Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

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OriginalSchlagen
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von OriginalSchlagen »

verstehe die aufregung nicht. es ist ein smartphonegame. handyspiele sind heute das was lcd-handhelds in den 80ern/90ern waren.
GrinderFX
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von GrinderFX »

@SethSteiner
Entweder bist du noch sehr jung oder sehr naiv.
Es mag sein, dass ganz kleine Firmen so aufgebaut sind aber bei mittleren bis größeren Firmen gibt es Geldgeber und Anteilseigne und gerade die bestimmen was gemacht wird, denn die haben ja das Geld gegeben und wollen auch mehr Geld wieder raus haben.
Und so müssen die Firmen eben das machen, was die Geldhaie wollen und das ist eben Geld verdienen zu jedem Preis.
Dann kommt noch das Wirtschaftsproblem. Da sitzen irgendwelche Wirtschatfsheinis, denen es vollkommen egal ist wie es morgen aussieht, solange die heute ihre Zahlen erreicht haben und am Jahresende ihren fetten Bonus kriegen.
Hafas
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Hafas »

Ich wollte mir gestern mal ein eigenes Bild machen, aber das Spiel ist nicht mit dem Galaxy Tab 3 kompatibel...
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Kajetan
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Kajetan »

Brakiri hat geschrieben:Ethik, nachhaltiges wirtschaften, Firmen die nicht der Gewinnmaximierung um jeden Preis hinterherhängen usw. sind alles aussterbende Dinge, denn sie "helfen" der schnellen, konsumorientierten Gesellschaft nicht weiter.
Das stimmt soooo nicht :)

Das sind nämlich alles Dinge, die sich immer mehr in der Gesellschaft verbreiten. In den Wirtschaftswissenschaften gibt es immer mehr Studenten und Dozenten, die die Notwendigkeit Nachhaltigen Wirtschaftens erkennen. Da gibt es seit etwa zehn Jahren ein international immer stärker zusammenwachsendes Netzwerk an Akademikern und Vertretern von Firmen, die diesen Bewusstseinswandel mit harten Fakten, wissenschaftlichen Erkenntnissen (Schau her, skeptischer Firmenchef, es lohnt sich doch!) und neuen Managementmethoden anstatt frommen Wünschen von der Wirtschaftsseite aus unterstützen. In der Bevölkerung gibt es eine immer größere Müdigkeit an dem seit Jahrzehnten traditionellen Konsum-Rattenrennen teilzunehmen. GERADE die junge Generation der 15-25-jährigen, die durch die Folgen der immer noch anhaltenden Finanzkrise erkannt haben, dass sie global (!) die Verlierergeneration bleibt, wenn es bei den derzeitigen Zuständen bleibt, wendet sich von den Denkweisen ihrer Eltern und Großeltern ab. Teilweise besteht schon ein ziemlich ausgeprägter Hass gegen die sog. Babyboomer-Generation, die auf Kosten der Jungen sich ein schönes Rentendasein machen und einen Lebenstandard haben, denn ihre Enkel nie erreichen werden. Wenn es so weiter geht.

Es findet derzeit ein tiefgreifender Bewusstseinswandel statt, dessen Folgen erst in ein, zwei Generationen für jedermann erkennbar sein werden.

Von daher ... die Dinge sind in Bewegung gekommen.
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SethSteiner
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von SethSteiner »

GrinderFX hat geschrieben:@SethSteiner
Entweder bist du noch sehr jung oder sehr naiv.
Entschuldige bitte aber was deutet auf ein junges alter oder Naivität hin? Naiv ist es doch eher zu denken, alle Unternehmen bzw. Menschen die dort Arbeiten, würden nur einen einzigen Fokus haben. Das ist eine Pauschalisierung und die ist nun wirklich nicht gerade sehr rational. Nicht sehr rational, weil es genug Beispiele gibt, dass Menschen kleine und große Unternehmungen tätigen, weil sie von einer Sache neben dem Geld überzeugt sind. Man denke nur an die NGOs. Und auch sehr große Firmen können sicherlich auch ein Interesse an ihren Produkten haben, an ihren Kunden und an Nachhaltigkeit, was Kajetan gerade hervorgehoben hat. Dass es das Gegenteil gibt ist ja unbestritten, genau darum kann meine Aussage gar nicht naiv sein, denn sie ist schließlich differenziert.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Kajetan hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:Ethik, nachhaltiges wirtschaften, Firmen die nicht der Gewinnmaximierung um jeden Preis hinterherhängen usw. sind alles aussterbende Dinge, denn sie "helfen" der schnellen, konsumorientierten Gesellschaft nicht weiter.
Das stimmt soooo nicht :)

Das sind nämlich alles Dinge, die sich immer mehr in der Gesellschaft verbreiten. In den Wirtschaftswissenschaften gibt es immer mehr Studenten und Dozenten, die die Notwendigkeit Nachhaltigen Wirtschaftens erkennen. Da gibt es seit etwa zehn Jahren ein international immer stärker zusammenwachsendes Netzwerk an Akademikern und Vertretern von Firmen, die diesen Bewusstseinswandel mit harten Fakten, wissenschaftlichen Erkenntnissen (Schau her, skeptischer Firmenchef, es lohnt sich doch!) und neuen Managementmethoden anstatt frommen Wünschen von der Wirtschaftsseite aus unterstützen. In der Bevölkerung gibt es eine immer größere Müdigkeit an dem seit Jahrzehnten traditionellen Konsum-Rattenrennen teilzunehmen. GERADE die junge Generation der 15-25-jährigen, die durch die Folgen der immer noch anhaltenden Finanzkrise erkannt haben, dass sie global (!) die Verlierergeneration bleibt, wenn es bei den derzeitigen Zuständen bleibt, wendet sich von den Denkweisen ihrer Eltern und Großeltern ab. Teilweise besteht schon ein ziemlich ausgeprägter Hass gegen die sog. Babyboomer-Generation, die auf Kosten der Jungen sich ein schönes Rentendasein machen und einen Lebenstandard haben, denn ihre Enkel nie erreichen werden. Wenn es so weiter geht.

Es findet derzeit ein tiefgreifender Bewusstseinswandel statt, dessen Folgen erst in ein, zwei Generationen für jedermann erkennbar sein werden.

Von daher ... die Dinge sind in Bewegung gekommen.
Das ist alles richtig, da tut sich auch was, aber mehr als zeitlich parallele, aber wirtschaftsethisch extrem divergente Entwicklungen kann ich da zur Zeit noch nicht erkennen. Und gerade beim Schlagwort "Nachhaltigkeit" muss man these days leider hellhörig werden. Das ist mittlerweile ein absolutes Mode- und Werbewort, etwas für beifallheischende Powerpoint-Präsentationen und schicke Whiteboard-Skizzen. Da steckt häufig auch sehr viel: "Do as I say, don't do as I do" drin. BP und Großbanken sind auf dem Papier auch immer furchtbar nachhaltig, denen scheint die Nachhaltigkeit förmlich aus dem Arsch. Und auch der gemeine young urban professional strotzt in Umfragen vor lauter Nachhaltigkeit und findet das total supi und knorke, kauft dann aber trotzdem Kleidung bei H&M, Smartgedöns bei Apple, Fleisch aus Massentierhaltung oder fährt eine spritfressende PS-Schleuder. Und natürlich wird gelebte Nachhaltigkeit auch immer mehr zur sozialen Frage, die sich für viele schon aus finanziellen Gründen gar nicht wirklich stellt (siehe Erfolg von Aldi, Lidl, Kick etc.).

Ich bleibe da jedenfalls skeptisch, ob uns ausgerechnet die Generation "Smartphone" und "Facebook" da einen tiefgreifenden und (Achtung! :Blauesauge: ) wirklich nachhaltigen Wandel bescheren wird, der über toll klingende und lifestylemäßig angesagte Worthülsen langfristig deutlich hinausgeht. Natürlich hoffe ich das Beste.
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SethSteiner
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von SethSteiner »

Die Generation "Smartphone" ist denke ich weitaus nachhaltiger als man so denkt. Es gibt einen deutlich größeren Kreislauf als Apple Store, Mülleimer, Apple Store. Eine ganze Industrie hat sich doch mittlerweile um den Kauf und Verkauf der Generationen gebildet. Meinen alten iPod bekam auch mein Vater und ich nahm mit eine alte, verramschte neuere Generation. Teilweise ist es fraglich ob das Zeug überhaupt jemals im Müll landet.

Du sagst es allerdings selbst, in anderen Punkten hat man doch teilweise nicht mal oder nur eine eingeschränkte Wahlmöglichkeit. In Anbetracht von InVitro mach ich mir aber auch bei Fleisch bspw. keine Gedanken, die Massentierhaltung wird da in einigen Jahren oder wenigstens Jahrzehnten sowieso obsolet. Hoffnungsvoll kann man denke ich in jedem Fall sein.^^
Jester 4711
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Jester 4711 »

Der größte Unterhaltungsfaktor sind nicht mehr die Spiele von EA, sondern EA selber. -> Happy Bashing. Die wollen unser Geld, wir unseren Spott und ihren Untergang.... nur feste drauf.

Langfristig ist dieses gebaren wohl nicht von Erfolg gekrönt. ich hoffe das diese In App zahlen Seuche genauso verschwindet wie diese nervigen Jamba Klingeltöne.
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Kajetan
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Kajetan »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Und gerade beim Schlagwort "Nachhaltigkeit" muss man these days leider hellhörig werden. Das ist mittlerweile ein absolutes Mode- und Werbewort, etwas für beifallheischende Powerpoint-Präsentationen und schicke Whiteboard-Skizzen. Da steckt häufig auch sehr viel: "Do as I say, don't do as I do" drin. BP und Großbanken sind auf dem Papier auch immer furchtbar nachhaltig, denen scheint die Nachhaltigkeit förmlich aus dem Arsch.
Kein Thema. Gerade die Großkonzerne benutzen "Nachhaltigkeit" nur als Marketinginstrument und produzieren für viel Geld jedes Jahr dicke "Nachhaltigkeitsberichte", deren Inhalt nicht mal das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt werden. Aber von Großkonzernen als Nutznießer der aktuellen Rahmenbedingungen sollte man Wandel auch nicht erwarten.
Ich bleibe da jedenfalls skeptisch, ob uns ausgerechnet die Generation "Smartphone" und "Facebook" da einen tiefgreifenden und (Achtung! :Blauesauge: ) wirklich nachhaltigen Wandel bescheren wird, der über toll klingende und lifestylemäßig angesagte Worthülsen langfristig deutlich hinausgeht. Natürlich hoffe ich das Beste.
Weisst Du, wer die Generation "Facebook" ist? Leute ab Dreissig! :)
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Kajetan hat geschrieben:Weisst Du, wer die Generation "Facebook" ist? Leute ab Dreissig!
Bald schon ab 50, wie ich gerade im Radio hörte. Da witzelte man schon über Faceliftingbook usw. Das Junggemüse wandert wohl schon wegen akuter Uncoolheit und panischer Angst, demnächst im Horror-Worst-Case noch Freundschaftsanfragen von den eigenen Eltern oder der eigenen Oma (Küsschen!) zu bekommen, in Scharen ab. Verständlich :mrgreen:
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Skabus
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Skabus »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Weisst Du, wer die Generation "Facebook" ist? Leute ab Dreissig!
Bald schon ab 50, wie ich gerade im Radio hörte. Da witzelte man schon über Faceliftingbook usw. Das Junggemüse wandert wohl schon wegen akuter Uncoolheit und panischer Angst, demnächst im Horror-Worst-Case noch Freundschaftsanfragen von den eigenen Eltern oder der eigenen Oma (Küsschen!) zu bekommen, in Scharen ab. Verständlich :mrgreen:
Erinnert mich an die Southpark-Folge mit der Pokemon-Verarsche.

Wahrscheinlich haben sich die ganzen Eltern nur zusammengetan um ihre Kinder von Facebook wegzubekommen. Tja, es scheint als wäre der Plan aufgegangen :D


MfG Ska
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Gast »

Erinnert mich an die Southpark-Folge mit der Pokemon-Verarsche.

Wahrscheinlich haben sich die ganzen Eltern nur zusammengetan um ihre Kinder von Facebook wegzubekommen. Tja, es scheint als wäre der Plan aufgegangen :D
Nicht nur Eltern, auch die Großeltern ziehen mittlerweile scheinbar mit:
http://www.golem.de/news/der-anfang-vom ... 04124.html
Zwischen 2015 und 2017 werde das soziale Netzwerk 80 Prozent seiner Nutzer verlieren, sagen Forscher der Princeton University in New Jersey voraus. Für ihre Studie haben sie eine Formel verwendet, mit der Biologen berechnen, wie schnell sich hochansteckende Krankheiten verbreiten und wieder verschwinden. Denn für die Princeton-Forscher sind soziale Netzwerke ähnlich ansteckend wie Infektionen.
Nicht überraschend für die Forscher, denn "Ideen sind wie Krankheiten, sie breiten sich wie ein Infekt aus, bevor sie schließlich aussterben", schreiben sie. So wie die Idee eines anderen Netzwerks, das die Forscher als Vergleich herangezogen haben: Myspace. Das Netzwerk wurde 2003 gegründet und erreichte seinen Höhepunkt im Jahr 2008 mit 75,9 Millionen monatlich aktiven Nutzern, bevor es 2011 kaum noch genutzt wurde.

Die Wachstumskurven zwischen Myspace und Facebook ähneln sich.
Vor wenigen Tagen hatte ein Beratungsunternehmen das Ergebnis einer Analyse zur Nutzerbasis von Facebook in den USA veröffentlicht. Das Ergebnis: In den vergangenen drei Jahren haben drei Millionen Teenager (zwischen 13 und 17 Jahre alt) das soziale Netzwerk verlassen. Dafür sei ein starkes Wachstum bei den Nutzern über 55 Jahre zu beobachten gewesen.
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SethSteiner
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von SethSteiner »

Allerdings ist Princetons Voraussage ziemlich.. na ja, dikusionswürdig wie es aussieht: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/prin ... 45351.html
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Temeter 
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Temeter  »

Kajetan hat geschrieben:Weisst Du, wer die Generation "Facebook" ist? Leute ab Dreissig!
Danke, den werd ich mir merken :lol:
Gast
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Re: Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß"

Beitrag von Gast »

SethSteiner hat geschrieben:Allerdings ist Princetons Voraussage ziemlich.. na ja, dikusionswürdig wie es aussieht: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/prin ... 45351.html
Ist ja auch nur ein Modell unter vielen. :wink:
Ich würde mich auch nicht auf die vorgestellten Daten festbetonieren lassen, halte ihre Ansichten aber schlicht für interessant.
Zudem darf man auch nicht vergessen, dass Develin die Antwort im Auftrag von FB publiziert hat - Myspace hat sich ja damals auch gegen jegliche Negativprognosen gewehrt (so wie es Unternehmen eigentlich immer tun).