Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalitionsvertrag
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- 4P|BOT2
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Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalitionsvertrag
Sowohl der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) als auch der Bundesverband der Computerspielindustrie (G.A.M.E.) begrüßen das klare Bekenntnis des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und SPD zur Computer- und Videospielindustrie.Thorsten Unger (Geschäftsführer G.A.M.E.): "Der Koalitionsvertrag ist aus Sicht der Gamesbranche sehr zu begrüßen. Wir sehen uns in der jahrelangen polit...
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- muecke-the-lietz
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Kommentar
äh, davon habe ich jetzt in den anderen berichten über die koalitionsverhandlungen nichts gelesen.
und darüber verhandeln die da unter anderem auch?
ich mein, ist irgendwie logisch, aber schon auch überraschend. freut mich zu hören, dass sich da politiker auch mit auseinandersetzten, von wegen, wirtschaftliche rahmenbedingungen für eine starke deutsche gaming industrie zu schaffen.
und darüber verhandeln die da unter anderem auch?
ich mein, ist irgendwie logisch, aber schon auch überraschend. freut mich zu hören, dass sich da politiker auch mit auseinandersetzten, von wegen, wirtschaftliche rahmenbedingungen für eine starke deutsche gaming industrie zu schaffen.
- ZackeZells
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Also wird das nächste X-Spiel von Egosoft dann Bugfrei released werden?
- Boesor
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Ach, das so ein Koalitionsvertrag im Zweifel auch vielheiße Luft beinhaltet dürfte in den letzten vier jahren nicht nur der FDP (schmerzhaft) aufgefallen sein.
Mir würde es schon reichen wenn sich die politik, vor allem CDU/CSU, nicht polemisch zum Thema Computerspiele allgemein und "Killerspiele" im speziellen äußert.
Steuerliche Förderung und Computerspielpreise...wenn genug geld vorhanden ist gerne, ansonsten gibts da bestimmt auch andere Möglichkeiten die Kohle loszuwerden.
Mir würde es schon reichen wenn sich die politik, vor allem CDU/CSU, nicht polemisch zum Thema Computerspiele allgemein und "Killerspiele" im speziellen äußert.
Steuerliche Förderung und Computerspielpreise...wenn genug geld vorhanden ist gerne, ansonsten gibts da bestimmt auch andere Möglichkeiten die Kohle loszuwerden.
- muecke-the-lietz
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Aber, aber... es geht doch um das Thema Games.Bee_Maja hat geschrieben:Jetzt hakt es wohl endgülig aus bei 4P? Propaganda für die GroKo![]()
Natürlich begrüst die (Game-)Industrie den Koalitionsvertrag. Sie haben auch genug Lobby dafür geleistet![]()
KEINE POLITIK AUF GAME-SEITEN!!!! Das ist mein Hobby und ich kotz auf News-Seiten schon genug
Und gerade die Gaming Industrie in Deutschland ist derzeit ein Witz. F2P, Browsergames und Crytek - würg. Über unsere anderen Nasen möchte ich an dieser Stelle nicht weiter schreiben, aber machen wir es mal kurz. Arcania und Risen 2 sind jetzt auch nicht die stärksten Rollenspiele, international gesehen.
Also - eine bessere Förderung und eine höhere Akzeptens seitens der Investoren muss her. Dann klappt das auch (wieder) mit guten deutschen Spielen.
- SethSteiner
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Politik hat sich aus den Medien rauszuhalten, was dabei rauskommt hat man ja gesehen, Zensur und völlig bescheuerte Gängelungen der Bürger. Sowas passiert, wenn das Subsidiaritätsprinzip missachtet wird.
- Kajetan
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Förderung ist Käse, solange man auf Vorratsdatenspeicherung, erweiterter Mitstörerhaftung und anderem irren Ideen beharrt, mit denen dieses komisches Internet-Dingsda ausdruckgerecht zusammengestoppelt werden soll. Keine Firma wird es bei solchen Vorgaben riskieren ihr Geschäft in Deutschland zu führen, wenn man mit einem Schritt im Knast steht.muecke-the-lietz hat geschrieben:Also - eine bessere Förderung und eine höhere Akzeptens seitens der Investoren muss her. Dann klappt das auch (wieder) mit guten deutschen Spielen.
- Kivlov
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Wer auch immer die sind, die sollen uns einfach in Ruhe lassen.
- Boesor
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
War dein beitrag ein reflex auf die Schlagworte "politik" und "Gaming"? Weil es hier irgendwie gar nicht um eine Einflussnahme oder gar zensur geht...SethSteiner hat geschrieben:Politik hat sich aus den Medien rauszuhalten, was dabei rauskommt hat man ja gesehen, Zensur und völlig bescheuerte Gängelungen der Bürger. Sowas passiert, wenn das Subsidiaritätsprinzip missachtet wird.
- Boesor
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
inwiefern steht denn derzeit (oder in Zukunft) eine Firma wie z.B. Crytek durch diese maßnahmen mit einem bein im Knast?Kajetan hat geschrieben:Förderung ist Käse, solange man auf Vorratsdatenspeicherung, erweiterter Mitstörerhaftung und anderem irren Ideen beharrt, mit denen dieses komisches Internet-Dingsda ausdruckgerecht zusammengestoppelt werden soll. Keine Firma wird es bei solchen Vorgaben riskieren ihr Geschäft in Deutschland zu führen, wenn man mit einem Schritt im Knast steht.muecke-the-lietz hat geschrieben:Also - eine bessere Förderung und eine höhere Akzeptens seitens der Investoren muss her. Dann klappt das auch (wieder) mit guten deutschen Spielen.
- SethSteiner
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Ach nein? Ich erinnere mal daran, dass die Politik beim genannten Deutschen Computerspielpreis schon längst seine Einflussnahme gezeigt hat. Ein positives Signal kann einzig und allein sein, staatliche Einflussnahme auf Medien einzuschränken, staatliche Förderung braucht es nicht mal aber ein Maulkorb für BpJM, USK, FSK und FSF schon. Und der Wunsch nach Vorratsdatenspeicherung ist auch bei diesem Thema relevant.Boesor hat geschrieben:War dein beitrag ein reflex auf die Schlagworte "politik" und "Gaming"? Weil es hier irgendwie gar nicht um eine Einflussnahme oder gar zensur geht...SethSteiner hat geschrieben:Politik hat sich aus den Medien rauszuhalten, was dabei rauskommt hat man ja gesehen, Zensur und völlig bescheuerte Gängelungen der Bürger. Sowas passiert, wenn das Subsidiaritätsprinzip missachtet wird.
- DasGraueAuge
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Das geht jetzt aber schon ein wenig am Thema vorbei, oder?Kajetan hat geschrieben:Förderung ist Käse, solange man auf Vorratsdatenspeicherung, erweiterter Mitstörerhaftung und anderem irren Ideen beharrt, mit denen dieses komisches Internet-Dingsda ausdruckgerecht zusammengestoppelt werden soll. Keine Firma wird es bei solchen Vorgaben riskieren ihr Geschäft in Deutschland zu führen, wenn man mit einem Schritt im Knast steht.muecke-the-lietz hat geschrieben:Also - eine bessere Förderung und eine höhere Akzeptens seitens der Investoren muss her. Dann klappt das auch (wieder) mit guten deutschen Spielen.
- Kajetan
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Nope. Man kann nicht auf der einen Seite über die Förderung von Firmen im Digitalen Umfeld reden, wenn man ihnen von der juristischen Seite aus einen Hammer nach dem anderen zwischen die Rippen jagt. Gerade die erweiterte Mitstörerhaftung ist DER Killer schlechthin für alles, was über das passive Betrachten eines Inhaltes hinausgeht. Sobald es User-Interaktion gibt, sei es in einem MMO, MP-Spiel, Ingame-Chat, beim Erzeugen von User Generated Content usw. usf. steht die Betreiberfirma mit einem Bein im Knast, weil sie für alles verantwortlich gemacht werden kann, was User innerhalb eines Angebotes so treiben. Im Prinzip bleibt gerade bei Spielen deutscher Firmen nur noch SP-Gameplay übrig. Alles andere ist mittlerweile zu riskantes Terrain.DasGraueAuge hat geschrieben: Das geht jetzt aber schon ein wenig am Thema vorbei, oder?
- Boesor
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Re: Bundesverbände (BIU und G.A.M.E.) äußern sich zum Koalit
Scheint den Firmen nicht bewusst zu sein, wenn man bedenkt wieviel Free to Play Browser games aus Deutschland kommen.Kajetan hat geschrieben:Nope. Man kann nicht auf der einen Seite über die Förderung von Firmen im Digitalen Umfeld reden, wenn man ihnen von der juristischen Seite aus einen Hammer nach dem anderen zwischen die Rippen jagt. Gerade die erweiterte Mitstörerhaftung ist DER Killer schlechthin für alles, was über das passive Betrachten eines Inhaltes hinausgeht. Sobald es User-Interaktion gibt, sei es in einem MMO, MP-Spiel, Ingame-Chat, beim Erzeugen von User Generated Content usw. usf. steht die Betreiberfirma mit einem Bein im Knast, weil sie für alles verantwortlich gemacht werden kann, was User innerhalb eines Angebotes so treiben. Im Prinzip bleibt gerade bei Spielen deutscher Firmen nur noch SP-Gameplay übrig. Alles andere ist mittlerweile zu riskantes Terrain.DasGraueAuge hat geschrieben: Das geht jetzt aber schon ein wenig am Thema vorbei, oder?
