Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und historisch akurate" Spiele

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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Wigggenz »

Patriotisch und historisch akurat?

Na das wird schwierig...
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Obstdieb »

Wigggenz hat geschrieben:Patriotisch und historisch akurat?

Na das wird schwierig...
Eben :Blauesauge:
Vielleicht eher unmöglich.
PixelMurder
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von PixelMurder »

Historisch gesehen hatten Patriotismus, Religion und selbst Monarchie einen Sinn, da sie integrierend wirkten und Nationen möglich machten.
Patriotismus ist aber auch eine Art Droge, mit dem man die Massen steuern kann und die sie den Scheiss ertragen lässt, den solche Hobby-Regimes fabrizieren. Wären Länder Menschen, würde ich Russland, China, Nordkorea und weitere als pupertierende Rabauken einstufen, die es nicht schaffen, erwachsen zu werden und irgendwas gebacken zu kriegen. Ein Zeichen dafür sind staatlich verordneter Patriotismus und Zensur, was ich als eine Kompetenzen-Uberschreitung betrachte. Oder auch als Zeitverschwendung, haben die nix besseres zu tun? Zum Beispiel einen Rechtsstaat zu erschaffen, auf den man stolz sein kann?
Freakstyles
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Freakstyles »

PixelMurder hat geschrieben:Historisch gesehen hatten Patriotismus, Religion und selbst Monarchie einen Sinn, da sie integrierend wirkten und Nationen möglich machten.
Eine Idee der Machtinhabenden zur besseren Kontrolle des Volkes. Wer weiß wie wir uns ohne entwickelt hätten ;)
PixelMurder hat geschrieben:Patriotismus ist aber auch eine Art Droge, mit dem man die Massen steuern kann und die sie den Scheiss ertragen lässt, den solche Hobby-Regimes fabrizieren. Wären Länder Menschen, würde ich Russland, China, Nordkorea und weitere als pupertierende Rabauken einstufen, die es nicht schaffen, erwachsen zu werden und irgendwas gebacken zu kriegen. Ein Zeichen dafür sind staatlich verordneter Patriotismus und Zensur, was ich als eine Kompetenzen-Uberschreitung betrachte. Oder auch als Zeitverschwendung, haben die nix besseres zu tun? Zum Beispiel einen Rechtsstaat zu erschaffen, auf den man stolz sein kann?
Es gilt immer die Unterteilung in Bürger und Staatsperson. Viele gebildete Bürger sehen sich überhaupt null mit Ihrem Staat verbunden, die sehen den Ort wo sie leben und ob es denen dort halbwegs gut geht und das wars. Man lebt sein Leben und geht respektvoll mit seinen Mitmenschen um, fertig.
Eine Staatsperson hingegen schaut wie man die Macht des Landes vergrößert, wie man ein Image für das Land schafft und wie man die Millionen von Menschen in diesem Land halbwegs unter Kontrolle behält, damit die einem nicht irgendwann für die ganze fabrizierte Scheiße in den Arsch treten ;)
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mr archer
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von mr archer »

Wulgaru hat geschrieben:Tja und das sehe ich eben elementar anders. Du verlangst quasi den "absoluten Patrioten". Ein Patriot muss DEUTSCHLAND! lieben und zwar jeden Aspekt davon, den großen gemeinsamen Nenner und da das nicht möglich ist, weil sowas gar nicht existiert funktioniert dein Argument.
Damit haben wird den Kern unseres Dissenses denke ich gut herausgeschält. Ich nehme die Definition von Patriotismus, wie sie sich auch im deutschen Wörterbuch findet ernst: Patriotismus = Vaterlandsliebe. Weil ich ein Freund davon bin, Wörter so zu verstehen, wie sie gemeint sind und nicht so, wie ich es gerne hätte, dass sie gemeint sind. Und in diesem Sinne ist Patriotismus genau das, was Du hier als "absoluten Patriotismus" bezeichnest: die Verliebtheit, also emotional ins Irrationale kippende Schwärmerei für den eigenen Staat.

Sicherlich kann man versuchen, heute eine andere Definition von Patriot und Patriotismus zu entwerfen oder für sich selbst zu konstruieren und zu leben. Nur glaube ich ehrlich gesagt, dass der Begriff dann irgendwann kaum noch sinnvoll nutzbar ist - wie jeder abstrakte Begriff, den man zu sehr an individuelle Wirklichkeiten anzugleichen versucht. Er verliert dann seine Schärfe und wird banal.

Wenn ich es mal versuchen darf: für mich ist der einzige Patriot, den ich akzeptieren kann, einer, der sich bewusst (!) nicht als Patrioten bezeichnet, sondern der einfach versucht, ein verantwortungsbewusster, reflektierter, kritischer Bürger eines Landes zu sein. Und der damit auch nicht missioniert - womit für mich auch jegliches Fahnengeschwenke und -gehisse, Hymnengesinge etc. rausfällt. Denn das Missionarische am Patriotismus ist eine Eigenschaft, die hier unbedingt noch angeführt werden muss. Aber, wie schon gesagt: auch nach dieser meiner Definition hat sich der Begriff Patriotismus damit im Grunde erledigt.

Womit - und damit sind wir dann wieder beim Threadthema - die Leute in Russland hinter dieser Meldung für mich schon mal durchgefallen sind.
Zuletzt geändert von mr archer am 11.10.2013 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

Freakstyles hat geschrieben:Eine Idee der Machtinhabenden zur besseren Kontrolle des Volkes. Wer weiß wie wir uns ohne entwickelt hätten ;)
Wir würden immer noch irgendwelchen Monarchen und Stammesfürsten die Füße küssen.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von mr archer »

Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Eine Idee der Machtinhabenden zur besseren Kontrolle des Volkes. Wer weiß wie wir uns ohne entwickelt hätten ;)
Wir würden immer noch irgendwelchen Monarchen, Kirchen- und Stammesfürsten die Füße küssen.
Und uns wenns dumm kommt, für deren Interessen gegenseitig massakrieren (besonders gern übrigens auch unter "Deutschen"). Nun massakrieren wir uns wenns dumm kommt im Interesse unserer Vaterländer. Ein Fortschritt, zweifellos.

(Kajetan, habe in Deinem Zitat eine kleine Erweiterung vorgenommen - hoffe, das geht klar.)
Freakstyles
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Freakstyles »

Naja, man weiß nicht wie schlau die Leute zu jener Zeit waren, vielleicht war das Monarchentum bereits am Ende seiner Zeit, in der die Leute schon längst am aufbegehren waren und die nächste Stufe war einfach nur ein neues intelligenteres Instrument um die Leute wieder zufriedenzustellen und dennoch kontrollieren zu können.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

mr archer hat geschrieben:Nun massakrieren wir uns wenns dumm kommt im Interesse unserer Vaterländer. Ein Fortschritt, zweifellos.
Der Fortschritt besteht eigentlich darin, dass Krieg immer unwirtschaftlicher wird. Früher konnte ein Land, ein Reich, ein Stamm aus Krieg gewaltige wirtschaftliche Vorteile ziehen, in dem z.B. die Ressourcen eines anderen eroberte oder man sich mit Reparationszahlungen Aufschwung finanziert hat. Die deutschen Gründerjahre, der deutsche Aufbruch ins Industriezeitalter wäre ohne das Gold der Franzosen aus dem deutsch-französischen Krieg nicht möglich gewesen. Aber schon die Reparationszahlungen, die Deutschland nach dem 1. Weltkrieg an die Siegermächte zahlen musste, waren nicht ausreichend, um Frankreich oder Großbritannien irgendwelche nennenswerte Vorteile zu bescheren, da die Reparatur der zerstörten Infrastruktur, der Kriegsaufwand als solcher zu massiv geworden war.

Heute verdienen eigentlich nur Rüstungskonzerne am Krieg, für die Nationen selbst ist es finanziell nur noch ein gigantisches Verlustgeschäft. Man schaue sich nur mal an, welchen finanziellen Vorteil die USA aus den zehn Jahren ihres Imperiums ziehen konnten ... gar keinen! Im Gegenteil, das Kriegführen ist selbst für die USA so teuer geworden, dass a) ausgedehnte Bodenkriege nicht mehr finanzierbar sind und b) selbst kleine begrenzte Aktionen in regionalen Konflikten möglichst vermieden werden.

Die Vorherrschaft des Geldes hat uns also mehr Frieden gebracht, denn nachweislich sinkt die Zahl der bewaffneten Konflikte weltweit seit Jahrzehnten konstant. Die Welt ist tatsächlich so friedlich wie nie zuvor in der aufgezeichneten Menschheitsgeschichte. Sprich, Nationen haben uns nicht mehr Frieden gebracht, die Industrialisierung, deren gesellschaftliche und politische Folge Nationenbildung war, die hat uns mehr Frieden gebracht, weil die Menschen durch mehr Wohlstand immer mehr zu verlieren hatten. Wer Weltfrieden will, der muss nur dafür sorgen, dass keine Armut herrscht. Die immer stärker auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich hingegen führt geradezu in neue Kriege!
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James Dean
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von James Dean »

Kajetan hat geschrieben:Wer Weltfrieden will, der muss nur dafür sorgen, dass keine Armut herrscht. Die immer stärker auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich hingegen führt geradezu in neue Kriege!
Und schon haben wir die Gründe für den modernen Terrorismus gefunden.
Freakstyles
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Freakstyles »

Kajetan hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:Nun massakrieren wir uns wenns dumm kommt im Interesse unserer Vaterländer. Ein Fortschritt, zweifellos.
Der Fortschritt besteht eigentlich darin, dass Krieg immer unwirtschaftlicher wird. Früher konnte ein Land, ein Reich, ein Stamm aus Krieg gewaltige wirtschaftliche Vorteile ziehen, in dem z.B. die Ressourcen eines anderen eroberte oder man sich mit Reparationszahlungen Aufschwung finanziert hat. Die deutschen Gründerjahre, der deutsche Aufbruch ins Industriezeitalter wäre ohne das Gold der Franzosen aus dem deutsch-französischen Krieg nicht möglich gewesen. Aber schon die Reparationszahlungen, die Deutschland nach dem 1. Weltkrieg an die Siegermächte zahlen musste, waren nicht ausreichend, um Frankreich oder Großbritannien irgendwelche nennenswerte Vorteile zu bescheren, da die Reparatur der zerstörten Infrastruktur, der Kriegsaufwand als solcher zu massiv geworden war.

Heute verdienen eigentlich nur Rüstungskonzerne am Krieg, für die Nationen selbst ist es finanziell nur noch ein gigantisches Verlustgeschäft. Man schaue sich nur mal an, welchen finanziellen Vorteil die USA aus den zehn Jahren ihres Imperiums ziehen konnten ... gar keinen! Im Gegenteil, das Kriegführen ist selbst für die USA so teuer geworden, dass a) ausgedehnte Bodenkriege nicht mehr finanzierbar sind und b) selbst kleine begrenzte Aktionen in regionalen Konflikten möglichst vermieden werden.
Nur um das ganze etwas kontrovers zu machen, es gibt auch Kritiker, die sagen das die USA längst Pleite wär ohne die Kriege. Es geht also auch garnicht umbedingt darum das die Haushaltsgelder mehr werden, sondern um die Existenz und die Vermeidung von Chaos in Amerika. Ich schätze die brauchen einfach Ölnachschub und evtl auch andere Ressourcen, sonst knallts da gewaltig ohne die Neugewinnung von Ressourcen. Amerika ist ein verschwenderisches Land und das ist für die nicht so einfach von jetzt auf gleich auf einen sparsameren Weg zu kommen.
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Wulgaru
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Wulgaru »

mr archer hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Tja und das sehe ich eben elementar anders. Du verlangst quasi den "absoluten Patrioten". Ein Patriot muss DEUTSCHLAND! lieben und zwar jeden Aspekt davon, den großen gemeinsamen Nenner und da das nicht möglich ist, weil sowas gar nicht existiert funktioniert dein Argument.
Damit haben wird den Kern unseres Dissenses denke ich gut herausgeschält. Ich nehme die Definition von Patriotismus, wie sie sich auch im deutschen Wörterbuch findet ernst: Patriotismus = Vaterlandsliebe. Weil ich ein Freund davon bin, Wörter so zu verstehen, wie sie gemeint sind und nicht so, wie ich es gerne hätte, dass sie gemeint sind. Und in diesem Sinne ist Patriotismus genau das, was Du hier als "absoluten Patriotismus" bezeichnest: die Verliebtheit, also emotional ins Irrationale kippende Schwärmerei für den eigenen Staat.

Sicherlich kann man versuchen, heute eine andere Definition von Patriot und Patriotismus zu entwerfen oder für sich selbst zu konstruieren und zu leben. Nur glaube ich ehrlich gesagt, dass der Begriff dann irgendwann kaum noch sinnvoll nutzbar ist - wie jeder abstrakte Begriff, den man zu sehr an individuelle Wirklichkeiten anzugleichen versucht. Er verliert dann seine Schärfe und wird banal.

Wenn ich es mal versuchen darf: für mich ist der einzige Patriot, den ich akzeptieren kann, einer, der sich bewusst (!) nicht als Patrioten bezeichnet, sondern der einfach versucht, ein verantwortungsbewusster, reflektierter, kritischer Bürger eines Landes zu sein. Und der damit auch nicht missioniert - womit für mich auch jegliches Fahnengeschwenke und -gehisse, Hymnengesinge etc. rausfällt. Denn das Missionarische am Patriotismus ist eine Eigenschaft, die hier unbedingt noch angeführt werden muss. Aber, wie schon gesagt: auch nach dieser meiner Definition hat sich der Begriff Patriotismus damit im Grunde erledigt.

Womit - und damit sind wir dann wieder beim Threadthema - die Leute in Russland hinter dieser Meldung für mich schon mal durchgefallen sind.
Das könnte ich vor allem bezogen aufs Threadthema auch so akzeptieren.
Leider hast du für meine Begriffe, dabei geht es nicht darum was Patriotismus ist, aber einen Denkfehler bzw. einen Punkt den ich für intolerant halte.
Wenn du das nämlich so siehst und dann einer ankommt und sagt "Ich bin Patriot" steckst du ihn automatisch in deine Schublade und schreibst ihm Eigenschaften daraus zu, die eventuell nichts weiter sind als Klischees und Vorurteile...nur damit du deine Ansicht bestätigen kannst....die Frage nach dem warum und in welcher Weise stellt man da gar nicht

...ich versteh den Punkt das man was dagegen hat den Begriff allzu sehr zu verwässern, aber der Nachteil dieser Ansicht ist eben auch mehr als offensichtlich.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

Freakstyles hat geschrieben: Nur um das ganze etwas kontrovers zu machen, es gibt auch Kritiker, die sagen das die USA längst Pleite wär ohne die Kriege. Es geht also auch garnicht umbedingt darum das die Haushaltsgelder mehr werden, sondern um die Existenz und die Vermeidung von Chaos in Amerika. Ich schätze die brauchen einfach Ölnachschub und evtl auch andere Ressourcen, sonst knallts da gewaltig ohne die Neugewinnung von Ressourcen. Amerika ist ein verschwenderisches Land und das ist für die nicht so einfach von jetzt auf gleich auf einen sparsameren Weg zu kommen.
Wenn es nur um Öl ginge, bräuchten die USA im Nahen Osten keinen Krieg führen, schliesslich werden in den Ölsänden in Alaska genug Reserven vermutet. Meine These ist, dass die USA Krieg führen mussten (Vergangenheitsform!), weil die Neocons tatsächlich der Meinung war, jetzt würde nach dem Niedergang der Sowjetunion und dem Ende des Kommunismus das US-Jahrhundert anbrechen. Man wollte nicht nur eine Weltmacht von vielen sein, man wollte die EINZIGE Weltmacht sein.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von James Dean »

Kajetan hat geschrieben: Wenn es nur um Öl ginge, bräuchten die USA im Nahen Osten keinen Krieg führen, schliesslich werden in den Ölsänden in Alaska genug Reserven vermutet. Meine These ist, dass die USA Krieg führen mussten (Vergangenheitsform!), weil die Neocons tatsächlich der Meinung war, jetzt würde nach dem Niedergang der Sowjetunion und dem Ende des Kommunismus das US-Jahrhundert anbrechen. Man wollte nicht nur eine Weltmacht von vielen sein, man wollte die EINZIGE Weltmacht sein.
Spielst du damit auf Bush Seniors New World Order Rede an?
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

James Dean hat geschrieben:Spielst du damit auf Bush Seniors New World Order Rede an?
Die nur eine Folge von Thesen des Historikers Francis Fukushima *arghlll* edit: Fukuyama :) war, die bei den Neocons auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Fukuyama