Video Game Awards 2013: Die Gewinner

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Raskir
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von Raskir »

PixelMurder hat geschrieben:Das ist einfach meine persönliche Sicht auf diese Awards. Es fühlt sich für mich an, als ob da Noobs darüber entschieden hätten, was der beste Shooter oder Soundtrack ist und was man der Kategorie Rollenspiel zuteilen kann, oder die sind alle gekauft. Wobei ich es teilweise nachvollziehen kann, wie man händeringend zumindest vier Spiele pro Kategorie zusammenkratzen musste.
Lutece-Zwillinge: Character of the year? Elizabeth nicht mal nominiert?
Infinite: Eine goldene Himbeere hätte es von mir gegeben, für den absoluten Rückschritt in der Entwicklung von Shootern und der Ego-Ansicht.
GTA5: Der bessere Soundtrack als Infinite?
GTA5: Ein tote Stadt mit sinnbefreiten Beschäftigungen. Kriegt man für 200 Millionen kein vernünftiges Spiel mehr hin?
Rollenspiele: Pokemon? Kinder- und Handheld-Spiele?

Mich nerven daran nicht nur die seltsamen Entscheidungen, aber auch, dass es alle Hersteller zusammen nicht gebacken kriegen, z.B. ein modernes und grosses Rollenspiel pro Jahr rauszubringen, das Leute über 30 mit einem durchnittlichen IQ nicht vor Langeweile und Unterforderung ins Koma fallen lässt. Oder Shooter, in denen man nicht willenlos durch einen gescripteten Schlauch gezwängt wird. Oder immersive Welten, die zumindest den Stand der KI von 2000 wiederspiegeln. Keine Spiele, die auf ein kaputtes Eingabegerät wie Kinnect ausgelegt sind und nur da kreativ sind, wo es darum geht, uns auch noch während dem Spielen die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Effektiv, als ich mich mit Space Invaders vergnügte, hatte ich andere Träume von der Spielewelt im Jahr 2013.
Zwischendurch habe ich einige Fortschritte bemerkt, nur vereint den keines der heutigen Spiele, entweder haben wir eine tiefe Story und Kontrollen, die man aus einem Gamecube-Spiel abgewrackt hat oder wir haben geschmeidige Kontrollen mit einer Story verbunden, über die man ausserhalb der Gaming-Welt lachen oder deswegen Leute feuern würde. Die Welten werden immer grösser, aber bleiben gleich dünn wie vor 10 Jahren. So eine pessimistische Sicht auf die aktuelle Gaming-Welt hatte ich noch nie. Wenn man mit 200 Millionen Dollar nur ein GTA5 hinkriegt, fühlt es sich für mich wie die Endzeit an.
Halt mich für verrückt, aber für mich war Bioshock der Shooter der mir mit Abstand am meisten Spaß gemacht hat und der mich am meisten gefesselt hat. Sowohl spielerisch als auch storytechnisch. Und ich rede nicht nur von First person shooter sondern shooter allgemein
PixelMurder
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von PixelMurder »

Kommt sich drauf an, was man sonst zockt und welche Spiele man miteinander und wie vergleicht. Wenn man die lausige Kampagne eines der aktuellen Shooter-Aufgüsse mit Infinite vergleicht, dann kann Infinite als Spiel nur gewinnen, egal wie es als Shooter abkackt und wie haarsträubend und ewigvorgestrig die Umsetzung der Ego-Ansicht ist.
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Batistuta
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von Batistuta »

Was Singleplayer-Spiele angeht scheint der Ego Shooter momentan immer unpopulärer zu werden.
Es verlagert sich irgendwie alles auf Third Person, wenn man eine Geschichte erzählen will. Irgendwie ist da aber auch was dran, denn komischerweise fühlt man sich dem Charakter näher, wenn man ihn von aussen in der Welt agieren sieht als wenn man die Welt durch seine Augen sieht. Vielleicht wäre Booker in B:I als Charakter in der dritten Person auch irgendwie interessanter gewesen.
Zuletzt geändert von Batistuta am 10.12.2013 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Raskir
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von Raskir »

Aus technischer Sicht magst du sicher Recht haben. Da mag es in der Tat nicht so gut sein wie andere. Allerdings hat das Spiel einfach riesen Spaß gemacht und sowohl die Ansicht als auch das Gameplay waren für mich (vorsicht, subjektive Meinung) ausgezeichnet. Spierisch konnte mich noch kein Shooter so begeistern und Storytechnisch auch nicht.

Es mag als Shooter vllt schlechter sein aus technischer Sicht. Aber es war für mich eindeutig als Spiel besser als jeder andere Shooter diesen Jahres.
PixelMurder
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von PixelMurder »

Ich kann effektiv die Ego-Ansicht immer weniger ertragen(in Borderlands1+2 hacke ich die Third frei), die ich inzwischen als Stillstand wahrnehme, egal wie sehr man sich Mühe mit einem realistischen Gewackel gibt. Dabei wäre theoretisch durchaus noch Potential in Richtung Realismus offen, was aber scheinbar kein Schwein in der Shooter-Industrie interessiert, die einfach einen Ego-Shooter nach dem andern ausliefern, i denen man nur eine Kamera mit angeklebten Händen ist.
Ich mache Infinite nicht den Vorwurf, dass man eine Ego-Ansicht verwendet, sondern dass man eine verwendet, die auf dem Stand von GameCube-Turok 1 stehen geblieben ist: kein Schatten, keine Kollision, keine Füsse, kaum Gewackel, null Immersion Und ausser dem Haken gibts kein Gameplay-Element, das man nicht schon besser gesehen hat. Für mich ist das nichts weiter als schamloser Minimalismus, ein echter Produktmangel, der mir das Spiel entscheidend runterzieht.
Zuletzt geändert von PixelMurder am 10.12.2013 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
frostbeast
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von frostbeast »

Angry Joe hat auch schon ein Vid dazu raus gebracht. er ist da ganz witzig
http://www.youtube.com/watch?v=jvW9WwDLCxg
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Jazzdude
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Re: Video Game Awards 2013: Die Gewinner

Beitrag von Jazzdude »

Zu der GTA Soundtrack Sache:

Wobei man hier nicht vergessen sollte, dass GTA nicht nur einen lizensierten sondern auch einen eigenen Soundtrack hatte.

Der ist sogar ziemlich geil und schafft während den Missionen dieses besondere 80er, 90er Jahre Gangsterfeeling.

Auch sonst war die Komponierte Musik zu GTA gut, wie z.B. während dem Fliegen.

Zu dem Soundtrack von TLoU kann ich nichts sagen, ebenso wenig wie zu Rayman: Legends, da beide nicht gespielt.

Soltle aber der Soundtrack zu Legends so gut sein, wie damals bei Rayman Origins, wäre der Preis wohl da sehr verdient gewesen.
Aber haha, Rayman, hier? Da gibts doch keine Schusswaffen, Pferdestärken und reale Grafik.
PixelMurder hat geschrieben:Ich kann effektiv die Ego-Ansicht immer weniger ertragen(in Borderlands1+2 hacke ich die Third frei), die ich inzwischen als Stillstand wahrnehme, egal wie sehr man sich Mühe mit einem realistischen Gewackel gibt. Dabei wäre theoretisch durchaus noch Potential in Richtung Realismus offen, was aber scheinbar kein Schwein in der Shooter-Industrie interessiert, die einfach einen Ego-Shooter nach dem andern ausliefern, i denen man nur eine Kamera mit angeklebten Händen ist.
Ich mache Infinite nicht den Vorwurf, dass man eine Ego-Ansicht verwendet, sondern dass man eine verwendet, die auf dem Stand von GameCube-Turok 1 stehen geblieben ist: kein Schatten, keine Kollision, keine Füsse, kaum Gewackel, null Immersion Und ausser dem Haken gibts kein Gameplay-Element, das man nicht schon besser gesehen hat. Für mich ist das nichts weiter als schamloser Minimalismus, ein echter Produktmangel, der mir das Spiel entscheidend runterzieht.
Outlast! Einer der wenigen Titel mit hervorragender Ego - Darstellung
Paraffinum
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Beitrag von Paraffinum »

Kann nicht nachvollziehen, dass GTA mit unter den besten Soundtracks ist, da das meiste lizensiert ist. Klar habe ich es geliebt durch die Radiosender zu zappen und mit dröhnendem 80's Sound durch die Berge zu kurven. Ich würde jedoch eindeutig den Assassins Creed Soundtrack mit ganz oben sehen, denn der ist wie immer sehr schön geworden!