Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale Inhalte angedacht

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Gast
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Gast »

Ein gutes Spiel braucht nicht Millionen-Summen sondern man muss merken das dem Entwickler etwas am Spiel liegt und er durch das Spiel überzeugen will und nicht Features einbaut nur um damit Echtgeld zu machen.
Ich würde verschiedene Spiele eher nicht so über einen Kamm scheren. Ein Spiel mit einem Konzept wie bei Banished (also Aufbau-/Survivalspiel) braucht kein großes Budget, geht es hingegen mehr in Richtung Openworld / dynamische Spielwelt / Immersion / MMO etc., dann steigen auch unweigerlich die Kosten deutlich an. So ein Konzept ist ohne entsprechende finanzielle Rücklagen einfach kaum realisierbar.
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Stalkingwolf
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Stalkingwolf »

Kajetan hat geschrieben:
Stalkingwolf hat geschrieben:39Millionen ist ne Menge schotter. IMO einfach zu viel für ein Computerspiel. Egal ob es nun floppt, oder ein Riesen Hit wird. Wenn es allerdings floppt .... ohje.
Ein Crowdfunding-Spiel kann nicht "floppen" im herkömmlichen Sinne. Es ist ja schon finanziert und das Geld der Backer ist keine klassische Investition, die Geld bringen soll. Das einzige, was einem Flopp gleichkommen würde, wäre das Einstellen des Projekts vor Fertigstellung.

Man muss das so sehen, wie es Brian Fargo von Inxile (Wasteland, Torment) in klaren Worten ausgedrückt hat. Es sei ihm scheissegal, ob sich das Spiel nach Fertigstellung verkauft oder nicht, denn die Produktion ist bereits bezahlt.
Floppen im Sinn davon, das es Crap wird. Aus meiner Sicht, würde es das System des Crowfunding in Frage stellen.
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Kajetan
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Kajetan »

Stalkingwolf hat geschrieben:Floppen im Sinn davon, das es Crap wird. Aus meiner Sicht, würde es das System des Crowfunding in Frage stellen.
Wieso denn das? Wurde das System von MMOs in Frage gestellt, als EA mehr als 200 Mio. Euro in TOR versenkt hat? Wenn hier was in Frage gestellt würde, dann wäre es die Seriösität von Roberts.
popcorn
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von popcorn »

LePie hat geschrieben:
Ein gutes Spiel braucht nicht Millionen-Summen sondern man muss merken das dem Entwickler etwas am Spiel liegt und er durch das Spiel überzeugen will und nicht Features einbaut nur um damit Echtgeld zu machen.
Ich würde verschiedene Spiele eher nicht so über einen Kamm scheren. Ein Spiel mit einem Konzept wie bei Banished (also Aufbau-/Survivalspiel) braucht kein großes Budget, geht es hingegen mehr in Richtung Openworld / dynamische Spielwelt / Immersion / MMO etc., dann steigen auch unweigerlich die Kosten deutlich an. So ein Konzept ist ohne entsprechende finanzielle Rücklagen einfach kaum realisierbar.
Naja ich würde es ganz einfach mal so formulieren.
Je mehr Content und Details man für ein Spiel händisch erstellen muss und je hochwertiger es sein muss, umso teurer wird es, denn bei einem Spiel sind mindestens 85% der Entwicklungskosten immer noch reine Lohnkosten.
Gast
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Gast »

popcorn hat geschrieben:denn bei einem Spiel sind mindestens 85% der Entwicklungskosten immer noch reine Lohnkosten.
Es gibt aber auch Ausnahmefälle:
Wing Commander IV (1996) - $10 million - A 1996 Texas Monthly profile claimed the space combat sequel had a $10 million budget. Of that $10 million, $8.5 million was spent on live-action video sequences, according to Jamie Russell's Generation Xbox.
Seien wir also mal froh, dass Chris dieses Mal nicht gedenkt, Live-Action-Footage einzubauen. :wink:
(Gut, das wären jetzt andere Lohnkosten, also die der Schauspieler ...)
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Stalkingwolf
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Stalkingwolf »

Kajetan hat geschrieben:
Stalkingwolf hat geschrieben:Floppen im Sinn davon, das es Crap wird. Aus meiner Sicht, würde es das System des Crowfunding in Frage stellen.
Wieso denn das? Wurde das System von MMOs in Frage gestellt, als EA mehr als 200 Mio. Euro in TOR versenkt hat? Wenn hier was in Frage gestellt würde, dann wäre es die Seriösität von Roberts.
Kann man beides nicht miteinander vergleichen. Das eine ist erwirtschaftetes Geld einer Firma, das andere "Spenden".

Wir müssen noch nicht den Teufel an die Wand malen. Hoffen wir einfach das es was vernünftiges wird.
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Kajetan
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Kajetan »

Stalkingwolf hat geschrieben: Kann man beides nicht miteinander vergleichen. Das eine ist erwirtschaftetes Geld einer Firma, das andere "Spenden".
Man kann es schon vergleichen. Der Flop eines großen Projektes bedeutet nicht den Untergang für das ganze Genre oder diese Finanzierungsalternative. Der Flop eines großen Projektes über herkömmliche Finanzierung bedeutet ja auch nicht, dass plötzlich niemand mehr investiert.
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Brakiri
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Brakiri »

Kajetan hat geschrieben:
Stalkingwolf hat geschrieben: Kann man beides nicht miteinander vergleichen. Das eine ist erwirtschaftetes Geld einer Firma, das andere "Spenden".
Man kann es schon vergleichen. Der Flop eines großen Projektes bedeutet nicht den Untergang für das ganze Genre oder diese Finanzierungsalternative. Der Flop eines großen Projektes über herkömmliche Finanzierung bedeutet ja auch nicht, dass plötzlich niemand mehr investiert.
Stimmt..Kickstarter ist Venture Capital, mit dem Unterschied, dass man keinen finanziellen Gewinn machen will.
Backer gehen also freiwillig ein noch höheres Risiko ein, und wollen für das investierte Geld nur ein gutes Spiel haben.
Kickstarter bedeutet wie bei Venture Capital Risiken einzugehen.
Im VC ist es meist so, dass von 10 Investitionen 9 floppen, aber die zehnte alles wieder rausreisst.

Da wir als Spieler und Backer keinen Gewinn sondern nur ein gutes Spiel erwarten(was die restliche Müll-Games nicht so stark überkompensieren kann), vermute ich mal, dass unsere Toleranz nicht so hoch ist.
Wenn jedes zweite Spiel unsere Erwartungen zumindest halbwegs erfüllt, dann wird sich dieser Kickstarter-Trend wohl eher noch verstärken.

Selbst mit Hilfe von Wertungen und Tests, ist meine Bilanz von Spielekäufen (Normale Spiele), mit denen ich zufrieden bin, geringer als 50%.

Bisher bin ich bei 5 oder 6 Spielen als Backer dabei, und mit Shadowrun z.B. war ich sehr zufrieden. Es hat gut die Stimmung eingefangen, der Kampf war gut, Story war interessant, Grafik war schön. Was will ich mehr? Sicher hätte es noch besser sein können, aber das gilt für jedes Spiel.

Wenn die nächsten 2-3 Spiele die ich gebacked habe vergleichbar gut sind, dann bin ich mit der Ausbeute mehr als zufrieden.
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Kajetan
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Kajetan »

Brakiri hat geschrieben:Wenn jedes zweite Spiel unsere Erwartungen zumindest halbwegs erfüllt, dann wird sich dieser Kickstarter-Trend wohl eher noch verstärken.
Bislang habe ich eine Trefferquote von 100% bei Projekten, die es zum Release geschafft haben. Und bei denen, die noch ausstehen (Wasteland, Torment, Project Eternity, Legend of Eisenwald, Grim Dawn) schreitet die Entwicklung gut voran. Ein kleines Risiko bin ich kürzlich mit StarCrawlers eingegangen, aber das Konzept (Dungeon Crawler in Space) ist reizvoll genug, dass ich diesem mir unbekannten Team mal einige Dutzend Dollar (über Umwege) in den Rachen werfe.
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SethSteiner
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von SethSteiner »

Sieht bei mir auch nicht anders aus. Grim Dawn dauert schon ein paar Jahre aber hat sich nicht verabschiedet und mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich der den ich schon bei Titan Quest hatte, hässliche Anatomie und Balken statt Orbs aber vielleicht kann man das ja modden^^ Legend of Eisenwald gab es auch bei mir und der Rest dessen, wofür ich gepledged habe kam auch und in durchaus annehmbarer Qualität. Shadowrun Returns wurde zwar kritisiert ist aber alles andere als ein Totalausfall,. Ich denke Crowd Funding ist gekommen um zu bleiben.
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Kajetan
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben:Sieht bei mir auch nicht anders aus. Grim Dawn dauert schon ein paar Jahre aber hat sich nicht verabschiedet und mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich der den ich schon bei Titan Quest hatte, hässliche Anatomie und Balken statt Orbs aber vielleicht kann man das ja modden^^ Legend of Eisenwald gab es auch bei mir und der Rest dessen, wofür ich gepledged habe kam auch und in durchaus annehmbarer Qualität. Shadowrun Returns wurde zwar kritisiert ist aber alles andere als ein Totalausfall,. Ich denke Crowd Funding ist gekommen um zu bleiben.
Auch wenn mir an Shadowrun einige Dinge nicht so gut gefallen haben ... es wurde geliefert, was versprochen wurde. Man hat sogar die DRM-Freiheit für alle (!) nachträglich geliefert :)

Und ja, Crowdfunding im Spielebereich bleibt. Selbst wenn Star Citizen aus irgendeinem Grund abgebrochen würde und nie erscheint ... das hat auf andere Projekte keinen Einfluß, weil andere Genres, andere Ziele, andere Geschmäcker und andere Backer. Crowdfunding gibt es in anderen Bereichen schon seit vielen Jahren und auch da haben diverse Fehlschläge der Attraktivität dieses Modells nicht schaden können. Weil nämlich die meisten Backer wissen, worauf sie sich da einlassen und die meisten Backer sich auch vorher ausreichend informieren.
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von maho76 »

natürlich bleibt KS, denn die spieler sind weitaus risiko- und experimentierfreudiger als klassiche Investoren, und genau darauf kommts in der spielebranche nunmal an. wenn man sich anschaut wieviel schrott kommerziell (auf klassischem finanzierungsweg) entsteht im schnitt offenbar mehr müll (gemessen an höherem Budget und damit höherer Erwartungshaltung) als in KS. dazu kommt noch der markt an jungtalenten, die in größeren firmenstrukturen meist keine Chance haben sich zu etablieren da man dazu klassiche managertugenden (selbstvermarktung, lügen, schleimen auf dem Golfplatz etc.) bräuchte statt Talent. ;)
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Alter Sack
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Alter Sack »

Star Citizen hat aber nach meiner Meinung für Kickstarter mittlerweile eine negative Aussendarstellung.
Da trudeln seid Monate nur Berichte durch die Gamingpresse was man alles machen will wenn man die nächste Millionen erreicht. Das ist der Hauptbestandteil der Pressemeldungen zu Star Citizen. Hätte, hätte Fahrradkette.
Für Spieler die auch vielleicht mal damit geliebäugelt haben das ein oder andere Spiel bei Kickstarter zu unterstützen ist das doch eher abturnend. Wer bezahlt schon für ständige Wasserstandsmeldungen Geld. Und genau das ist das Problem von denen ... für viele Aussenstehende nimmt das doch mittlerweile Dimensionen einer neverending Story an. Und das wird dann alles mit Kickstarter gleichgesetzt.
doublefrag
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Beitrag von doublefrag »

...und schon wieder so ein neuer Meilenstein im SC Universum und neue tolle Ankündigen was man mit der vielen Knete macht, während E:D bereits in der Multiplayer-Alpha ist!

Aber man gewöhnt sich an die etwas einseitige Berichterstattung in den deutschen Print- und Onlinemedien ;)

---> Werft mal einen Blick in die vielen Videos zu Elite auf Youtube oder auf elitedangerous.de im Alphabereich!
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Kajetan
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Re: Star Citizen - 39 Mio. Dollar erreicht und prozedurale I

Beitrag von Kajetan »

Alter Sack hat geschrieben:Und das wird dann alles mit Kickstarter gleichgesetzt.
Aber auch nur von Leuten, die keine oder nur sehr wenig Ahnung vom Thema Crowdfunding haben. Das sind dann in der Regel auch keine Leute, die ein Projekt im Vorfeld unterstützen würden. Von daher ... no harm done. Wer all diese Meldungen zu SC nicht mehr sehen kann und denkt, dass die Jungs da nur Millionen abzocken ... mei, der soll das halt denken. So what? Man kann es nicht jedem Recht machen :)