Passt ja zum Thema. Gestern im Familienkreis auf DVD geschaut. Meine Güte! Gottseidank habe ich nach Teil 1 auf mein Gefühl gehört und bin diesmal gar nicht erst ins Kino gegangen. Diese ganze Nummer funktioniert einfach auf so vielen Ebenen für mich nicht - unglaublich. Aber immerhin ne schicke Elfe fürs Auge.
Komischerweise war sie der interessanteste Charakter...ich dachte mir immer wenn sie ins Bild kam...scheiß auf die blöden Zwerge, warum geht der Film nicht um eine von der Gesellschaft unterdrückte Elbin die ihren Weg durch die Welt macht....
Ja eben, deswegen sind ca. 60% der Reihe bisher auch überflüssiger Scheiß, da wäre mir ne straighte Fanfiction-Geschichte eben lieber die sie ja als Figur eh ist. Ich hätte auch gedacht das ich den Part mit Legolas hassen würde, aber tatsächlich sind die beiden Elben neben Smaug das einzige was ich am Film interessant fand und was im Vergleich mit HDR nicht völlig peinlich war.
Was mit der Buchvorlage konsistent ist, kann für mich kein überflüssiger Scheiß sein, ebenso wenig wie was sich ansonsten möglichst nahtlos in das Bild Mittelerdes einfügt.
Daher ist für mich der einzige überflüssige Scheiß das Elbin-Fili-Techtelmechtel (das mit Legolas hätte ich akzeptieren können), da so etwas dem Geist der Vorlagen völlig widerspricht und selbst ohne Vorlagenkenntnis noch völlig dilletantisch daherkommt.
Ansonsten kann man noch Radagasts parodistische Verschrobenheit bemängeln, ansonsten erschließt sich mir nach wie vor nicht, wie man als Kenner der Buchvorlage da von Peinlichkeit sprechen kann, schließlich hat niemand da ernsthaft ein 2. HdR erwartet.
Nö, aber ich habe ein höheres Niveau erwartet, weil der Hobbit ein verdammt gutes Buch ist, in Sachen Humor und Charakterzeichnung auch um einiges besser als Herr der Ringe.
Mir erschließt sich wie gesagt nicht wie man nach 6 Stunden Film als Kenner der Buchvorlage nicht merkt das so gut wie alles was man sieht Filler ist und die wirklich coolen Buchszenen uch noch zusammengestrichen sind (Beor als Beispiel oder das Wetträtseln mit Smaug).
Sicher keine schlechten Filme, sie haben mich ganz gut unterhalten, aber eine miserable Buchverfilmung und der Vergleich zu Herr der Ringe (den man selbst anstrebt...alles schreit danach) scheitert auch.
Gerade der erste Film bestand doch gerade in seiner ersten Hälfte fast aus einer 1:1 Umsetzung des Buches, was dann wiederum die Fangemeinde wütend gemacht hat von wegen zu lahm etc.
Der erste Film war auch die bessere Buchumsetzung, aber auch er hat schon sehr viele dumme Sachen gemacht, die natürlich Leute die keinen Bezug zum Buch haben unterhaltsam fanden und auch Leute die damit klar kamen. Ich will also gar nicht sagen das man irgendwie immer die gleiche Meinung haben muss wenn man das Buch kennt.
Was ich aber sagen muss...in Herr der Ringe hatte Peter Jackson wesentlich mehr Respekt vor der Vorlage. Die Änderungen beschränkten sich auf Kürzungen (und Bombadil hätte in die Saga atmosphärisch nicht gepasst) und Arwen, sowie einige sehr gute Modernisierungen von Charakteren wie Faramir und Boromir die sehr viel Respekt vor diesen Figuren hatte.
Der Hobbit hat nicht die Vorlage im Blick sondern das Blockbusterpublikum und alle Änderungen zum Buch sind dahingehend und das mag ich nicht. Das es ne Trilogie ist, ist der beste Beweis. Über zwei Filme hätte man diskutieren können, aber so...naja. Unterhaltsam isses und ich geh auch wieder ins Kino, aber der Hobbit wird niemals den gleichen Status haben wie Herr der Ringe und das liegt einfach an seiner schlechteren Qualität.
Ein schöner Film. Von der Grundidee hatte ich einen überdrehten Möchtegern-Trantino ala Guy Ritchie erwartet, aber der Film war wirklich wunderschön gemacht.
Der beste Vergleich der mir komischerweise einfiel war Tatortreiniger...gesetzt den Fall Tatortreiniger hätte Spielfilmlänge, Charaktere die man mögen soll und eine ernsthafte Story. Das "Treffen" der beiden Auftragskillerinnen und ihrem Opfer hatte trotzdem eine ähnlich zufällige Brillanz. Kein Wunder...der Typ hat auch Precious geschrieben und das war schon ziemlich gut.
Highlight sind natürlich die Darsteller. Ich bin kein Sopranos-Fan, aber Gandolfini als Opfer/Vaterfigur/Psychologe der beiden war schon toll...man hat 100% geglaubt das man sich trotz dieser Situation genau so verhalten kann. Saoirse Ronan hat wie immer einen brillanten Job abgeliefert und es gibt mittlerweile keinen Zweifel mehr (zumindest glaube ich das nicht) das sie neben Jennifer Lawrence die nächsten Jahre alle wichtigen Jungschauspielerinnen-Rollen bekommen wird. Alexis Bleidel war aber das eigentlich Highlight...man merkt zwar warum sie nach GG keine Karriere mehr hatte, aber gleichzeitig warum man sie so gern hat...sie spielt eine leicht psychisch gestörte Rory Gilmore und genau diese Rolle will ich öfter sehen. Ich hoffe das ihre neue Serie halbwegs Erfolg hat.
Einziges Manko war etwas in der Story
Spoiler
Show
Die Backstory von Daisy...mag sein das ich sie nicht kapiert habe, aber da sie ja "unschuldig" sein sollte, frage ich mich wie sie da konkret reingeraten ist.
Schnörkelloses und perfektes Gerichtsdrama. Natürlich haben die John-Grisham Filme das in den späteren 90ern was Charaktere angeht noch wesentlich besser gemacht, aber dieser Film ist mehr als nur ein bisschen Blaupause. Man vergisst auch immer wie groß Demi Moore früher war...ich musste irgendwie die ganze Zeit dran denken wie geil Voyager gewesen wäre, wenn sie Janeway gespielt hätte. Highlight natürlich der große Showdown zwischen Cruise und Nicholson...einfach intensiv. Witzig aber auch die Erkenntnis das die deutsche Synchro wirklich gut ist. YOU CAN´T HANDLE THE TRUTH ist irgendwie nicht so geil wie SIE KÖNNEN DIE WAHRHEIT DOCH GAR NICHT ERTRAGEN und auch Jackies Synchrosprecher ist hier super.
Deutscher Titel ist ein Muss: Valkenvania – Die wunderbare Welt des Wahnsinns
Endlich habe ich den mal wieder gefunden...seit Jahren spukt der mir im Kopf rum und dann fällt mir ein das Demi Moore da mitgespielt hat und ne Wikipediasuche erledigt das. Ganz stranges etwas von Film. Wenn die das Ding einfach völlig betrunken an einem Wochenende abgedreht hätten, würde ich das sofort glauben. Stellenweise ist er sogar unfreiweillig bedrückend, weil man sich ein bisschen wie in 12Monkeys fühlt...wie kommen die da wieder raus, aber die meiste Zeit ist er einfach nur absurd seltsam....sollte man sich aber mal angesehen haben, wenn man auf guten Trash steht.
Sehr gut, sehr zufrieden, diesmal hat mich nichts gestört, außer dass Strong Belwas nicht dabei ist und wie generisch einfach Daario Naharis ist Aber das ist wohl Jammern auf höchstem Niveau.
Was ich allerdings noch hoffe (Vorsicht Buchspoiler):
Spoiler
Show
Dass Mereen ausnahmsweise mal infolge einer richtigen Belagerung eingenommen wird, wie im Buch. Große Schlachten werden (bis auf Blackwater) leider immer ausgespart.
Das kannst du glaube ich vergessen...die Wall ist ja auch noch da...beides geht sicher nicht ins Budget rein.
@Topic GoT S04 E03
Fillerfolge und daher gibt es auch nicht viel zu sagen. Mir gefällt trotzdem nicht allzu sehr wie das an der Mauer lösen.
Spoiler
Show
Im Buch sind gerade nur ein paar Frischlinge und dieser Schmied da, in der Serie offenbar die ganze Nachtwache.
vor allem der Sam-Part ist Shae 2.0 und wir wissen alle das diese Romanze noch viel unwichtiger ist als Shae. Was ich auch nicht mag ist unser werter Recast auf dem Nachbarkontinent...der ist jetzt viel zu wenig schleimig...sieht jetzt wie ein netter junger Typ aus oder wie es in einer College-Serie wäre "Boyfriend-Material"....und das ist natürlich völlig gegen die Intention dieser Figur.
Zunächst einmal: Hoher Production Value, nette Bilder usw.
....aber ugh...sehen sie hier im Fernsehen Figuren die fürs Kino zu uninteressant waren, sehen sie PG13-Dollhouse Season 3, sehen sie die Serie die die Macher nur produziert haben weil sie die X-Men-Lizenz nicht haben, sehen sie wie Joss Whedon seine Kreativität weiter in Lizenzkram versenkt.
Mal nett gedacht ist mein Hauptproblem das ich keinen einzigen Charakter sehe der nicht völlig austauschbar und generisch ist, selbst der Typ der immer die Cameos in den Filmen hat (ja wie heißt der, ich sollte es eigentlich wissen...austauschbar). Naja...für Comicfans sicherlich interessant, aber ich finde es schon...ugh...
Das ist so ein Film wo ich sagen würde in 1080p lohnt er sich, weil die Special Effects wirklich ansehnlich und zahlreich sind. Man wird bei dem Film kaum Langeweile haben, auch wenn die Charaktere nicht allzu viel hergeben und die Story ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist. Es geht zwar um eine globale Bedrohung durch Aliens und die Vorbereitung eines Gegenschlags, im Film kommt es einem aber so vor als spielte sich das ganze nur zwischen den jungen Rekruten und ein paar Gestalten um Harrison Ford ab.
Man bekommt aber tolle Bilder und riesige Massen-Space-Battles geboten, die sich alleine schon lohnen, außerdem einen ganz netten Twist am Ende
¨The Amazing Spiderman 2: Rise of Electro¨ ... fast perfekt!!!
¨Ist das geil, oder ist das geil?¨, das waren meine Worte als der Film zuende war und ich bin selber von meinen eigenen Worten überrascht, aber mal ganz langsam.
Als es vor 2 Jahre ein Reboot der Spiderman-Filme gab, war meine Freude groß. Nicht nur, weil ich Spiderman-Fan bin, sondern auch weil das Reboot auf dem Papier sehr vielversprechend war. Meine Erwartungen wurden aber leider nicht ganz erfüllt, auch wenn der neue Spidey vieles besser machte als sein Vorgänger.
Dementsprechend senkte ich meine Erwartungen für ¨Rise of Electro¨, vor allem weil in Trailern und Postern zu sehen war, dass es 3 Bösewichte geben würde und ich mir nicht vorstellen konnte, wie man 3 Bösewichte mit ausreichend Tiefgang in einen Film stecken will, ohne dass dabei jemand zu kurz kommt.
Nun kann ich aber sagen, dass jegliche Skepsis unangebracht war und ich total überrascht wurde.
Kommen wir erstmal zur Story.
Hier wird die Geschichte von Peter Parker (Andrew Garfield) weitererzählt.
Er rettet immer mal wieder Menschen in New York, bekämpft das Verbrechen, hat eine Freundin (Gwen Stacy, gespielt von Emma Stone), versucht gleichzeitig noch mehr über seine Vergangenheit und Eltern herauszufinden und zu allem Überfluss taucht mit Electro (Jamie Foxx) auch noch ein neuer Bösewicht auf, der Spidey das Leben mehr als nur schwer machen will und auch wird.
Auch sein alter Freund Harry Osborn (Dane DeHann) ist wieder in New York und erbt zwar die Firma seines Vaters (Oscorp), hat aber mit einer schweren Krankheit zu kämpfen, wozu er Spiderman braucht.
Somit hat Peter Parker alias Spiderman alle Hände voll zu tun in dem Film.
Fangen wir mit der meiner Meinung nach größten Stärke des Films an: Der Cast.
Das Andrew Garfield als Spiderman eine bessere Figur abgibt als Tobey Maguire, darüber sind sich fast alle einig und daran hat sich auch nichts geändert.
Er passt perfekt in die Rolle des jungen Peter Parkers und verkörpert dessen Charakter perfekt. Sei es der Drang für Gerechtigkeit zu sorgen, seien es die Gefühle und Probleme für und mit seiner Tante und Freundin - all das und noch mehr stellt er großartig und glaubhaft dar.
Auch Emma Stone enttäuscht nicht, ist aber dennoch das größte Problem des Films (später mehr dazu).
Neu im Cast ist an erster Stelle Jamie Foxx (den meisten bekannt als Django oder Präsident aus White House Down). Er spielt hier wie bereits erwähnt Electro und auch wenn er zu 90 % mit (tollen) Effekten überdeckt ist, muss man sagen dass er einen verdammt guten Job macht.
Anfangs noch ein netter Mensch, entwickelt er sich langsam und glaubhaft zum fiesen Electro und obwohl man ihn Anfangs mochte, verfliegt die Sympathie später, was auf sein tolles Schauspiel zurrück zu führen ist.
Auch neu und für mich das absolute Highlight des Films, ist Dane DeHann.
Dieser hat mich zuletzt in ¨Chronicle - Wozu bist du fähig?¨ und ¨The Place Beyond The Pines¨ extrem beeindruckt und zu einem absoluten Fan gemacht.
Deswegen war ich von mir überrascht, dass sein Auftritt im Trailer bei mir keine Freude auslöste, im Gegenteil. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er nicht in de Rolle des Harry Osborn passt und fand seine Szenen im Trailer mehr schlecht als recht.
Jetzt muss ich aber sagen: Ja verflucht. Der passt sowas von in diese Rolle, das gibts nicht.
Von der ersten Sekunde an wurde mir wieder klar, wieso ich ein Fan von ihm bin und all meine Skeptik verwandelte sich in Faszination - ja dieser Schauspieler fasziniert mich.
Er verkörpert den jungen, schwer kranken aber reichen und mächtigen Harry so gekonnt, dass man meinen könnte, er wäre mit der Rolle aufgewachsen.
Ich könnte noch viel mehr zu ihm schreiben, aber ich glaube das würde dann kein Ende nehmen, deswegen belass ich es dabei und empfehle euch ein eigenes Bild von ihm zu machen - nicht nur hier, sondern auch in den anderen Filmen von ihm, es lohnt sich.
Somit ist der Cast ein absoluter Genuss, aber hier geht es um eine Comicverfilmung, da wollen Fans mehr, wenn nicht sogar was anderes als einen großartigen Cast.
Die Fans wollen, dass die Geschichten der Comics gut auf die Leinwand gebracht werden ohne dabei zu langweilen oder zu sehr von der Vorlage abzukommen.
Und bei einem Helden wie Spiderman will man natürlich auch einen tollen Bösewicht, großartige Effekte, spektakuläre Kämpfe und natürlich auch eine Prise Humor.
Zwar gibt es noch mehr, was Fans wollen, aber bevor ich alles aufzähle, lasst mich kurzfassend sagen, dass alle Fans total auf ihre Kosten kommen.
Denn von Anfang an wird die Geschichte rund um Peter und vor allem dessen Eltern aufgegriffen und immer wieder erfährt man neues über sie. Auch die Beziehung zwischen Peter und Gwen spielt (leider) eine große Rolle und bekommt (leider) viel Zeit auf der Leinwand - das Leider erläuter ich gleich.
Hinzu kommen noch die bereits erwähnten Geschichten rund um Harry Osborn und Elector, was aber alles zusammen kein bisschen zu viel ist.
Zwar wirkt es beim Lesen so, als wären das zu viele Storys, aber beim schauen des Films merkt man, wie gut alles durchdacht und (Achtung Wortwitz) versponnen ist.
Nichts und niemand kommt zu kurz und man kann immer alles gut verfolgen, verstehen und nachvollziehen, so dass die Story viel dazu beiträgt, dass der Film so großartig ist, wie er ist.
Auch die anderen angesprochenen Punkte sind fantastisch.
Die Effekte sehen so gut aus, wie es nur möglich ist und vor allem das 3D ist großartig - da lohnt sich der 3D-Zuschlag wirklich.
Wenn Electro seine Blitze zum Einsatz bringt, Spidey durch die Gegend schwingt und vor allem, wenn es dann mal zur Sache geht und gekämpft wird, sieht man dem Film sein Budget von 200 Millionen Dollar locker an - die Action fetzt einfach auf gut Deutsch gesagt.
Jetzt nähern wir uns langsam den kleinen Schwächen und den Gründen, weswegen der Film nicht perfekt ist.
Eine Kleinigkeit, die mich gestört hat, war der Humor.
Zwar gehört dieser ohne Frage dazu und ist zum großen Teil auch absolut passend eingebaut und funktioniert auch richtig gut, allerdings gibt es ein paar Momente, wo man sich den Humor hätte sparen sollen.
Denn wenn Spiderman vor den Augen der Verbrecher und Bösewichte Witze über diese reißt, wie gefährlich sind sie dann für ihn? Richtig, kaum. Das nimmt dann einiges an Spannung und zieht die Momente runter, welche man als Bedrohung mit einem etwas ernstem Ton fantastisch hätte darstellen können.
Allerdings hört sich dass jetzt schlimmer an als ich es meine und es kommt zum Glück auch nur ein paar mal vor.
Fällt nicht groß ins Gewicht, hat mich aber ein bisschen gestört.
Was aber groß und negativ ins Gewicht fällt, ist die Geschichte rund um Peter und Gwen.
Diese ist total langweilig, durchschnittlich und kein bisschen interessant, da man sie schon millionen mal gesehen oder gelesen hat.
Sie lieben sich, können/sollen/dürfen aber nicht zusammen sein, sind es dann aber, dann sind sie es wieder nicht, dann sind sie es wieder, dann wieder nicht - man war das nervig.
Was die eine Seite will, will die andere nicht, dann werden die Rollen getauscht, dann verstehen sie sich, dann wieder nicht und es geht um die typischsten Probleme überhaupt.
Spiderman kommt als Superdheld eben hin und wieder zu spät zu seinen Dates, hat nicht genug Zeit für die Liebe - ach, mich nervt schon das schreiben darüber, weil ich diese Art von Love-Storys schon zu oft und vor allem auch schon besser gesehen habe - hätte man sich sparen oder besser umsetzten sollen.
Aber ... aber ... einen Vorteil hat diese langweilige Love-Story dennoch: sie baut nämlich etwas auf, was man so nicht kommen sieht - mehr will ich dazu gar nicht verraten.
Und nicht nur das, der Film hat so einige Momente, wo man sagen muss ¨Oha¨ und bietet damit erinnerungswürdige Momente.
Und wie bei Marvel-Filmen üblich, sollte man auch hier bis zum Schluss sitzen bleiben, da man sonst etwas verdammt Großartiges verpasst - mich hats zum staunen gebracht, daher auch mein Zitat ganz oben.
Die Szenen entschädigen dann locker dafür, dass der Film mit einem ähnlichen Cliffhanger endet, wie der letzte Hobbit, was mich etwas überrascht hat.
Denn ich dachte der Film geht noch 20-30 Minuten, dabei hab ich vor lauter Spaß am Film einfach die Zeit vergessen und nicht gemerkt, dass die 141 Minuten schon vorbei sind - schafft auch nicht jeder Film.
Fazit:
Der Film bietet genau das, was man als Fan erwartet und sogar noch mehr.
Von der Love-Story abgesehen, werden mehrere packende und toll erzählte Geschichten gezeigt, welche vom fantastischen Cast großartig dargestellt werden.
Dazu kommt noch spektakuläre Action mit ebenso spektakulären Effekten und einem 3D, dass seinen Namen wirklich verdient und begeistert.
Und wenn dann noch die Szenen nach dem Film dazukommen, muss man da einfach rein - Pflichtprogramm für Fans!!!
Wertung: 4 1/2 von 5 Sternen
Weitere Meinungen:
Ich war mit 3 Freunden im Kino und alle 3 sind bei der Wertung ganz meiner Meinung.
Nur die Love-Story hat meinen Cousin weniger gestört als mich, aber das liegt wohl daran, dass er jünger ist wie ich und diese wahrscheinlich noch nicht so oft vorgesetzt bekommen hat, wie ich.