Levi hat geschrieben:
Was sind denn "Quallitätsmerkmale" bei einen Videospiel?
Späße wie zu Release nicht fertiger Multiplayer und kaputte Spielstände könnte man da doch gut mit reinnehmen oder?
Das einzige was bei einen Spiel wichtig ist, ist das es zu unterhalten weiß. Und ob es das tut ist nunmal sehr sehr selten eine "Objektive" sache.
Da wäre zum einem die technische Seite die du schon erwähnt hast. Läuft alles wie gewollt, oder gibt es auffallende Bugs ? Ist der Grafikstil stimmig ? (und damit meine ich nicht, dass möglichst viele Polygone in das Bild gequetscht werden müssen ?) Wie sieht es mit Soundtrack und Synchronisation aus ? Taugt der Netcode bei Onlineparts ? Wie ist die Steuerung umgesetzt ?
Ich denke sowohl Qualität als auch Spielspaß müssen vorhanden sein, damit einem (oder vielleicht auch nur mir) ein Spiel zusagt. Um mal ein paar Beispiele zu nennen: Darkfall (ein MMORPG) hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, allerdings war die Qualität unter aller Sau, so dass ich dann irgendwann nicht mehr weitergespielt habe. Assassins Creed hat mir hingegen überhaupt keinen Spaß gemacht, würde ich aber dennoch als qualitativ gut bezeichnen. Oder nehmen wir die Nintendospiele - Die sind qualitativ in der Regel Oberklasse, dennoch zeigen die Reaktionen hier im Forum jedoch, dass sich viele doch nicht mit den Spielen anfreunden können...
Äh, worauf wollte ich hinaus ?
Edit: - Ach, ich weiss es wieder
Ich würde mir bei Bewertungen von Kunst (und dazu sind Spiele meiner Meinung nach zu zählen) wünschen, dass objektive Bewertungsmerkmale wie eben die Qualität, einen deutlich höheren Einfluss auf das Wertungsergebnis haben als subjektive Eigenschaften.
Um mal ein Beispiel aus einem anderen medialen Bereich zu nennen : Ich kann mit Reggae nichts anfangen und dementsprechend auch nicht mit Bob Marley. Dennoch würde ich niemals hergehen und Bob Marleys Musik als schlecht bezeichnen.
Genau das geschieht aber in der Spielecommunity.