Deponia, der titelgebende Müllplanet aus der Point-&-Click-Adventure-Trilogie von Daedalic Entertainment, wird ein Pen-&-Paper-Rollenspieluniversum: Der Uhrwerk-Verlag und Daedalic setzen die Welt gemeinsam um - geschrieben werden Regelwerk und Abenteuer von Mháire Stritter und Nico Mendrek. Auf der im niedersächsischen Norddeich stattfindenden Hausmesse des Uhrwerk-Verlages (Heinzcon) wird vom 07...
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Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
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- crewmate
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Ich habe mit Kollegen zusammen letzten Sommer ein Abenteuer gestartet. Mein erstes P&P. Wobei unser DM mit Excel arbeitet und Google Maps benutzt.
An Fallout, Metro und Shadowrun orientierte Welt, spielt in Berlin Rosenthal.
So lange du die Leute hast geht immer was. Und die Zeit. Unter 3 Stunden geht nichts bei uns.
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- Tettsui
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Das ist halt immer die Sache, finde mal die Kumpels die sich auf sowas "nerdiges" einlassen und freiwillig die Zeit für solchen "Kinderkram" aufbringencrewmate hat geschrieben:So lange du die Leute hast geht immer was. Und die Zeit. Unter 3 Stunden geht nichts bei uns.
- Kajetan
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Und selbst wenn Du die Leute findest, die sowas gerne wieder (oder zum ersten Mal) spielen wollen, Beruf und Familie nehmen sehr viel von der Zeit weg, die man früher als Student oder Schüler noch en masse hatte. Und wenn man dann wirklich Zeit hätte, fehlt die Muße, weil man einfach nur hirnabschaltend vor der Glotze abhängen will.Tettsui hat geschrieben:Das ist halt immer die Sache, finde mal die Kumpels die sich auf sowas "nerdiges" einlassen und freiwillig die Zeit für solchen "Kinderkram" aufbringencrewmate hat geschrieben:So lange du die Leute hast geht immer was. Und die Zeit. Unter 3 Stunden geht nichts bei uns.
Aber andersrum gesagt ... so ein P&P Rollenspiel ist das beste Mittel um eine ausgewogene Life-Work-Balance herzustellen, denn wenn Du es schafft Dir dafür Zeit und Muße freizuschaufeln, dann priorisierst Du schon genau im Sinne einer ausgewogenen Life-Work-Balance
- Tettsui
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Kajetan hat geschrieben:[...]Aber andersrum gesagt ... so ein P&P Rollenspiel ist das beste Mittel um eine ausgewogene Life-Work-Balance herzustellen, denn wenn Du es schafft Dir dafür Zeit und Muße freizuschaufeln, dann priorisierst Du schon genau im Sinne einer ausgewogenen Life-Work-Balance
Ich merk es jetzt schon. So einen ausgeglichenen Kommentar liest man selten.
Durch Pen and Paper spielen bist du anscheinend schon auf die nächste metaphysische Ebenen gestiegen ; 9
- crewmate
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Wieas Pnp ist, hängt immer vom DM ab.
Unser DM neigt dazu uns NPC s aufzudrücken, egal was wir gerade tun. Und meist bringen die gar nichts bei.
Ebenso hat er in zahlreichen Situationen, in denen wir nicht weiter kamen, einfach Dinge von NPC s tun lassen. Auf einmal stand da jemand, der das Passwort wusste, anstelle eines Hinweises durch die Umgebung oder eben durch NPC s.
Unser DM neigt dazu uns NPC s aufzudrücken, egal was wir gerade tun. Und meist bringen die gar nichts bei.
Ebenso hat er in zahlreichen Situationen, in denen wir nicht weiter kamen, einfach Dinge von NPC s tun lassen. Auf einmal stand da jemand, der das Passwort wusste, anstelle eines Hinweises durch die Umgebung oder eben durch NPC s.
- Kajetan
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Faule Socke!crewmate hat geschrieben: Ebenso hat er in zahlreichen Situationen, in denen wir nicht weiter kamen, einfach Dinge von NPC s tun lassen. Auf einmal stand da jemand, der das Passwort wusste, anstelle eines Hinweises durch die Umgebung oder eben durch NPC s.
Unser DM hat uns mal einen Abend lang vor einem verschlossenen Tor abhängen lassen. Weil wir zu dumm waren zu bemerken (tatsächlich zu dumm, alle Intelligenzprobenwürfe schlugen fehl), dass die Stadtwache bei Sonnenuntergang das Tor schliesst und erst wieder bei Sonnenaufgang öffnet. Wir hätten einfach nur sagen müssen "Ok, dann lass uns jetzt hier campen" und die Geschichte wäre problemlos weitergegangen. Stattdessen haben wir alles aufgefahren, was an Fertigkeiten und Tricks vorhanden war, um das Tor zu öffnen oder die Stadtmauer an anderer Stelle zu überwinden
Sicher, die geplante Story ging an dem Abend nicht weiter, aber was ein Spass ... und Lagerfeuergeschichtenmaterial vom Feinsten: "Wisst ihr noch, als wir so doof waren und die ganze Nacht lang Corrinis belagerten?"
- crewmate
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Naja, in unserem Fall war es ein Tor im Tempel einer Sekte. Wir wurden dorthin verkauft (sagen wir die Welt ist sehr sehr krank und pervers und es lebt sich nicht für in Berlin Rosenthal).
Wir waren mit der Sekte vertraut, doch in den ganzen 4 riesigen Räumen, die wir gefahrlos betreten konnten, gab es nicht einen Hinwies auf die Sekte.
Keine Embleme, keine Schrift Züge. Es gab sogar einen NPC, mit dem wir reden konnten, der dort arbeitete. Aber der betonte stets, er wüsste von nichts und wie grausam dieser Ort sich sei.
Mit uns waren andere Gefangene dort. Und sagen wir, meine Gruppe hatte einen Punkt erreicht, an dem wir zu drastischen Maßnahmen griffen.
Und während ein NPC nach dem anderen von Tor vaporisiert wurde, wurde unser DM spürbar unzufrieden. Und so wusste dann eine Frau die Lösung. Ohne Grund.
Unser DM war der Ansicht, wir hätten doch nur 1+1 zusammen zählen sollen. Ich hab ihm vorgeworfen Modern Warfare Strategien zu benutzen. Die ultimative Dm Beleidigung.
Er will sein Quest Design in Zukunft anpassen.
Die Geschichte, wie wir in den Sekten Tempel kamen halte ich mal in einem Extra Thread fest.
Das war genau der Scheiß, den ich mir von einem P&P erhoffte.
Episch, dramatisch und Spieler gesteuert.
Wir waren mit der Sekte vertraut, doch in den ganzen 4 riesigen Räumen, die wir gefahrlos betreten konnten, gab es nicht einen Hinwies auf die Sekte.
Keine Embleme, keine Schrift Züge. Es gab sogar einen NPC, mit dem wir reden konnten, der dort arbeitete. Aber der betonte stets, er wüsste von nichts und wie grausam dieser Ort sich sei.
Mit uns waren andere Gefangene dort. Und sagen wir, meine Gruppe hatte einen Punkt erreicht, an dem wir zu drastischen Maßnahmen griffen.
Und während ein NPC nach dem anderen von Tor vaporisiert wurde, wurde unser DM spürbar unzufrieden. Und so wusste dann eine Frau die Lösung. Ohne Grund.
Unser DM war der Ansicht, wir hätten doch nur 1+1 zusammen zählen sollen. Ich hab ihm vorgeworfen Modern Warfare Strategien zu benutzen. Die ultimative Dm Beleidigung.
Er will sein Quest Design in Zukunft anpassen.
Die Geschichte, wie wir in den Sekten Tempel kamen halte ich mal in einem Extra Thread fest.
Das war genau der Scheiß, den ich mir von einem P&P erhoffte.
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- Suppression
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Ja, solche Dinge kenne ich auch. Meine Spieler haben sich mal selbst ein Rätsel geschaffen, als sie in einem kleinen Grabmal in einem Raum mit 8 Statuetten in ebenso vielen Nischen gerieten, dessen zweiter Ausgang eine vermeintlich verschlossene Steintür darstellte.Kajetan hat geschrieben:Faule Socke!crewmate hat geschrieben: Ebenso hat er in zahlreichen Situationen, in denen wir nicht weiter kamen, einfach Dinge von NPC s tun lassen. Auf einmal stand da jemand, der das Passwort wusste, anstelle eines Hinweises durch die Umgebung oder eben durch NPC s.
Unser DM hat uns mal einen Abend lang vor einem verschlossenen Tor abhängen lassen. Weil wir zu dumm waren zu bemerken (tatsächlich zu dumm, alle Intelligenzprobenwürfe schlugen fehl), dass die Stadtwache bei Sonnenuntergang das Tor schliesst und erst wieder bei Sonnenaufgang öffnet. Wir hätten einfach nur sagen müssen "Ok, dann lass uns jetzt hier campen" und die Geschichte wäre problemlos weitergegangen. Stattdessen haben wir alles aufgefahren, was an Fertigkeiten und Tricks vorhanden war, um das Tor zu öffnen oder die Stadtmauer an anderer Stelle zu überwinden
Sicher, die geplante Story ging an dem Abend nicht weiter, aber was ein Spass ... und Lagerfeuergeschichtenmaterial vom Feinsten: "Wisst ihr noch, als wir so doof waren und die ganze Nacht lang Corrinis belagerten?"
Die paranoiden Deppen haben den kompletten Abend damit verbracht, Statutten von A nach B zu verschieben, irgendwelche irrsinnigen Muster zu analysieren und sich den Kopf zu zerbrechen, wie das alles mit der Tür zusammenhängt. Am Ende des Abends dann, kurz bevor wir aufhören wollten, war die Gruppe so frustriert, dass sie auf die Aufgabe einfach pfeifen wollten. Bereits im gehen begriffen trat einer der Spieler noch mal herzhaft gegen die Tür, die ihnen so viel Frust bereitet hatte und siehe da, das Ding schnappt auf - sie hätten einfach nur mal gegen die Steinplatte drücken müssen - das Teil war gänzlich unverschlossen.
Ich hab mich als DM während der ganzen Show köstlich amüsiert und gemütlich meine paar Bierchen schnabuliert.
- dx1
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Tettsui hat geschrieben:Ich bedauere es sehr, dass die Hochzeit, bzw. Pen and Paper Rollenspiele überhaupt, an mir vorbeigegangen sind : (
crewmate hat geschrieben:So lange du die Leute hast geht immer was.
►drachenzwinge.de :wink:Tettsui hat geschrieben:Das ist halt immer die Sache, finde mal die Kumpels die sich auf sowas "nerdiges" einlassen und freiwillig die Zeit für solchen "Kinderkram" aufbringen
Online Pen-und-Papern mit Teamspeak.
Nö, jeder am Tisch — oder am virtuellen Spieltisch — ist dafür verantwortlich, den anderen ein paar schöne Stunden zu bereiten.crewmate hat geschrieben:Wieas Pnp ist, hängt immer vom DM ab.
- crewmate
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Re: Deponia wird als Pen-&-Paper-Rollenspiel umgesetzt
Das ist wie Video Spiele. Offline MP ist einfach eine völlig andere Sache als Online.
Aber das ist natürlich die beste Lösung, wenn sich in Freundeskreis niemand findet. Gerade im Berufsleben.
Aber das ist natürlich die beste Lösung, wenn sich in Freundeskreis niemand findet. Gerade im Berufsleben.
