Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und historisch akurate" Spiele

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No Cars Go
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Beitrag von No Cars Go »

Meine Güte, ham die Russen immer Probleme.
johndoe1544206
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe1544206 »

Drake Junior hat geschrieben:Was hier wohl gemeint ist: Super-Putin, wie er mit nacktem Oberkörper Duke Nukem-artig Aliens zu Lande zu Wasser und in der Luft in ihren natürlichen Lebensraum zurück kickt, in einer Hand eine Kalaschnikow, in der anderen eine Flasche Wodka und dabei einschlägiges russisches Liedgut zum Besten gibt :mrgreen:

Verkaufserfolg garantiert!

könnte man doch als Mod von Rambo:the Video game umsetzen ( vlt brauchts da nur nen einfachen skin :D )
johndoe990045
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe990045 »

FettesDrecksack hat geschrieben: Ein Shooter aus der Sicht eines Vietcong, das wäre mal was mutiges !
Aber wer will das schon spielen/sehen..
Dann schau mal hier: http://www.7554.vn/
Man kämpft 1954 als Vietnamese gegen die Franzosen.
Technisch und spielerisch ein guter Shooter!
Hab das Spiel bei Gamersgate gekauft, gibt aber auch eine Box-Version!
johndoe990045
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe990045 »

Hm, also historisch korrekt sollen die Spiele sein?
Okey, welcher russische Publisher entwickelt dann Katyn 1939?
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MasterDeadPool
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von MasterDeadPool »

was kommt da jetzt? CoD und BF Russia Edition? Nein danke, reicht schon das genug europäer den Ami Müll freudig annehmen.
johndoe1544206
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe1544206 »

genau deswegen nicht freu ich mich auch auf Titanfall. Kein patriotischer Scheiß, kein USA vs Unbekannt, kein historischer Aufguss/Remix sondern einfach ein Shooter bei dem ich nicht von so einer Sülze zugelabert werde.

Shooter / Spiele mit fiktiven Parteien sind noch immer die besten.
Nero7
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Beitrag von Nero7 »

Nur pech dass die russen nicht minder schlimm als die nazis waren im ww2. können soviel rumheulen und erzählen wie sie wollen die haben auch ordentlich dreck am stecken und daran hat sich bis heute bei allen nationen nichts geändert.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Nero7 hat geschrieben:Nur pech dass die russen nicht minder schlimm als die nazis waren im ww2. können soviel rumheulen und erzählen wie sie wollen die haben auch ordentlich dreck am stecken und daran hat sich bis heute bei allen nationen nichts geändert.
Es lebe die Differenzierung, aber wenn das eigene Weltbild auf ne Briefmarke passt lebt es sich vermutlich leichter...
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James Dean
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Beitrag von James Dean »

Nero7 hat geschrieben:Nur pech dass die russen nicht minder schlimm als die nazis waren im ww2. können soviel rumheulen und erzählen wie sie wollen die haben auch ordentlich dreck am stecken und daran hat sich bis heute bei allen nationen nichts geändert.
Im 2. WK haben sich alle scheiße verhalten. Und im 1. WK. Und in allen Kriegen davor. So what.

Zur Patriotismusdebatte: Mag sein, dass Patriotismus und / oder Nationalismus nicht gerade für den Frieden zuträglich ist und eigentlich "abgeschafft" gehört. Das gleiche gilt aber auch für Kultur im Allgemeinen. Denn oft genug sind es kulturelle Differenzen, die zwei Gruppen untereinander streiten lassen. Gut, andererseits kann man auch sagen, dass Kultur der Oberbegriff für die Dinge ist, die eine Gruppe ausmachen: Essen, Religion, Film und Fernsehen, Musik, etc. pp. Da wird wohl auch der Patriotismus zu gehören. Also: Nicht nur einen Teil des Krebses unterbinden und nur Patriotismus abschaffen, sondern Kultur im Allgemeinen und die Menschen mehr oder weniger homogenisieren. Natürlich kann man jetzt mit Toleranz kommen. Aber es wird immer jemanden geben, dem nicht passt, wie andere sich kleiden. Je weniger Unterschiede es zwischen den Menschen gibt, desto weniger fühlen sich die Leute wegen irgendwas angegriffen, desto weniger Konfliktpotenzial. Kennt jemand Fahrenheit 451? Die Gesellschaft dort hat es richtig gemacht.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

James Dean hat geschrieben:Kennt jemand Fahrenheit 451? Die Gesellschaft dort hat es richtig gemacht.
Ray Bradbury rotiert gerade in seinem Grab ...
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The Scooby
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Beitrag von The Scooby »

Baralin hat geschrieben:Ach je. Patriotisches Zeugs machen doch die Amis schon genug... -.-
Genau da ist der Hund begraben. Die ganze Welt wird mit patriotischen Amerikanischen Filmen und Videospielen überschwemmt. Mit freundlicher Unterstützung vom US Militär! Es darf also niemand wundern, dass sich andere Großmächte dieser Erde, dagegen wehren. Aus neutraler Sicht alles andere als unberechtigt.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Umimatsu hat geschrieben:Anstatt in solch fragwürdige Projekte sollte das Geld in Schulen und Universitäten investiert werden, damit aus einem Land der Rohstofffülle ein Zentrum für Hochtechnologie wird. Patriotische Gefühlsduselei hat noch nie irgendeiner Nation weitergeholfen.
Hat es das nicht? Diese Überschwemmung der Welt mit "patriotischer Gefühlsduselei" der USA, hat meiner Meinung nach viel mehr zu deren Standing in der Welt beigetragen, als deren Handeln in den 80er Jahren. Wer die Inhalte des TVs bestimmt, bestimmt auch das Meinungsbild der Menschen. Das haben die USA mit Hollywood erreicht und die Welt für sich eingenommen. Der Zug für die anderen Nationen ist dahingehend abgefahren.
Nur wenn sich die USA selbst bloß stellt, wie aktuell mit dem Government Shutdown, sieht die Welt wie kaputt deren heile Welt wirklich ist. Da stellen sich ein paar Konservative, denen es nur um ihre politische Zukunft geht über ihr Land. Lassen ein Land womöglich über den wirtschaftlichen Jordan gehen, nur weil die gegnerische Partei eine für alle Menschen medizinische Grundversorgung verabschiedet hat.
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James Dean
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Re: Kommentar

Beitrag von James Dean »

Kajetan hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben:Kennt jemand Fahrenheit 451? Die Gesellschaft dort hat es richtig gemacht.
Ray Bradbury rotiert gerade in seinem Grab ...
Ach ja, ich wollte ja anfangen, Ironie-Tags zu setzen ...

Mal davon abgesehen würde er das auch so. Schon interessant, wie sehr die Gesellschaft sich in die Richtung entwickelt hat, in der sich auch Bradbury bewegt hat: Die Leute gucken vermehrt Fernsehen (ich kenne Leute, die Bücher als zeitraubenden Müll betrachten und dann aber Big Brother und Co gucken), Werbung ist total laut im Fernsehen, man fängt an Geschichten so zu ändern, dass sich bloß keine Minderheit oder Gruppierung mehr auf den Schlips getreten fühlt.

Die Ironie an der Sache ist lediglich, dass Bücher sich dem angepasst haben in Sachen Stupidität. Oder zumindest auf dem Weg dahin sind. Siehe Bestseller wie 50 Shades of Grey. Warum Bücher verbrennen, wenn man sie doch auch einfach anspruchslos machen kann?

Und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich da etwas übertreibe. Aber es waren schon immer Übertreibungen, welche das Fundament für Zukunfts-Fiktionen darstellten.

Andererseits: Vielleicht war die Welt schon immer so und wir bilden uns nur ein, dass es damals besser war, damit wir uns heute wenigstens trösten können, dass es nicht immer so scheiße gewesen ist.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

James Dean hat geschrieben:Die Leute gucken vermehrt Fernsehen (ich kenne Leute, die Bücher als zeitraubenden Müll betrachten und dann aber Big Brother und Co gucken), Werbung ist total laut im Fernsehen, man fängt an Geschichten so zu ändern, dass sich bloß keine Minderheit oder Gruppierung mehr auf den Schlips getreten fühlt.
"Die Leute" schauen nicht vermehrt TV. Das sind Menschen, die auch in den Zeiten vor dem TV kein Buch angefasst hätten. Ausser, um was unter den wackelnden Tisch zu legen. Gerade hier sollte man sich besser nicht in irgendwelchen Kulturlosigkeitspessimismen vom angeblichen Niedergang suhlen. Gerade Bradbury gibt sich dem gerne hin und wieder hin. Und Shades of Grey? Einfach nur ein Bestseller eher bescheidenen Anspruches, so wie das früher Konsalik-Romane waren.

Zum Beispiel heute gilt ein Jaques Offenbach als einer DER Klassiker der Operette. Zu seinen Lebzeiten war er der Dieter Bohlen des Theaters, der populäre Gassenhauer und Stücke für das einfache Volk schrieb. Die Zeit heilt viele Wunden und in 100 Jahren gilt der NORA-Anhänger mit Sicherheit als das pop-kulturelle Symbol des ausgehenden 20. Jahrhunderts, hehehe!
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SethSteiner
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von SethSteiner »

Wenn ich mich nicht irre, geht die Anzahl an Zuschauern einerseits zurück, andererseits sind die Größten Hits im TV nicht etwa Big Brothers, das im Grunde tot ist und selbst mit dem Hoff weitestgehend schlechte Quote erzielte, sondern eher The Walking Dead und ähnliche Serien, vorausgesetzt sie können gesehen werden. Ich finde auch gar nicht, dass man "anfängt Geschichten so zu ändern, dass sich bloß keine Minderheiten oder Gruppierungen mehr auf den Schlips getreten fühlen". Ich denke da bspw. an Mad Men. Klar wird heute mehr darüber nachgedacht Geschichten anders zu erzählen.. ist doch schön, ich wünsch mir die Zeit nicht zurück, in der der Asiate mit Hasenzähnen und runder Brille dargestellt wurde, die Frau nur zum hohen Schreien da war und Schwarze glücklich sein konnten, wenn sie eine Statistenrolle bekamen.

Das Fernsehen wird heute vermehrt kritisiert. Die Zeiten in denen man kritiklos Bullshit senden konnte sind vorbei. Zur Hölle, sogar die Regenbogenpresse wird mittlerweile angegangen und die war zeitlebens komplett unangetastet! Ich sehe Gegenwart und Zukunft so sehr viel positiver, auch im Hinblick auf die eReader und Tablets. Wenn man sich ansieht, wie sich das Fernsehen entwickelt hat, könnte man echt Angst kriegen, allerdings scheint mir diese Entwicklung einerseits eine fehlgeschlagene Antwort auf das Internet und andererseits aus den unmarkwirtschaftlichen Umständen erwachsen zusein. Wenn etwas so fest verankert ist wie die Fernsehsender, der Konsum so kontinuierlich, geradezu traditionell wie ein Abonnement und die Regulation so gut wie nicht vorhanden ist, dann endet das wohl irgendwann in einem marginalen Wettbewerb, bei dem man irgendwann einen Weg beschreitet in dem man so günstig wie möglich produziert. Immerhin erkennt man dasselbe Muster auf nahezu allen Privatsendern und sogar teilweise den Öffentlich Rechtlichen um sich greifen (die auch ein paar ähnliche Probleme haben).