Warum nicht?Kivlov hat geschrieben:Wieso Bill?Thefender hat geschrieben:Ich persönlich würde Bill einen Brief schicken mit einem einfachen, alten Spruch: schuster, bleib bei deinen Leisten.
Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"
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Hahle
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"
Hatte zur damaligen Zeit wenig Lust mich auf diese Diskussion einzulassen.Tyler Durden hat geschrieben: @ Hahle: Ich will auch gar keine Pop-ups mit Fehlermeldungen (Wie z.B. "Die Windows Hilfe funktioniert nicht mehr. Schauen Sie in der Windows Hilfe nach Problemlösungen")
Die Fehlermeldungen findest du unter /var/log in den entsprechenden logfiles. Mach nen Bugreport fertig und fülle den gewissenhaft aus. Meckern wird die Situation nicht verbessern, deine Mithilfe evtl. schon.
Und das "aktuell" bei dem debian irritiert mich jetzt grade ein wenig - ist das evtl. ein Testing (jessie), was du im Einsatz hast und nicht die Stable (wheezy)? Andere Paketquellen als die offiziellen eingebunden? (debian-multimedia z.B. ist ne böse Falle)
Bei einem stable ist das bei Debian sehr selten, dass so gravierende Bugs noch vorhanden sind. Bei einem Testing (oder gar sid, bzw. unstable) ist es allerdings schon wieder frech sowas zu behaupten.
Was stabilität und bugfreiheit angeht, so stehe ich auf meine Linux Server auf der Arbeit. Reboot is for adding or removing hardware -> mehrere Jahre unterbrechungfreie Uptime, solange es kein Kernel Update gibt (was in der letzten Zeit häufiger vorkommt, d.h. 1-2x pro Jahr). Meine Windows Server haben alle einmal die Woche einen Reboot im scheduler und selbst das reicht manchmal nicht aus.
Desweiteren gibt es mehrere Untersuchungen darüber, dass Open Source Software sicherer und bugfreier ist als closed Source Software. Es können einfach mehr Leute den code kontrollieren und fehler finden.
Allerdings steht und fällt die Sicherheit eines Systems mit den Fähigkeiten desjenigen, der das System absichert, unabhängig vom Betriebssystem.
Es wäre halt nicht die erste Diskussion gewesen und die Luft war zu der Zeit etwas raus. Habe aber gerade etwas Zeit und die vertrödel ich hier jetzt mal.
1.
Ich weiß schon, wo man Fehlermeldungen suchen muss. Wenn ich schreibe dass es die nicht gibt, dann mein ich das auch so. Der KDE-Prozess friert ein, sonst passiert nichts.
2.
Was die Mithilfe betrifft:
Natürlich kann ich in den Laden gehen und mir das fast-geschenkte Bastelset "Bau Dir dein eigenes Fahrrad" zulegen und dann Zeit und Muße investieren. Dann kann ich mich mit der Bastel-Community austauschen und mitunter sogar Spaß daran haben. Wenn ich das will.
Ich kann aber auch einfach etwas (mehr) Geld bezahlen und bekommen dann ein Fahrrad bei dem ich wenigstens weiß, dass alle grundlegenden Funktionen ohne irgendwelche Macken und/oder Kinderkrankheiten vorhanden sind und dann einfach nur Fahrrad-fahren.
3.
Ich nutze nur die Wheezy-Versionen.
Bugs sind definitiv nicht selten, nicht unter Debian.
Teste doch wirklich mal "alle" Funktionen, z.B. in Office-Calc. Ein simples Beispiel hab ich bereits genannt.
4.
Ja, Open-Source ist sicherer, zumindest theoretisch. In der Praxis fehlt jedoch einfach die Man-Power. Ein gutes Beispiel ist hier der SSL-Bug, der erst vor einigen Monaten entdeckt wurde. Ein wirklich simpler Bug, der nicht passiert wäre, hätte noch ein zweiter Programmierer den Code nach-kontrolliert. (Nützt nicht viel, dass der Code öffentlich ist, wenn niemand Lust hat reinzuschauen.)
5.
An den Linux-Webserver-Fähigkeiten gibt es wohl wirklich nichts zu kritisieren. Ganz klar eine Stärke von Linux. Allerdings, das will ich noch erwähnen, gibt es zumindest Statistiken welche belegen dass bei tatsächlichen Problemen, Windows-Systeme oft wesentlich schneller repariert werden können, im direkten Vergleich zu Linux.
Auch ein Windows-Server sollte (zumindest heutzutage) schon etwas länger als eine Woche am Stück laufen. Das Problem zu suchen, fällt eingeschworenen Linux-Admins aber nicht selten schwer ("ist halt Windows").
Der Gedanke hinter Linux ist wirklich gut und ich finde das Engagement der Beteiligten auch wirklich lobenswert, aber für mich, als Arbeitsplattform ist es "noch" die zweite Wahl.
