Das Problem ist, daß es "die Leute" in der Form meines Erachtens nicht gibt. Viele Leute gehen die übertriebenen Preise eben doch mit... ansonsten gäbe es sie nicht. Anderen kann es nicht billig genug sein.Kumbao hat geschrieben:Niemand verlangt das Videospiele umsonst zu haben sind. Allerdings werden die Hersteller langsam extrem gierig. Und das die Leute nicht mehr bereit sind, deren uebertriebene Preise mitzutragen, ist doch eine voellig klare und normale Entwicklung.
Beispiel: Rogue Legacy. Gabs nach Erscheinen für 12$ auf der Hersteller-Webseite... und angesichts der über 60 Stunden, die ich damit verbracht habe, war das ein Schnäppchen. Aber selbst das war dem einen oder anderen zu teuer - im entsprechenden Thread meinte jemand, daß er dann doch auf den Steam Sale warten wird, um das Spiel "richtig günstig" zu ergattern.
Auf der anderen Seite gibt es genügend Leute, die sich die jedes Jahr neu erscheinenden Blockbuster-Spiele (Sport, Shooter etc.) sofort kaufen oder gar vorbestellen. Auch bei besonders heiß ersehnten Spielen wird gerne vorbestellt zu horrenden Preisen. Das habe ich beim Duke mit der Balls of Steel Edition gemacht, das machen andere bei GTA und welchen Spielen auch immer.
Es ist meiner Meinung nach nicht davon auszugehen, daß ein entscheidender Teil der Spielerschaft richtig bewußt über die Preispolitik der Hersteller nachdenkt und dementsprechend selektiv aktiv wird. Das Höchste der Gefühle sind irgendwelche Steam-Angebote. Aber es wird auch langfristig genügend Leute geben, die einfach in den Laden gehen und sich das Spiel kaufen, das sie haben wollen.
