The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt ZeniMax/Bethesda ab

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Dafuh
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Re: Kommentar

Beitrag von Dafuh »

Bourbon hat geschrieben:Immer dieses Geheule. Jetzt mal ehrlich, wer gibt bitte so viel Geld für ein Spiel mit monatlichen Gebühren aus, um es nicht wenigstens mehrere Monate zu verlängern? Ich hab mir die CE für ca. 104 € geholt und da ist es mir echt total egal, ob ich jetzt für den 2. Monat zahle oder erst, wenn die 30 Tage rum sind.

Und wenn die paranoiden Spieler halt PayPal meiden und lieber ein anderes Zahlungsverfahren wählen, haben sie die vorzeitige Abbuchen selbst verursacht. Also hört auf mit eurem Rumgeheule. Es nervt! Spätestens wenn jeder von im 2. Monat ist, wird kein Hahn mehr danach krähen, weil ihr es eh hättet zahlen müssen. Aber immer diese Wutbürger!
Sag einmal meinst du so einen Schwachsinn ernst? Man wird heutzutage eh schon in allen Bereichen abgezockt und beschissen, da kann man doch froh sein, dass sich zumindest in der Gamingindustrie, nicht jeder alles gefallen lässt so wie du Blindbirne! und der Verbraucherschutz noch greifen kann! In jedem anderem Bereich dient der eh nur noch der Statistik, hier passiert wenigstens noch was...
Wegen so Schelmen wie dir darf die Elite jeden Dreck mit uns veranstalten...
Meine Stirnadern platzen gleich...
Wenn man heutzutage kein Wutbürger ist, ist man leider ein willenloser Sklave der blind und blöd alles frisst was man ihm verkauft....sorry falls du dich jz beleidigt fühlst

Zum Vorposter: Ok dann sage ich es mal so: Hier bekommt man wenigstens noch was vom Verbraucherschutz mit!
F-lamer
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von F-lamer »

also wer diesen Vorgang nicht als Abzocke sieht na ja dann prost.

Denkt an Einen Autovermieter:

1. Er lässt euch einen neuen Ferrari probe fahren, bietet euch vorher noch um eure Kreditkarte, als Sicherheit, anzugeben.

2. Ihr geht probe fahren.

3. der Autohändler bucht aber 120.000 Euro von der CC ab.

4. Ihr kommt zurück und denkt WTF???

Ich hoffe der Beispiel leuchtet einiges ein. sonst.....ist einigen nicht wirklich zu helfen....
maho76
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von maho76 »

Denkt an Einen Autovermieter:
nö, haut so nicht ganz hin:

du KAUFST einen ferrari und der Händler sagt im ersten Monat ist das benzin frei, wobei du an der tanke dann erfährst dass du erstmal in Vorkasse gehen sollst. gekauft hast du den ferrari aber, und das freibenzin bekommst du ja auch. ;)

es geht hier nur darum dass sie es mit 30-free BEWERBEN, mehr nicht.
Das Emu
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von Das Emu »

Um Himmelswillen,
es geht nicht darum, ob ein Monat 1 Euro oder 100 Euro kostet. Es geht darum, das hier irreführende Werbung betrieben wird. Das man ein Produkt kauft und ohne es zu ahnen nochmals zu Kasse gebeten wird- ansonsten kann man es nicht benutzen. Ich bezeichne sowas als Betrug und würde ein entsprechendes Produkt sofort wieder zurückgeben- Dumm aber für alle Vorbesteller die bereits früher Online gehen durften. Die haben ein gebrauchtes Produkt das sich nicht zurückgeben lässt.

Ich kann mir bei so einem riesigen Projekt nicht vorstellen, das dies ein ungewollter Unfall ist- und das macht es für mich so schlimm. Das es sich hier offenbar um Vorsatz handelt. Vorsätzlich die Kunden verarscht. Für mich war Teso mit seinem Abo Modell (gegen das ich grundsätzlich nichts habe) UND Itemshop + der Sache mit der CE berei vorher im Verdacht die Spieler nur Abzocken zu wollen. Defintiv jetzt weiss zumindest ich es zu 100%.

@Lord Helmchen,
Du magst ja recht haben mit dem Itemshop in F2P Spielen. Aber das ist ja! Teso besitzt auch einen Itemshop + Abomodell. Und was man in dem alles kaufen werden kann wissen wir nicht. Erwarte das Schlimmste und hoffe das Beste. Für mich hat ein Itemshop aber in einem AboModell überhaupt- sooooooo überhaupt nichts zu suchen.
johndoe981765
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von johndoe981765 »

Endlich mal wieder Autovergleiche. :verliebt:
myxir21
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von myxir21 »

Als Unternehmen würde ich solch eine Abmahnung in die Hall of Fame aufnehmen, damit jeder Mitarbeiter darüber lachen kann.

Leider mahnen die jeden Scheiss ab, sobald irgend einer bei einem Produkt einen roten Kopf bekommt.

Mir tun all die Leute leid, die wirklich auf die VZ angewiesen sind aber diese nichts ausrichten kann weil sie nicht ernst genommen wird, u.a wegen diesem Schmarren hier
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MrLetiso
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von MrLetiso »

Nunja - es ist schlicht und ergreifend nicht wie beworben. Was soll man dazu schon sagen? Finde ich schade. Soviel zum Thema "Probe-Monat".
hoelzi123
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von hoelzi123 »

myxir21 hat geschrieben:Als Unternehmen würde ich solch eine Abmahnung in die Hall of Fame aufnehmen, damit jeder Mitarbeiter darüber lachen kann.

Leider mahnen die jeden Scheiss ab, sobald irgend einer bei einem Produkt einen roten Kopf bekommt.

Mir tun all die Leute leid, die wirklich auf die VZ angewiesen sind aber diese nichts ausrichten kann weil sie nicht ernst genommen wird, u.a wegen diesem Schmarren hier
Bin gespannt, ob Beth/Zeni lachen, wenn sie alle ESO-Boxen im Handel austauschen müssen, weil sonst der Verkauf verboten wird... :Hüpf:
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Sevulon
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von Sevulon »

Die Verbraucherzentrale kann als gemeinnütziger Verein soviel abmahnen wie sie wollen, ob das jemanden juckt steht auf einem ganz anderen Papier. Schließlich sind sie keine staatliche Institution. D.h. das einzige, was sie tun können, wäre irgendwann mal mit einer Sammelklage vor Gericht zu ziehen und ob die Erfolg hat steht in den Sternen.
Bourbon
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von Bourbon »

Ich "Blindbirne" will mich mal wieder zu Wort melden.

Egal wie Zenimax es bewirbt, der erste ist "frei" oder zahlt ihr jetzt zusätzlich was für den ersten? Nein, für den zweiten zahlt ihr. Ich hab zum Beispiel noch nichts weiter als den Kaufpreis bezahlt. Seltsam oder?
Also kann ich ja sogar den ersten Monat frei spielen.

Ich verstehe was ihr meint und es ist auch einfach doof von Zenimax, dass so zu machen.
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, ist, dass hier ein riesen Wirbel gemacht, es aber genau genommen keine große Sache ist.
Oder fragt euch doch mal selbst: werdet ihr noch einen weiteren Monat spielen?

Zum Ferrari-Beispiel:
die ersten 3.000 Liter sind ja immer noch "frei" und "kostenlos", nur die weiteren 3.000 halt nicht. Also hast du insgesamt 6.000 Liter bekommen, aber nur 3.000 bezahlt ------->3.000 sind frei
mole85
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von mole85 »

Sevulon hat geschrieben:D.h. das einzige, was sie tun können, wäre irgendwann mal mit einer Sammelklage vor Gericht zu ziehen und ob die Erfolg hat steht in den Sternen.
Naja, es heisst zwar dass man auf hoher See und vor Gericht in Gottes Hand sei, aber ich denke schon dass die deutschen Gerichte da schon eher auf Seite der Verbraucher stehen. Schließlich geht es sowohl um gängige Praxis bei anderen MMOs die nunmal anders ist und das eindeutig der Eindruck erweckt wird man habe in jedem Fall Anspruch auf einen Freimonat. Das Problem wird eher sein dass eine Verurteilung Folgen hat bei denen sich der Publisher einen abkichern wird. Im Zweifelsfall wird der Text mit dem Freimonat entfernt/verändert/mit Kleingedrucktem versehen und das Thema ist juristisch gegessen.
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ColdFever
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von ColdFever »

Sevulon hat geschrieben:Die Verbraucherzentrale kann als gemeinnütziger Verein soviel abmahnen wie sie wollen, ob das jemanden juckt steht auf einem ganz anderen Papier. Schließlich sind sie keine staatliche Institution. D.h. das einzige, was sie tun können, wäre irgendwann mal mit einer Sammelklage vor Gericht zu ziehen und ob die Erfolg hat steht in den Sternen.
Sorry, aber Dein Post ist leider von keinerlei Sachkenntnis getrübt. Der vzbv finanziert seine Arbeit u.a. aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (ehemals Verbraucherschutz), ist also eine staatlich geförderte Institution. Der vzbv besitzt besondere Rechte, die weit über die Rechte anderer Vereine und Verbraucher hinausgehen, insbesondere ein Verbandsklagerecht gegenüber Herstellern mit der Möglichkeit, einen durch unlautere Werbung erzielten Unrechtsgewinn zu Gunsten der Staatskasse einzuklagen. Auf Deutsch: Falls Zenimax die Unterlassungsklage nicht unterzeichnet, kann der vzbv Klage gegen Zenimax erheben und im Extremfall die unrechtmäßigen TESO-Gewinne für die Deutsche Staatskasse einklagen.

Sammellklagen gibt es in Deutschland dagegen nicht, auch wenn sich der vzbv dafür seit Jahren einsetzt: http://www.vzbv.de/6073.htm
Zuletzt geändert von ColdFever am 11.04.2014 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
5ancho
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von 5ancho »

Ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass ich das neue Seitendesign extrem hässlich finde.
Gast
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von Gast »

Bei einem MMO, was zwischen 40 und 104 Euro kostet, wird doch sicherlich die überwiegende Mehrheit (wenn nicht sogar wesentlich mehr) sowieso ein Abo abschließen bzw. sich eine Gamecard holen.
Nope, oder zumindest ist das nicht unbedingt der Fall. Beispiele wie TOR haben gezeigt, dass ein großer Teil der Spielerschaft nach dem Freimonat wieder verschwindet bzw. verschwinden kann.

Apropos: Das Textverständnis einiger Forenuser scheint außerordentlich mies zu sein, das auch noch gepaart mit den ganzen Halbwahrheiten, die hier wieder in Umlauf gebracht werden.
Das eigentliche Problem an der Sache ist schlicht irreführende Werbung - bspw. Amazon hat deswegen auch die Produktbeschreibung ändern müssen:
http://www.amazon.de/Bethesda-The-Elder ... B00803FDGA
Nach Kauf und Aktivierung sind 30 Tage Spielnutzung inklusive. Gültige Bezahlmethode oder bezahlte Game Time Card für Abonnement sowie permanente Internetverbindung erforderlich. Bitte beachten Sie dazu unbedingt folgende Details: Um das Spiel nutzen zu können, sind Ihre Zustimmung zur Endbenutzer-Lizenzvereinbarung, den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung sowie die Registrierung eines Online-Kontos mithilfe des einmalig verwendbaren Aktivierungscodes erforderlich. Für die Registrierung müssen Sie mindestens 13 Jahre alt sein. Die 30 Tage, in denen das Spiel unbegrenzt genutzt werden kann, beginnen mit dem Zeitpunkt der Abonnementauswahl auf store.elderscrollsonline.com. Die Abonnementgebühren werden erst nach Ablauf der ersten 30 Tage erhoben. Das Abonnement kann von Ihnen jederzeit beendet werden. Anteilige Monate werden nicht erstattet oder gutgeschrieben. Wenn Sie für Ihr Abonnement mit einer Einmalzahlung im Voraus oder mit einer Game Time Card bezahlen möchten, ist die Bezahlung zum Zeitpunkt der Abonnementauswahl fällig.
Vorher stand dort, dass die 30 Tage Spielzeit direkt mit dem Kauf zur Verfügung stünden.
billy coen 80
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Re: The Elder Scrolls Online - Verbraucherzentrale Bundesver

Beitrag von billy coen 80 »

Bourbon hat geschrieben:Ich "Blindbirne" will mich mal wieder zu Wort melden.

Egal wie Zenimax es bewirbt, der erste ist "frei" oder zahlt ihr jetzt zusätzlich was für den ersten? Nein, für den zweiten zahlt ihr. Ich hab zum Beispiel noch nichts weiter als den Kaufpreis bezahlt. Seltsam oder?
Also kann ich ja sogar den ersten Monat frei spielen.

Ich verstehe was ihr meint und es ist auch einfach doof von Zenimax, dass so zu machen.
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, ist, dass hier ein riesen Wirbel gemacht, es aber genau genommen keine große Sache ist.
Oder fragt euch doch mal selbst: werdet ihr noch einen weiteren Monat spielen?

Zum Ferrari-Beispiel:
die ersten 3.000 Liter sind ja immer noch "frei" und "kostenlos", nur die weiteren 3.000 halt nicht. Also hast du insgesamt 6.000 Liter bekommen, aber nur 3.000 bezahlt ------->3.000 sind frei
Du redest aber an dem Kern dessen, was die Verbraucherzentralen bemängeln, vollends vorbei.

Erstens ist diese Praxis der sofortigen Abbuchung des zweiten Monats mit nichts plausibel begründbar. Man könnte, wäre man böse, dem Betreiber vorwerfen, er würde so versuchen, die Bequemlichkeit der Kunden auszunutzen, um mehr Abos abzusetzen. Frei nach dem Motto: „Wenn die Kosten für den zweiten Monat schon runter sind, denken sich vielleicht mehr Leute, auf die paar Kröten einen Haufen setzen zu können und lassen es erst einmal laufen, anstatt zu kündigen und das Geld für den zweiten Monat zurückzubekommen.“

Aber das Hauptproblem ist doch vor allen Dingen, dass sie diese Praxis anwenden und dabei auch Zahlungsmethoden akzeptieren, die die Rückerstattung überhaupt nicht möglich machen. Ob das nun ein Versehen oder böse Absicht war, wage ich nicht zu beurteilen.

D. h., dass selbst Leute, die schon nach drei Tagen keinen Bock mehr haben und sich auf die versprochenen 30 Tage berufen, aber bei denen die Gebühr über eben eine solche Methode abgebucht wurde, in die Röhre gucken. Sprich, sie haben ein Abo für zwei Monate, bei dem sie netterweise nur einen bezahlen mussten, obwohl sie noch nicht mal den versprochenen Gratismonat ganz ausnutzen wollten.

Insofern ist dies keineswegs irgendein Schmarrn, wie du schriebst, sondern begründete Kritik am Vorgehen der Firma.