"Nur mit der von Carmack bei Zenimax über Jahre hinweg entwickelten Technologie hat Herr Luckey aus seinem in der Garage erdachten Traum etwas wirklich Funktionierendes machen können."
Diese sich im Zenimax' Besitz befindliche "Technologie" muss erst eindeutig und zweifelsfrei nachgewiesen werden. Dann erst kann man versuchen - anteilsgemäß - die Ansprüche geltend zu machen. Wenn z.Bsp. nachgewiesen werden würde, dass ein bestimmer Code, der nachweislich bei Zenimax entwickelt und dessen IP somit bei denen liegt, bei Oculus Rift integriert wurde, müsse sich Facebook warm anziehen. Gibt es im Oculus Rift Projekt - vom Treiber bis zu den Demos - kein Code, der sich im IP-Besitz von Zenimax befindet, so dürfte diese Behauptung wohl wie eine Seifenblase zerplatzen.
Update: Mittlerweile hat sich Carmack kurz auf Twitter zu dem Thema geäußert. Nichts, woran er gearbeitet hat, sei je patentiert worden. Der von ihm geschriebene Code sei Eigentum von Zenimax - VR hingegen nicht.
Hier die 100 Millionen Dollar Frage: ist der von ihm geschriebene Code nun im aktuellem OR in Betrieb? Wenn dafür nicht gezahlt wurde, bzw. keine Einigung gefunden wurde, so ist er wahrscheinlicherweise
unerlaubt zweckentfremdet worden. Schlechte Karten für die OR-Truppe. Ist hingegen der Code nur damals "intern" rumgereicht worden und ist heute
nicht in Betrieb - und auch keine weitere von Zenimax
patentierte (rechtlich geschützte) Technologie - so darf Zenimax den getretenen Hund spielen und losjaulen so laut sie möchten. Carmack würde vollbildlächelnd vom Display verkünden, dass "Diebstahl" ein zu hartes Wort für "Inspirierung aus der Arbeit an firmeninternen Projekten" sei
