Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-App-Abzocke auf

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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Outsider hat geschrieben:Sicher ist Jugendschutz wichtig aber gerade in GB hatt die gängelung der Erwachsenen aus "Jugendschutzgründen" ein ganz neues Level erreicht und damit meine ich nicht ein paar kleine schnitte in Videospielen sondern Internetfilter für unerwünschte Websites und so zeug.
Kein Thema. Aber wir reden hier von zwei verschiedenen Themen, die man bitte nicht durcheinanderbringen sollte.
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casanoffi
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von casanoffi »

Irgendwann musst ja mal dieser Abzock-Ballon platzen.
Sowas passiert, wenn irgendjemand seinen beschissenen Hals einfach nicht vollkriegt...

Der Krug wandert so lange zum Brunnen, bis er bricht.
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Jondoan
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Jondoan »

Am krassesten fand ich dieses Spartacus free 2 play game. Also am liebsten hätte ich eine Studie darüber geschrieben, inwiefern da (un)bewusste Meinungsmache getrieben wird.

In jedem Ladebildschirm kriegt man Hinweise wie "Während du dein GOLD sparst, eroberen deine FEINDE deine Länder und schlafen mit deinen FRAUEN" (das ist der geilste xD) oder "Dein GLADIATOR ist ein Gefäss; fülle es mit GOLD", die großgeschriebenen Worte sind dabei immer prunkvoll in, na welcher Farbe? Richtig, in Gold. Gold ist natülrich die einzige brauchbare Währung im Spiel, man kann natürlich auch völlig free genügend Silber zusammenklauben, das heißt jedes Level 30 mal spielen.
Vor allem kamen die Ladebildschirme wirklich aufdringlich oft vor, es würde mich nicht wundern, falls man noch irgendwo einen Quickloader für 9,59 hätte kaufen können.
Außerdem gibt es in jedem, wirklich jedem Menü die Gelegenheit Geld auszugeben.

Solche Spiele kann ich echt spielen ohne ein flaues Gefühl im Magen zu bekommen, mal abgesehen davon dass es auch ziemlicher Schrott war^^
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Kivlov
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Kivlov »

Ich würde es einfach machen:
Bei der Softwarebeschreibung muss stehen worum es sich handelt.

- Freeware: absolut kostenlos
- Paid: 1x zahlen, keine inApp Käufe
- F2P: kostenlos, enthält inApp purchases
- Paid+pay: 1x zahlen, mit inApp Käufe

Die 4 Kategorien sollten "prominent" im Store beschrieben sein.
Wer dann die letzteren zwei Kategorien nutzt ist selber Schuld.
Die aufgeklärte Eltern haben Verantwortung für ihre Kinder.
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casanoffi
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von casanoffi »

Jondoan hat geschrieben:Solche Spiele kann ich echt spielen ohne ein flaues Gefühl im Magen zu bekommen, mal abgesehen davon dass es auch ziemlicher Schrott war^^
Ich vermute mal, Du wolltest stattdessen nicht schreiben ^^

Ich nutze nun schon seit einigen Jahren iOS als Spiele-Plattform, wenn auch nur für die berühmten Minuten auf dem Arbeitsweg.
Im AppStore gibt es soooooooo dermaßen viel Schrott, da muss man wortwörtlich die Nadel im Hauhaufen suchen, wenn man mal was gutes sehen will.

Aber gut, das ist halt einfach ein Umstand, mit dem wir leben müssen, in Zeiten, wo jeder Dorftrottel eine App erstellen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann...


Der Umstand, dass solche Missgeburt-Produkte (mir fällt keine bessere Bezeichnung für sowas ein) auch noch so beliebt sind, ist natürlich die andere Sache. Es wird ja niemand gezwungen, solchen Schrott zu spielen und dafür auch noch den Geldbeutel aufzumachen...

Ich meine, es gibt Leute, die geben an einem Abend in der Kneipe 100 Euro aus und haben außer einem bösen Kater und einer Speiseröhre voller Magensäure am nächsten Tag nichts davon.

In beiden Fällen kann ich nur sagen: Bitteschön, selber Schuld, wenn ihr so dämlich seid!
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Knarfe1000
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Knarfe1000 »

Mirabai hat geschrieben:Selbst jetzt, gibt es bestimmt noch Spieler die EA verteidigen...
Wo ist talla wenn man ihn mal braucht? :lol:
maho76
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Re: Britische Verbraucherschützer

Beitrag von maho76 »

stimmt der einführungssatz im Artikel und die vorgabe betrifft nur F2P-games dann hat sich das ganz schnell erledigt, kostet die app halt 99cent um nach der demo weiterzuspielen, dann kann man das ganz schnell umgehen. werden immer noch genug auf den zug aufspringen, zumindest mehr als wenn man die verlangten angaben macht und die "Immersion" zerstört.^^
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Kajetan
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Kajetan »

casanoffi hat geschrieben:Aber gut, das ist halt einfach ein Umstand, mit dem wir leben müssen, in Zeiten, wo jeder Dorftrottel eine App erstellen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann...
Sturgeons Gesetz: 90% von allem ist Mist!

Das kann man auf alles zu jeder Zeit anwenden. Uns sind z.B. aus mancher Menschheitsepoche nur die herrausragenden Werke im Bewusstsein. Die Werke von da Vinci, die Werke von Mozart. Aber schon damals gab es auch Künstler, deren Werke zu Recht vergessen sind, weil sie nichts Besonderes waren. Oder weil sie einfach schlecht waren. Heute, Dank Internet, gibt es zwar mehr gute Werke, weil einfach mehr Menschen die Möglichkeit haben ihr Talent auszudrücken, aber demenstprechend gibt es logischerweise auch mehr belanglosen Schrott. Im Verhältnis zwischen Beachtenswert und Schrott hat sich aber nur wenig getan.
Nanimonai
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Nanimonai »

casanoffi hat geschrieben: Ich meine, es gibt Leute, die geben an einem Abend in der Kneipe 100 Euro aus und haben außer einem bösen Kater und einer Speiseröhre voller Magensäure am nächsten Tag nichts davon.
Absolut richtig und genau deswegen gibt es auch eine Preisangabenverordnung, die klar und deutlich jeden Kunden informieren muss, mit welchen Kosten sie zu rechnen haben.

Nichts anderes wird ja hier gefordert. Transparenz für den Kunden.
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Temeter 
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Temeter  »

Kivlov hat geschrieben:Ich würde es einfach machen:
Bei der Softwarebeschreibung muss stehen worum es sich handelt.

- Freeware: absolut kostenlos
- Paid: 1x zahlen, keine inApp Käufe
- F2P: kostenlos, enthält inApp purchases
- Paid+pay: 1x zahlen, mit inApp Käufe

Die 4 Kategorien sollten "prominent" im Store beschrieben sein.
Wer dann die letzteren zwei Kategorien nutzt ist selber Schuld.
Die aufgeklärte Eltern haben Verantwortung für ihre Kinder.
Nummer 3 wird afaik schon angezeigt. Es geht hier eher um die kranke Art, wie man das System implementiert hat, und wie man Menschen zu manipulieren versucht. Die Existenz der mikrotransaktionen sind nicht das eigentliche Problem, da sich Spiele normalerweise so finanzieren sollen.

btw: Imo sollte die Anzeige von Kategorie 4 eigentliche standard für Spiele sein, wenn man sich z.B. Dead Space oder Forza ansieht. Das wäre mal sinnvolle Arbeit für den Gesetzgeber.
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Billie?
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Billie? »

Nanimonai hat geschrieben: Das erinnert mich an bestimmte Telekommunikationsanbieter, die es einem so schwer wie möglich machen, ohne längere Recherche herauszufinden, wie lange der eigene Vertrag eigentlich noch läuft, damit der ein oder andere in die automatische Verlängerung läuft.
Ja, aber Telekommunikationsfirmen sind allesamt und ohne Ausnahme Verbrecher. Bei allem, was den eigenen Handyvertrag oder Telekommunikationsvertrag angeht, darf man sich als Verbraucher keine Fehler erlauben, sonst wird man von denen in die Insolvenz getrieben. Verbrecher sind das!
Jetzt mal im Ernst, ich kenne keinen anderen Sektor, in dem man so sehr versucht dem Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen. Evtl machen die f2p-publisher denen langsam Konkurrenz, aber mobilcom und Konsorten vereinen jedenfalls noch eine stärkere kriminelle Energie.
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Jondoan
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Jondoan »

casanoffi hat geschrieben: Ich vermute mal, Du wolltest stattdessen nicht schreiben ^^
Klar, war nur ein Test um zu gucken, ob ihr auch aufmerksam lest ;)

Also ich persönlich glaube ja, dass das irgendwo auch mit der rasanten technologischen Entwicklung zusammenhängt. Man hat und hatte ja kaum Zeit, mit der jeweiligen Errungenschaft zurechtzukommen, bevor schon die nächste bereit steht. Man kann ja kaum begreifen, was für ein geniales Gerät so ein Smartphone eigentlich ist, wenn man es tagtäglich nur für Apps und sonstiges Kram nutzt, sich gar nicht näher damit beschäftigt, weil in zwei Jahren schon das nächste massentaugliche Endgerät zur Verfügung steht. Und was Software betrifft läuft es alles sogar noch schneller ab.

Ich persönlich habe kein Smartphone mehr, mir gingen die sogenannten "Vorteile" und die ständige, wirklich ständige Erreichbarkeit wirklich auf den Sack. Ständig whats app hier und klingel da, hier kannste auch mal kurz ins Facebook gucken... und seit dem muss ich mir echt Fragen anhören, wie ich denn z.B. etwas so Alltägliches mache, wie eine Zugverbindung herauszufinden, ohne Smartphone?! Soll auch ohne gehen, man munkelt, man munkelt...

/e
Einen tauglichen Verbraucherschutz einzuführen wird auch höchste Zeit. Glaube oftmals, dass es vor allem Kinder und Jugendliche sind, die für diesen Kram ihr bzw. das Geld der Eltern ausgeben, und oftmals einfach aufgrund der Tatsache, dass "schon bezahlt" wurde (Prepaid). Ich meine, jemand der mal für sein Geld arbeiten war der gibt doch 89 € für ein paar Ingame Kobolde aus... oder.?!
Zuletzt geändert von Jondoan am 04.02.2014 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von Nanimonai »

Billie_the_man hat geschrieben: Ja, aber Telekommunikationsfirmen sind allesamt und ohne Ausnahme Verbrecher. Bei allem, was den eigenen Handyvertrag oder Telekommunikationsvertrag angeht, darf man sich als Verbraucher keine Fehler erlauben, sonst wird man von denen in die Insolvenz getrieben. Verbrecher sind das!
Jetzt mal im Ernst, ich kenne keinen anderen Sektor, in dem man so sehr versucht dem Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen. Evtl machen die f2p-publisher denen langsam Konkurrenz, aber mobilcom und Konsorten vereinen jedenfalls noch eine stärkere kriminelle Energie.
Das liest sich zwar sehr reißerisch, aber so wirklich Einspruch erheben kann ich auch nicht...
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casanoffi
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von casanoffi »

Nanimonai hat geschrieben:
casanoffi hat geschrieben: Ich meine, es gibt Leute, die geben an einem Abend in der Kneipe 100 Euro aus und haben außer einem bösen Kater und einer Speiseröhre voller Magensäure am nächsten Tag nichts davon.
Absolut richtig und genau deswegen gibt es auch eine Preisangabenverordnung, die klar und deutlich jeden Kunden informieren muss, mit welchen Kosten sie zu rechnen haben.

Nichts anderes wird ja hier gefordert. Transparenz für den Kunden.
Das ist schon richtig - und offensichtlich auch notwenig, weil es anscheinend zu vielen Vollidioten gibt, die nicht bis 10 zählen können :)

Abgesehen davon ist es ja nicht so, dass eine App solche Abbuchungen ohne deutliche Zustimmung des Spielers vornimmt. Da popt bei jeder möglichen Zahlung ein fettes Hinweisschild auf, in dem der Preis steht und man für die Zahlung das Passwort eingeben muss...

Wie gesagt, ich halte diese Art der Abzocke für absolut schamlos und diese gierigen Unternehmer sollen in der Hölle schmoren.
Aber dann sollen sie die ganzen Vollpfosten, die diesen Scheiß unterstützen, gleich mitnehmen...

Keine Nachfrage, kein Angebot.
jakekorn
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Re: Britische Verbraucherschützer stellen Regeln gegen In-Ap

Beitrag von jakekorn »

Billie_the_man hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: [...]
Jetzt mal im Ernst, ich kenne keinen anderen Sektor, in dem man so sehr versucht dem Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen.
[...]
Doch und das lässt sich mit einem Wort sagen: Versicherungen!