The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den Gegenwert an"

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Exedus
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Exedus »

dippiiduu hat geschrieben:Schön. Warum sind dann 99% der F2P MMOs Schrott? Ich hab leider einige angespielt und gerade im MMO bereich spielen die sich alle wie der letzte copy paste Mist.
Und worin unterscheiden sie sich dann von den P2P games? Da ist doch auch jedes MMo die kopie einer kopie
Die Inhalte beschränken sich meistens auf eine aufgewärmte Variante von dem bestehenden Spielinhalt, neue Rassen, Klassen oder eine Verfeinerung in der Präsentation von Quests etc gibt es nicht.

So was ist doch bei p2p auch üblich. Für richtigen neuen Spielinhalt wird man auch dort zu Kasse gebeten.
Nanimonai
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Nanimonai »

Exedus hat geschrieben:
dippiiduu hat geschrieben:Schön. Warum sind dann 99% der F2P MMOs Schrott? Ich hab leider einige angespielt und gerade im MMO bereich spielen die sich alle wie der letzte copy paste Mist.
Und worin unterscheiden sie sich dann von den P2P games? Da ist doch auch jedes MMo die kopie einer kopie
Die Kopie einer Kopie zu sein ist ja noch lange kein Zeugnis von Schrott.
Wir alle spielen seit Jahrzehnten Kopien von Kopien und haben Spaß dabei.
Oder anders: Diejenigen, die tatsächlich nur echte Innovationen und nie Dagewesenes spielen, haben eine mehr als überschaubare Spielothek zu Hause...
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Exedus
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Exedus »

Nanimonai hat geschrieben:
Exedus hat geschrieben:
dippiiduu hat geschrieben:Schön. Warum sind dann 99% der F2P MMOs Schrott? Ich hab leider einige angespielt und gerade im MMO bereich spielen die sich alle wie der letzte copy paste Mist.
Und worin unterscheiden sie sich dann von den P2P games? Da ist doch auch jedes MMo die kopie einer kopie
Die Kopie einer Kopie zu sein ist ja noch lange kein Zeugnis von Schrott.
Wir alle spielen seit Jahrzehnten Kopien von Kopien und haben Spaß dabei.
Oder anders: Diejenigen, die tatsächlich nur echte Innovationen und nie Dagewesenes spielen, haben eine mehr als überschaubare Spielothek zu Hause...

Ich weis das alles nur ein remix ist. nur stellt sich die frage warum dieser Copy und Paste bei F2p als von dippiiduu als Mist bezeichnet wird, wenn man doch die selben Spielmachniken auch bei Bezahl mmos vorfindet, die also auch nur eine kopie sind
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Wigggenz
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Wigggenz »

Nanimonai hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Im Idealfall wird P2P ganz verschwinden, und im noch idealeren Idealfall in den Folgejahren auch F2P, sodass niemand mehr auf die Idee kommt, aus beliebten SP-Franchises eine schlechte MMO-Verwurstung zu machen, wie etwa bei KOTOR geschehen.
Und wie sieht dann der Idealfall in einem realistischem Szenario aus?
Was erwartest du denn, was ich darauf antworten soll? :roll:

Dass P2Ps (im Sinne von Abo-MMOs) verschwinden ist realistisch. WoW ist jetzt schon der letzte nennenswerte Vertreter seiner Art (vielleicht noch neben Eve) , und TESO wird auch nach ein paar Monaten spätestens F2P sein (darauf wette ich).

Nur F2Ps halten sich verflucht hartnäckig, auch wenn sie noch so dreiste Abzocke sind. Die paar wenigen Spieler, die hunderte von Euros für ein F2P ausgeben, scheinen wohl Kosten zu decken. Aber ich vertraue drauf, dass auch dieser Hype irgendwann vorbei geht. Sie werden wohl nicht ganz verschwinden, aber hoffentlich so viel ihrer Popularität einbüßen, dass kein Publisher mehr auf die Idee kommt, ein SP-Universum durch ein MMO zu versauen.
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von unknown_18 »

sphinx2k hat geschrieben:Grind ist aber letztendlich immer etwas was von einem Fehler im Spieldesign ausgeht. Sagen wir mal so: Das ideale Spiel hat gar keinen Grind man hat Action/Gute unterhaltung non Stop. Klar ist das nicht zu bewerkstelligen also muss man den Grind gut verpacken.
Wenn man unter einem MMORPG versteht, das man nur Action und gute Unterhaltung erwartet, dann ist es klar wieso man Grind als Fehler im Spieldesign sieht. Wenn man unter einem MMORPG im Grunde eine Art von Aufbau Spiel sieht, in dem man sich etwas erarbeiten muss um sich im Spiel irgendwas aufzubauen und sei es nur Housing, mit kleiner Farm etc., dann ist das kein Grind nur weil es etwas länger dauert alle Mats zusammen zu kriegen.

Aber du deutest es ja selbst schon an, zu viele sehen in MMORPGs nur billiger Unterhaltung um schnellen Spaß zu haben und genau da liegt auch mit der Hase begraben.
Viel Grinding wird aber vor allem durch Ungeduld der Spieler selbst erst erzeugt, z.B. wenn man 100 Holzbretter für ein Hausbau braucht verfallen viele schnell ins Holz grinden, dabei war es eigentlich gedacht sich das Holz nach und nach mal zusammen zu suchen und nicht alles auf einmal und dann hätte es auch nichts mehr mit Grinding zu tun.
Stellt sich aber die Frage wenn es mehrheitlich so gemacht wird sollte man dann nicht das Spiel ehr daran anpassen als versuchen den Spielern ein Spielprinzip aufzuzwängen?[/quote]
Aufzwängen? Ich wusste nicht, dass man die Spieler dazu zwingt ein MMORPG spielen zu müssen. Ich frage mich echt wie Spieler immer wieder zu solchen Argumenten kommen. Anscheinend glauben wirklich manche Spieler jedes Spiel muss auch für sie gemacht sein. Und nur weil etwas mehrheitlich so gemacht wird muss man dies nicht kopieren, das hat doch überhaupt erst dazu geführt das wir in fast jedem MMORPG den genau gleichen Mist wieder vorgesetzt kriegen und genug Spieler fressen ihn wieder.
Ja die immer weiter runterschrauberei der Ansprüche ist in der Tat eins der Haupt Probleme die ich bei MMORPGs sehe. Jeder soll alles können, am besten noch Solo und bloß nicht zu Anstrengend.
Hier bin ich aber auch zwiegespalten zum einen hab ich es gerne Anspruchsvoller und mag es auch wenn die Klassen noch von einander zu unterscheiden sind.
Auf der anderen Seite hab ich noch vielen Jahren keinen Bock mehr auf langweiligen Grind oder unfaire Schwierigkeitsgrade.
Sorry, aber das ist dein ganz persönliches Problem. Natürlich hab auch ich es gerne wenn man es relativ leicht hat an alles zu kommen, wer mag das schließlich nicht. Aber das bedeutet am Ende auch das der Dauerspielspaß darunter leiden wird und ich nicht besonders lange Spaß an dem MMORPG haben werde.

Und glaub mir, wenn du dann plötzlich ein wirklich vielversprechendes MMORPG in der Beta zockst (ArcheAge Beta in Korea.. leider war das einmal), das zwar schwer ist und ewig dauert etwas zu erreichen, aber durch sein Spielprinzip einfach ein Spaß macht wie man ihn lange nicht erlebt hat, dann ist einem sogar plötzlich etwas Grind und ein höherer Schwierigkeitsgrad egal. Bei dem herkömmlichen Mist reicht es nur nicht den Schwierigkeitsgrad hoch zu schrauben und mit Grind in die Länge zu ziehen, da hätte ich dann auch kein Bock drauf, verständlich.

Der Punkt ist einfach, vieles frustriert überhaupt erst weil die MMORPGs so wenig Spaß bringen. Ich nehme jetzt mal WoW als Beispiel, weil das ja für viele ihr erstes MMORPG war... wer hatte am Anfang nicht irre viel Spaß in WoW und konnte schon kaum noch an etwas anderes denken an das MMORPG? Und war WoW am Anfang perfekt? Nein, es hatte etliche Bugs, Server Probleme und anderer Kram, der uns heute besonders aufregt. Warum aber damals nicht so? Weil das der Rest, der Spaß mit dem MMORPG, das einfach entschädigt hat.

So brach wie der MMORPG Markt jedenfalls inzwischen liegt bräuchte es nur einen mutigen Entwickler der konsequent ein MMORPG in hoher Qualität durchzieht und es wäre ähnlich erfolgreich wie WoW, weil nichts mehr am Markt eine derartige Qualität entgegensetzen könnte. Es würde zwar etwas dauern (WoW hatte auch nicht über Nachts so viele Spieler), aber nach und nach kämen die ernsthaften Fans in das MMORPG. Der Rest, der sowieso nie in das Genre gehörte und mehr drin war weil es "in" war und man alles hinterhergeworfen bekam, bleibt eben auf der Strecke. Pech? Für die sicherlich, aber gut für das Genre, das hat eine Entrümpelungsaktion längst nötig. Außerdem finden die Spieler eh genug Alternativen, also alles halb so wild.
Nanimonai
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Nanimonai »

Wigggenz hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Im Idealfall wird P2P ganz verschwinden, und im noch idealeren Idealfall in den Folgejahren auch F2P, sodass niemand mehr auf die Idee kommt, aus beliebten SP-Franchises eine schlechte MMO-Verwurstung zu machen, wie etwa bei KOTOR geschehen.
Und wie sieht dann der Idealfall in einem realistischem Szenario aus?
Was erwartest du denn, was ich darauf antworten soll? :roll:

Dass P2Ps (im Sinne von Abo-MMOs) verschwinden ist realistisch. WoW ist jetzt schon der letzte nennenswerte Vertreter seiner Art (vielleicht noch neben Eve) , und TESO wird auch nach ein paar Monaten spätestens F2P sein (darauf wette ich).
Kein Grund mit den Augen zu rollen. Meine Frage ist doch ziemlich legitim.
Du schreibst über Idealfälle, in denen p2p und f2p Modelle aussterben und hast diesen Idealfall nicht zu Ende gedacht, was denn nach diesen Modellen kommen soll?
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Brakiri
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Brakiri »

Jetzt habe ich doch glatt das Beta-Wochenende verpasst und lieber UFO: Aftershock gespielt..

Mist..

Hey..kann ich mal bei euch in die 4Players-Zentrale kommen und es da probespielen? :D
Nanimonai
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Nanimonai »

Balmung hat geschrieben:Natürlich hab auch ich es gerne wenn man es relativ leicht hat an alles zu kommen, wer mag das schließlich nicht.
Ich.
Mir machen genau die Spiele am meisten Spaß, die mir das Gefühl vermitteln können, tatsächlich etwas geschafft, etwas gutes geleistet zu haben. Dieses Gefühl habe ich nicht, wenn mich ein Questgeber in die benachbarte Höhle um die Ecke schickt, um ihm zehn Bärenärsche zu bringen, die da mehr oder weniger wehrlos rumliegen.
Balmung hat geschrieben: So brach wie der MMORPG Markt jedenfalls inzwischen liegt bräuchte es nur einen mutigen Entwickler der konsequent ein MMORPG in hoher Qualität durchzieht und es wäre ähnlich erfolgreich wie WoW, weil nichts mehr am Markt eine derartige Qualität entgegensetzen könnte.
Computerspieler sind anspruchsvoll und erwarten hohe Qualität. Besonders im MMO Bereich kostet Qualität aber immens viel Geld, mehr als in jedem anderen Genre. Es wird keine Shining Rock Software Ein-Mann-Armee geben, die einfach mal ein mutiges und qualitativ hochwertiges MMO raushaut. Keine Chance.
Und selbst wenn es diesen fähigen Programmierer irgendwo geben würde, würde er daran scheitern, potentielle Geldgeber davon zu überzeugen, ihm doch bitte immense Summen zu geben, damit er sein innovatives und sehr mutiges Projekt ohne Verkaufsprognosen und Sicherheiten realisieren kann.
"Mutig" und "hohe Kosten" sind Begriffe, die sich betriebswirtschaftlich nicht sonderlich gut vertragen.
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von unknown_18 »

Nanimonai hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Natürlich hab auch ich es gerne wenn man es relativ leicht hat an alles zu kommen, wer mag das schließlich nicht.
Ich.
Mir machen genau die Spiele am meisten Spaß, die mir das Gefühl vermitteln können, tatsächlich etwas geschafft, etwas gutes geleistet zu haben. Dieses Gefühl habe ich nicht, wenn mich ein Questgeber in die benachbarte Höhle um die Ecke schickt, um ihm zehn Bärenärsche zu bringen, die da mehr oder weniger wehrlos rumliegen.
Da geb ich dir auch völlig recht, ich wollte damit auch nur sagen, das es manchmal doch recht angenehm sein kann, aber grundsätzlich will ich genau eine Herausforderung, nur merke ich wie ich dank den letzten MMORPGs selbst verweichlicht wurde, sobald es doch mal etwas härter wird bin ich deutlich leichter gefrustet und frage mich dann anschließend aber schnell wieso eigentlich... eben weil ich es nicht mehr gewohnt bin und das finde ich echt schrecklich. Aber es zeigt mir auch an mir selbst, dass eben alle anderen Spieler ganz genauso über die Jahre verweichlicht wurden, nur im Gegensatz zu mir gefällt das denen auch noch...
Computerspieler sind anspruchsvoll und erwarten hohe Qualität. Besonders im MMO Bereich kostet Qualität aber immens viel Geld, mehr als in jedem anderen Genre. Es wird keine Shining Rock Software Ein-Mann-Armee geben, die einfach mal ein mutiges und qualitativ hochwertiges MMO raushaut. Keine Chance.
Hau doch nicht mit so etwas drauf, lass mir doch noch wenigstens ein kleines bisschen Hoffnung über, hab ja sonst keine mehr was das Genre angeht... ;)

Aber dennoch muss ich dir etwas widersprechen, die Spieler erwarten hohe Qualität, ja, aber um so länger nur noch Schund auf dem Markt ist desto mehr sinken auch die Erwartungen der Spieler und sie sind irgendwann schon froh wenigsten halbwegs vernünftige Qualität zu bekommen und der Punkt dürfte definitiv irgendwann erreicht sein. Die Spieler haben doch eh die letzten Jahre nicht anderes gemacht als immer weiter ihre Erwartungen runter zu schrauben um überhaupt noch mit dem Genre Spaß haben zu können. Bei mir wurde die Mindestgrenze nur vor ein paar Jahren unterschritten und inzwischen ist die Grenze dermaßen drunter, dass ich vor allem mit rumbashen auffalle sobald es um das MMORPG Genre und dessen aktueller Zustand geht. ;)
Und selbst wenn es diesen fähigen Programmierer irgendwo geben würde, würde er daran scheitern, potentielle Geldgeber davon zu überzeugen, ihm doch bitte immense Summen zu geben, damit er sein innovatives und sehr mutiges Projekt ohne Verkaufsprognosen und Sicherheiten realisieren kann.
"Mutig" und "hohe Kosten" sind Begriffe, die sich betriebswirtschaftlich nicht sonderlich gut vertragen.
Sag das den Pledgern von Star Citizen mal, die immer mehr und mehr Geld rein pulvern und längst bei Höhen angekommen sind wo sich auch ein richtiges vernünftiges MMORPG mit entwickeln liese. ;)

Ich geb die Hoffnung hier nicht auf, ganz gleich mit was du auch kommen magst, wenn die Spieler erst mal hungrig genug auf Qualität sind, dann könnte es ähnlich laufen wie bei Star Citizen. Und man darf auch eines nicht vergessen... SC hat auch nur ca. 400.000 Pledger bisher, sprich man braucht nicht die absolut breite Masse um so viel Geld zusammen zu kriegen und somit auch kein MMORPG das Millionen von Spielern ansprechen muss.

Das Hauptproblem ist eher hier Überzeugungsarbeit zu leisten, weil inzwischen derart viele Spieler immer wieder enttäuscht wurden, dass sie nicht mehr so leicht einem MMORPG Entwickler glauben schenken, wenn der damit anfängt was er ihnen alles spielerisch verspricht.
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LordBen
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von LordBen »

Nanimonai hat geschrieben: Ich.
Mir machen genau die Spiele am meisten Spaß, die mir das Gefühl vermitteln können, tatsächlich etwas geschafft, etwas gutes geleistet zu haben. Dieses Gefühl habe ich nicht, wenn mich ein Questgeber in die benachbarte Höhle um die Ecke schickt, um ihm zehn Bärenärsche zu bringen, die da mehr oder weniger wehrlos rumliegen.
So ähnlich geht es mir auch. Das letzte Mal als ich typisches MMORPG-Feeling hatte war bei Darkfall Online. Dort kann man jederzeit von anderen Spielern umgehauen und leer gelootet werden (vermutlich so wie bei Eve Online, das hab ich nie gespielt). Solche Mechaniken intensivieren das Spielgefühl einfach ungemein, weil dann die 10 Bärenärsche keine Platzhalter sind die ich zum nächsten Questdeppen bringen muss, sondern Items die einen gewissen Wert haben weil man sie verlieren kann.
Bei den meisten neuen (Themepark-)MMORPGs kommt dieses Feeling leider kaum bis garnicht mehr auf. Alles spielt sich gleich (wie WoW), alles muss simpel und möglichst alleine schaffbar sein, usw...
Meistens hab ich das Gefühl ich spiele ein Singleplayerspiel online, und wenn ich auf dem maximalen Level angelangt bin hab ich's durchgespielt.
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Nanimonai »

Balmung hat geschrieben:Die Spieler haben doch eh die letzten Jahre nicht anderes gemacht als immer weiter ihre Erwartungen runter zu schrauben um überhaupt noch mit dem Genre Spaß haben zu können.
Die erste Pizza im Leben ist das leckerste überhaupt. Jede Pizza an allen darauffolgenden Tagen ohne Pause schmeckt dann irgendwie Biss für Biss ein kleines bisschen schlechter.
Deswegen ist die Pizza aber nicht zwingend schlechter geworden.

So ist das mit Erwartungen auch. Wenn man sich bei jedem neuen Spiel dieses grandiose Gefühl zurück wünscht, wie es in den Anfängen der ersten MMORPGs mal gewesen ist, wird man bitter enttäuscht werden.

Die meisten Enttäuschungen basieren auf unrealistischen Erwartungen.
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Babbler48 »

Ja, Nanimonai... Du nimmst mir das Wort vom keyboard.

Ich war geneigt, Balmung recht zu geben, aber die Schlußfolgerungen... Nee. Ich liebe es extrem anspruchsvoll, komplex, schwierig und frei (^^) - seit Morrowind gings nur mehr bergab. Aber ... ich bin f2p, zB: in Lotro und habe mir in einem Jahr einen char zum endgame gespielt; die wichtigsten Gebiete freigekauft etc - alles nur mit erspielter Währung (hier: tp). Das war teilweise mühsam und schwierig und ...
Aber ich hatte: Wahlfreiheit. Das ist es für mich. Freunde, Mitspieler usw. haben sich allerlei Fortschritte für real money gekauft. Ihr Problem, nicht meins. Manchen gings zu langsam [man spielt, um Zeit zu sparen, hüstel], oder man will protzen oder ... that's life.
Die Entwicklergesellschaften haben das ganz gut kapiert; richtig Geld wird mit f2p und Zukauf in shops (oder mit plus content) verdient. Logisch - die machen keine Spiele, um uns Spieler zu beglücken, sondern um Geld zu verdienen. Sollte man immer mal wieder drauf hinweisen, obwohl der chief-art-director der jeweiligen company das natürlich NIE sagen würde...

(Ich bin noch am überlegen, ob ich was zur Programmierung der Ballistik schreiben soll :-))
(und, ja: ich habe die Betas von TESO gespielt)
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Wigggenz
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Wigggenz »

Nanimonai hat geschrieben:Du schreibst über Idealfälle, in denen p2p und f2p Modelle aussterben und hast diesen Idealfall nicht zu Ende gedacht, was denn nach diesen Modellen kommen soll?
Um es zu Ende zu denken: keine MMOs, die schlechte Verwurstungen von Universen sind, die für SP-Games gemacht wurden.

Ich leide immer noch an dem Trrauma, kein KOTOR3 bekommen zu haben :D
Nanimonai
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Nanimonai »

Wigggenz hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Du schreibst über Idealfälle, in denen p2p und f2p Modelle aussterben und hast diesen Idealfall nicht zu Ende gedacht, was denn nach diesen Modellen kommen soll?
Um es zu Ende zu denken: keine MMOs, die schlechte Verwurstungen von Universen sind, die für SP-Games gemacht wurden.
Du hast die Frage trotzdem noch nicht beantwortet.

Was sind denn Universen, die für SP gemacht wurden? Bietet sich nicht gerade das so inhaltsreiche Universum von Star Wars für MP an? Das eine Umsetzung nichts taugt, liegt ja nicht an dem Universum an sich.
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Exedus
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Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Exedus »

Nanimonai hat geschrieben: Das eine Umsetzung nichts taugt, liegt ja nicht an dem Universum an sich.

Ja, aber die wahrscheinlichkeit eines neuen kotor 3 sind doch sehr gering dank dem SW mmo das ja quasi ein kotor 3 sein wollte. Da selbe gilt für Warcraft 4 das man dank wow wohl nie sehen wird. Und ob wir irgendwann ein SP Teso sehen werden ist auch noch fraglich.

Daher kann ich ihn schon verstehen das er keine mmos mehr sehen will.