The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
froschhund
- Beiträge: 23
- Registriert: 07.02.2011 11:07
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Ich finde diese Diskussion sehr spannend. Einerseits haben wir ja offensichtlich alle ein gemeinsames Hobby (Videospiele), aber trotzdem spürt man immer wieder und auch gerade hier in diesem Thread ein gewisses Maß an... Frustration? Resignation? Latente Unzufriedenheit? Ich tu mir schwer es zu benennen.
Ich vermute mal, dass ich da ein Sonderfall bin - mein letztes im Laden zum Vollpreis gekauftes Spiel war glaube ich "Monkey Island 2" für PC. Seitdem kaufe ich Spiele nur mehr gebraucht, als Beilage eines dieser bunten Heftchen mit DVD drin oder neu für maximal 10.- und schwimme regelrecht im Spieleüberfluss. Aktuell hinke ich neuen Releases ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr hinterher.
Allein auf der PS3 habe ich mittlerweile so viele Titel (viele davon mit Wertung 85+), dass ich Spiele wie TLOU nach einer Stunde einfach weglege, weil mir meine Lebenszeit für ein "Survival"-Spiel mit Moorhuhn-Killcount zu schade ist. Die 10 Euro tun mir dann auch nicht so weh, insbesondere da man es ja gleich wieder weiterverkaufen kann.
(Wer sich jetzt fragt wie man zu TLOU für nen 10er kommt: willhaben.at + ein wenig Marktbeobachtung)
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass man sich über zu wenig Spielangebot beklagen kann. Gut, ich kann auch nicht nachvollziehen, dass man sich im Jahr 2013/14 eine "All-In-One"-Konsole kauft die nicht mal Audio-CDs abspielen kann, aber ich denke dadurch sehe ich mein Hobby viel gelassener als manch anderer hier.
Ich mein, macht es wirklich einen Unterschied, ob ich einen Titel zum Launch oder erst 6 Monate später spiele? Ist das irgendeine Form von Gruppenzwang, die ich nicht verstehe?
Die Unzufriedenen sind selbst Schuld an ihrer Situation, wenn Unsitten wie Deluxe-Editionen mit "Boni", die vor einigen Jahren abschätzig "Cheats" genannt worden wären, DLCs, Echtgeld-Auktionshäuser, Mikrotransaktionen inkl. Pay-2-Win usw. nicht mit Fackeln und Mistgabeln, sondern mit einer Vorbestellung erwidert werden.
Und dann gibt es noch tatsächlich Spieler, die sich darüber echauffieren, dass ein Unternehmen (dessen oberstes Ziel Gewinnmaximierung lautet um die Aktionäre bei Laune zu halten) mit einem Produkt doppelt "abcasht"!? Aus Sicht des Managements wäre man vermutlich nach spätestens einer Woche arbeitslos, wenn man nicht genau so handeln würde.
Ich vermute mal, dass ich da ein Sonderfall bin - mein letztes im Laden zum Vollpreis gekauftes Spiel war glaube ich "Monkey Island 2" für PC. Seitdem kaufe ich Spiele nur mehr gebraucht, als Beilage eines dieser bunten Heftchen mit DVD drin oder neu für maximal 10.- und schwimme regelrecht im Spieleüberfluss. Aktuell hinke ich neuen Releases ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr hinterher.
Allein auf der PS3 habe ich mittlerweile so viele Titel (viele davon mit Wertung 85+), dass ich Spiele wie TLOU nach einer Stunde einfach weglege, weil mir meine Lebenszeit für ein "Survival"-Spiel mit Moorhuhn-Killcount zu schade ist. Die 10 Euro tun mir dann auch nicht so weh, insbesondere da man es ja gleich wieder weiterverkaufen kann.
(Wer sich jetzt fragt wie man zu TLOU für nen 10er kommt: willhaben.at + ein wenig Marktbeobachtung)
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass man sich über zu wenig Spielangebot beklagen kann. Gut, ich kann auch nicht nachvollziehen, dass man sich im Jahr 2013/14 eine "All-In-One"-Konsole kauft die nicht mal Audio-CDs abspielen kann, aber ich denke dadurch sehe ich mein Hobby viel gelassener als manch anderer hier.
Ich mein, macht es wirklich einen Unterschied, ob ich einen Titel zum Launch oder erst 6 Monate später spiele? Ist das irgendeine Form von Gruppenzwang, die ich nicht verstehe?
Die Unzufriedenen sind selbst Schuld an ihrer Situation, wenn Unsitten wie Deluxe-Editionen mit "Boni", die vor einigen Jahren abschätzig "Cheats" genannt worden wären, DLCs, Echtgeld-Auktionshäuser, Mikrotransaktionen inkl. Pay-2-Win usw. nicht mit Fackeln und Mistgabeln, sondern mit einer Vorbestellung erwidert werden.
Und dann gibt es noch tatsächlich Spieler, die sich darüber echauffieren, dass ein Unternehmen (dessen oberstes Ziel Gewinnmaximierung lautet um die Aktionäre bei Laune zu halten) mit einem Produkt doppelt "abcasht"!? Aus Sicht des Managements wäre man vermutlich nach spätestens einer Woche arbeitslos, wenn man nicht genau so handeln würde.
-
billy coen 80
- Beiträge: 1929
- Registriert: 02.10.2012 03:39
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Hmmm… ich hab die PS3-Fassung und gehör daher wohl nicht zum angestrebten Kundenkreis.
Und ich sehe auch, obwohl ich das Spiel klasse finde, keine Veranlassung, es mir nochmal zu holen. Zumindest nicht zum Vollpreis (müsste, wenn überhaupt, schon ein sehr schlanker Preis sein, den es mir dann wegen grafischer und technischer Verbesserungen vielleicht wert wäre).
Bislang käme es für mich auch schon daher nicht in Frage, weil ich noch keine PS4 habe. Da gehöre ich zu den Leuten, die lieber noch ihr knappes Geld beisammenhalten und warten, bis Spiele wie Uncharted 4 oder MGS 5 locken. Ich glaube, dann werde ich auch nicht mehr dem Kauf einer neuen Konsole widerstehen können.
TLOU hat einfach so gesehen erst einmal viele objektive Stärken im Bereich der handwerklichen Umsetzung. Und scheinbar hat es auch viele auf anderen, eher subjektiven Ebenen erreicht, sonst hätte es nicht so sehr abgesahnt.
Und ob du es nun glaubst oder nicht: selbst die von dir genannten Titel haben mit Sicherheit nicht auf alle die besagte Faszination ausgeübt. Auch da könnte man mit Sicherheit Leute auftreiben, die z. B. „Day of the Tentacle“ nicht so prall fanden, weil sie etwa mit Point’n’Click-Adventures nicht so viel anfangen können.
Aber solche Herabsetzungen der persönlichen Eindrücke anderer Leute, die nicht mit den eigenen konform gehen, wie du sie in deinem Kommentar auch noch unterbringen musstest, sind bekanntermaßen meist die üblichen Selbstschutzmechanismen derer, in deren kleiner Welt eine Differenzierung zwichen persönlichem Geschmack und allgemeingültigen Tatsachenfeststellungen keinen Platz mehr findet... :wink:
Und ich sehe auch, obwohl ich das Spiel klasse finde, keine Veranlassung, es mir nochmal zu holen. Zumindest nicht zum Vollpreis (müsste, wenn überhaupt, schon ein sehr schlanker Preis sein, den es mir dann wegen grafischer und technischer Verbesserungen vielleicht wert wäre).
Bislang käme es für mich auch schon daher nicht in Frage, weil ich noch keine PS4 habe. Da gehöre ich zu den Leuten, die lieber noch ihr knappes Geld beisammenhalten und warten, bis Spiele wie Uncharted 4 oder MGS 5 locken. Ich glaube, dann werde ich auch nicht mehr dem Kauf einer neuen Konsole widerstehen können.
Was hat das mit Schwadronieren zu tun? Es ist eine ganz natürliche Form von berechtigter Relativierung solcher Aussagen wie deiner. Du relativierst Assi Assborns Kommentar mit deiner Aussage über „Leute die das Spiel schon nach der Hälfte in die Ecke geworfen haben“ schließlich auch nur auf Basis persönlicher Eindrücke, die letztlich eben diese Leute dazu veranlasst haben.TMC hat geschrieben:Au weia, dafür gibts aber arg viele Leute die bei dem Spiel schon nach der Hälfte hingeschmissen haben. Die Faszination eines "Tentacle", "Lemmings" oder "Wing Commander" kann TLoU bei weitem nicht erreichen.
Man könnte jetzt über persönliche Geschmäcker schwadronieren oder darüber das einige wenn es um dieses Spiel geht "des Kaisers neue Kleider" live aufführen, nur bringt das nix mehr, die Diskussionen dazu sind bereits zur Genüge geführt.
TLOU hat einfach so gesehen erst einmal viele objektive Stärken im Bereich der handwerklichen Umsetzung. Und scheinbar hat es auch viele auf anderen, eher subjektiven Ebenen erreicht, sonst hätte es nicht so sehr abgesahnt.
Und ob du es nun glaubst oder nicht: selbst die von dir genannten Titel haben mit Sicherheit nicht auf alle die besagte Faszination ausgeübt. Auch da könnte man mit Sicherheit Leute auftreiben, die z. B. „Day of the Tentacle“ nicht so prall fanden, weil sie etwa mit Point’n’Click-Adventures nicht so viel anfangen können.
Aber solche Herabsetzungen der persönlichen Eindrücke anderer Leute, die nicht mit den eigenen konform gehen, wie du sie in deinem Kommentar auch noch unterbringen musstest, sind bekanntermaßen meist die üblichen Selbstschutzmechanismen derer, in deren kleiner Welt eine Differenzierung zwichen persönlichem Geschmack und allgemeingültigen Tatsachenfeststellungen keinen Platz mehr findet... :wink:
- Ponte
- Beiträge: 2229
- Registriert: 24.08.2007 23:41
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Deshalb steht da ja auch "bei Videospielen". :wink:5ancho hat geschrieben:Dann hast du einfach nur die falschen Frauen getroffenPonte hat geschrieben:Ähnlich wie bei der Tomb Raider Definitive Edition kann ich auch hier nicht ganz nachvollziehen, weshalb ich es nochmals auf der Next Gen brauche. Beide Spiele waren auch zum Release grafisch sehr ansprechend, da Bedarf es nicht wirklich einer Verbesserung.
Ausserdem zählt bei Videospielen: Der erste Kuss ist der Beste. Ein zweites Mal lässt das Erlebnis idR. nach. :wink:
Frauen leg ich auch nicht nach 6-10 Spielstunden zurück ins Regal.
-
billy coen 80
- Beiträge: 1929
- Registriert: 02.10.2012 03:39
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Dass du nur von Videospielen redetest, ließ vielleicht deine "Kussmetapher" etwas in den Hintergrund treten. Wir konnten ja nicht wissen, was du mit deinen Spielen, außer sie zu spielen, noch so alles anstellst. :wink:Ponte hat geschrieben:Deshalb steht da ja auch "bei Videospielen". :wink:5ancho hat geschrieben:Dann hast du einfach nur die falschen Frauen getroffenPonte hat geschrieben:Ausserdem zählt bei Videospielen: Der erste Kuss ist der Beste. Ein zweites Mal lässt das Erlebnis idR. nach. :wink:
Frauen leg ich auch nicht nach 6-10 Spielstunden zurück ins Regal.
Oh Gott, ich bekomme gerade massives Kopfkino bezüglich etwaiger Verwendungsformen des Lochs in der Discmitte...
-
johndoe1197293
- Beiträge: 21942
- Registriert: 27.05.2011 18:40
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Dann wundert es mich nicht, dass du soviele Spiele brauchst, wenn deine Einschätzungen in diese Richtung gehen.froschhund hat geschrieben:Allein auf der PS3 habe ich mittlerweile so viele Titel (viele davon mit Wertung 85+), dass ich Spiele wie TLOU nach einer Stunde einfach weglege, weil mir meine Lebenszeit für ein "Survival"-Spiel mit Moorhuhn-Killcount zu schade ist. Die 10 Euro tun mir dann auch nicht so weh, insbesondere da man es ja gleich wieder weiterverkaufen kann.
TLOU und Moorhuhn-Killcount nach einer Stunde zocken?! In der Zeit trifft man noch nichtmal auf Gegner.
-
billy coen 80
- Beiträge: 1929
- Registriert: 02.10.2012 03:39
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Naja, wenn man sich nicht viel Zeit lässt und ein Wenig durch das Spiel hetzt (was man nicht tun sollte, weil einem sonst schnell genau das entgeht, was das Spielt ausmacht), kann man nach einer Stunde schon mal die ersten von Roberts Leuten getroffen haben. Dann hat man schon einen „Kill-Count“ von so um die 10.
Wenn man bei Moorhuhn sehr, sehr, sehr, also ich meine wirklich so richtig sehr schlecht zielt, könnte der Vergleich mit dem Kill-Count nach einer Stunde durchaus so hinkommen…
Aber grundsätzlich hat er ja auch sein Konsumverhalten beschrieben. Er ist nun mal vielleicht eher der „Fast-Food-Zocker“ (ohne das jetzt so despektierlich zu meinen, wie das Wort klingt), der gerne vieles mal so zum schlanken Preis anzockt, aber nicht unbedingt gleich so schnell mit solcher Euphorie dahintersteht. Es muss ja nicht jeder so ein Nerd sein wie wir. :wink:
Und TLOU muss, wie jedes andere Spiel auch, nicht jedem genauso gut gefallen wie uns.
Edit: Oh Gott! Da gehe ich von der bislang gewohnten Thread-Ansicht in die Kommentarmaske, gebe den Kommentar frei und auf einmal stehen die Nicks und Avatare links von den Posts.
Mönsch, mit solchen plötzlichen Umstellungen können meine alten Augen doch nicht mehr so gut umgehen...
Wenn man bei Moorhuhn sehr, sehr, sehr, also ich meine wirklich so richtig sehr schlecht zielt, könnte der Vergleich mit dem Kill-Count nach einer Stunde durchaus so hinkommen…
Aber grundsätzlich hat er ja auch sein Konsumverhalten beschrieben. Er ist nun mal vielleicht eher der „Fast-Food-Zocker“ (ohne das jetzt so despektierlich zu meinen, wie das Wort klingt), der gerne vieles mal so zum schlanken Preis anzockt, aber nicht unbedingt gleich so schnell mit solcher Euphorie dahintersteht. Es muss ja nicht jeder so ein Nerd sein wie wir. :wink:
Und TLOU muss, wie jedes andere Spiel auch, nicht jedem genauso gut gefallen wie uns.
Edit: Oh Gott! Da gehe ich von der bislang gewohnten Thread-Ansicht in die Kommentarmaske, gebe den Kommentar frei und auf einmal stehen die Nicks und Avatare links von den Posts.
Mönsch, mit solchen plötzlichen Umstellungen können meine alten Augen doch nicht mehr so gut umgehen...
-
eigentlichegal
- Beiträge: 1338
- Registriert: 12.08.2013 16:09
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Ich habe TLoU mit einem Freund zusammen durchgespielt und mir hat es sehr gut gefallen. Das lag allerdings ausschließlich an der gut erzählten Story. Das Gameplay ist meines Erachtens bestenfalls Mittelmaß. Für mich macht das TLoU immer noch zu einem sehr guten Spiel, aber wenn ich genauer drüber nachdenke, finde ich es schon durchaus ein wenig verwunderlich, dass ein Spiel, dass als Film super ist, aber als Spiel mittelmäßig so viele Awards fürs beste Spiel bekommt. 
-
froschhund
- Beiträge: 23
- Registriert: 07.02.2011 11:07
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Hallo!CryTharsis hat geschrieben:[
Dann wundert es mich nicht, dass du soviele Spiele brauchst, wenn deine Einschätzungen in diese Richtung gehen.![]()
TLOU und Moorhuhn-Killcount nach einer Stunde zocken?! In der Zeit trifft man noch nichtmal auf Gegner.
Nein nein, das hast du glaube ich falsch verstanden - ich brauche nicht so viele Spiele, ganz im Gegenteil. Es ist vielmehr so, dass ich in meiner mittlerweile recht spärlichen Freizeit einfach die absoluten Highlights spielen möchte. Wenn es einem - so wie mir - egal ist wie alt ein Spiel ist, wie toll aus heutiger Sicht die Grafik ist und auf welcher Plattform es läuft, dann ist es einfach nicht möglich alles zu konsumieren, selbst wenn man 24 Stunden am Tag rund um die Uhr zocken würde.
Das ist bei Filmen oder Literatur nicht anders. Die Literaturkritikerin Daniela Strigl hat mal in einem Interview gemeint, dass sie hin und wieder Manuskripte schon weglegt, wenn ihr der Titel nicht zusagt. Ist das fair? Nicht wirklich. Muss man aber deswegen alles bis zum Ende lesen, sehen, spielen?
Im Falle von TLOU (das ganz klar kein schlechtes Spiel ist, ganz im Gegenteil) hat sich für mich einfach nach einiger Zeit abgezeichnet, wohin die Reise gameplaytechnisch geht und dann war's für mich einfach uninteressant. Dass mir dadurch möglicherweise etwas entgangen ist, will ich gar nicht abstreiten, aber das Risiko geh ich ein.
- muecke-the-lietz
- Beiträge: 6060
- Registriert: 08.12.2005 13:08
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Aber besser hast du es jetzt damit nicht unbedingt gemacht.froschhund hat geschrieben:Hallo!CryTharsis hat geschrieben:[
Dann wundert es mich nicht, dass du soviele Spiele brauchst, wenn deine Einschätzungen in diese Richtung gehen.![]()
TLOU und Moorhuhn-Killcount nach einer Stunde zocken?! In der Zeit trifft man noch nichtmal auf Gegner.
Nein nein, das hast du glaube ich falsch verstanden - ich brauche nicht so viele Spiele, ganz im Gegenteil. Es ist vielmehr so, dass ich in meiner mittlerweile recht spärlichen Freizeit einfach die absoluten Highlights spielen möchte. Wenn es einem - so wie mir - egal ist wie alt ein Spiel ist, wie toll aus heutiger Sicht die Grafik ist und auf welcher Plattform es läuft, dann ist es einfach nicht möglich alles zu konsumieren, selbst wenn man 24 Stunden am Tag rund um die Uhr zocken würde.
Das ist bei Filmen oder Literatur nicht anders. Die Literaturkritikerin Daniela Strigl hat mal in einem Interview gemeint, dass sie hin und wieder Manuskripte schon weglegt, wenn ihr der Titel nicht zusagt. Ist das fair? Nicht wirklich. Muss man aber deswegen alles bis zum Ende lesen, sehen, spielen?
Im Falle von TLOU (das ganz klar kein schlechtes Spiel ist, ganz im Gegenteil) hat sich für mich einfach nach einiger Zeit abgezeichnet, wohin die Reise gameplaytechnisch geht und dann war's für mich einfach uninteressant. Dass mir dadurch möglicherweise etwas entgangen ist, will ich gar nicht abstreiten, aber das Risiko geh ich ein.
Du musst dich ja auch für dein Konsumverhalten nicht rechtfertigen und in diesem Thread geht es ja auch nicht speziell um die Qualität von TLoU. Aber du hast jetzt halt angefangen, dein Konsumverhalten mitzuteilen und möchstest irgendwas damit sagen. Ich weiß nur noch nicht was.
Da ich, wie die meisten anderen hier auch, ebenfalls arbeite und nicht unendlich Freizeit habe, informiere ich mich meistens vorher, was mich in einem bestimmten Titel so erwartet. Also grob: Genre, Handlung, Gameplay und ein bisschen die Erfahrungen der Fachpresse. Hört sich jetzt viel an, dauert summa summarum aber höchstens 5-10 Minuten.
Da würde mir gar kein Titel ins Haus kommen, der mir schon vom Gameplay her nicht zusagt. Ich hole mir die meisten Titel auch nur noch als absolute Schnäppchen, aber das heißt nicht, dass es mir egal ist, was ich kaufe.
Außerdem entwickelt sich TLoU in der ersten Stunde nicht zu einem Morrhuhn Shooter, sondern höchstens zu einem Splinter Cell für Arme, wenn man es denn unbedingt schlecht machen möchte. Man hat zwar nen Colt, aber da geht ja nach wenigen Schuss schon die Mumpe aus. Und weiter als das Tutorial ist man da sowieso noch nicht.
Wie gesagt: Man kann zu dem Titel sagen was man will - Moorhuhn ist es nicht. Dafür sind die Gegner dann doch zu agil und clever. Sie erreichen vielleich kein F.E.A.R. Niveau, aber sie spielen schon oben mit. Und mit Schießen ist da trotzdem nicht viel. Ich frag mich immer, wie die Leute das machen. Selbst wenn man alle Waffen eingesammelt und voll geupgradet hat, bleibt immer noch nicht SO viel Munition übrig, um aus dem Spiel einen "Moorhuhn" Shooter zu machen.
Ach egal. Das Spiel ist echt ne Super Nummer, die Neuauflage löst trotzdem keine Begeisterungsstürme bei mir aus. Ist aber auch wurscht, weil es nur ein Angebot und kein Zwang ist. Und Alternativen gibt es gerade auf der PS3 noch genug.
- Ash2X
- Beiträge: 1182
- Registriert: 10.01.2009 11:58
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Nur weil es vorher nicht gut war macht es das jetzt nicht besser.Die 360 hat schon mit über 10 Spielen gestartet und ein Großteil war nicht schlecht.Cheraa hat geschrieben: Mal nebenbei, bei der PS3 sind im kompletten ersten Jahr nur +- 10 Titel erschienen und die waren teils nicht mal toll. Wir haben das nur nie bemerkt, da bei uns die PS3 erst ein Jahr nach dem US/JP Start erschienen ist.
Beide neuen Konsolen haben schon ein paar gute Titel bekommen das steht außer Frage.Das Problem mit der PS4 im Gegensatz zur One ist das es fast keine Titel gibt die es NUR für PS4 gibt und zeigen was die Konsole kann,während auf der One gleich zum Release bspw Forza 5 und DR3 kamen die auf 360/PS3 nicht in der Form möglich sind.
Wer sich im ersten Jahr eine Konsole kauft weiß auch genau was kommt,von daher ist dort jeder seines Glückes Schmied und sollte sich nicht beschweren.Für mich persönlich,der unbedingt eine der neuen Konsolen zum Start haben wollte weil er darauf bestimmte Spiele zocken will (Forza,Killer Instinct,DR3,Titanfall) blieb eigentlich nur die One als Option.Wer sich jetzt schon für die PS4 entschieden hat...naja,muss jeder für sich selbst wissen.Ich sehe da jetzt und in naher Zukunft keinen Titel der mir das Geld fürs Gerät wert wäre.
Das Problem an deiner Liste ist ja auch das gerade die Download-Titel wie Child of Light ohne nennenswerte Abstriche auf den alten Konsolen erscheinen.Das ist nicht weiter schlimm,aber wenn ich 400+€ investiere möchte ich auch etwas davon haben.Bei der One habe ich eine entsprechende Gegenleistung bekommen.Es ist klar das dies natürlich nicht für jeden zutrifft - wer nicht auf Rennspiele,Zombie-Open-World Gemetzel,Prügelspiele oder Shooter steht wird damit auch nicht glücklich.
Das einzige aktuelle Argument für die PS4 ist derzeit die potenziell bessere Technik - ohne die entsprechenden Spiele hab ich aber auch nichts davon.Das mag sich in 2-3 Jahren ändern,bis dahin kostet mich die PS4 aber auch 100€ weniger und ich stelle sie mir gerne daneben.
Wer also sagt: "Hey,ich will eine PS4 wegen den Sony-Marken,aber bei dem aktuellen Angebot lohnt es sich absolut nicht" ist das mehr als nachvollziehbar.Es ist nicht so als würden garkeine Spiele kommen,aber keine Spiele mit nennenswerten Mehrwert.
Was mich persönlich ziemlich enttäuscht hat ist aber das Sony auch kein sonderlich großes Interesse gezeigt hat daran etwas zu ändern - auf allen vorigen Konsolen haben sie zumindest versucht brauchbare,neue Titel anzubieten.Bei der PS4 verlassen sie sich einfach nur auf den Ruf durch den Engpass."This is for the players" entwickelt sich gerade nicht ohne Grund zu einem running gag.
- OriginalSchlagen
- Beiträge: 3692
- Registriert: 09.01.2007 06:22
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Selten grösseren Schwachsinn gelesen.froschhund hat geschrieben: Allein auf der PS3 habe ich mittlerweile so viele Titel (viele davon mit Wertung 85+), dass ich Spiele wie TLOU nach einer Stunde einfach weglege, weil mir meine Lebenszeit für ein "Survival"-Spiel mit Moorhuhn-Killcount zu schade ist.
Quantität ist ungleich Qualität und Diversität.froschhund hat geschrieben:Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass man sich über zu wenig Spielangebot beklagen kann.
Niemand muss das Spiel doppelt kaufen und die wenigsten werden das auch tun. Man kann sich zufrieden geben mit dem, was man hat. Es handelt sich schliesslich nur um eine technisch verbesserte Version. Es wird kein ExtraContent eingefügt den man verpasst, wenn man sich die PS4-Version nicht zulegt. Keine 5 Stunden plus, keine neuen Gegnertypen, Charaktere und veränderte Level. Doppelt "abcashen"? Hört sich nicht nur dämlich an.froschhund hat geschrieben:Und dann gibt es noch tatsächlich Spieler, die sich darüber echauffieren, dass ein Unternehmen (dessen oberstes Ziel Gewinnmaximierung lautet um die Aktionäre bei Laune zu halten) mit einem Produkt doppelt "abcasht"!? Aus Sicht des Managements wäre man vermutlich nach spätestens einer Woche arbeitslos, wenn man nicht genau so handeln würde.
-
froschhund
- Beiträge: 23
- Registriert: 07.02.2011 11:07
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Mit Zahlen zu überzeugen?OriginalSchlagen hat geschrieben: Selten grösseren Schwachsinn gelesen.
Ich habe mir ein x-beliebiges Gameplay-Video von TLOU herausgesucht. Kein besonderes "Negativ-Beispiel", einfach zufällige 20 Minuten aus der späteren Hälfte des Spiels:
http://www.youtube.com/watch?v=SxR5a4Zt0Yc
Nach kurzem Drüberschauen habe ich mindestens 8 Kills gezählt (kann sein dass ich welche übersehen habe), ich glaube alle davon Menschen. Die zugehörige Playlist des Videos umfasst 53 Videos. Eine simple lineare Interpolation auf die gesamte Spielzeit würde somit 424 Kills ergeben. Dass das jetzt eine Milchmädchenrechnung ist, ist mir auch klar. Aber selbst wenn man mit 75% Fehler kalkuliert (also von mir aus durchschnittlich 2 Kills pro Youtube-Video) und argumentiert, dass in der ersten Stunde noch nicht viel passiert (sagen wir -6 Kills auf 3 Youtube-Videos), sind wir immer noch auf 100.
Vermutlich hätte man in diesem spezifischen Video ein paar Gegner umgehen können, auch wenn ich persönlich vom Zuschauen eher den Eindruck habe, dass die Gegner "ausgeschaltet gehören". Das wirkt nicht wie bei Silent Hill, wo es manchmal tatsächlich einfacher ist, dran vorbei zu laufen.
Bei Moorhuhn hat man meines Wissens nach 90 Sekunden Zeit, Hühner abzuknallen. Da frage ich mich, was wohl leichter ist: 100 Gegner bei einem Spieldurchgang von TLOU oder 100 Hühner bei einer Partie Moorhuhn? Und bitte nicht am Moorhuhn-Beispiel aufhängen.
Der Punkt ist: Der Killcount ist für ein Spiel, das sich selbst vor dem Hintergrund einer Zombieapokalypse so ernst nimmt und auf Emotionen setzt, absurd hoch
Bei Punkt 2 deines Kommentars gebe ich dir Recht, Punkt 3 verstehe ich ehrlich nicht, insbesondere den letzten Satz. Ist das überhaupt auf mein Geschreibsel bezogen?
@ muecke-the-lietz
Nunja, ich habe mich natürlich vorher auch über das Spiel informiert, so ist es ja nicht. Allerdings lese ich mir bei Spielen, die mich wirklich sehr interessieren (was bei TLOU der Fall war und aktuell z.Bsp. bei Dark Souls 2 so ist) höchstens ein kurzes Fazit und die Zahlenbewertung durch, aus Angst vor Spoilern.
Ich will niemandem dieses Spiel schlecht machen, ganz und gar nicht. Es ist visuell ausgezeichnet, die Inszenierung ist gut, die Atmosphäre ist gut - aber das sind alles Dinge, die mich eher bei einem Film interessieren.
- muecke-the-lietz
- Beiträge: 6060
- Registriert: 08.12.2005 13:08
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Das Spiel ist ein Stealth Game - gut, es ist nicht alles perfekt, aber grundsätzlich ist hier schon eher leises und überlegtes Vorgehen angesagt. Man kann natürlich auch irgendwie alles wegbratzen und umnieten, aber das ist einerseits meistens gar nicht SO einfach und andererseits könnte man das bei Hitman oder Metal Gear Solid auch. Das ist aber nicht Sinn und Inhalt dieser Spiele.froschhund hat geschrieben:Mit Zahlen zu überzeugen?OriginalSchlagen hat geschrieben: Selten grösseren Schwachsinn gelesen.
Ich habe mir ein x-beliebiges Gameplay-Video von TLOU herausgesucht. Kein besonderes "Negativ-Beispiel", einfach zufällige 20 Minuten aus der späteren Hälfte des Spiels:
http://www.youtube.com/watch?v=SxR5a4Zt0Yc
Nach kurzem Drüberschauen habe ich mindestens 8 Kills gezählt (kann sein dass ich welche übersehen habe), ich glaube alle davon Menschen. Die zugehörige Playlist des Videos umfasst 53 Videos. Eine simple lineare Interpolation auf die gesamte Spielzeit würde somit 424 Kills ergeben. Dass das jetzt eine Milchmädchenrechnung ist, ist mir auch klar. Aber selbst wenn man mit 75% Fehler kalkuliert (also von mir aus durchschnittlich 2 Kills pro Youtube-Video) und argumentiert, dass in der ersten Stunde noch nicht viel passiert (sagen wir -6 Kills auf 3 Youtube-Videos), sind wir immer noch auf 100.
Vermutlich hätte man in diesem spezifischen Video ein paar Gegner umgehen können, auch wenn ich persönlich vom Zuschauen eher den Eindruck habe, dass die Gegner "ausgeschaltet gehören". Das wirkt nicht wie bei Silent Hill, wo es manchmal tatsächlich einfacher ist, dran vorbei zu laufen.
Bei Moorhuhn hat man meines Wissens nach 90 Sekunden Zeit, Hühner abzuknallen. Da frage ich mich, was wohl leichter ist: 100 Gegner bei einem Spieldurchgang von TLOU oder 100 Hühner bei einer Partie Moorhuhn? Und bitte nicht am Moorhuhn-Beispiel aufhängen.
Der Punkt ist: Der Killcount ist für ein Spiel, das sich selbst vor dem Hintergrund einer Zombieapokalypse so ernst nimmt und auf Emotionen setzt, absurd hoch
Bei Punkt 2 deines Kommentars gebe ich dir Recht, Punkt 3 verstehe ich ehrlich nicht, insbesondere den letzten Satz. Ist das überhaupt auf mein Geschreibsel bezogen?
@ muecke-the-lietz
Nunja, ich habe mich natürlich vorher auch über das Spiel informiert, so ist es ja nicht. Allerdings lese ich mir bei Spielen, die mich wirklich sehr interessieren (was bei TLOU der Fall war und aktuell z.Bsp. bei Dark Souls 2 so ist) höchstens ein kurzes Fazit und die Zahlenbewertung durch, aus Angst vor Spoilern.
Ich will niemandem dieses Spiel schlecht machen, ganz und gar nicht. Es ist visuell ausgezeichnet, die Inszenierung ist gut, die Atmosphäre ist gut - aber das sind alles Dinge, die mich eher bei einem Film interessieren.
Und daher finde ich es etwas unsinnig, dem Spiel die Schuld in die Schuhe zu schieben, weil einige Lets Player hier ihr spielerisches Unvermögen raushängen lassen.
Und etwas oberflächlich kommt mir diese Betrachtung grundsätzlich vor. Mittlerweile glaube ich sogar, dass du das Spiel selber gar nicht gespielt hast, sondern dich nur an den Videos orientierst, das würde deine Fehleinschätzung zumindest erklären.
Das Spiel ist keinesfalls perfekt. Aber der Vorwurf des stumpfen Moorhuhn Shooters ist schlichtweg falsch. Selbst wenn man alle Gegner töten würde, was man meistens eher nicht tut, würde es sich in Grenzen halten. Von daher...
- CristianoRonaldo
- Beiträge: 827
- Registriert: 03.10.2012 15:50
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
Warum wird es immer dämlicher?Iconoclast hat geschrieben:Wobei ich von dem Spiel im Nachhinein sowieso total enttäuscht bin.
Es fängt grandios an und wird immer dämlicher und endet dann erzählerisch in einer Katastrophe.
Warum? Wie hättest du es denn besser gemacht?Iconoclast hat geschrieben: Die Szene am Ende mit dem Doktor, wer es gespielt hat, weiß es. Total deplaziert und passiert überhaupt nicht in das Spiel herein.
Deine Meinung, nicht mehr und nicht weniger. Ich fand die Kämpfe und Schleichpassagen sehr spannend und so genial inszeniert, wie in kaum einem anderen Spiel. Auch hier frage ich mich, wie du es denn anders/besser gemacht hättest, wärst du ein Entwickler.Iconoclast hat geschrieben: Das Gameplay selber ist auch nichts Tolles.
Das ist schlicht nicht wahr. Langsam frage ich mich, ob du TLOU wirklich gespielt hast oder nur ein Let's Play geschaut hast und daraus dann deine Schlüsse ziehst, um hier deinen Rant rauszulassen. Ich selber habe ja auf Normal gespielt und selbst da wurde meine Munition oft sehr knapp. Dass es angeblich immer genau für den letzten Gegner reichen soll, wie du sagst, ist schlicht eine haltlose Behauptung und variiert von Spieler zu Spieler und von Spielstil zu Spielstil. Man weiß doch vorher gar nicht, wie viel Munition man für den jeweiligen Levelabschnitt benötigt bzw. verbrauchen wird und so kann es sein, dass man bereits frühzeitig sein ganzes Pulver verschossen und einige Gegner noch vor sich hat.Iconoclast hat geschrieben: Das ganze Survivalding ist nur vorgekaukelt, man hat immer genug an Vorräten gehabt, dass es für die jeweilige Situation reicht. Die Knappheit spiegelte sich nur auf dem HUD in Form von Zahlen wieder, am Ende reicht es dann immer genau für den letzten Gegner. Man konnte problemlos alles umnieten und war nie gezwungen irgendwen zu umgehen.
Ich versteh echt nicht, was dein Problem ist. Nach deiner Argumentation dürfte es kein einziges Spiel geben, das deinen wirren Ansprüchen genügt.
Achja, genau. Man kann sich immer 3 Nagelbomben bauen, wenn man keine Munition mehr hat. Ist klar. Völliger Bullshit.Iconoclast hat geschrieben: Und dieser Punkt hat für mich auch jegliche Survival Atmo gekillt.
Oh, da stehen 4 Infizierte. Egal. Meine Munition reicht eh bis auf genau den letzten Schuss, vll. habe ich sogar danach noch 1-2 über. Hmm, habe doch keine Munition mehr. Ahh, kann mir ja noch 3 Nagelbomben bauen, passt.
Und das jedes Mal aufs Neue.
Warum hast du nicht einfach weniger Munition eingesammelt, um es dir selber spannender zu machen, wenn es für dich alles schon sooo einfach ist? Aber das nur mal als Tipp von mir.
Ja, wenn man sich Bullshit-Kritikpunkte von Leuten anhören will, deren einzige Motivation es ist, gegen den Strom zu schwimmen und IRGENDWAS Schlechtes in einem Spiel zu finden, das von der Masse gefeiert wird, damit man irgendwie als besonderer "Kritik-Experte" dasteht.Iconoclast hat geschrieben: Das Review hier trifft es meiner Meinung nach genau auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=zKZktQrtAC4
Geht zwar etwas länger, aber es lohnt sich wirklich, sich das mal anzugucken.
Was will es denn sein? Wer bestimmt, was es sein will?Iconoclast hat geschrieben:Das Spiel ist recht gut, wenn man es aber als das betrachtet, was es sein will, versagt es total.
Selbst Schuld. Ganz einfach. Hat sich halt wieder einer zu sehr hypen lassen und das beste Spiel ev0r erwartet. Manche Leute lernen's halt nie.Iconoclast hat geschrieben: Und genau aus dem Grund ist das Spiel für mich auch eine ziemliche Enttäuschung gewesen. Ich hatte nach dem ganzen Material einfach mal was Anderes, Außergewöhnliches erwartet, wie diverse andere Titel es zu ihren jeweiligen Zeiten geschaft haben.
Dir ist aber schon klar, dass man locker 90% der Gegner umgehen kann (was imo auch mehr Spaß macht) und sich die Anzahl an Kills von Spieler zu Spieler stark unterscheiden kann? Und wieso sollte eine hohe Kill-Statistik in einem Survival-Spiel ein Witz sein? Was du hier redest, macht von vorne bis hinten keinen Sinn.Iconoclast hat geschrieben: Der Witz schlechthin, und das wird auch im Review angesprochen, sind die Statistiken. Am Ende hat man mehr Kills in der Statisitik stehen, als insgesamt Personen beim Film 300 draufgehen. Und das bei einem angeblich emotionalen, Survival-Titel. Das passt alles vorne und hinten nicht.
-
billy coen 80
- Beiträge: 1929
- Registriert: 02.10.2012 03:39
- Persönliche Nachricht:
Re: The Last of Us: Sony bestätigt PS4-Umsetzung
So wie er es schreibt, ist es natürlich wirklich ausgemachter Blödsinn. Wie sollte man bitte ein Spiel so designen und programmieren, dass man immer an jeder so konzipierten Stelle genau mit spätestens der letzten verfügbaren Patrone den finalen Schuss setzt und niemals wirklich mit völlig leeren Händen einer Gegnergruppe gegenübersteht??? Das könnte man nur so umsetzen, wenn, sobald die Anzahl der noch verbliebenen Gegner gleich der Anzahl der noch übrigen Patronen ist, einem das Spiel die Kontrolle entzieht und automatisch jeder noch verbliebene Gegner per Kopfschuss, egal aus welcher Distanz, niedergestreckt wird. Kann mich aber ehrlich nicht dran erinnern, so etwas mal in TLOU erlebt zu haben.CristianoRonaldo hat geschrieben:Das ist schlicht nicht wahr. Langsam frage ich mich, ob du TLOU wirklich gespielt hast oder nur ein Let's Play geschaut hast und daraus dann deine Schlüsse ziehst, um hier deinen Rant rauszulassen. Ich selber habe ja auf Normal gespielt und selbst da wurde meine Munition oft sehr knapp. Dass es angeblich immer genau für den letzten Gegner reichen soll, wie du sagst, ist schlicht eine haltlose Behauptung und variiert von Spieler zu Spieler und von Spielstil zu Spielstil. Man weiß doch vorher gar nicht, wie viel Munition man für den jeweiligen Levelabschnitt benötigt bzw. verbrauchen wird und so kann es sein, dass man bereits frühzeitig sein ganzes Pulver verschossen und einige Gegner noch vor sich hat.Iconoclast hat geschrieben: Das ganze Survivalding ist nur vorgekaukelt, man hat immer genug an Vorräten gehabt, dass es für die jeweilige Situation reicht. Die Knappheit spiegelte sich nur auf dem HUD in Form von Zahlen wieder, am Ende reicht es dann immer genau für den letzten Gegner. Man konnte problemlos alles umnieten und war nie gezwungen irgendwen zu umgehen.
Ich versteh echt nicht, was dein Problem ist. Nach deiner Argumentation dürfte es kein einziges Spiel geben, das deinen wirren Ansprüchen genügt.
Was ich aber schon vermute ist, dass in TLOU eine ähnliche „Bestandsüberwachung“ im Hintergrund stattfindet, wie sie etwa seit RE4 in diesem Genre Einzug gehalten hat und unter anderem so auch in Dead Space Anwendung fand. Soll heißen, hat man fast oder gar keine Munition mehr, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass einer der nächsten erledigten Gegner eine Handvoll Patronen liegen lässt.
In benannten Titeln wurde das aber noch weit stärker eingesetzt. So war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass einer der nächsten Gegner etwa ein grünes Kraut bzw. ein Medipack klein oder mittel fallen ließ, sollte man nichts dergleichen mehr im Gepäck gehabt haben und die Lebensanzeige in bedrohliche Bereiche gewandert sein. Hatte man jedoch viel auf Vorrat, begann das Spiel mit den Droprates zu knausern. So wurde stets eine gewisse Ressourcenknappheit suggeriert und aufrechterhalten, aber gleichzeitig brachte einen das Spiel nie in völlig ausweglose Situationen.
In RE5 konnte man diese Mechanik aber nach meiner Erfahrung austricksen und Munition und Heilitems farmen, indem man einfach vor Beginn jedes Abschnittes (vorausgesetzt man wusste, dass man nicht gleich direkt von Anfang an von Gegnern überrannt wurde) alle außerhalb der Waffenmagazine vorrätige Muni sowie alle Kräuter und Sprays aus den Charakterinventars in das Hauptinventar, auf welches man während der Mission nicht zugreifen konnte, verschoben hat. So begann man jeden Abschnitt mit einem Minimum an Munition und das Spiel legte los einen direkt von Beginn an mit entsprechenden Drops „totzuschmeißen“; bei gefühlt jeder zweiten Kiste und jedem zweiten Fass, welche man zertrümmerte, blieben Patronen für die mitgeführten Waffen zurück, bis man einen ausreichenden Vorrat zusammen hatte.
Aber, wie gesagt, in TLOU, sollte es denn dort wirklich überhaupt solch eine Überwachung des Inventarbestandes des Spielers geben, ist diese weit dezenter gehalten als etwa in RE seit einschließlich Teil 4 und der DS-Reihe. Alleine schon daher fühlt sich für mich TLOU auf jeden Fall schon mal um einiges mehr nach „Survival“ an, als diese Spiele, weil man, mit einiger Erfahrung bei denen merkt, dass das Spiel aufpasst, einen nie völlig blank dastehen zu lassen, während einem das in TLOU selbst schon auf mittlerer Stufe recht schnell mal passieren kann; zumindest solange man noch nicht viel Erfahrung in dem Spiel gesammelt hat.
