EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden Angaben" von Investoren verklagt
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- Wigggenz
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Hoffentlich vernichtet die Wallstreet-Hölle EA. Selber Schuld wer in diesem Sumpf mitmischen will.
- Kajetan
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Wenn es zu keiner aussergerichtlichen Einigung kommt, kommt es zum Prozeß. Wenn den EA verliert, gibt es Strafen wegen Verletzung der Berichtspflicht. Die sind soooo hoch nicht, die kann EA verkraften. Eventuelle Ausfallzahlungen an die Investoren könnten höher ausfallen, sind aber immer noch verschmerzbar. Hier kann EA auf seine Reserven zurückgreifen, hier lässt das Gericht einer Firma gerne Zeit, wenn es weiß, dass das Geld da ist, es nur flüssig gemacht werden muss.old z3r0 hat geschrieben:Was wäre den realistisch betrachtet das schlimmste das EA nun passieren könnte (ernstgemeinte Frage)?
Nicht, dass dem Vorstand jetzt mal auf die Finger gehauen wird, und das war's. Oder das ein CEO gehen muss, und sich mit seinen Milliönchen im Frührente begibt :wink:
Wenn man den Vorständen Insider-Handel nachweisen kann, dann wird es teuer für diese Leute in Abhängigkeit von der Summe, die hier verschoben wurde. EA hat mit diesen Strafen aber nichts zu tun, hier geht es um die Vorstände als Privatperson. In der Regel werden diese Leute dann gegangen und man setzt neue Schlipsträger auf deren Sessel hin.
Sprich, ich halte die Klage und ihre möglichen Folgen für EA als nicht sooooo tragisch. Das kann EA wegstecken. Ich finde es nur interessant darüber zu spekulieren WARUM BF4 wissentlich in diesem Zustand veröffentlicht wurde. Das kann nur durch eine Vorstandentscheidung geschehen sein, das war kein *hachhuch* Versehen eines Mitarbeiters bei der QA oder im Presswerk.
- 3nfant 7errible
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Die Herren dürfen sich gerne soviel mit Kaviar & Kot bewerfen wie sie wollen, aber der Punkt über die Qualität von BF4 ist ein schlechter Scherz. Das Spiel kann doch unmöglich noch katastrophal schlechter sein als BF3. Jeder der das Ding geschluckt hat, egal ob Konsument oder Investor, ist selber Schuld. Wenn EA aufgrund von Preorder Zahlen eventuell mehr wusste, ist das natürlich eine andere Sache, aber auch das hat absolut nichts mit der Qualität eines Spiels zu tun.
Wir alle wissen, dass sich der grösste scheiss wie warme Semmeln verkaufen kann, während die besten Sachen manchmal wie Blei im Regal liegen bleiben. Wäre BF4 jetzt erfolgreicher gewesen, hätte doch auch kein Schwein über die Qualität geredet.
Wir alle wissen, dass sich der grösste scheiss wie warme Semmeln verkaufen kann, während die besten Sachen manchmal wie Blei im Regal liegen bleiben. Wäre BF4 jetzt erfolgreicher gewesen, hätte doch auch kein Schwein über die Qualität geredet.
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Bambi0815
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Was soll ich dazu sagen. Ich hatte es gekauft und wieder zurückgehen lassen, weil das Spiel in einem unzumutbaren Zustand war. Dabei hatte ich es mit Premium für satte 110 Euro gekauft.
Was lernen wir daraus? Den Zyklus eines CODs werden sie noch ein wenig länger anstreben müssen!
Was lernen wir daraus? Den Zyklus eines CODs werden sie noch ein wenig länger anstreben müssen!
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datendieb
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
wenn dice eier hätte dann...ach egal.
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vicoSun
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- DonDonat
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Ich hab BF4 zwar bis jetzt noch nicht gespielt, aber für mich sieht es so aus als ob ein nicht ganz optimiertes Produkt unbedingt auf den Markt werfen wollte um CoD Parole bieten zu können.
Aber deswegen EA gleich zu verklagen? Etwas weit hergeholt...
Und nur so zum Vergleich: X Rebirth ist von dem was ich davon gesehen habe noch in einem "Alpha" Zustand und niemand hat vor die Entwickler da zu verklagen???
Aber deswegen EA gleich zu verklagen? Etwas weit hergeholt...
Und nur so zum Vergleich: X Rebirth ist von dem was ich davon gesehen habe noch in einem "Alpha" Zustand und niemand hat vor die Entwickler da zu verklagen???
- Propell3rhead
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Wenn Deine Einschätzung ne Aktie wär, ich würd sie halten. :wink:Kajetan hat geschrieben:Was noch lange nicht heisst, dass ich Recht habeLebensmittelspekulant hat geschrieben:Kajetans Analyse finde ich überdies sehr stimming
- 3nfant 7errible
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
da hat aber wohl auch niemand vorher seine Aktien verkauft. wie gesagt, wenn überhaupt sollte das der springende Punkt sein. die Sache mit der Qualität halte ich für totalen MumpitzDonDonat hat geschrieben:Ich hab BF4 zwar bis jetzt noch nicht gespielt, aber für mich sieht es so aus als ob ein nicht ganz optimiertes Produkt unbedingt auf den Markt werfen wollte um CoD Parole bieten zu können.
Aber deswegen EA gleich zu verklagen? Etwas weit hergeholt...
Und nur so zum Vergleich: X Rebirth ist von dem was ich davon gesehen habe noch in einem "Alpha" Zustand und niemand hat vor die Entwickler da zu verklagen???
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datendieb
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
schade um dice.
- old z3r0
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Alles klar, danke für die ErklärungKajetan hat geschrieben:SpoilerShowWenn es zu keiner aussergerichtlichen Einigung kommt, kommt es zum Prozeß. Wenn den EA verliert, gibt es Strafen wegen Verletzung der Berichtspflicht. Die sind soooo hoch nicht, die kann EA verkraften. Eventuelle Ausfallzahlungen an die Investoren könnten höher ausfallen, sind aber immer noch verschmerzbar. Hier kann EA auf seine Reserven zurückgreifen, hier lässt das Gericht einer Firma gerne Zeit, wenn es weiß, dass das Geld da ist, es nur flüssig gemacht werden muss.old z3r0 hat geschrieben:Was wäre den realistisch betrachtet das schlimmste das EA nun passieren könnte (ernstgemeinte Frage)?
Nicht, dass dem Vorstand jetzt mal auf die Finger gehauen wird, und das war's. Oder das ein CEO gehen muss, und sich mit seinen Milliönchen im Frührente begibt :wink:
Wenn man den Vorständen Insider-Handel nachweisen kann, dann wird es teuer für diese Leute in Abhängigkeit von der Summe, die hier verschoben wurde. EA hat mit diesen Strafen aber nichts zu tun, hier geht es um die Vorstände als Privatperson. In der Regel werden diese Leute dann gegangen und man setzt neue Schlipsträger auf deren Sessel hin.
Sprich, ich halte die Klage und ihre möglichen Folgen für EA als nicht sooooo tragisch. Das kann EA wegstecken. Ich finde es nur interessant darüber zu spekulieren WARUM BF4 wissentlich in diesem Zustand veröffentlicht wurde. Das kann nur durch eine Vorstandentscheidung geschehen sein, das war kein *hachhuch* Versehen eines Mitarbeiters bei der QA oder im Presswerk.
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WizKid77
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Re: EA: Wegen der Battlefield-4-Probleme und "irreführenden
Ich fand BF3 schon schlimm. BF4 hab ich glücklicherweise nicht angerührt, weil die Perfomance bei Teil 3 bei mir schon absoluter Mist war.
Wie auch immer. Da hat EA die Kuh scheinbar einmal zu dolle gemelkt. Dice mach ich da mal keinen Vorwurf, die scheinen bei EA unter Dauerstrom zu stehen.
Wie auch immer. Da hat EA die Kuh scheinbar einmal zu dolle gemelkt. Dice mach ich da mal keinen Vorwurf, die scheinen bei EA unter Dauerstrom zu stehen.
- MagicSkin
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Re: Kommentar
Da hast du vollkommen recht! Auf lange Sicht sieht es nicht gut aus für EA. Aber diesen Prozess, wenn es zu einem kommt, werden sie noch wegstecken.ZackeZells hat geschrieben:Evtl. auch berücksichtigen welchen Impact das auf die "Reputation" von EA haben kann, nicht aus Sicht der Gamer.MagicSkin hat geschrieben:
Angenommen es kommt zu einem Urteil, da wird der CFO von EA die Rücklagen kurz anfassen und dann gemeinsam mit den anderen Chefs drüber lachenIch denke auch nicht, dass die so schnell pleite gehen.
Ea als schlechtestes Unternehmen Amerikas, 2 Jahre hintereinander, dann das raushauen qualitiv mangelhafter Software, Strafzhalungen, miese Presse usw. führt in eine sich immer schneller nach unten drehende Spirale.
Nichts ist für die Ewigkeit.....
- MagicSkin
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Re: EA
Ouh, sorry! Das ist mir in dem Wust glatt untergegangen!maho76 hat geschrieben:glaubst du.In meiner Aussage ging es aber darum, dass die Aktionäre keine direkte Gewalt auf das Tagesgeschäft haben.
http://www.deraktionaer.de/aktie/apple- ... -18660.htmDer Investor Icahn drängt auf eine Abstimmung der Aktionäre beim Aktienrückkauf von Apple. Dies schrieb Wall-Street-Investor Carl Icahn am Mittwoch beim Kurznachrichtendienst Twitter....
Icahn hatte Mitte August verkündet, dass er groß bei Apple eingestiegen sei. Laut jüngsten Angaben besitzt er 4,7 Millionen Apple-Aktien oder rund 0,5 Prozent des iPhone-Herstellers. Icahn ist berühmt dafür, Firmen mit aggressiven Kampagnen höhere Ausschüttungen abzuringen. Durch einen Aktienrückkauf steigt üblicherweise der Kurs.
hier geht es zwar um die Aktien, aber trotzdem ist das eine Beeinflussung der Firma... und das bei 0,5% Beteiligung ... und sie werden auf ihn hören... kopf > tisch. das ist doch nicht unüblich dass Investoren direkt die firmenleitung beeinflussen.
@magicskin:lies den Artikel nochmal. der vorstand hat kurz vor Veröffentlichung noch massiv private Aktienpakete verkauft, bevor der kurs fiel was abzusehen war wenn BF in dem zustand kommt.Persönliche Bereicherung würde ich hier nicht vorhalten.
Zu der Beeinflussung durch Investoren:
Ich sprach da mehr über den Einfluss des einzelnen Kleinanlegers.

