SethSteiner hat geschrieben:@tschief
Ja, das ist wirklich zum Augenverdrehen, wenn man sich derart kindisch verhält weil man ja bloß nicht will, dass jemand negativ über die beliebte Plattform spricht. Ein Deckel ist halt kein Zwang, sondern eine Notwendigkeit. DRM ist das nicht. Wenn ich etwas kaufe und das Produkt nicht nutzen kann, weil ich mich erst registrieren und das Produkt damit gleichzeitig auch nicht mehr wiederverkaufen kann. Ist das ein Zwang. Dafür brauchts nun Mal keine Person die mit vorgehaltener Waffe seinen Willen durchsetzt. Zwang geschieht früher, dafür reicht Druck schon aus und der ist wohl gegeben, wenn ich ein gekauftes Produkt nicht nutzen kann.
Stimmt, wir sind hier in einem Internet-Forum und jegliche Art humoristischer Auseinandersetzung mit dem Thema ist verpönt. Ich entschuldige mich für mein Fehlverhalten und verspreche, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommen wird. Anstatt auf meine humoristische Einlage einzugehen könntest du gerne auch die "ernsthafteren" Postings kommentieren. Beispielsweise meinen Link.
Fakt ist zumindest, dass digitale Distribution stark auf dem Vormarsch ist. 2012 machte diese bereits über 40% plattformübergreifend aus (auf PC wird meines Wissens nach mehr digital gekauft), der Anstieg in den Jahren zuvor war rapide. 2013 existieren logischerweise noch keine Zahlen, wenn wir aber von einem weiteren starken Wachstum ausgehen (auf die letzten Jahre gesehen wahrscheinlich) machen diese wohl über die Hälfte aus.
tschief hat geschrieben:
Stimmt, wir sind hier in einem Internet-Forum und jegliche Art humoristischer Auseinandersetzung mit dem Thema ist verpönt.
Nein, so lange es fair zu geht ist es Inordnung. Humor und ins lächerliche ziehen, sind für mich aber zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Denn dieser Humor ist sehr einseitig und wenn jemand sachlich etwas schreibt, finde ich es unangemessen, diesen ins lächerliche ziehen zu wollen. Ich könnte das auch machen und mir würde einiges dazu einfallen, jedoch ist das nicht gerade sehr konstruktiv.
Dann könnten wir jetzt eine Diskussion über das Thema "Satire darf alles" starten. Mir persönlich wäre es aber lieber darauf zurückzukommen uns über das effektive Thema zu unterhalten
Ich erwarte immer noch eine Antwort (oder habe ich diese überlesen?)
edelg hat geschrieben:Und um das noch einmal im Zusammenhang mit dem Thema DRM-Zwänge zu verknüpfen, der ehrliche Endverbraucher wird für etwas bestraft, was dieser nicht nachweislich getan hat und tun wird.
So what? Dann verzichtet der Endverbraucher eben aufs Produkt.
Ich sehe ehrlich nicht, warum ich mich dafür schämen sollte, dass mir DRM gleichgültig ist. Es bringt für mich keine Nachteile mit sich. In Form von Steam konkret sogar Vorteile.
Es ist nicht einmal besonders diskriminierend, unfair oder wird dir gewaltsam aufgezwungen.
Ich hab gerne die Klassiker als Installer auf meiner Festplatte aber modernere Spiele kaufe ich jetzt doch eher bei Steam mittlerweile.
Selbst das neue Amnesia habe ich mir für Steam gekauft, weil etwaige Updates durch Auto-Patch etc. einfach angenehmer sind und ich nicht x GB große Installer auf meiner Platte lagern möchte (ich weiss, ich müsste die GOG Installer nur bei Bedarf downloaden und dann wieder löschen aber irgendwie mache ich das nicht. Ich archiviere die immer.).
Alles aus den 90ern und Anfang 2000ern kaufe ich bei GOG. Kleinere Indie Titel kommen meist über die Humble Bundles als Installer und als Backup werden sie eben bei Steam registriert.
Im Endeffekt ist für mich Steam solange super bis es evtl eben doch einmal zum Kollaps des Services kommt (aus was für Gründen auch immer). Wenn dann die Installer nicht freigegeben werden, haben wir (also die die auch gerne mal ein älteres Spiel spielen) ein Problem.
adventureFAN hat geschrieben:Schlußendlich wird doch hier eh jeder in seine eigene kleine Welt zurückkehren.
Die einen zu gog.com, die anderen zu Steam.
Leben und leben lassen =D
Natürlich, das möchte ich auch gar niemandem absprechen.
Was mich einfach stört ist, dass man fast als zurückgeblieben und dumm bezeichnet wird, wenn man kein Problem mit Steam hat. Verständlich, schliesslich öffnen wir dem Überwachungsstaat und dem ultimativen Bösen mit unserer Steam-Sympathie Tür und Tor.
Es geht hier schlussendlich immer noch um ein Luxusprodukt. Wenn so etwas mein reales, alltägliches Leben betrifft (Biervergleich) sieht das Ganze dann ein "wenig" anders aus
"Lasse reden", wie die beste Band der Welt eins sang.
Ist ähnlich wie bei den Console-Wars: Das wirst du niemals aus der Internet-"Diskussionskultur" herausbekommen, solche Leute kommen immer wieder nach.
beatnicker hat geschrieben:
DRM Feinde kann auch ich verstehen. Allerding nicht den inflationären Gebrauch des Wortes Zwang. Werde ich auch von einer Bierflasche gezwungen sie zu öffnen, wenn ich auf das Bier nicht verzichten möchte?
Blödsinn, egal. Ich mag Steam.
Du hast es einfach nicht begriffen und wirst es wohl auch nie in Deinem Leben begreifen. Um auf Dein lächerliches Beispiel mal drauf einzugehen. Wenn Du etwas kaufen tust, dann muss man halt dafür bezahlen, dass steht garnicht zur Debatte.
Aber, wenn Du ein Bier kaufen würdest und es würde von Dir vorher eine DNA-Probe, samt Biometrischen Daten verlangt werden, dann wäre es auch noch ok für Dich? :wink:
Was zur Hölle soll es da zu begreifen geben?
Ich hätte dieses beschissene Bier erst gar nicht gekauft. Und wenn ich mit den derzeitigen DRM Systemen nicht klar komme, kauf ich diese Spiele ebenfalls nicht.
ICH kann mich damit jedoch arranchieren, ohne mir um meine Freiheit Sorgen zu machen. Deshalb
sehe ich mich zu nichts gezwungen und finde dieses Wort einfach nur übertrieben und deplatziert.
Zuletzt geändert von beatnicker am 31.10.2013 15:07, insgesamt 2-mal geändert.
edelg hat geschrieben:
- Accountzwang
- zusätzlicher Softwarezwang
- Bindungszwang
- Kontrollzwang
- Datenzwang
- einmaliger oder permanenter Onlinezwang
- Zwangsservice
- Zwang zum Verzicht auf die legitimen Rechte eines Käufers->Eigentümers/Besitzers von einem Produkt.
- Mietzwang
- Abhängigkeitszwang
Smer-Gol hat geschrieben:Du hast den Benutzungszwang, die Zwangsspeicherung und den Dauerzwang Zwang vergessen.
Nein, im Ernst: Das ist doch Kokolores, was du dir da zusammenschreibst.
Du mußt einen Account anlegen, die Software nutzen, mußt bei der Installation und danach ab und zu mal online sein und du kannst ein Spiel nicht ohne weiteres vom Account wieder lösen (lassen).
Das sind vier Punkte, nicht zehn. Alle anderen genannten Punkte sind doppelt und dreifach und bezeichnen nur dasselbe und wurden außerdem teilweise schon in "Account weg, Spiele weg" berücksichtigt.
Für Dich vielleicht. Deine Argumente und Beispiele sind einfach nicht ernst zu nehmen.
Smer-Gol hat geschrieben:ob und unter welchen Umständen das Weiterreichen einer Nutzungslizenz erlaubt ist oder unterbunden werden darf, da gibt es noch keine einheitliche rechtliche Linie.
edelg hat geschrieben:Noch mal zum Thema Autopatches: Das gab es schon vor Steam Zeiten (Warcraft 3 -> ein Mausklick).
Smer-Gol hat geschrieben:"Auto"patches sollten aber eben ohne einen Klick funktionieren, sonst wären sie ja nicht automatisch.
(Ionie on)Tolles Feature! Das ist natürlich überhaupt kein Vergleich! (Ironie off)
Dein ganzer Beitrag liesst sich wie reine Werbung und Beschönigung.
Was ich darf und was nicht, damit kenne ich mich bestens aus und dafür benötige ich nicht Deiner Aufklärung, aber Danke für Deine Mühe.
Hey, Moment mal. Da schiebst du mir aber was in die Schuhe. Du zitierst hier Worrelix, nicht mich.
So gehts nicht, auch wenn ich Worrelix Meinung bin.
Edit:
Ach, ich press noch kurz meinen Senf dazu.
Ich kaufe übrigens fast ausschließlich Retailversionen, auch die Steamonlyspiele. Hab halt lieber ne Packung dabei, im seltensten Fall auch eine Anleitung.
Es gibt in der Meinung über Steam auch Stimmen von Entwicklern. Hab dir mal eins rausgekramt. http://forum.egosoft.com/viewtopic.php?t=333163
Ist ein offener Brief über Steam von Bernd Lehan
Sorry, wenn ich den falschen user (in dem Fall Dich) zitiert haben sollte!!! War nicht meine Absicht.
Die Begründungen in Deinem gelieferten Link, kenne ich schon.
Es gibt auch andere Stimmen aus der Branche.
Ich wäre schon zufrieden, wenn erst einmal die PC-Retailversionen ohne DRM-Zwänge erscheinen würden. Danach müssten die Digital-Plattformen wesentlich kundenfreundlicher gestaltet werden. So wie es zur Zeit bei den Konsolengames der Fall ist.
Mir geht es in erster Linie um den freien Willen/freien Entscheidungsmöglichkeit -> daher diese Plattformen zu den Produkten optional anzubieten und nicht durch Zwang.
Danach könnte jeder frei wählen was man unterstützen möchte.
Sorry, wenn ich den falschen user (in dem Fall Dich) zitiert haben sollte!!! War nicht meine Absicht.
Die Begründungen in Deinem gelieferten Link, kenne ich schon.
Es gibt auch andere Stimmen aus der Branche.
Ich wäre schon zufrieden, wenn erst einmal die PC-Retailversionen ohne DRM-Zwänge erscheinen würden. Danach müssten die Digital-Plattformen wesentlich kundenfreundlicher gestaltet werden. So wie es zur Zeit bei den Konsolengames der Fall ist.
Mir geht es in erster Linie um den freien Willen/freien Entscheidungsmöglichkeit -> daher diese Plattformen zu den Produkten optional anzubieten und nicht durch Zwang.
Danach könnte jeder frei wählen was man unterstützen möchte.
Für uns Kunden natürlich die edelste Lösung. Und auch die Fetzerei wäre damit beendet.
Hahle hat geschrieben:Also wenn die 65 Mio. alle freiwillig bei Steam angemeldet wären, könnte mich das schon beeindrucken.
Ich bin noch aufgewachsen mit tollen Spielebeilagen (ohne 20€ Aufpreis für die Collectors-Edition) und Handbüchern "aus Papier" (mit mehr als 3 Seiten). Auf dem Schulhof haben wir die Spiele unter Freunden tauschen können oder am Wochenende haben wir uns günstig ein Spiel aus der örtlichen Videothek ausgeliehen.
Keine Regionalsperre, kein Accountzwang, keine Abzocke.
Tjaja, die guten alten Zeiten.
Die Zeiten physischer Spiele sind nun mal vorbei. Heut wird doch alles digitalisiert, sogar der alltägliche/wöchentliche Einkauf wird immer mehr Online getätigt. Alles deutet auf mehr Vernetztheit (online) hin. Dem muss man nicht positiv gegenüber stehen, dennoch ist dieser Trend nunmal vorhanden und wird sich weiter verstärken.
Auch heute werden Spiele-Sachen getauscht, nur anstatt auf dem Pausenhof geschieht dies Online.
Steam-Trading Cards, Items in Online-Spielen (nicht ein Ingame-Trade-System sondern SPIELE-Übergreifend: Ich geb dir meinen TF2 Hut und du mir in Dota 2 eine Waffe). Nur weil sich das ganze Zeugs verlagert war früher alles besser?
Regional-Sperre gibt es bei Steam nicht - lediglich auf den Einkauf bezogen aber das war doch schon immer so? Spiele die es in DE nur CUT gibt konntest du auch früher nur CUT kaufen oder musstest importieren. Importierte Spiele sind auch bei Steam uncut. Worauf willst du also hinaus? Das einzige was wirklich stimmt ist der Accountzwang. Der Rest? Abzocke?? Stimmt, die Sales sind wirklich eine Frechheit
Darf ich die aktuelle Entwicklung nicht kritisieren, wenn es mir passt? Man muss doch auch mal Farbe bekennen.
Um "Spiele-Sachen" tauschen zu können benötige ich mind. 2 Spiele. Um ein Spiel tauschen zu können benötige ich höchstens 1 Spiel. Für mich als Schüler war das schon toll, viel Spaß mit wenig Geld haben zu können, dank guter Kumpels.
Regionalsperren gibt es und zwar für, in Deutschland, indizierte Spiele.
Möchte auch sagen, daß bestimmte preisgünstige Märkte, wie z.B. Indien, ebenso für deutsche Accounts gesperrt sind. Aber da bin ich mir jetzt nicht absolut sicher.