FuerstderSchatten hat geschrieben:
Vielleicht weils keinen mehr interessiert echte Games zu zocken, wenn die Generation nach meinen Neffen keine Maus und Buttons mehr gewohnt ist, sondern nur noch wischt, für wen sollen dann die neuen Spiele produziert werden. Andererseits kann es mir tatsächlich jetzt noch egal sein. Brettspiele, wer spielt den noch sowas, Träding Kard Games, Pan und Paper-RPGs????????
Dann sind wir eine untypische Familie Der Papa (also ich) zockt gerne auf der Konsole. Bei der Kleinen stehen Hayday und Animal Crossing ganz hoch im Kurs ... also sowohl Tablet wie Handheld. Außerdem spielen wir gerne Kingdom Builder (Brettspiel) sowie Phase 10 (Würfelspiel) und absoluter Favorit ist bei uns immer noch Malefiz ... ein Brettspiel das schon 50 Jahre auf dem Buckel hat. Tablet und Smartphone finde ich vollkommen öde.
Toll du redest von einer 7 Jährigen, ja meine Neffin spielt auch gerne Nintendo 3 DS. Ich übrigens auch.
Brettspiele wird's natürlich immer geben, aber die führen jetzt schon ein Nischendasein, halt einmal im Jahr Familienabend oder Freundesabend. Filme wird's auch geben. Fernsehen in seiner jetzigen Form? Wohl eher nicht. Das ist der Unterschied.
Das letzte mal das ich ein Brettspiel gespielt haben, ist 2 Jahre her, nur so als Beispiel. Mit Freunden machen ich immer einen Wii-Bowling Abend.
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Egal, ich habe das unglaubliche Glück erst spät in meinen Leben zu studieren, denkste da redet noch irgendeiner von den Twens von Konsolen? Die wischen alle an ihren Smartphones und Whats Appen.
Was auch sonst?
Wenn ich mich mit Freunden unterhalte, sind Videospiele auch kein (oder wenn nur ein sehr kurzes) Thema. Trotzdem spielen wir alle eigentlich relativ viel und intensiv. Mit über 20, bzw. wenn man mal das Hotel Mama verlassen hat, gibts halt wichteres zu bereden als Killstreaks und Sex Mods für Fallout
Der physische Spielemarkt ist aber wohl kaum als eine Nische zu bezeichnen und das trotz 30 Jahren in denen Videospiele nun mindestens schon stetiges Wachstum verbuchen. Trotz all der elektronischen Erfolge, gibt es immer noch Quartett, Uno, Magic, Schach, Dame und Monopoly und es gibt vollkommen neues, das heute wie damals mehr als nen Zehner kostete. Nichts deutet auch nur annähernd darauf hin, dass Vollpreistitel verschwinden könnten oder um mal von der Bezahlmethode wegzugehen, von größeren Produktionen. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es immer Unternehmer und Künstler mit Ideen gibt, die viel investieren in der Hoffnung, dass viel dabei herauskommt. Letztendlich beobachtet man das ja jetzt schon auf dem Handymarkt. Auch dort gibt es längst nicht mehr nur 89 Cent Apps, sondern immer größere, aufwendigere Programme. Anstatt dass diese großen Produktionen also verschwinden, werden sie sich eher sogar ausdehnen.
@breakibuu
Da sprichst du aber auch nur für dich und dein Umfeld
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Toll du redest von einer 7 Jährigen, ja meine Neffin spielt auch gerne Nintendo 3 DS. Ich übrigens auch.
Brettspiele wird's natürlich immer geben, aber die führen jetzt schon ein Nischendasein, halt einmal im Jahr Familienabend oder Freundesabend. Filme wird's auch geben. Fernsehen in seiner jetzigen Form? Wohl eher nicht. Das ist der Unterschied.
Das letzte mal das ich ein Brettspiel gespielt haben, ist 2 Jahre her, nur so als Beispiel. Mit Freunden machen ich immer einen Wii-Bowling Abend.
Woher willst du denn wissen das meine Tochter 7 Jahre alte ist ... die ist schon wesentlich älter (ich sollte mir das mit "der Kleinen" vielleicht abgewöhnen )
Ne ich denke einfach das dein Fehler ist von deiner Sicht das auf andere zu schieben. Das was du aufführts kenn ich nur zum Teil und wiederspricht auch in vielen Teilen der Realität. Brettspiele zum Beispiel sind doch gerade in den letzten Jahren wieder voll im kommen. Nur weil das in deiner Umgebung nicht ist muss das doch nicht überall so sein.
SethSteiner hat geschrieben:Der physische Spielemarkt ist aber wohl kaum als eine Nische zu bezeichnen und das trotz 30 Jahren in denen Videospiele nun mindestens schon stetiges Wachstum verbuchen. Trotz all der elektronischen Erfolge, gibt es immer noch Quartett, Uno, Magic, Schach, Dame und Monopoly und es gibt vollkommen neues, das heute wie damals mehr als nen Zehner kostete. Nichts deutet auch nur annähernd darauf hin, dass Vollpreistitel verschwinden könnten oder um mal von der Bezahlmethode wegzugehen, von größeren Produktionen. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es immer Unternehmer und Künstler mit Ideen gibt, die viel investieren in der Hoffnung, dass viel dabei herauskommt. Letztendlich beobachtet man das ja jetzt schon auf dem Handymarkt. Auch dort gibt es längst nicht mehr nur 89 Cent Apps, sondern immer größere, aufwendigere Programme. Anstatt dass diese großen Produktionen also verschwinden, werden sie sich eher sogar ausdehnen.
@breakibuu
Da sprichst du aber auch nur für dich und dein Umfeld
Nun, wir werden sehen, ich beobachte eher das Gegenteil, aber ich will jetzt auch nicht den Katta spielen.^^ Naja von den meisten größeren Produktionen lasse ich auch meist eher die Finger, FiFa und CoD sind nix für mich, eher RPGs.
Aber eins sollten wir schon festhalten, in Zeiten wo Warhammer seine Läden schließt von einem lebendigen Brettspiele Tabletop P&P Markt, abseits von den obligatorischen Familienweinachtsspieleabenden und vielleicht Kneipenskat, zu reden, ist schon Hohn. Dieser Markt war nie besonders lebendig und er ist bestimmt durch die neueren Medien größtenteils verdrängt worden.
Du meinst Games Workshop, Warhammer ist nur eine ihrer Spielreihen. Der Tabletopmarkt ist übrigens richtig lebendig, so lebendig dass die Mephisto ihre Zeitschrift halbieren und eine eigene Tabletopzeitschrift, den Tabletop Insider auf den Markt bringen konnte. Games Workshops Verfall hat nichts mit Desinteresse zutun, sondern damit dass man sich nicht dem Markt anpassen wollte. Beispielsweise sagte man, es gäbe keinen Markt für weibliche Figuren, man hat sich einfach davor verschlossen und was passiert? Heute gibt es mehr den je, ein Kickstarter macht beinahe 700.000 Dollar NUR mit dem Thema. Wer hat noch den Heroic Scale (Größe und Anatomie der Figuren)? Auf dem Tabletop Markt ist Games Workshop noch immer die Nummer 1 aber heute gibt es schlicht und ergreifend viel mehr Konkurrenz und das ist ihr Problem, nicht Videospiele.
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Toll du redest von einer 7 Jährigen, ja meine Neffin spielt auch gerne Nintendo 3 DS. Ich übrigens auch.
Brettspiele wird's natürlich immer geben, aber die führen jetzt schon ein Nischendasein, halt einmal im Jahr Familienabend oder Freundesabend. Filme wird's auch geben. Fernsehen in seiner jetzigen Form? Wohl eher nicht. Das ist der Unterschied.
Das letzte mal das ich ein Brettspiel gespielt haben, ist 2 Jahre her, nur so als Beispiel. Mit Freunden machen ich immer einen Wii-Bowling Abend.
Woher willst du denn wissen das meine Tochter 7 Jahre alte ist ... die ist schon wesentlich älter (ich sollte mir das mit "der Kleinen" vielleicht abgewöhnen )
Ne ich denke einfach das dein Fehler ist von deiner Sicht das auf andere zu schieben. Das was du aufführts kenn ich nur zum Teil und wiederspricht auch in vielen Teilen der Realität. Brettspiele zum Beispiel sind doch gerade in den letzten Jahren wieder voll im kommen. Nur weil das in deiner Umgebung nicht ist muss das doch nicht überall so sein.
Ich wollte eigentlich nicht darauf antworten, um dir deiner Illusionen nicht zu berauben, aber abseits vom steigenden Umsatz der wohl durch Menschen mit schlechten Gewissen generiert wird, möchte ich nicht wissen wie hoch der Jahressoll an tatsächlich verbrachten Stunden mit Brettspielen ist. Er befindet sich wohl um die 3 Stunden pro Jahr. Vergleiche das mal mit Fernsehen und Videospielen.
SethSteiner hat geschrieben:Du meinst Games Workshop, Warhammer ist nur eine ihrer Spielreihen. Der Tabletopmarkt ist übrigens richtig lebendig, so lebendig dass die Mephisto ihre Zeitschrift halbieren und eine eigene Tabletopzeitschrift, den Tabletop Insider auf den Markt bringen konnte. Games Workshops Verfall hat nichts mit Desinteresse zutun, sondern damit dass man sich nicht dem Markt anpassen wollte. Beispielsweise sagte man, es gäbe keinen Markt für weibliche Figuren, man hat sich einfach davor verschlossen und was passiert? Heute gibt es mehr den je, ein Kickstarter macht beinahe 700.000 Dollar NUR mit dem Thema. Wer hat noch den Heroic Scale (Größe und Anatomie der Figuren)? Auf dem Tabletop Markt ist Games Workshop noch immer die Nummer 1 aber heute gibt es schlicht und ergreifend viel mehr Konkurrenz und das ist ihr Problem, nicht Videospiele.
Wenn du meinst. Ich glaube es interessiert einfach keinen mehr, genauso wie P&P RPGs. Ich kenne auch keinen mehr, in der Generation unter 25, der P&P jemals gespielt oder überhaupt weiss, was das ist, Läden in Bonn gibt's auch keine mehr. Ach doch ich kenne noch P&P Spieler, die Nerds aus Big Bang Theory. ^^
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 18.03.2014 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
FuerstderSchatten hat geschrieben:Wenn du meinst. Ich glaube es interessiert einfach keinen mehr, genauso wie P&P RPGs.
Es wäre hilfreich, wenn Du das Bier in der Mittagspause weglassen würdest. Vielleicht klappt es dann auch mit einem konstruktiven Diskurs, oh Fürst der Schwatten!
FuerstderSchatten hat geschrieben:Wenn du meinst. Ich glaube es interessiert einfach keinen mehr, genauso wie P&P RPGs.
Es wäre hilfreich, wenn Du das Bier in der Mittagspause weglassen würdest. Vielleicht klappt es dann auch mit einem konstruktiven Diskurs, oh Fürst der Schwatten!
Wie wärs wenn du einfach stäherbst? Von dir ist eh nur hochtrabender Müll zu erwarten, oh Checkar der Spieleindustrie. Willst du uns noch mehr über die pösen Aktiengesellschaften und Investoren erzählen? Ich liebe ja deinen oberlehrerhaften VWL Diskurs über alles. Erzähl uns doch noch einen antiemotionalen Schwank.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 18.03.2014 14:50, insgesamt 1-mal geändert.
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Nun, wir werden sehen, ich beobachte eher das Gegenteil, aber ich will jetzt auch nicht den Katta spielen.^^ Naja von den meisten größeren Produktionen lasse ich auch meist eher die Finger, FiFa und CoD sind nix für mich, eher RPGs.
Aber eins sollten wir schon festhalten, in Zeiten wo Warhammer seine Läden schließt von einem lebendigen Brettspiele Tabletop P&P Markt, abseits von den obligatorischen Familienweinachtsspieleabenden und vielleicht Kneipenskat, zu reden, ist schon Hohn. Dieser Markt war nie besonders lebendig und er ist bestimmt durch die neueren Medien größtenteils verdrängt worden.
Um den Katta zu spielen musste aber noch ne Schüppe drauflegen
Aber mal ernsthaft. Der Markt ist durchaus lebendig und liegt im Bundesdeutschen Umsatz ungefähr bei dem Umsatz für PC-Spiele. Der Umsatz liegt momentan so etwa bei 400Millionen Euro. Wenn das ne Nische ist dann weiß ich es nicht. Ebenso sind Brettspiele und Computerspiele keine direkten Konkurrenten und die nehmen sich gegenseitig kein Brot weg.
Hier mal ein interessanter Bericht aus der FAZ dazu:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Nun, wir werden sehen, ich beobachte eher das Gegenteil, aber ich will jetzt auch nicht den Katta spielen.^^ Naja von den meisten größeren Produktionen lasse ich auch meist eher die Finger, FiFa und CoD sind nix für mich, eher RPGs.
Aber eins sollten wir schon festhalten, in Zeiten wo Warhammer seine Läden schließt von einem lebendigen Brettspiele Tabletop P&P Markt, abseits von den obligatorischen Familienweinachtsspieleabenden und vielleicht Kneipenskat, zu reden, ist schon Hohn. Dieser Markt war nie besonders lebendig und er ist bestimmt durch die neueren Medien größtenteils verdrängt worden.
Um den Katta zu spielen musste aber noch ne Schüppe drauflegen
Aber mal ernsthaft. Der Markt ist durchaus lebendig und liegt im Bundesdeutschen Umsatz ungefähr bei dem Umsatz für PC-Spiele. Der Umsatz liegt momentan so etwa bei 400Millionen Euro. Wenn das ne Nische ist dann weiß ich es nicht. Ebenso sind Brettspiele und Computerspiele keine direkten Konkurrenten und die nehmen sich gegenseitig kein Brot weg.
Hier mal ein interessanter bericht aus der FAZ dazu:
Ich hab mich informiert, ich weiß dass der Umsatz steigt, bevor ich irgendetwas schreibe, wovon ich nichts weiß, schaue ich bei Google nach. Aber natürlich sind das Konkurrenten, es geht schließlich um die verbrachte Zeit, bevor es Fernsehen gab, verbrachten die Menschen notgedrungen ihre Abende mit Büchern und Brettspielen. Heute ist dem nicht mehr so, man stellt sich zwar das Buch immer noch ins Regal, aber gelesen hat man es nicht, sieht halt schick und intellektuell aus. Deswegen habe ich ja die tatsächliche gespielte Zeit ins Spiel gebracht. Das war zwar nur geraten mit den 3 Stunden, aber könnte durchaus hinkommen.