Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Ähm...ja, ich meine die digitalen.
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PixelMurder
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Dass das Level-Scaling zum Stopper für die Hauptquest wird, ist ein handwerklicher Fehler und es wäre auch einer, wenn ein Quest-Actor sterben kann, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Hingegen gibt es ziemlich viele Leute, die Skyrim eben deswegen für belanglos halten, weil Quest-Actors unsterblich sind, man kann sie noch nicht mal willentlich töten. Ich bin der Meinung, dass man auch in Spielen mit Verlusten umgehen können muss, aber selbst als Ersteller eines Hardcore-Overhauls musste ich vor der Spielerschaft einknicken und eine optionale Funktion einbauen, die Quest-Actors und Karawanen-Führer unsterblich macht. Wenn ein Karawanenführer abkratzt, ist es für mich ein Zeichen dafür, dass die Umwelt nicht nur auf dem Papier harsch ist, für andere ist es aber der Weltuntergang, obwohl es für das Spiel eigentlich belanglos ist.Kajetan hat geschrieben:Ansonsten ist das das mit Abstand die dämlichste Feature-Idee seit Jahren. Hat, wie Du richtig sagst, in noch keinem Spiel gut funktioniert, in den meisten Spielen eher ziemlich schlecht. Von der Gummiband-KD in Rennspielen, über das automatische Levelscaling in Shootern (SIN Episodes, ganz großer Kack, zum Glück abschaltbar) bis hin zu Oblivion, welches in der Vanilla-Version ohne entsprechende Mods ein schlechter Witz von Rollenspiel ist, wo das Levelscaling, wenn man nicht aufpasst, sogar ein Plotstopper für die Hauptquest wird, wenn hochgezüchtete Monster nicht levelnde NPCs töten, die man eigentlich noch benötigt.
Dann habe ich das Leveln halbiert, weil die meisten Leute und ich auch es belanglos fanden, dass einem die Punkte nachgeschmissen werden und man sich nicht spezialisieren muss. Musste dann nach Klagen einen optionalen Patch erstellen, der das wieder erhöht, das ging bis zu "Ich kann das so nicht spielen!". Und zwar teilweise von den selben Leuten. Dabei kann man bei mir sogar 13 Punkte pro Level haben, wenn man alle Mittel ausschöpft, im Gegensatz etwa zu Venom, wo es fix vier Punkte gab.
Das hat mich nebenbei auch gelehrt, dass viele Spielaspekte sehr subjektiv und nicht unter allen Umständen für sich selbst ein fehlerhaftes Konzept darstellen. Manch einer hat etwa wenig Zeit, worauf es ihn nervt, dass er hundert Stunden braucht, um Level 20 zu erreichen. Und wenn man sich selbst damit beschäftigen muss, wie man mit Quest-Actors in einer viel härteren Umwelt umgehen muss, kommt anschliessend vielleicht zu anderen Schlüssen, als jemand der es spontan für belanglos hält, dass diese unsterblich sind. Ich habe es so gelöst, dass jeder Freund auf die selbe Weise skaliert wie die Gegner und dass ich gezielt darauf achte, dass der Spieler sie aktiv beschützen muss und auch kann, sofern er ausreichend gerüstet ist.
Manche bewerten Level-Skaling anhand dem, was Bethesda darunter versteht, während ich es an dem bemesse, was ich damit angestellt habe und was möglich ist. Dungeons, die schwer sein sollten, sind bei mir auch schwer oder gar unschaffbar auf geringem Level, vor Level 10 getraue ich mich in keine Metro und es dauert hundert Stunden, bevor ich in die Bibliothek von Arlington kann. Wenn ich in Pitt unvorbereitet in die Arena gehe, kann es passieren, dass ich tödlich verstrahlt werde, bevor ich die Gegner ausschalten konnte. Und bevor ich kein Gleisgewehr auf der Werkbank erstellt oder an einen Todeskrallenhandschuh gekommen bin, ist nicht daran zu denken, tiefer in den Werkhof zu gehen, da sich bei mir die Kiste mit dem überpowerten Arsenal aus dem Ödland erst am Schluss öffnet.
Und es scheint zu klappen, ich gehe zu Beginn eher über Land, weil ich da Gegnern ausweichen kann, während Dungeons brandgefährlich sind. Normale Gegner sind jederzeit mindestens so resistent wie der Player, es ist fast linear, aber sie haben eine Ausrüstung mit breiter Spannweite. Der Player hat viel geringerere Werte als im Original, sehr viele Waffen oder die Schläge eines Ghuls oder Supermutanten können lange Zeit One-Hit-Kill bedeuten. Das bedeutet, dass der Player zuerst gewisse Waffen- und Medizin-Skills und Ausrüstung haben muss, um einen Trupp davon zu schaffen, er wird aber bis zum Schluss hart für den Erfolg kämpfen müssen, doppelte Gesundheit bedeute ja nur, dass ein Feind drei Mal treffen muss, um ihn zu killen. Durchschnittliche Gegnerwerte basieren auf ähnlichen Berechnungen wie die des Players, weil ich es für unrealistisch halte, wenn man drei Mal das Sturmgewehre leeren muss, um einen Schergen zu killen. Hingegen skaliert bei mir sämtliches kleine Viehzeug gar nicht, höchstens die Rudel werden grösser oder mal durch ein mutiertes Exemplar verstärkt.
Es fühlt sich ziemlich natürlich für mich an, obwohl ich die eher linearen Werte dahinter kenne. Was mancher als Widerspruch ansieht, ist eigentlich keiner, eben da ich mir einige Gedanken darüber gemacht habe, wie ich ein Level-Scaling so umsetze, dass ich über lange Zeit gefordert werde und mich trotzdem belohnt fühle. Eigentlich ist das Scaling ein Nullsummenspiel, wenn man es nur an Resistenzen festmacht. Nur hängt das Balancing von vielen Faktoren mehr ab, es sieht gleich anders aus, wenn man das Schema für eine Psycho-Granate oder Kampfdrohne findet. Es ist auch ziemlich belohnend, wenn man eine Enklave-Todeskralle durch einen Perk über eine viel grössere Distanz als Begleiter haben kann. Und grösseren Waffenschaden kann man auch durch höhere Schleich-Skills oder besser reparierte Waffen haben. Und bei mir ist es sogar so, dass man mehr Punkte pro Level kriegt, wenn man eine höhere Intelligenz hat, was einem nebenbei Boni auf Nichtwaffen-Skills gibt, die einem sekundär auch im Kampf nützen.
Zu Ausrüstung, Attributen und Skills: Ja, ich finde, dass es ein Gefühl der Belohnung erzeugt und die Spieltiefe verbessert, was soll daran schlecht sein? Wenn man solange dümmliche Schlauchshooter wie ich gezockt hat, schätzt man es, wenn auch noch andere Bereiche als die Feinmotorik gefordert werden, eine Zeit lang war es sogar lustig, in Skyrim zu wandern. Bin leider recht spät auf den Geschmack gekommen, sodass inzwischen Shooter mit RPG-Aspekten(Borderlands 2) ein tieferes Skill-System haben als sogenannte grosse Rollenspiele(Skyrim), die dann noch nicht mal durch eine Story punkten können.
Um zum Thema zurück zu kommen: ich habe Angst vor Fallout 4, da es ziemlich sicher in die ähnliche Richtung wie Skyrim gehen wird, zugänglicher, flacher und belangloser, dazu mit einer minimalistischen Qualität in Story und Charakter-Zeichnung. Und solche Dinge kann man auch nicht mit einem Creation Kit stopfen, das es hoffentlich trotzdem geben wird.
- tschief
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Nur der Vollständigkeit halber: Wie heisst dein Overhaul? Ich persönlich bin nämlich gespannt, ob Level-Scaling gut umsetzbar ist ;-D
- Oldholo
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Woah, allein die Wall of Text gerade ist mehr Arbeit als sich die Meisten heute noch mit dem Spiel selbst machen.PixelMurder hat geschrieben:[...]
Wenn ich meine .esps gerade richtig zuordne, habe ich (außer einigen sehr kleinen Anpassungen) keine Overhauls für F3 installiert, weil ich das aufgegeben hab', als ich mir statmäßig völlig overpowerte gemoddete Waffen (Devil's Mistress und so) und Rüstungen installiert habe, für deren Anpassung im GECK ich zu faul war. Dazu die Unberechenbarkeit mit anderen gameplayverändernden Mods (FOOK, Calibr, TSC, Mutant Mod, ..) und ich kann mir nur schwer vorstellen, wie man da überhaupt so etwas wie Balance rein bekommen soll.
Von daher wurde Fallout dann recht schnell zu einem anspruchsmäßig mit Assassin's Creed vergleichbaren Spiel, das aber auf ähnliche Weise mit Erkundung und Featuredichte immer noch Spaß machte.
Deine Befürchtung bzgl. FO4 teile ich aber..Skyrim war für mich ein ziemlicher Schritt zurück von Oblivion, das in der Retrospektive das bei Weitem bessere Spiel war. Wenn die Falloutserie ein ähnliches Schicksal erwartet, wird es zwar sicherlich das hübscheste Sandkastenspiel und Modderparadies schlechthin (auch wenn die Papyrus-Engine irgendwie mehr Qual denn Segen ist..), aber auch ein Spiel, bei dem sich ständig wiederholende Sätze ("..Arrow to the knee") das langlebigste Erbe sein werden. Suboptimal.
Viele Klammern heute..weiß auch nicht, wieso.
Edit:
Wenn PixelMurder im Nexus ebenso heißt wie hier, dann dürfte das Wasteland Warrior sein. Ich wollt's eigentlich auch noch fix verlinken, aber just als ich's öffnen wollte, ging das Netzwerk in den Wartungsmodus.tschief hat geschrieben:Nur der Vollständigkeit halber: Wie heisst dein Overhaul? Ich persönlich bin nämlich gespannt, ob Level-Scaling gut umsetzbar ist ;-D
- Ernesto Heidenreich
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Ausgerechnet Boston...andererseits,was solls,liegt ja eh alles in Schutt und Asche.Aber schon überraschend,dass es anscheinend noch auf den alten Konsolen erscheinen wird.Man darf gespannt sein.
- TheLaughingMan
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Ein Fallout in China (sofern davon noch was übrig ist) fände ich auch interessant. Aber Frisco würde mich auch reizen. War mein Lieblings Schauplatz in Teil 2.
BtW. Alles in Schutt und Asche würde ich nicht sagen. Im Hoheitsgebiet der NCR scheint es ja größtenteils wieder zivilisiert zu zugehen (Natürlich nicht nach Vorkriegs Standard), und in Arizona, wo die Legion herrscht(e), gibt es wohl auch so eine Art Wiederaufbau.
BtW. Alles in Schutt und Asche würde ich nicht sagen. Im Hoheitsgebiet der NCR scheint es ja größtenteils wieder zivilisiert zu zugehen (Natürlich nicht nach Vorkriegs Standard), und in Arizona, wo die Legion herrscht(e), gibt es wohl auch so eine Art Wiederaufbau.
- Oldholo
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
+1..es ist aber irgendwie verständlich, dass Bethesda das meidet; ein US-Entwickler dürfte halt einfach Schwierigkeiten haben, ein faires Bild Chinas zu zeichnen, ohne sich interkulturelle Fauxpas zu leisten. Und die Klientel in den Staaten wäre wohl auch weniger an einem Spiel interessiert, das in einer für sie so fremden Kultur spielt.TheLaughingMan hat geschrieben:Ein Fallout in China (sofern davon noch was übrig ist) fände ich auch interessant.
Theoretisch ist das Setting aber auch einfach abgefrühstückt, dürfte ja überall auch nach 250 Jahren noch halbwegs gleich aussehen. Von daher wäre California mit etwas weiter vorangeschrittenem Aufbau vielleicht ganz interessant, oder Massachusetts mit dem Kontrast zwischen Commonwealth und den äußeren Regionen. Nur um irgendwie mehr zu haben als nur zerstörte Zivilisation.
- TheLaughingMan
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Bei Fallout hat man ja eine gewisse künstlerische Freiheit. Das Amerika Bild als ewige 50er McCarthy Ära Dystopie ist auch nicht gerade schmeichelhaft. Um etwas ähnliches mit China zu schaffen bräuchte man allerdings einiges an Talent und Zeit, das stimmt. Und wenn einer beleidigt ist...Was soll man dazu anderes sagen als "Es allen Menschen recht getan ist eine Kunst die niemand kann"?
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PixelMurder
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Richtig, WastelandWarrior:
http://www.nexusmods.com/fallout3/mods/18320/?
Es dreht sich übrigens nicht alles um den Schwierigkeitsgrad, selbst wenn man alle Spawn-Systeme aufs Minimum stellt, kann man doch immerhin neue Rezepte finden und sie auf den Öfen verwenden oder im Spielerhaus in Paradise Fall mit neuen Bewohnern chillen. Oder man hat ein Begleiter-Kommando-System und andere Annehmlichkeiten.
Papyrus ist an sich der richtige Schritt, damit kann ich Scripte mit 700 Zeilen Code in Fallout auf einen Bruchteil abspecken und teilweise auch Scripte wiederverwerten, die ich nur mit anderen Propertys füllen muss. Der absolute Bullshit ist hingegen, dass Scripte neuerdings separate Dateien sind und dass die Engine die Saves nicht von deinstallierten Scripten reinigt. Früher konnte man davon ausgehen dass ein Begleiter-Mod sämtliche Scripte dabei hatte, die notwendig sind, während heute das pure Chaos herrscht, das nur noch von einem Scripter zu verstehen ist, der zuviel Zeit hat.
Im Prinzip kann ich mit allen Schauplätzen in Amerika leben, solange sie gut umgesetzt sind. Und selbst wenn FO4 an den selben Dingen krankt wie Skyrim, hat es doch immerhin noch einen Bonus, ich stehe auf Endzeit-Szenarien und bin richtig aufs 50er-Flair abgefahren, das man hoffentlich bestehen lässt.
http://www.nexusmods.com/fallout3/mods/18320/?
Es dreht sich übrigens nicht alles um den Schwierigkeitsgrad, selbst wenn man alle Spawn-Systeme aufs Minimum stellt, kann man doch immerhin neue Rezepte finden und sie auf den Öfen verwenden oder im Spielerhaus in Paradise Fall mit neuen Bewohnern chillen. Oder man hat ein Begleiter-Kommando-System und andere Annehmlichkeiten.
Papyrus ist an sich der richtige Schritt, damit kann ich Scripte mit 700 Zeilen Code in Fallout auf einen Bruchteil abspecken und teilweise auch Scripte wiederverwerten, die ich nur mit anderen Propertys füllen muss. Der absolute Bullshit ist hingegen, dass Scripte neuerdings separate Dateien sind und dass die Engine die Saves nicht von deinstallierten Scripten reinigt. Früher konnte man davon ausgehen dass ein Begleiter-Mod sämtliche Scripte dabei hatte, die notwendig sind, während heute das pure Chaos herrscht, das nur noch von einem Scripter zu verstehen ist, der zuviel Zeit hat.
Im Prinzip kann ich mit allen Schauplätzen in Amerika leben, solange sie gut umgesetzt sind. Und selbst wenn FO4 an den selben Dingen krankt wie Skyrim, hat es doch immerhin noch einen Bonus, ich stehe auf Endzeit-Szenarien und bin richtig aufs 50er-Flair abgefahren, das man hoffentlich bestehen lässt.
- GamepadPro
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
die erste Erfahrung damit hatte ich bei FFVII, wo Seph als endgegner mitgeskillt wurde. fand ich nicht so störend, aber schon irgendwie doof, als wenn ich damals so eine Vorahnung hatte, wohin das führen könnte, (bild ich mir heute ein.) sonst gab es im siebten teil nur dieses replacement-scaling, wo dann häufig die Gegner ausgetauscht und z.b. mindestens anders angemalt wurden, um neue Gefährlichkeit zu symbolisieren, was ich auch nicht falsch fand, da sich das ganze nicht am spieler-Level oder -leistung (sondern am spielfortschritt) ausrichtete und das spiel (gerade zu anfang) sehr linear ist.Kajetan hat geschrieben:Erstaunlicherweise bei Sacred 2. Im letzten Spielabschnitt hatten die Gegner immer genau den Level, den Du zum Schluß hattest. Damit hat man dem XP-Farmen im Rest des Spieles einen Riegel vorgeschoben, so dass der Endkampf immer noch etwas herausfordernd blieb. Nicht perfekt, irgendwo auch doof, aber auch recht unnervig. Was das mithin Positivste ist, was mir zum Thema Levelscaling einfällt.tschief hat geschrieben: Ich hab übrigens nichts gegen Levelscaling WENN es gut umgesetzt wird. Nur war das in keinem mir bekannten Spiel bisher gut umgesetzt.
Ansonsten ist das das mit Abstand die dämlichste Feature-Idee seit Jahren. Hat, wie Du richtig sagst, in noch keinem Spiel gut funktioniert, in den meisten Spielen eher ziemlich schlecht. Von der Gummiband-KD in Rennspielen, über das automatische Levelscaling in Shootern (SIN Episodes, ganz großer Kack, zum Glück abschaltbar) bis hin zu Oblivion, welches in der Vanilla-Version ohne entsprechende Mods ein schlechter Witz von Rollenspiel ist, wo das Levelscaling, wenn man nicht aufpasst, sogar ein Plotstopper für die Hauptquest wird, wenn hochgezüchtete Monster nicht levelnde NPCs töten, die man eigentlich noch benötigt. Ach ja, von Homeworld 2 gar nicht zu reden, wo man vom Spiel bei der nächsten Mission mit unschlagbaren Gegnermassen bestraft wird, nur weil man in der Mission davor "zu gut" war und eine entsprechend große Flotte hatte.
Crap! Dieses Feature ist einfach nur Crap!
bei Bioshock Infinite störte mich das mehr, als mir Liz weniger Geld zuwarf, (nur weil ich keine Tode auf der liste hatte,) um mir so die Upgrades zu nehmen. es sei denn, das ganze handelt sich nur um die menge, die ich sonst bei den deaths hätte abgezogen bekommen. wenn ich aber so nochmal darüber nachdenke, wäre es dennoch völlig bescheuert. da soll die mir doch lieber die münzen anrechnen, die ich aus den unzähligen Behältern nicht mitgenommen hatte, als die Sucherei zu nerven begann.
zu den heutigen Rollenspielen zurück... - so freue ich mich auf Nehrims nachfolger Enderal und hoffe stark, dass die das besser hinkriegen als Bethesda. meine größte sorge gilt da mehr der musik, wenn es dann zu oft nach schöne-weite-welt-Gedudel klingen könnte.
selbstverständlich werde ich das spiel bezahlen, ich brauche doch keine Sklaven. dass ich Skyrim nochmal für den PC kaufen musste, ärgert mich da nur - die nichtsnutze kriegen halt alles doppelt vergütet. die Steambox ist so gesehen eine gute Sache.
- Brakiri
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Das "Feature" Level Scaling ist wirklich zu einer Pest geworden.
Ich finde es beraubt einen um das ganz wichtige Gefühl, merkbar besser geworden zu sein.
Es ist schade, dass viele garnicht mehr verstehen was es bedeutet, dass man auch mal rennen/Strategie anpassen muss, wenn die Gegner zu schwer sind.
Immer wieder gerne zitiertes Spiel, wo das super gemacht war, ist Gothic.
Ohne Rüstung und ein paar Levels auf dem Buckel in den Wald zu laufen, wo die Wölfe lauern, ist ein Todesurteil.
Umso stolzer war man, wenn man später wiederkam, die Rüstung Wunder gewirkt hat, und das neue blitzende Schwert genau das richtig Werkzeug war, um weiter zu kommen.
Dieses "Ha, wartet nur, ich komme wieder, und DANN zieh ich euch das Fell über die Ohren!!", kann einem enorm viel Befriedigung geben. Das kommt in den Level-Scaling-Spiele immer zu kurz. Skyrim, Oblivion usw. sind was den Kampf angeht, meistens relativ spannungsarm, weil alles maximal eine milde Herausforderung ist, die man mit ein oder zwei Versuchen schaffen kann. Sogar den ersten Drachen kann man recht fix alleine besiegen. In Fallout 3 gibt es auch nur wenig was einem gefährlich werden kann, es sei denn, es kommt in Massen.
In New Vegas ist es ein wenig besser, aber auch nicht wirklich gut gelöst.
@Fallout 4
Die Idee, dass man doch mal in China spielen könnte, hatte ich witzigerweise gestern auch, wo ich Operation:Anchorage in F3 gespielt habe. Als ich da die Logbucheinträge von den chin. Soldaten gelesen habe, und ich etwas über die Spezialeinheit Crimson Dragoons erfahren konnte, fand ich die Idee mal in China zu spielen genial.
Zu erfahren, wie China im Fallout-Setting so aufgebaut war, warum sie auf die Idee kamen, Alaska anzugreifen(Ich weiss, Rohstoffe, aber lohnte sich das wirklich, oder gab es noch andere Gründe?), wie die Crimson Dragoons enstanden sind, wer die Idee hatte, die T51bs mit EMP-Feldern aufzuhalten usw.
Wie hier ja schon einige sagten: Ich bezweifle auch, dass es dies je geben wird. Allerdings glaube ich, dass es möglicherweise weniger problematisch wäre als viele befürchten. Fallout ist ein Science-fiction-Szenario, das ausserdem eine stark andere technologische Entwicklung erfahren hat, als dies in der Realität der Fall ist.
Sogar chinesische Berufsempörer sollten den Unterschied zwischen einem SF-Setting, ohne grossartige Bezüge zur Realität, und einem Propaganda-Versuch erkennen können.
Oder?
Wie Oldholo schon sagte, ist der "Wastelander"-Ansatz schon ein wenig ausgereizt. Dort zu spielen, wo schon etwas mehr Zivilisation ist, um eine andere Art der "Problemlösung" zu forcieren, eine andere Story zu erzählen (mit mehr Auswirkungen!) usw. wäre eine Abwechlsung. Aufbauen statt umnieten.
Interessant würde ich mir aber auch ein Fallout vorstellen, was direkt vor dem Atomkrieg startet. Man kriegt wie bei F3 ein wenig mit, wie die Nachrichten reinkommen, sich die Lage zuspitzt usw. Vielleicht könnte man im Militär sein, ist bei einigen Vorkriegs-Kampagnen dabei, um dann den Kriegsbeginn mitzuerleben.
Ein Teil Vault, ein Teil wirklich Hardcore-Modus draussen, wo alles noch in Schutt und Asche liegt, und Strahlung der tägliche Begleiter ist.
Also entweder ein Schritt vorwärts Richtung mehr Zivilisation, oder wieder ein Schritt zurück zu weniger, back zum 1. Teil (Kann ja gerne ganz woanders spielen als der 1. Teil).
F3 und F:NV sind mir schon wieder zu "zahm" bzw. zivilisationstechnisch nicht fortgeschritten genug.
If that makes sense
Ich finde es beraubt einen um das ganz wichtige Gefühl, merkbar besser geworden zu sein.
Es ist schade, dass viele garnicht mehr verstehen was es bedeutet, dass man auch mal rennen/Strategie anpassen muss, wenn die Gegner zu schwer sind.
Immer wieder gerne zitiertes Spiel, wo das super gemacht war, ist Gothic.
Ohne Rüstung und ein paar Levels auf dem Buckel in den Wald zu laufen, wo die Wölfe lauern, ist ein Todesurteil.
Umso stolzer war man, wenn man später wiederkam, die Rüstung Wunder gewirkt hat, und das neue blitzende Schwert genau das richtig Werkzeug war, um weiter zu kommen.
Dieses "Ha, wartet nur, ich komme wieder, und DANN zieh ich euch das Fell über die Ohren!!", kann einem enorm viel Befriedigung geben. Das kommt in den Level-Scaling-Spiele immer zu kurz. Skyrim, Oblivion usw. sind was den Kampf angeht, meistens relativ spannungsarm, weil alles maximal eine milde Herausforderung ist, die man mit ein oder zwei Versuchen schaffen kann. Sogar den ersten Drachen kann man recht fix alleine besiegen. In Fallout 3 gibt es auch nur wenig was einem gefährlich werden kann, es sei denn, es kommt in Massen.
In New Vegas ist es ein wenig besser, aber auch nicht wirklich gut gelöst.
@Fallout 4
Die Idee, dass man doch mal in China spielen könnte, hatte ich witzigerweise gestern auch, wo ich Operation:Anchorage in F3 gespielt habe. Als ich da die Logbucheinträge von den chin. Soldaten gelesen habe, und ich etwas über die Spezialeinheit Crimson Dragoons erfahren konnte, fand ich die Idee mal in China zu spielen genial.
Zu erfahren, wie China im Fallout-Setting so aufgebaut war, warum sie auf die Idee kamen, Alaska anzugreifen(Ich weiss, Rohstoffe, aber lohnte sich das wirklich, oder gab es noch andere Gründe?), wie die Crimson Dragoons enstanden sind, wer die Idee hatte, die T51bs mit EMP-Feldern aufzuhalten usw.
Wie hier ja schon einige sagten: Ich bezweifle auch, dass es dies je geben wird. Allerdings glaube ich, dass es möglicherweise weniger problematisch wäre als viele befürchten. Fallout ist ein Science-fiction-Szenario, das ausserdem eine stark andere technologische Entwicklung erfahren hat, als dies in der Realität der Fall ist.
Sogar chinesische Berufsempörer sollten den Unterschied zwischen einem SF-Setting, ohne grossartige Bezüge zur Realität, und einem Propaganda-Versuch erkennen können.
Oder?
Wie Oldholo schon sagte, ist der "Wastelander"-Ansatz schon ein wenig ausgereizt. Dort zu spielen, wo schon etwas mehr Zivilisation ist, um eine andere Art der "Problemlösung" zu forcieren, eine andere Story zu erzählen (mit mehr Auswirkungen!) usw. wäre eine Abwechlsung. Aufbauen statt umnieten.
Interessant würde ich mir aber auch ein Fallout vorstellen, was direkt vor dem Atomkrieg startet. Man kriegt wie bei F3 ein wenig mit, wie die Nachrichten reinkommen, sich die Lage zuspitzt usw. Vielleicht könnte man im Militär sein, ist bei einigen Vorkriegs-Kampagnen dabei, um dann den Kriegsbeginn mitzuerleben.
Ein Teil Vault, ein Teil wirklich Hardcore-Modus draussen, wo alles noch in Schutt und Asche liegt, und Strahlung der tägliche Begleiter ist.
Also entweder ein Schritt vorwärts Richtung mehr Zivilisation, oder wieder ein Schritt zurück zu weniger, back zum 1. Teil (Kann ja gerne ganz woanders spielen als der 1. Teil).
F3 und F:NV sind mir schon wieder zu "zahm" bzw. zivilisationstechnisch nicht fortgeschritten genug.
If that makes sense
- casanoffi
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Wenn es um gute KI geht, dann fällt mir spontan nur ein einziges Entwicklerstudio ein, welches dazu fähig war, eine solche zu programmieren: Monolith.Nerix hat geschrieben:Die KI könnte natürlich genauso davon profitieren, wenn es nur für die NextGen erscheint. Die Frage ist nur, ob die Entwickler die höhere Hardwareleistung für eine Verbesserung der KI verwenden oder für eine schönere Grafik. Vermutlich beides, mit einer starken Tendenz zur Grafik (da man dies leider deutlich besser bewerben kann und auf Anhieb in Trailern sieht).
Insofern stellt sich die Frage was man haben möchte. Wahrscheinliche Auswirkungen auf die PC/Nextgen-Version:
Entwicklung auch für die 360/PS3 --> nahezu unveränderte KI, leicht bessere Grafik
Entwicklung nur für PC/NextGen --> etwas bessere KI, deutlich bessere Grafik
In beiden Fällen wäre also das Auslassen der 360/PS3 Version vorteilhaft. Letztlich ist es nur die Frage, wie die Entwickler ihre Prioritäten setzen.
Eine weitere interessante Frage wäre, ob das Einsparen von Rechenleistung bei der Grafik überhaupt signifikant zu einer Verbesserung der KI beitragen kann - oder ob es nicht an anderen Hürden scheitert, z.B. der, dass eine deutlich komplexere KI mit sehr hohem Forschungs/Programmieraufwand verbunden wäre und die Stagnation im KI-Bereich nicht unbedingt an der mangelnden Hardwareleistung liegt. Letzteres würde ich vermuten, da die Rechenleistung in den letzten 10 Jahren stark zugenommen hat, die Intelligenz der NPCs eher weniger (zumindest gefühlt).
Mit Condemned und vor allem F.E.A.R. gibt es herausragende Beispiele für gute KI.
Grafisch war F.E.A.R. damals ein kleiner Meilenstein, dafür brauchte man sehr gute Hardware.
An der Technik scheitert es also in meinen Augen nicht, sonst hätten es die Programmierer damals kaum geschafft, so gute grafische Darstellung mit einer so herausragenden KI zu paaren.
Es scheitert in meinen Augen ganz klar an den Fähigkeiten der Programmierer (bzw. daran, dass kaum ein Studio sich gute KI-Programmierer leisten kann oder will, weil Programmierer mit solchen Fähigkeiten ihre Brötchen vermutlich in ganz anderen Gehaltsklassen bei ganz anderen Unternehmen verdienen...).
Ist doch das gleiche wie mit guten Drehbuchautoren - die sind einfach Mangelware!
Und die, die es gibt, verdienen eine Schweinekohle...
Zuletzt geändert von casanoffi am 05.01.2014 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
- crewmate
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
In einer perfekten Welt wäre ein Szenario ausserhalb der USA möglich.Brakiri hat geschrieben:Das "Feature" Level Scaling ist wirklich zu einer Pest geworden.
Ich finde es beraubt einen um das ganz wichtige Gefühl, merkbar besser geworden zu sein.
Es ist schade, dass viele garnicht mehr verstehen was es bedeutet, dass man auch mal rennen/Strategie anpassen muss, wenn die Gegner zu schwer sind.
Immer wieder gerne zitiertes Spiel, wo das super gemacht war, ist Gothic.
Ohne Rüstung und ein paar Levels auf dem Buckel in den Wald zu laufen, wo die Wölfe lauern, ist ein Todesurteil.
Umso stolzer war man, wenn man später wiederkam, die Rüstung Wunder gewirkt hat, und das neue blitzende Schwert genau das richtig Werkzeug war, um weiter zu kommen.
Dieses "Ha, wartet nur, ich komme wieder, und DANN zieh ich euch das Fell über die Ohren!!", kann einem enorm viel Befriedigung geben. Das kommt in den Level-Scaling-Spiele immer zu kurz. Skyrim, Oblivion usw. sind was den Kampf angeht, meistens relativ spannungsarm, weil alles maximal eine milde Herausforderung ist, die man mit ein oder zwei Versuchen schaffen kann. Sogar den ersten Drachen kann man recht fix alleine besiegen. In Fallout 3 gibt es auch nur wenig was einem gefährlich werden kann, es sei denn, es kommt in Massen.
In New Vegas ist es ein wenig besser, aber auch nicht wirklich gut gelöst.
@Fallout 4
Die Idee, dass man doch mal in China spielen könnte, hatte ich witzigerweise gestern auch, wo ich Operation:Anchorage in F3 gespielt habe. Als ich da die Logbucheinträge von den chin. Soldaten gelesen habe, und ich etwas über die Spezialeinheit Crimson Dragoons erfahren konnte, fand ich die Idee mal in China zu spielen genial.
Zu erfahren, wie China im Fallout-Setting so aufgebaut war, warum sie auf die Idee kamen, Alaska anzugreifen(Ich weiss, Rohstoffe, aber lohnte sich das wirklich, oder gab es noch andere Gründe?), wie die Crimson Dragoons enstanden sind, wer die Idee hatte, die T51bs mit EMP-Feldern aufzuhalten usw.
Wie hier ja schon einige sagten: Ich bezweifle auch, dass es dies je geben wird. Allerdings glaube ich, dass es möglicherweise weniger problematisch wäre als viele befürchten. Fallout ist ein Science-fiction-Szenario, das ausserdem eine stark andere technologische Entwicklung erfahren hat, als dies in der Realität der Fall ist.
Sogar chinesische Berufsempörer sollten den Unterschied zwischen einem SF-Setting, ohne grossartige Bezüge zur Realität, und einem Propaganda-Versuch erkennen können.
Oder?
Wie Oldholo schon sagte, ist der "Wastelander"-Ansatz schon ein wenig ausgereizt. Dort zu spielen, wo schon etwas mehr Zivilisation ist, um eine andere Art der "Problemlösung" zu forcieren, eine andere Story zu erzählen (mit mehr Auswirkungen!) usw. wäre eine Abwechlsung. Aufbauen statt umnieten.
Interessant würde ich mir aber auch ein Fallout vorstellen, was direkt vor dem Atomkrieg startet. Man kriegt wie bei F3 ein wenig mit, wie die Nachrichten reinkommen, sich die Lage zuspitzt usw. Vielleicht könnte man im Militär sein, ist bei einigen Vorkriegs-Kampagnen dabei, um dann den Kriegsbeginn mitzuerleben.
Ein Teil Vault, ein Teil wirklich Hardcore-Modus draussen, wo alles noch in Schutt und Asche liegt, und Strahlung der tägliche Begleiter ist.
Also entweder ein Schritt vorwärts Richtung mehr Zivilisation, oder wieder ein Schritt zurück zu weniger, back zum 1. Teil (Kann ja gerne ganz woanders spielen als der 1. Teil).
F3 und F:NV sind mir schon wieder zu "zahm" bzw. zivilisationstechnisch nicht fortgeschritten genug.
If that makes sense
Leider ist Spiele Design heutzutage von Marketing Analysen beeinflusst. Und der typische Amerikaner nennt eine typische Stadt, in der das neue Spiel spielen sollte.
- casanoffi
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Und genau deshalb trauere ich noch Heute GSC Game World (S.T.A.L.K.E.R.) nach...crewmate hat geschrieben:Leider ist Spiele Design heutzutage von Marketing Analysen beeinflusst. Und der typische Amerikaner nennt eine typische Stadt, in der das neue Spiel spielen sollte.
Eine authentisches Fallout-Szenario, evtl. in Europa oder Asien - bei dem Gedanken läuft es mir echt kalt den Rücken runter ^^
Eine fiktive Zukunft rund um Fukushima würde sich doch anbieten.
Oder meinetwegen ein post-nukleares Kriegsgebiet in Hiroshima und Nagasaki!
Die U.S.A. sind schließlich die einzige Nation, die bisher Atombomben gegen zivile Bevölkerung eingesetzt haben - man könnte also auch Pjöngjang nehmen..........
- Wulgaru
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Re: Fallout 4: Weitere Hinweise auf das Setting
Also ich finde zwar auch Settings die mal außerhalb Amilands spielen stets sehr reizvoll, aber China würde als Entwickler nicht mit der Kneifzange anfassen. Selbst wenn mir mein Publisher sagen würde "hey du hast hier mal so richtig viel Kohle und darfst so viel Zeit mit Recherche und Detailarbeit verbringen wie du willst"....mal Hand aufs Herz...Amerikaner und umgekehrt auch deutsche, da muss man sich nichts vormachen, schaffen es doch nicht mal kulturell ähnliche fremde Länder akkurat darzustellen (Stichwort das wir alle Bayern sind und oder Kraftwerk mit 80er Klamotten hören usw.)...und dann gleich China? Selbst wenn China nicht in dieser Konkurrenz zu den USA stehen würde, was eben für den Publisher ein unkalkulierbares Risiko wäre, wäre es kaum möglich das hinzukriegen. Denn wenn ich ein China-Fallout spiele will ich auch in China sein und nicht in einem westlichen Themenvergnügungspark.
Also wie gesagt...anderes Setting super...aber dann doch eher westlicher Kulturkreis. Irgendein Land in Europa was mal Out of the Box wäre...Norwegen oder so, wäre für mich genauso originell.
Also wie gesagt...anderes Setting super...aber dann doch eher westlicher Kulturkreis. Irgendein Land in Europa was mal Out of the Box wäre...Norwegen oder so, wäre für mich genauso originell.
