Na, selbstverständlich darf man das! Allerdings ...Wigggenz hat geschrieben:Die Ansprüche, die man an bestimmte Versionen hat, darf man als potentieller zahlender Kunde doch wohl noch selbst festlegen...
... ist Deine Erwartungshaltung an eine GOTY Edition zunächst mal genauso individuell wie Deine Ansprüche und ganz bestimmt nicht so allgemeingültig, dass man das direkt auf die gesamte Umgangssprache übertragen müsste. Hieße das Ding tatsächlich "Complete Edition" oder "Ultimate Edition", könnte ich das ja vielleicht noch verstehen, aber wenn Du Dir einfach mal anschaust, was in der Vergangenheit alles bereits den Titel "GOTY" getragen hat - und diese Vergangenheit reicht mehr als zehn Jahre und weit vor das DLC-Zeitalter zurück - wirst Du feststellen, dass sich mit dem Begriff tatsächlich alles mögliche verbinden lässt und ganz sicher nicht nur Kompletteditionen.Wigggenz hat geschrieben:Der Begriff der GOTY-Edition steht in der Umgangssprache nunmal für eine Edition, die alle Zusatzinhalte enthält.
Da die noch nicht alle draußen sind, ist das ja auch - außer mit beigelegtem Season Pass oder etwas in der Richtung - derzeit schlecht möglich. So freuen sich die Käufer über das gesparte Geld, der Hersteller über eine Zielgruppenzuwachs für künftige DLCs, und der Rest wird ja - wie üblich - nicht zum Kauf gezwungen, also sehe ich echt nicht das Problem. "Riiiiesenabzocke!" - nur weil man das Ding GOTY und nicht irgendwie anders genannt hat? Ernsthaft?Wigggenz hat geschrieben: Und genau das will man sich zunutze machen: Spieler sollen nur GOTY lesen und denken: "Super, Borderlands 2, da habe ich so lange auf eine Edition mit allen Zusatzinhalten gewartet!" und in der Euphorie übersehen, dass gar nicht alles drin ist, kaufen, und dann feststellen, dass ihnen was fehlt, und das dann nachkaufen. So lässt sich mehr Geld rausholen, als wenn man eine Edition mit allen Zusatzinhalten anbietet.
