Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und historisch akurate" Spiele

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Jill Valentine
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Jill Valentine »

@SethSteiner

Aber würdest du Nordkorea oder ein x beliebiges Land anfeuern, wenn sie gegen Deutschland spielt ? :mrgreen:

Diese Verbindung ist nichts neues. Schon im 19. Jahrhundert war der deutsche Patriotismus/ Nationalismus kriegerisch, antisemitisch und sexistisch. Von Turnvater Jahn, 1848 Abgeordneter in der Paulskirche, nach dem in jeder deutschen Stadt die Straße neben der Turnhalle benannt ist, ist überliefert, dass er gesagt hat: “Franzosen, Polen, Junker, Pfaffen und Juden sind Deutschlands Unglück.” Die beiden Weltkriege, der Nationalsozialismus, die Shoah und die Kontinuitäten zwischen NS-Regime und BRD sind so gesehen keine Ausnahme, sondern ein Teil des Ganzen.
Anti-Patriotismus besteht in vollem Bewusstsein der Geschichte der Schwarz-Rot-Goldenen Flagge. Uns ist dabei auch bewusst, dass sie im Dritten Reich verboten war. Ich verweigere diese nationale Symbolik, weil ich mich grundsätzlich jeglicher nationalen Symbolik verweigere. Ich hoffe, dass das Konzept des Nationalstaats überwinden wird eines Tages. Das heißt: Ich lehne es auch ab, türkische oder polnische oder irgendwelche andere Patrioten zu sein und ich fühle mich wohl mit Freunden aus allen Ländern, die auch keine Patrioten sind, weil ihnen andere Dinge viel wichtiger sind.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

ICHI- hat geschrieben:Das macht man aber leider nicht.
Doch. Das macht man. Du hingegen redest Dir nur irgendwelchen Unfug ein, damit Du etwas hast, über das Du Dich aufregen kannst, damit Du ja nicht Abschied von Deinen geliebten Vorurteilen nehmen musst. Du betreibst hier selektive Wahrnehmung, nichts weiter.
johndoe824834
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe824834 »

Kajetan hat geschrieben:
ICHI- hat geschrieben:Das macht man aber leider nicht.
Doch. Das macht man. Du hingegen redest Dir nur irgendwelchen Unfug ein, damit Du etwas hast, über das Du Dich aufregen kannst, damit Du ja nicht Abschied von Deinen geliebten Vorurteilen nehmen musst. Du betreibst hier selektive Wahrnehmung, nichts weiter.
Seh ich nicht so.
Man brauch nur das Wort Russland in die Suchmaschine eingeben und das erste was man
liest ist irgendeine Kritik.

Kostprobe?

Nicht mal ne Stunde alt die beiden News

"Wer noch auf die Straße geht, braucht viel Mut"

oder

Wie zu Sowjet-Zeiten Russland schickt Gegner in die "Strafpsychiatrie"

PS: dazu eine 1a Kommentar eines "neutralen" Users
wurde nicht auch einer vor kurzen Entlassen der in die Psychiatrie gesteckt worden ist und das in Deutschland, Der hatte auch was gesagt was einigen nicht gepasst hat.

und noch zwei geile Kommentare xD

Deutschland soll sich mit Kritik an Russland mal ganz zurück halten
Ich sage nur: Mollath

Ist nicht in Deutschland genauso!? Siehe den Fall aus Bayern... . Die Hauptsache ist, von sich selbst Ablenken.


Sogar bei dem Boxkampf am Wochende hat man versucht (deutsche Medien)
Klitschko , den Ukrainer und Povetkin , den Russen - politisch irgendwie mit Putin zu verbinden.
In den Ländern selbst gab es nichts von diesem schwachsinn zu lesen/hören weil es eben Bullshit ist.
Zuletzt geändert von johndoe824834 am 10.10.2013 14:37, insgesamt 5-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von SethSteiner »

Ich würde wohl beide anfeuern, wenn es jemals zu so einem Spiel kommt. Patriotismus und Nationalismus kann man nicht gleichsetzen. Ich bin Patriot und ich bin keiner der Krieg will, der eine Ausdehnung des deutschen Raums wünscht, der Homosexuelle eklig findet, der Frauen in bestimmte Rollen wünscht, Schwarz und Asiaten für minderwertig hält. Ich halte die Souveränität der europäischen Staaten für ein absolutes Hindernis und deren Überwindung für notwendig um zu einem besseren System zu gelangen. Patriotismus hat keine schuld an den Weltkriegen, dem Holocaust, Rassismus oder Sexismus, nicht umsonst heisst es Nationalismus und nicht umsonst waren es Nationalsozialisten.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

ICHI- hat geschrieben: Man brauch nur das Wort Russland in die Suchmaschine eingeben und das erste was man
liest ist irgendeine Kritik.
Ich sehe da an meinen Suchmaschinenergebnis etwas anderes. Aber Du hast ja auch die Spezialausgabe von "Die phöse Welt vs. das arme. arme Rußland". Anders ausgedrückt. ich benutze ja auch das phöse Ami-Google für Deutschland, in dem die phösen Amis all die Kritik an Rußland unterdrücken, die aber nach Deiner Aussage hier aber exemplarisch vorherrschen soll.

Entscheide Dich bitte, was es jetzt sein soll ...
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Wulgaru
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Wulgaru »

@Patriotismus
Ja, aber daran ist eben erstmal eine ganze Weile nichts falsches zu sehen und man sollte sich weder einreden lassen das eine Minderheit der Menschen mindestens unterbewusst Patrioten wären...das ist die Mehrheit weltweit gesehen sofern sie ein Land haben mit dem man sich überhaupt identifizieren kann.

Wir deutschen haben da eventuell eine Sonderrolle, aber warum wir das haben ist klar und es ist nicht zwangsläufig etwas von dem andere Länder lernen sollten. Das ist nämlich tatsächlich entsprechend eines sehr typischen deutschen Klischees gedacht: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Ich glaube zudem das sich ein nicht unbeträchtlicher Anteil deutscher Staatsbürger lediglich einredet keine patriotischen Gefühle zu besitzen oder nicht auf das geringste am eigenen Land stolz zu sein.

Nationalismus ist etwas anderes als Patriotismus. Natürlich entsteht er aus Patriotismus, aber nur weil jemand Patriot ist, ist er eben noch eine sehr sehr lange Zeit kein Nationalist. Zudem äußert sich Patriotismus auf vielfältige Weise und nur weil jemand dann Naziklischees auspackt, trifft das noch lange nicht zu. Uns deutschen kommen viele Sachen befremdlich für, nehmen wir die Flaggenbessenheit der USA als Beispiel, aber das macht diese Sache nicht automatisch falsch.
Zuletzt geändert von Wulgaru am 10.10.2013 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe824834
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe824834 »

Kajetan hat geschrieben:
ICHI- hat geschrieben: Man brauch nur das Wort Russland in die Suchmaschine eingeben und das erste was man
liest ist irgendeine Kritik.
Ich sehe da an meinen Suchmaschinenergebnis etwas anderes. Aber Du hast ja auch die Spezialausgabe von "Die phöse Welt vs. das arme. arme Rußland". Anders ausgedrückt. ich benutze ja auch das phöse Ami-Google für Deutschland, in dem die phösen Amis all die Kritik an Rußland unterdrücken, die aber nach Deiner Aussage hier aber exemplarisch vorherrschen soll.

Entscheide Dich bitte, was es jetzt sein soll ...
Hab Google benutzt einfach weil Google die meisten nutzen und deswegen
der Prozentsatz der Mehrheit auch höher ist.

Und was ich aufgezeigt hab sind einfach mal klare Fakten die inzwischen auch
mehr leute so sehen. Es werden mehr weils einfach immer aufälliger wird.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

ICHI- hat geschrieben:Und was ich aufgezeigt hab sind einfach mal klare Fakten die inzwischen auch
mehr leute so sehen. Es werden mehr weils einfach immer aufälliger wird.
Du hast lediglich beschrieben, was Du sehen möchtest und nicht das, was tatsächlich ist. Brauchst Dich also nicht weiter mit haltlosen Argumenten rausreden ...
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Jill Valentine
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Jill Valentine »

SethSteiner hat geschrieben:Ich würde wohl beide anfeuern, wenn es jemals zu so einem Spiel kommt. Patriotismus und Nationalismus kann man nicht gleichsetzen. Ich bin Patriot und ich bin keiner der Krieg will, der eine Ausdehnung des deutschen Raums wünscht, der Homosexuelle eklig findet, der Frauen in bestimmte Rollen wünscht, Schwarz und Asiaten für minderwertig hält. Ich halte die Souveränität der europäischen Staaten für ein absolutes Hindernis und deren Überwindung für notwendig um zu einem besseren System zu gelangen. Patriotismus hat keine schuld an den Weltkriegen, dem Holocaust, Rassismus oder Sexismus, nicht umsonst heisst es Nationalismus und nicht umsonst waren es Nationalsozialisten.
Das glaube ich dir, aber leider sieht die Realität anders aus. Patriotismus ist ein Antrieb, eine Grundlage, eine Voraussetzung für Nationalismus. Beide Begriffe sind politisch und definieren, wer dazu gehört und wer nicht. Allein dies ist schon negativ.

Zugleich können beide Begriffe, wie historisch vielfach geschehen, instrumentalisiert werden, um dem innenpolitischen Gegner Unzuverlässigkeit ("vaterlandslose Gesellen") zu unterstellen oder anderen Staaten den Krieg zu erklären. Sehr oft wird damit auch versucht, die in einer Demokratie oder einem parlamentarischen System zwangsläufig bestehenden Konflikte und Streitereien zu überspielen, ganz so wie der deutsche Kaiser, der am Vorabend des Ersten Weltkrieges erklärte nun kenne er "keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche".

Nationalismus und Patriotismus sind auch historische Begriffe. Sie gehen auf das lateinische natio und nasci (geboren werden) einerseits und auf patria (Vaterland) andererseits zurück. Vor der Entstehung des großflächigen Nationalstaates im 17. und 18. Jahrhundert bezog sich der Begriff Nation, so im Mittelalter und der frühen Neuzeit, auf die Bezeichnung eines kleinen und eher lokal, das heißt städtisch, bestimmten Verbandes, einer Landsmannschaft oder einer bestimmten Herkunftsgruppe innerhalb von größeren Gruppen innerhalb eines bestimmten Siedlungsraumes. Damit war auch immer eine Verbundenheit der Menschen durch Geburt und das gemeinsame Leben in einem geteilten Raum gemeint.

Patriotismus geht vor allem auf den Stolz der Stadtbürgerschaft zurück. Die Bürger in der Stadt sahen sich als frei und gleich an, sie genossen Recht und Schutz, die die Stadt gewährleisteten. Zumeist entwickelte sich in den freien Städten Oberitaliens und Deutschlands Wohlstand und ein reiches Kunst- und Kulturleben, auf das die Bürger mit Stolz und Selbstbewusstsein blickten. Diese so genannte 'republikanische' Tradition des Patriotismus, die sich in Venedig oder Florenz, in Frankfurt, Nürnberg oder den freien Hansestädten herausbildete, tradierte sich bis in die Neuzeit und die Phase der Herausbildung großer Nationalstaaten. Der Patriotismus beflügelte die Amerikanische Revolution von 1776 wie auch die Französische Revolution von 1789. Patriotismus stand auch an der Wiege der so genannten deutschen Befreiungskriege gegen die napoleonische Herrschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts. So sehr Patriotismus die freie Herrschaftsform der Republik und die Demokratie beförderte, so wurde dieser freiheitliche Patriotismus doch auch nach und nach überlagert von einem starken Nationalismus, der schließlich, vor allem am Ende des 19. und im 20. Jahrhundert, zu einem aggressiven Mittel der Mobilisierung von Massen und zur Feindstaaterklärung geschmiedet wurde.

Fazit: Wer sich zusammenschließt, grenzt automatisch andere aus und deshalb ist Patriotismus das Wurzel des Bösen
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Unc13Fu
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Unc13Fu »

Shi Woon Lee hat geschrieben: Die Trennung zwischen guten Patrioten und schmuddeligen Nationalisten gibt es nicht; der positive Bezug zum eigenen ‘Vaterland’ bedeutet immer auch die Abwertung von anderen, weil sie zum Beispiel Ausländer sind oder homosexuell.
Wow, starke Worte, die ich so nicht unkommentiert stehen lassen kann.
Ich wweiß nicht ob ich mich als patriotisch betrachte aber ich habe eine gewissen Nationalstolz. Das mach micht aber nicht zu einem Ausländerfeind, Homophoben, Antisemit oder sonst irgendetwas. Dieser Schluss ist unzulässig !
TaLLa hat geschrieben: st ein ganz normaler Vorgang, wenn man das nicht haben will muss man alle Verbände auflösen und von menschlicher Einheit reden. So utopisch wie unmöglich.
Es ist nicht nur utopisch und unmöglich, es ist auch nicht erstrebenswert. Wer will denn bitte den Einheitsmenschen. Gleichmacherei ist immer auch eine Reduzierung auf das Minimum. Damit ist niemandem geholfen und niemand kommt weiter.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von James Dean »

ICHI- hat geschrieben: Sogar bei dem Boxkampf am Wochende hat man versucht (deutsche Medien)
Klitschko , den Ukrainer und Povetkin , den Russen - politisch irgendwie mit Putin zu verbinden.
In den Ländern selbst gab es nichts von diesem schwachsinn zu lesen/hören weil es eben Bullshit ist.
Das Problem ist, dass medial gesehen Deutschland gleichauf mit Russland ist. Vielleicht noch sogar einen Ticken schlechter. Ich erinnere mich da an eine Sache: In Russland gab es im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen eine Fragerunde mit dem damaligen Präsidenten Putin. Er saß in der Mitte der Bühne und um ihn herum auf den Tribünen die Menschen. Jeder, der wollte, konnte ihm irgendeine Frage stellen. Das Ganze war live.

Da kamen dann erstmal ein paar gehässige Kommentare vom ARD oder ZDF Nachrichtenmoderator, ich glaube das war damals Klaus Kleber. Der erzählte dann, dass das alles doch nur reine Schau sei, ein abgekartertes Spiel zwecks Propaganda, die Fragen seien alle abgesprochen usw. usf.

Dabei wurden natürlich ein paar interessante Punkte ausgelassen:

1. Hätte kein deutscher Politiker die Eier, sich in die Mitte zu setzen und sich Fragen beantworten zu lassen.
2. Selbst wenn es so etwas in Deutschland geben würde, wäre es hier nicht anders gelaufen: Abgesprochene Fragen gibt es hier in jedem scheiß Interview. Und zum Schluss muss man sich sogar noch das Einverständnis holen, ob das Interview so in der Form überhaupt veröffentlicht werden darf.

Die Presse geht nicht nur in Russland Hand in Hand mit der Politik. Das ist hier nicht anders. Ich sehe es jeden Tag, wenn ich auf Portalen wie Zeit.de, taz.de oder auf SpON unterwegs bin. Allein wie bei der Zeit vor kurzem noch versucht wurde, einen Syrienkrieg zu rechtfertigen, war einfach das Letzte.

Zum Thema: Man kann diese Nachricht mit gemischten Gefühlen betrachten. Auf der einen Seite versucht man anscheinend, den Amis mit ihrem CoD scheiß etwas entgegenzusetzen. Kann ich auch voll und ganz verstehen. Ich hoffe, man haut da auch richtig schön auf die Scheiße und stellt die Amis als brutale, burgerfressende Gorillas da. Ich werde mich dann mit Popcorn zurücklehnen und die Show genießen, wie die Leute in den USA reagieren. Ich würde Geld darauf verwetten, dass es in da sogar Boykottaufrufe geben würde.

Andererseits ist es schade. Gerade aus Osteuropa kamen bisher größtenteils verdammt gute Spiele, die einen schönen Kontrast zum "westlichen" Müll darstellen: Cryostasis, The Void, S.T.A.L.K.E.R., The Witcher, Metro 2033. Gut, die meisten Spiele kamen nicht aus Russland, sondern aus der Ukraine, Polen und Co. Aber wer weiß, wohin Russland seine Auftragsarbeiten abgibt *g*
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

James Dean hat geschrieben:Vielleicht noch sogar einen Ticken schlechter.
Deine Nabelschau solltest Du ablegen und mal ein wenig mit Russen reden, die versuchen eine Meinung zu äussern, die nicht im Einklang mit der offiziellen Staatsmeinung steht. Weisst Du, ich erkenne durchaus die tendenziöse Berichterstattung, die deutsche sog. Qualitätsmedien an den Tag legen. Zuletzt, wie Du selbst sagst, im Falle von Syrien. Wie da manche Wohlstandsjouhurnalisten versucht haben andere Leute in den Krieg zu schreiben, in den sie selber nie ziehen müssen, das war nur noch erbärmlich!

Dennoch sind wir MEILENWEIT von den Zuständen entfernt, die in Rußland herrschen. Bei aller berechtigten und notwendigen Kritik an den Zuständen hierzulande, aber bitte nicht den leidenden Bundesbürger mimen, dem es ja soooooooooooooooooooooooooooooo schlecht geht. Viel schlechter als allen anderen! Weil drunter, drunter geht ja nix.
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe981765 »

Ich hätte überhaupt gar nix gegen eine Spieleoffensive aus Russland (Osteuropa). Wegen mir auch mit patriotischen und akuraten Anstrich.

Die Spiele von dort haben mir in der Vergangenheit oft mehr zugesagt als die Hochglanzproduktionen westlicher Prägung.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von Kajetan »

BattleIsle hat geschrieben:Die Spiele von dort haben mir in der Vergangenheit oft mehr zugesagt als die Hochglanzproduktionen westlicher Prägung.
Das waren aber keine patriotischen und historisch akuraten Spiele, die Du (und ich) da gut gefunden haben. Spiele, die unter diesen Prämissen entstehen, die wären, Archer hat es schon gesagt, selbst mit großem Produktionsaufwand bestenfalls nur unterhaltsamer Trash. So wie das viele Hochglanzproduktionen westlicher Prägung mit patriotischem Anspruch sind, wie zb. all die Military-Shooter.
johndoe981765
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Re: Spielkultur: Russland: Will mehr "patriotische und histo

Beitrag von johndoe981765 »

Ok, ich hatte da eher Richtung RTS ala Blitzkrieg, SuddenStrike, Men of War...gedacht.