklaufszene am Flughafen in MW2. Damit sind sie aber, wenn man sich die damaligen Reaktionen mal wieder in's Gedächtnis ruft, ziemlich heftig auf die Schnauze gefallen und seit dem scheint man umso vorsichtiger geworden zu sein.Besser wäre es meiner Ansicht nach gewesen, wenn besagter Bösewicht hinter seiner "US-Imperialismus"-kritischen Ideologie eben nicht irgendeine verdeckte Machtagenda ("...that's where I come in") verstecken würde, sondern Überzeugungstäter wäre. Das würde etwaige Sympathien, welche der Spieler dieser Figur entgegenbringt, nämlich nicht direkt wieder bevormundend entwerten nach dem Motto "Nee nee, eigentlich will der üble Geselle ja doch nur die Weltherrschaft" - der Spieler würde sich somit tatsächlich in einer erzählerisch einigermaßen interessanten Zwickmühle wiederfinden, und nicht nur so pseudomäßig, wie es hier der Fall ist. Für ein Call of Duty wäre das aber vermutlich einfach zu viel Grauzone.
Naja, der Trailer kratzt ja nur die Basis der Story an. Mal abwarten was da noch kommt.
- monotony
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
ist bei 32 posts ja kein wunder.Peace & Love hat geschrieben:Du mein Herr bist seid meiner registrierung 2007 der erste den ich erfolgreich getrollt habe
- NotSo_Sunny
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Re: Call of Duty: SP so wichtig?
Für mich persönlich ist CoD immernoch in erster Linie ein SP-Titel und ursprünglich war das ja auch die Einstellung der Entwickler. Seit CoD4 hat der MP zwar eine überproportionale Popularität entwickelt und ist klar der Grund für die lächerlichen Verkaufszahlen, dennoch würde ich nicht unterschätzen, für wie viele der SP nichtsdestotrotz ein Kaufgrund bleibt. Es ist wird ja auch seinen Grund haben, warum Activsion diesen nie über Bord geworfen hat und warum er eine so domninante Rolle bei den Trailern spielt.Leon-x hat geschrieben:Bin eher erstaunt wie man sich vermehrt im Internet an die Kampagne klammert. Ist die wirklich so ausschlaggebend für Viele?
- Leon-x
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Re: Call of Duty: Kevin Spacey Spezial Edition
Okay. Danke für die Antwort. Bin auch erst mit MW2 richtig eingestiegen. Für mich war es halt zwar spannende aber kurzweilige Unterhaltung um paar Waffen und Ausrüstung kennen zu lernen.
Da sind mir die Gegner zu wenig intelligent und massenhaft im Auftreten dass es mich mehr als 1 Durchgang reizt. Gibt ja auch nicht genug neben her zu entdecken als paar Geheimakten.
Scheint dann trotzdem den Geschmack vieler Käufer zu finden. Dachte halt dass es sich fast komplett Richtung MP mittlerweile verschoben hat.
Da sind mir die Gegner zu wenig intelligent und massenhaft im Auftreten dass es mich mehr als 1 Durchgang reizt. Gibt ja auch nicht genug neben her zu entdecken als paar Geheimakten.
Scheint dann trotzdem den Geschmack vieler Käufer zu finden. Dachte halt dass es sich fast komplett Richtung MP mittlerweile verschoben hat.
- 7yrael
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Democracy ? Democracy ! Democracy...
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tobi19823
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Das mit dem Blackwater Typen steht für mich auf einer Ebene mit der Unterstützung von Waffenherstellern (das machen die Publisher auch wenn sie MMS entwickeln lassen).
Und ich mein hey: Es sind halt Söldner. Da erwarte ich nicht dass sie keinerlei Kriegsverbrechen begehen. Das erwarte ich nichtmal bei den üblichen Verdächtigen. Wahrscheinlich gibt es auch weit mehr Verbrechen als die die bekannt werden.
Ob ein Spielehersteller die Söldner nun nutzt find ich persönlich nicht allzuschlimm. Es ist ja nicht so dass sie Kampfaufträge erteilen. Und nennenswerte Beträge wurden wohl kaum gezahlt.
Verwerflich fänd ichs wenn die Publisher ein Söldnerunternehmen retten würden um es für Werbung zu nutzen. Aber so wie es jetzt gemacht wird gibt es halt einen Aufschrei, das Spiel wird bekannter und wahrscheinlich werden mehr Kopien abgesetzt.
So wird im Grunde genommen nicht wirklich die fragwürdige Person genutzt. Die ist nur ein Mittel zum Zweck.
Genutzt werden die Leute, die empört die Nachricht verbreiten.
Ziemlich dreckige Art des Marketings, aber die Empörung kann auf diesem Weg im besten Fall sogar den Weg bis in die Massenmedien finden.
Diese Aktion sollte man etwas länger vor dem Release machen. Die die es empört haben es zu Release dann wieder vergessen und die Kinder kriegen ihr Spiel trotzdem. Das Marketing von CoD ist vor allem auf junge männliche Teenager ausgelegt. In dieser Zielgruppe gibt es den höchsten Gruppendruck, wodurch wiederum mehr Kopien abgesetzt werden können.
Damit sag ich nicht, dass CoD nur von Kindern gespielt wird, sondern dass man anscheinend mittlerweile vor allem diese Gruppe erreichen will. Ich frag mich ja wann Battlefield dieses Modell übernimmt.
Die Kunst ist es den richtigen Zeitpunkt zu finden, damit noch immer das Interesse der Zielgruppe vorhanden ist, während das interesse der störenden Gruppe wieder abgefallen ist. Wie in der Biologie
Und ich mein hey: Es sind halt Söldner. Da erwarte ich nicht dass sie keinerlei Kriegsverbrechen begehen. Das erwarte ich nichtmal bei den üblichen Verdächtigen. Wahrscheinlich gibt es auch weit mehr Verbrechen als die die bekannt werden.
Ob ein Spielehersteller die Söldner nun nutzt find ich persönlich nicht allzuschlimm. Es ist ja nicht so dass sie Kampfaufträge erteilen. Und nennenswerte Beträge wurden wohl kaum gezahlt.
Verwerflich fänd ichs wenn die Publisher ein Söldnerunternehmen retten würden um es für Werbung zu nutzen. Aber so wie es jetzt gemacht wird gibt es halt einen Aufschrei, das Spiel wird bekannter und wahrscheinlich werden mehr Kopien abgesetzt.
So wird im Grunde genommen nicht wirklich die fragwürdige Person genutzt. Die ist nur ein Mittel zum Zweck.
Genutzt werden die Leute, die empört die Nachricht verbreiten.
Ziemlich dreckige Art des Marketings, aber die Empörung kann auf diesem Weg im besten Fall sogar den Weg bis in die Massenmedien finden.
Diese Aktion sollte man etwas länger vor dem Release machen. Die die es empört haben es zu Release dann wieder vergessen und die Kinder kriegen ihr Spiel trotzdem. Das Marketing von CoD ist vor allem auf junge männliche Teenager ausgelegt. In dieser Zielgruppe gibt es den höchsten Gruppendruck, wodurch wiederum mehr Kopien abgesetzt werden können.
Damit sag ich nicht, dass CoD nur von Kindern gespielt wird, sondern dass man anscheinend mittlerweile vor allem diese Gruppe erreichen will. Ich frag mich ja wann Battlefield dieses Modell übernimmt.
Die Kunst ist es den richtigen Zeitpunkt zu finden, damit noch immer das Interesse der Zielgruppe vorhanden ist, während das interesse der störenden Gruppe wieder abgefallen ist. Wie in der Biologie
- KATTAMAKKA
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Bei dieser Masse an kommenden AAACOD NEXT GEN Shootern oder was auch immer, weis man bald nicht mehr was das Original ist und was die billige Kopie . Aber so wie es ausschaut braucht man in der NEXT GEN ära nur 1 Game kaufen und dann hat man schon alle gesehen. NEXT GEN ist echt super, da kann man als Kunde einfach nichts falsch machen . Diese Heulsussen die sagen NEXT GEN ist scheisse können einpacken. Ich freu mich wahnsinnig darauf. 
selbst unsere herrlichen Spieletester und NEXT GEN Versteher Ganz besonders 4P die ja eine ganz ganz klare Vorstellung von NEXT GEN Gaming haben und uns das in unzähligen Komentaren erklährt haben was sie von NEXT GEN erwarten , nähmlich mehr Grafik und bessere Script Filmchen, wissen jetzt zurecht das jeder Shooter mit ner Rakete im Arsch und Super Jump Känguru Einlagen automatisch NEXT GEN ist. In Verbindung mit besserer Grafik natürlich
Was 4P hat noch nie etwas über NEXT GEN geschrieben. Das kann nicht sein. Diese Spielspassfanatiker der alten ( Steinzeit) Schule, äh OLDSCHOOL haben verstanden das man bescheiden sein muss bei diesem zarten Pflänzchen NEXT GEN. Die sind zurecht glücklich wenn man mit ner Rakete im Arsch schneller durch den Scriptschlauch hoppeln darf. So muss NEXT GEN sein. DAS ist NEXT GEN
selbst unsere herrlichen Spieletester und NEXT GEN Versteher Ganz besonders 4P die ja eine ganz ganz klare Vorstellung von NEXT GEN Gaming haben und uns das in unzähligen Komentaren erklährt haben was sie von NEXT GEN erwarten , nähmlich mehr Grafik und bessere Script Filmchen, wissen jetzt zurecht das jeder Shooter mit ner Rakete im Arsch und Super Jump Känguru Einlagen automatisch NEXT GEN ist. In Verbindung mit besserer Grafik natürlich
Was 4P hat noch nie etwas über NEXT GEN geschrieben. Das kann nicht sein. Diese Spielspassfanatiker der alten ( Steinzeit) Schule, äh OLDSCHOOL haben verstanden das man bescheiden sein muss bei diesem zarten Pflänzchen NEXT GEN. Die sind zurecht glücklich wenn man mit ner Rakete im Arsch schneller durch den Scriptschlauch hoppeln darf. So muss NEXT GEN sein. DAS ist NEXT GEN
- Sharkie
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Jo stimmt, sehe ich ähnlich: Einfach sind solche erzählerischen Zwickmühlen natürlich nicht zu entwerfen, und sie mit dem Prinzip eines Militärshooters zu vereinbaren ist nocheinmal ungleich schwerer. Dennoch fänd' ich dies strenggenommen genau dort angebracht, einfach weil das ganze Genre für mich so eine Art intrinsische moralische Zwickmühle darstellt. Aber stimmt schon, die CoD-Reihe ist diesbezüglich vermutlich nicht gerade das Pferd, auf das man setzen sollte. Und dafür, dass man solche Ambitionen auch derbe in den Sand setzen kann, hast Du mit der (widerlichen) Flughafenszene aus Modern Warfare 2 das bestmögliche Beispiel genannt.Elderbunnie hat geschrieben: Das wäre natürlich eine noch wesentlich komplexere Figur die möglicherweise gar nicht so einfach in ein Spiel eingebaut werden kann (aber gut, für die zig Millionen sollten ja eigentlich auch die entsprechenden Leute da sein). Bei einem Call of Duty den Spieler allerdings in eine emotionale Zwickmühle zu stecken wird man bei Activision sicher nicht tun. Bei einem Shooter muss glaube ich immer ein gewisser Shwarz / Weiß Faktor rein sonst ist man nachher noch traurig auf die anderen geschossen zu haben. Andererseits wäre es natürlich mutig sich tatsächlich mal auf den komplexeren Pfad zu begeben. Bedingt hat man das aber ja auch schon mal versucht mit der Amoklaufszene am Flughafen in MW2. Damit sind sie aber, wenn man sich die damaligen Reaktionen mal wieder in's Gedächtnis ruft, ziemlich heftig auf die Schnauze gefallen und seit dem scheint man umso vorsichtiger geworden zu sein.
Jedoch noch ein kurzes Gegenbeispiel, das zeigen soll, dass man in Kriegszenarien sehr wohl ohne Schwarz-Weiß-Malerei auskommen kann: Im ersten Operation Flashpoint, das einen Konflikt zwischen NATO und Russen darstellt, wechselt man im Addon auf die Seite der Russen - das Gefühl, jetzt für "die Bösen" zu kämpfen bekommt man dabei aber (zum Glück) nicht vermittelt, ebensowenig wie ich im Verlaufe der NATO-Kampagne das Gefühl hatte, hier niederträchtige Schurken zu bekämpfen.
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Billy_Bob_bean
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Sharkie hat geschrieben:Jo stimmt, sehe ich ähnlich: Einfach sind solche erzählerischen Zwickmühlen natürlich nicht zu entwerfen, und sie mit dem Prinzip eines Militärshooters zu vereinbaren ist nocheinmal ungleich schwerer. Dennoch fänd' ich dies strenggenommen genau dort angebracht, einfach weil das ganze Genre für mich so eine Art intrinsische moralische Zwickmühle darstellt. Aber stimmt schon, die CoD-Reihe ist diesbezüglich vermutlich nicht gerade das Pferd, auf das man setzen sollte. Und dafür, dass man solche Ambitionen auch derbe in den Sand setzen kann, hast Du mit der (widerlichen) Flughafenszene aus Modern Warfare 2 das bestmögliche Beispiel genannt.Elderbunnie hat geschrieben: Das wäre natürlich eine noch wesentlich komplexere Figur die möglicherweise gar nicht so einfach in ein Spiel eingebaut werden kann (aber gut, für die zig Millionen sollten ja eigentlich auch die entsprechenden Leute da sein). Bei einem Call of Duty den Spieler allerdings in eine emotionale Zwickmühle zu stecken wird man bei Activision sicher nicht tun. Bei einem Shooter muss glaube ich immer ein gewisser Shwarz / Weiß Faktor rein sonst ist man nachher noch traurig auf die anderen geschossen zu haben. Andererseits wäre es natürlich mutig sich tatsächlich mal auf den komplexeren Pfad zu begeben. Bedingt hat man das aber ja auch schon mal versucht mit der Amoklaufszene am Flughafen in MW2. Damit sind sie aber, wenn man sich die damaligen Reaktionen mal wieder in's Gedächtnis ruft, ziemlich heftig auf die Schnauze gefallen und seit dem scheint man umso vorsichtiger geworden zu sein.
Jedoch noch ein kurzes Gegenbeispiel, das zeigen soll, dass man in Kriegszenarien sehr wohl ohne Schwarz-Weiß-Malerei auskommen kann: Im ersten Operation Flashpoint, das einen Konflikt zwischen NATO und Russen darstellt, wechselt man im Addon auf die Seite der Russen - das Gefühl, jetzt für "die Bösen" zu kämpfen bekommt man dabei aber (zum Glück) nicht vermittelt, ebensowenig wie ich im Verlaufe der NATO-Kampagne das Gefühl hatte, hier niederträchtige Schurken zu bekämpfen.
diese kampagne war der wahnsinn und hat mich emotional extrem gefesselt. als den Widerständlern die Hilfe versagt wurde... der russische Leutnant, der sich über die neuen Rekruten Sorgen macht und mit Sorge dem Konflikt mit den Amerikanern entgegen blickt oder die Resistance Kampagne, etwa als man die Riesenbrücke, das Wahrzeichen des Landes zerstören musste... meiner Meinung nach war Operation Flashpoint ein Meisterwerk, das viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat (ganz abgesehen davon, dass ganze Inseln erkundbar waren, künstliche Intelligenz, die Gefechte mit Dutzenden KI-Truppen ermöglicht hat und intensivem Mittendrin Gefühl).
- Pixelbrei
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Das geilste an der Ankündigung eines neuen CoD sind die Kommentare zum Spiel.
Jedes Jahr das Selbe. 
- Bedameister
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Re: Call of Duty: Advanced Warfare: Kevin Spacey an Bord: Er
Meinst du jetzt das Spiel oder die KommentarePixelbrei hat geschrieben:Das geilste an der Ankündigung eines neuen CoD sind die Kommentare zum Spiel.Jedes Jahr das Selbe.
