Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder und Nephalemportale

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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

LoD war so extrem überladen mit übertrieben starken Gegenständen, am besten noch Uniques damit überall Klonarmeen rumliefen.
Ein Blick auf die Hardcore Ladder (Ladder ist übrigends eine dieser Sachen die ich in D3 extrem vermisst habe) sollte als Erklärung reichen, da muss ich nicht unnötig weiterlabern.
Die LoD HC Ladder war immer randvoll mit Level 99 Chars, während es in all den Jahren vieleicht ne handvoll 99er in der Classic HC Ladder gab.
Die Lösung liegt doch auf der Hand. Du hättest einfach Klassik weiterspielen können. So habe ich das gemacht, nach einem kurzen versuch in der erweiterung. Überladen ist das Stichwort in sachen runen.

Und das beste war, das die Vollversion damals nicht einfach ausgedient hatte, weil es jetzt ein neues Maximallevel gibt, sondern einfach daneben koexestieren konnte. Genau wie bei Warcraft 3. Warum das heute nicht mehr geht, verstehe wer will. Ich soll einfach von höhergelevelten verführt werden, es ihnen gleichzumachen und aufzurüßten....wieder und wieder. Erbärmlich.

Übrigens ist das was ich auch am meißten in Onlinespielen fürchte das Klondarsein. Jemand auf der Welt sein, den es bereits einmal zu oft gibt. Wissen die Entwickler was für ein Alptraum das ist? und da man jederzeit umbauen kann, ist das ganze so lächerlich.

Würde das spiel demonhunter heißen, würde sich niemand um das spiel scheren und dieses ganze langweilige skillphilosophieren in jedem Thread bliebe auch aus.
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fabbster
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von fabbster »

Interessante Diskussion, interessante Gedanken und um mich vom Anfang noch einmal zu wiederholen: Wieso konnte man all die Erfahrung aus den ersten beiden Teilen nicht direkt in Teil drei einbauen?

- Fünfter Akt (hätte man auch mal ein vierten bauen können, der länger als eine Viertelstunde ist),
- Ein "Kreuzritter", der sich auch Paladin nennen könnte (und mit dem man immer noch unter der Zahl der spielbaren Klassen seines Vorgängers bleibt),
- Abenteurer Modus (inklusive einer Karte der Welt, na die ist bestimmt paar Euros wert)...

Mühe wollte man sich anscheint nicht geben, wie zB die "kreativen" Levelsettings zeigen (eine Wüste oder Kanalisation ist nicht schlimm, nur früher hätte Blizzard da massenweise ulkige Anspielungen durch Charakter Responses oder ähnliches eingebaut und man würde die olle, öde Wüste doch lieben).

PS: D3 wurde hier hunderte von Stunden gespielt... ich ärgere mich nur, dass mir nun nochmal ein Häppchen verkauft werden soll, das als Neuerung angepriesen wird, aber eigentlich keine ist.
-=Ramirez=-
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von -=Ramirez=- »

fabbster hat geschrieben:Interessante Diskussion, interessante Gedanken und um mich vom Anfang noch einmal zu wiederholen: Wieso konnte man all die Erfahrung aus den ersten beiden Teilen nicht direkt in Teil drei einbauen?

- Fünfter Akt (hätte man auch mal ein vierten bauen können, der länger als eine Viertelstunde ist),
- Ein "Kreuzritter", der sich auch Paladin nennen könnte (und mit dem man immer noch unter der Zahl der spielbaren Klassen seines Vorgängers bleibt),
- Abenteurer Modus (inklusive einer Karte der Welt, na die ist bestimmt paar Euros wert)...

Mühe wollte man sich anscheint nicht geben, wie zB die "kreativen" Levelsettings zeigen (eine Wüste oder Kanalisation ist nicht schlimm, nur früher hätte Blizzard da massenweise ulkige Anspielungen durch Charakter Responses oder ähnliches eingebaut und man würde die olle, öde Wüste doch lieben).

PS: D3 wurde hier hunderte von Stunden gespielt... ich ärgere mich nur, dass mir nun nochmal ein Häppchen verkauft werden soll, das als Neuerung angepriesen wird, aber eigentlich keine ist.
Wenn ich mir deinen Post durchlese, frage ich mich warum du dir dann überhaupt D3 gekauft hast, es stellt doch offensichtliche im Vergleich zu D2 auch keine Neuerung dar. Das unsägliche RMAH mal außen vor gelassen ( sind wir im März eh los).
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SethSteiner
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von SethSteiner »

Wenn es eine witzlos niedrige Droprate, Nanimonai, gab dann gab es auch keine Itemhatz mehr. Meine Kritik ist durchaus sachlich, du bist hier die Person die falsches schreibt, wenn du behauptest es hätte eine Itemhatz gegeben, obwohl das ganz klar den Tatsachen widerspricht. Es ist paradox zusagen, es gab eine Itemhatz obwohl kein Schwanz ein Set oder Unique Item fand. Ob du Items gefunden hast, die deinen Charakter verbesserten spielt überhaupt keine Rolle, die Droprate war nun Mal in der Anfangsphase so niedrig, dass es bis zu fünfzig und mehr Stunden dauerte ein Set oder Unique Item zu finden. Und das ist etwas, was es in Diablo II weder vor, noch nach LoD jemals gab. Das heisst nicht, deren Loot-System wäre fehlerfrei gewesen aber diese besonderen Items, aus den unterschiedlichsten Kategorien, sind für alle Spieler gefallen und das nicht erst im xten Schwierigkeitsgrad. Eine Itemhatz kann es ohne Items gar nicht geben.

Unbezwingbare Monster sind immer noch Realität. Wenn das Spiel unfair wird, wenn es gar keine Kontermöglichkeit gibt also von "hard to master" keine Rede mehr sein kann und ich einfach nur durchsterbe, dann ist es nicht relevant ob die Monster dann nach dem xten Durchlauf endlich mal tot sind, denn das hat mit normalen Gameplay einfach nichts mehr zutun. Natürlich ist unbezwingbar eine gewisse Übertreibung aber eben bei weitem nicht komplett, denn ohne Auktionshaus, ohne Schutz, ohne Townportal, ohne Möglichkeit effektiv wegzurennen, mit überladenen Affixen (die für ein solch lang entwickeltes Spiel auch noch inflationär überall vorhanden sein müssen, ohne Rücksicht auf das Monster) und darüber hinaus eben sehr wohl unbezwingbaren Monstern wie unverletzlichen Dienern, die man später mit dem Patch 1.0.0.4 wieder rausgenommen hat.

Was den Grafikstil von Diablo angeht, sagte ich: Der Grafikstil sei keinesfalls um Klassen besser. Wer ist denn hier derjenige, der behauptet hätte, Torchlight wäre schlechter? Dummerweise gibt es gegen so eine Behauptung argumente, eben weil Stil von Diablo 3 nicht dem Stil Diablos entspricht, das tut Path of Exile. Diablo 3 aber hat einen vollkommen anderen Stil und der ist eben aufgrund verschiedener Faktoren doch ziemlich nah an Torchlight dran, wo der Unterschied besteht habe ich ja geschrieben. Mit Geschmack hat das ganze gar nichts zutun, wer Augen im Kopf hat, sollte wohl fähig sein unterschiedliche Stile zu erkennen. Diablo 3s Farbpalette, das Design der NPCs (man sehe sich den Unterschied zwischen dem Miner und Gheed an), das Design von Waffen und Rüstungen, das Design der Welt bis hin zum Interface unterscheiden sich deutlich von dem gothischen, realistischen Design das zuvor herrschte und Torchlight ist nun Mal das Hack'n Slay, welches sich von Diablo durch eine comichaftere Stilistik unterschied. Und ja, das ist am Ende eben auch kinderfreundlich. Nachweislich und sachlich daneben? Was verbindet man denn mit Kindlichkeit? Reduktion, Pastellene Töne, bunte Farben, Humor, Übertreibung und natürlich das an der Hand führen, wie glitzi-glitzi, glühi-glühi. Und all das hat Diablo 3 nun Mal, angefangen von pissgelben, überdimensionierten Monstern über den Blizzardschen bunten Nebelfilter bis hin zu den "öffne mich!" schreienden Truhen. Und das ist eben nur ein winziger Ausschnitt aus einem ganzen Wust aus Problemen, die Diablo 3 in der Anfangszeit zu einem Desaster machten.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Auch wenn über mir wieder das Nerdtum herrscht, sage ich zu Torchlights Aussehen folgendes. Es war von Anfang an Bestandteil. Diablo hat offenherzig seine Entscheidung für ein düster/grimmiges Artdesign getroffen. Und dann aus heiterem Himmel griff man plötzlich auf ein Bilderbuch zurück. Torchlight einfach wegen des Buntsein als solches zu bestrafen ist nicht richtig und das ist auch im hack'slay keine ausnahme. Und nur weil diablo 2 die ära geprägt hat, müssen jetzt nicht alle diesen look aufweisen, sondern einfach so viel wie möglich weiterführen, was die Fans in den Vorgängern lieben gelernt haben. und da macht diablo 3 alles falsch. Nicht nur bei der Grafik und der Heligkeit/Kontrast.
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Enthroned
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von Enthroned »

SethSteiner hat geschrieben:Vielleicht solltest du dich lieber über das Thema informieren, dann müsstest du auch keine Fragen stellen und könntest dann auch zu einem Schluß kommen, ohne irgendwelche Annahmen zu tätigen.
Vielleicht solltest aber auch du erkennen, dass deine Meinung nicht die der Mehrheit ist.
Wenn DAS Hack'n Slay, dass sich durch Itemhatz auszeichnet, keine Itemhatz bietet und dank unbezwingbarer Monster nicht mal mehr ordentliches Hack'n Slay ist und darüber hinaus der dritte Teil einer Marke und dabei die Werktreue über Bord wirft, dann hat man es wohl durchaus mit einem pyramidenförmigen Stuhl zutun. Auch wenn man an etwas gefallen findet, sollte man noch die Fähigkeit besitzen Fehler zu erkennen und entsprechend zu bewerten. Darüber hinaus ist das was die Mehrheit denkt oder nicht denkt komplett irrelevant, wenn es um die sachliche, qualitative Bewertung geht. Wer die harte Realität nicht anerkennen will, sollte lieber zocken und sich das peinliche Gepoche auf die eigene Sicht durch die rosarote Brille ersparen.
Du tötest Monster und Diese lassen Gegenstände unterschiedlicher Qualität fallen. Wenn du kein Bock auf das AH hast, kannst du dich problemlos über grinden und farmen nach oben pushen. Genau so wie in Diablo 1 und 2. Du scheinst zu glauben, dass du nach einem Durchlauf von Normal bis Hölle den besten Charakter der Welt hattest. D2 Hölle war im Vergleich zum Rest des Spiels schwerer, aber im Grunde immernoch ein Kinderspiel. Nicht umsonst gibt es nun Inferno an dem sich die Leute anfangs die Zähne ausgebissen haben. Dieser Schwierigkeitsgrad setzt nunmal nach Hölle an und wurde um Frustmomente erweitert, wie Sie Beispielsweise auch ein Dark Souls bietet.
Unbezwingbare Monster gibt es nicht, vielleicht wenn du allein durch die Gegend ziehst und 2 Champ Gruppen über den Weg läufst. Da Blizzard jedoch keinen Einzelspieler integriert hat (bevor du es schreiben willst: Der Singleplayer war nicht der große Reiz an Diablo 2), sondern das Spiel Online ausgerichtet ist, musst du dir eben Leute suchen mit denen du spielst um besonders starke Monster zu töten.

Blizzard hat Fehler erkannt und wird das Auktionshaus abschaffen, weitere Fehler sind maximal Details, aber das war der einzig Bedeutende meiner Meinung. Diablo 3 hat sich in der ersten Woche 6,3 Millionen Mal verkauft und davon waren bestimmt mindestens eine Million Spieler bereits am 2. Tag mit Hölle fertig und haben den Einstieg in Inferno gewagt und genau da liegt der Hund begraben. Auch Diablo 2 konnte man flott durchspielen, aber am Gipfel des Areat kam man ohne Stufe 60-70 und viel Elementarschaden so gut wie nicht vorbei, weil einer von Ihnen immer eine Steinhaut hatte. Wieviele Stunden haben ich und ein Kumpel damit verbracht Regenerationstränke zu farmen um Diese mit dem Hoadrimwürfel zu einem großen zu machen. Dann haben wir ca. 50 Stück vor Aktivierung des Sockels auf den Boden rund um den Kampfplatz geworfen, weil man den Kampf nie überlebt hätte und der Gürtel nur 16 Tränke fasste. Im weiteren Spielverlauf mit Stufe 85 oder höher und gutem Equip, steht man einfach nur noch da und lässt sich schlagen. Als Paladin blockt man so ziemlich alles weg, als Mage war man die Damage-Sau und ohnehin fast unbesiegbar, das Trugbild der Amazone war ein mega tank und der Bär des Druiden genauso.
Auf Inferno in Diablo 3 ist es das gleiche Spiel. Hat man das passende Equip im Endgame erfarmt, steht man einfach nur noch in den Gruppen drin und mit mehr als 120.000 DPS haut man Diese einfach in wenigen Sekunden zu brei. Mit viel Elementarresistenz steht man einfach in jedem Bodeneffekt drin. Damit will ich nur sagen, dass deine Aussage über unbesiegbare Gegner einfach an den Haaren herbeigezogen ist. Man braucht Zeit, man muss Zeit investieren - das ist in Diablo 1 so gewesen, hat sich in Diablo 2 fortgesetzt und geht in Diablo 3 weiter. Der einzige Unterschied liegt darin, dass du dir bei nicht vorhandener Zeit, deine Ausrüstung im Auktionshaus kaufen kannst.

Mittlerweile hat sich Diablo 3 12 Millionen Mal verkauft und man findet immer sau viele Leute mit denen man zocken kann. Wofür? Einfach so oder weil man doch eine noch bessere Waffe, eine noch bessere Rüstung braucht oder weil einem der Name der Handschuhe nicht gefällt. Itemhatz vom feinsten. Wenn du nach 2 Tagen aufhörst weil es dir zu schwer ist, dann ist das deine Realität. Wenn du nicht widerstehen kannst das Auktionshaus zu benutzen, ist das deine Realität. Wenn du Fehler an jeder Ecke siehst, gilt das nicht für andere.
Mach was du denkst, aber scher Leute nicht über einen Kamm. Es hat nichts mit rosaroter Brille zu tun, wenn einem ein Spiel Spaß macht. Es soll auch tatsächlich Justin Bieber Fans geben.

Edit:
Mit Geschmack hat das ganze gar nichts zutun, wer Augen im Kopf hat, sollte wohl fähig sein unterschiedliche Stile zu erkennen.
Mach einfach die Augen auf. Wenn du in Tristram bist, dann siehst du dort auch Gemäuer mit gothischer Struktur. Harohath sieht stilistisch genauso aus wie in Diablo 2 LoD. Die Grafik hat lediglich weitere Filter, sieht glatt aus und besitzt einen Bloom Effekt. Wenn dir das Spiel zu hell ist, stell die Helligkeit und Gamma ein.
Zuletzt geändert von Enthroned am 11.11.2013 14:16, insgesamt 3-mal geändert.
-=Ramirez=-
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von -=Ramirez=- »

SethSteiner hat geschrieben:Wenn es eine witzlos niedrige Droprate, Nanimonai, gab dann gab es auch keine Itemhatz mehr. Meine Kritik ist durchaus sachlich, du bist hier die Person die falsches schreibt, wenn du behauptest es hätte eine Itemhatz gegeben, obwohl das ganz klar den Tatsachen widerspricht. Es ist paradox zusagen, es gab eine Itemhatz obwohl kein Schwanz ein Set oder Unique Item fand. Ob du Items gefunden hast, die deinen Charakter verbesserten spielt überhaupt keine Rolle, die Droprate war nun Mal in der Anfangsphase so niedrig, dass es bis zu fünfzig und mehr Stunden dauerte ein Set oder Unique Item zu finden. Und das ist etwas, was es in Diablo II weder vor, noch nach LoD jemals gab. Das heisst nicht, deren Loot-System wäre fehlerfrei gewesen aber diese besonderen Items, aus den unterschiedlichsten Kategorien, sind für alle Spieler gefallen und das nicht erst im xten Schwierigkeitsgrad. Eine Itemhatz kann es ohne Items gar nicht geben.
Hab in meinen Paragon 90+ runs auf Mp 8 in 5 Std treils 10 Legendarys gefunden, wenig ist das jetzt nicht, war aber alles nur Müll
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SethSteiner
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von SethSteiner »

@)FireEmblem(Awakening
Ich bin da ganz bei dir, Torchlight hat gar nichts falsch gemacht. Es hat sich auf seine Art abgehoben, eine Alternative geboten und so soll es ja sein, wäre ja echt traurig, wenn jedes Hack'n Slay gleich aussehen würde.

@Enthroned
Weisst du wie sehr es mich interessiert ob ich die Position einer Mehrheit oder Minderheit vertrete? Gar nicht. Mehrheit, Minderheit, das hat keinerlei Aussagekraft, wobei ich noch nicht mal denke, die Position einer Minderheit zu vertreten, denn einiges hier aufgeführtes, wurde ja schließlich geändert. Also nicht nur ich muss unzufrieden gewesen sein.
Du tötest Monster und Diese lassen Gegenstände unterschiedlicher Qualität fallen. Wenn du kein Bock auf das AH hast, kannst du dich problemlos über grinden und farmen nach oben pushen. Genau so wie in Diablo 1 und 2.
Ne, eben nicht. Du hast schon das Problem mit der Droprate mitbekommen oder? Es war eben nicht wie in Diablo 1 und 2. Die Monster ließen Gegenstände fallen aber das Grinden und Farmen unterschied sich erheblich, nicht nur weil die Droprate für den Arsch war. Ich erwarte gar nicht, dass man nach einem Durchlauf von Normal bis Hölle den besten Charakter der Welt hätte, nirgendwo habe ich soetwas geschrieben. Und wie bereits gesagt, war Inferno nicht schwierig, sondern eben unfair. Das ist einfach nicht dasselbe. Und doch, es gab unbezwingbare Monster, wie ich ja mit den unbesiegbaren Dienern dargestellt habe. Dazu kommen nun mal Affixe gegen die man nichts ausrichten kann, da gibt es keinen Konter. Alles was du sagst ist, dass man halt einfach mit mehr Leuten und mehr Items ordentlich raufhalten soll, dabei hast du die Frustmomente selbst erwähnt. Inferno war Frust, nichts weiter, warum es das war habe ich umfassend ausgeführt.

Und was der große Reiz von Diablo ist, überlass mal mir. Ich denke ich weiß was mich reizt. Den Verweis auf Verkaufszahlen kannst du dir sparen, schließlich sagt das nichts darüber aus, was irgendjemand dieser Spieler denkt, fühlt und erlebt, nichts über seine Motive (vorausgesetzt er hat es überhaupt selbst gekauft), es ist einfach nur eine Zahl.

@-=Ramirez=-
Mittlerweile wurde die Droprate (natürlich auch durch das Paragonsystem) verändert. Meine Aussage ist ja auch, dass Diablo 3 in der Anfangsphase ein Desaster war, die Anfangsphase haben wir ja nicht mehr.
Nanimonai
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von Nanimonai »

SethSteiner hat geschrieben:Es ist paradox zusagen, es gab eine Itemhatz obwohl kein Schwanz ein Set oder Unique Item fand.
Ich hatte mit meinem Mönch zwei Setitems und ein Unique bis Inferno. Freunde von mir haben allerdings noch ein paar mehr gefunden. Immerhin.
SethSteiner hat geschrieben: Unbezwingbare Monster sind immer noch Realität. Wenn das Spiel unfair wird, wenn es gar keine Kontermöglichkeit gibt also von "hard to master" keine Rede mehr sein kann und ich einfach nur durchsterbe, dann ist es nicht relevant ob die Monster dann nach dem xten Durchlauf endlich mal tot sind, denn das hat mit normalen Gameplay einfach nichts mehr zutun. Natürlich ist unbezwingbar eine gewisse Übertreibung aber eben bei weitem nicht komplett, denn ohne Auktionshaus, ohne Schutz, ohne Townportal, ohne Möglichkeit effektiv wegzurennen, mit überladenen Affixen (die für ein solch lang entwickeltes Spiel auch noch inflationär überall vorhanden sein müssen, ohne Rücksicht auf das Monster) und darüber hinaus eben sehr wohl unbezwingbaren Monstern wie unverletzlichen Dienern, die man später mit dem Patch 1.0.0.4 wieder rausgenommen hat.
Ich sage ja auch, dass bestimmte Mobgruppen mit zufälligen Affixen brutal schwer waren, keine Frage. Sie waren aber alle schaffbar. Und naja, die Community hat danach geschrien... wie oft habe ich im Vorfeld gelesen, dass Blizzard Inferno gefälligst knallhart zu machen hat. Daran haben sie sich gehalten.
Vielleicht musste man einigen Mobs mit bestimmten Klasse/Skillung/Item Kombinationen tatsächlich besser aus dem Weg gehen, aber ist das nicht auch ein gewisser Reiz? Unbezwingbar waren die nicht, nur verflucht schwer.
Allerdings gab es da dann eben diese Wand mit Anfang Akt 2 auf Inferno. Da zog der Schwierigkeitsgrad zu drastisch an, diesen Fehler hat Blizzard auch eingestanden.
SethSteiner hat geschrieben:Und ja, das ist am Ende eben auch kinderfreundlich. Nachweislich und sachlich daneben? Was verbindet man denn mit Kindlichkeit? Reduktion, Pastellene Töne, bunte Farben, Humor, Übertreibung und natürlich das an der Hand führen, wie glitzi-glitzi, glühi-glühi.
Offensichtlich verbindest Du mit kindlich auch aufgespießt, abgetrennte Gliedmaßen, Blut, Blut, Blut, Eingeweide und Menschen auf Folterinstrumenten gespannt.
Ja, das ist nachweislich und sachlich daneben. Die USK bestätigt meine Auffassung. Deine ist nachweislich und sachlich falsch.

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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von VonBraun »

@Emblem
Ich hab natürlich weiterhin Classic HC gespielt.
Erst letztes Jahr konnte ich meinen Kumpel zu einer Runde überreden.
Der konnte weder mit dem Hardcore Mode, noch mit der Grafik etwas anfangen.

Naja jetzt schwärmt er heute noch davon und wir werden sicherlich nochmal einen Run starten.
Seinen ersten Level 60+ Hc Charakter hat er übrigends an einen freundlichen Barb verloren, der ihm vor dem Lager der Jägerinnen einen Buff geben wollte.
Kurz darauf klingelte mein Telefon und ich musste mir seine Leidensgeschichte anhören.
Zwei Stunden später waren wir dann mit seinem neuen Char in Akt 3.

Vieles in D2 war auch suboptimal, bzw die ganzen Ench Bots + Cowlevel Runs mit denen man innerhalb kürzester Zeit Level 50+ erreicht hat.
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SethSteiner
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von SethSteiner »

Seit wann ist die USK eine Instanz, die eine Aussage darüber treffen könnte, ob etwas kindlich oder nicht ist? Eine Institution, die Freigaben würfelt und auf einem Gesetzkonstrukt aufbaut, das aus einer Zeit stammt, in der noch die Freudsche Psychoanalytik beherrschend war. Man schaue sich doch nur mal den Screenshot an. Polygonarme, humanoidaussehende Wesen, roter Nebeldunst, Matschetexturen, alles grob und undetailliert. Und Gewalt hat soviel mit Reife und Erwachsensein zutun, wie ich der Kaiser von China bin.

Die Community hat nach einem schweren Endgame geschriehen, nicht nach einem unfairen Endgame. Natürlich waren die Monster zu schaffen - mit durchsterben. Spaß sieht anders aus. 1 Item bis Inferno zu finden, welches Set oder Unique zuzuordnen ist, ist genauso nutzlos wie zwei oder drei und das war gemeinhin nun Mal die Ausbeute. Nicht nur, dass man erst Mal ein Item braucht, dass zur Charakterklasse passt, es muss auch noch von den Attributen passen und das war ein Ding der Unmöglichkeit.
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von Nanimonai »

SethSteiner hat geschrieben:Und Gewalt hat soviel mit Reife und Erwachsensein zutun, wie ich der Kaiser von China bin.
Deine Art und Weise der Rechtfertigung, Dein Beharren auf der Annahme, Diablo 3 sei kinderfreundlich, Deine Unbelehrbarkeit und Uneinsichtigkeit trotz blutiger Screenshots mit aufgespießten Leichen und abgetrennten Gliedmaßen offenbaren eine ähnliche Distanz Deinerseits zu Reife und Erwachsensein.

Jegliches Gespräch mit Dir ist vergebens, wenn Du Dich weiterhin bemühst, nur Deine Wahrnehmung als Wahrheit zu sehen und offenkundige Tatsachenbelege anderer ignorierst.
Dein Verhalten entspricht dem eines trotzigen Kindes, aber ich spiele nicht mehr mit, indem ich das kritische Eltern-Ich spiele und Dich belehre.
Die Mühe spare ich mir ab jetzt.
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von greenelve »

Es zählen nur Uniques und Sets als Itemhatz? Dafuq? Als Itemhatz zählt die Hatz nach besseren Items. Die Werte darauf sind wichtig, weniger der Farbcode. Natürlich ist es schöner was einzigartiges zu besitzen, aber deswegen ist doch nicht alles andere nicht-existent. Was für eine Übertreibung ist das denn? Oo

Btw. gibt es auch Reduzierte Darstellung und Humor die auschließlich auf Erwachsene abzielen. Ich möchte bezweifeln das Kinder mit Graphic Novelle etwas anfangen können, oder Volker Pisper (als hier bekanntes Beispiel). Von bunten Anime wie Kite will ich gar nicht erst anfangen. >.>

ps: Und ja...für dargestellte Gewalt braucht es geistige Reife um sie einordnen zu können...
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von Enthroned »

SethSteiner hat geschrieben:Seit wann ist die USK eine Instanz, die eine Aussage darüber treffen könnte, ob etwas kindlich oder nicht ist? Eine Institution, die Freigaben würfelt und auf einem Gesetzkonstrukt aufbaut, das aus einer Zeit stammt, in der noch die Freudsche Psychoanalytik beherrschend war. Man schaue sich doch nur mal den Screenshot an. Polygonarme, humanoidaussehende Wesen, roter Nebeldunst, Matschetexturen, alles grob und undetailliert. Und Gewalt hat soviel mit Reife und Erwachsensein zutun, wie ich der Kaiser von China bin.

Die Community hat nach einem schweren Endgame geschriehen, nicht nach einem unfairen Endgame. Natürlich waren die Monster zu schaffen - mit durchsterben. Spaß sieht anders aus. 1 Item bis Inferno zu finden, welches Set oder Unique zuzuordnen ist, ist genauso nutzlos wie zwei oder drei und das war gemeinhin nun Mal die Ausbeute. Nicht nur, dass man erst Mal ein Item braucht, dass zur Charakterklasse passt, es muss auch noch von den Attributen passen und das war ein Ding der Unmöglichkeit.
Bezogen auf deinen 2. Absatz hast du es eben immernoch nicht verstanden, du hast dir meinen vorherigen Beitrag auch nicht genau durchgelesen oder Diablo 2 nicht in dem Ausmaß gespielt wie z.B. Ich. Ich will dir deine Meinung nicht streitig machen, noch dich belehren.
Doch das was du schreibst stimmt zu 100% mit Diablo 2 überein. Spiel es bitte nochmal, meinetwegen crack es dir oder falls du es mit deinem Blizzard Account verbunden hast, lad es dir runter. Mit Monsterstufe 0 beendet man Normal mit Stufe 15-17, Alptraum zwischen 30 und 35, Hölle jedoch erst zwischen 55 und 65. Auf dem Weg dahin wirst du in Hölle oft, oft sterben.
Vermutlich das erste Mal in Akt 2 im Wurmloch. Bei dem du nämlich durch Schlauchgänge musst, bei denen nur 1 Charakter durchpasst. Spielst du also in der Gruppe so können die nichts tun - Zauberer und Amazonen können nicht an dir vorbeischießen, Barbaren nicht über dich hinwegspringen und solltest du allein spielen so kann dir auch dein Söldner nicht helfen, er blockiert dir sogar den Fluchtweg. Vor dir hingegen warten Mückenschwärme oder Skarabäen. Schwärme haben ab Hölle die Eigenschaft Steinhaut, das heißt du machst so gut wie keinen Schaden, wenn du keine Elemtarwaffe dein Eigen nennst. Skarabäen haben in Akt 2 fast immer die Eigenschaft Blitz, heißt das du im Nahkampf von kleinen Blitzen getroffen wirst, sobald du zuschlägst. Diese Blitze sind nach Schaden reflektieren die gefährlichste Fähigkeit im Spiel. Habe ich schon erwähnt, dass es in diesen Schläuchen kaum ein Zurück gibt? Vor dir also Gegner die dich ohne gutes Equip Onehitten, mit einem Schlag töten(da du von Blitzen zwangsläufig getroffen wirst) oder Gegner die du nicht klein bekommst, weil deine Waffe die falsche ist.
Hieß im Klartext: Zurück auf Alptraum und Mephisto und Baal Runs machen um bessere Gegenstände zu bekommen.

Jetzt spiel bitte Diablo 3, Inferno und zufällig auch Akt 2. Was fällt dir auf?
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Re: Diablo 3: Reaper of Souls - Abenteuermodus, Kopfgelder u

Beitrag von rekuzar »

@Seth Redest du jetzt immer noch von der Grundfassung Diablo 3 oder auch dem aktuellen Zustand? Irgendwie scheinen ab dem Punkt alle aneinder vorbei zu reden. D3 bei Release war ne Katastrophe das sollte hier niemand abstreiten können.

Es gab Monster mit Immortal Buff, man hat ein Legendary nicht mal nach 100 Spielstunden finden können und selbst dann waren die Werte so zufällig das es meistens nicht zu gebrauchen war. Unter Itemhatz verstehe ich eine Art Drang nach "Belohnung", die hast du allerdings nur durchs AH bekommen konntest da grundsätzlich nur Items unter deinem Level gedropt wurden und die selbst dafür meist mehr schlecht als recht waren. Ich habe als ich zu Release gespielt habe nicht einen hilfreichen Gegenstand bekommen wo ich wirklich sagen konnte "Geil, den leg ich sofort an". Inferno war zu Release mit gedropten Gegenständen Frust pur und da ich Dark Souls auch gespielt habe kann ich druchaus vergleichen - nicht die angenehme, motivierende Art von Frust. Sie sagten damals selber das sie keine Ahnung hatten ob das schaffbar wäre man dachte sich einfach die Community findet schon wege. Da konnte man mal sehen wie viel die in diesen 10 Jahren Entwicklung alles durchgeplant haben.