Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauft
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
connoroshox
- Beiträge: 205
- Registriert: 19.09.2013 20:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
@Wigggenz:
Das ist leider überhaupt nicht der springende Punkt. Die meisten Leute die GTA nicht mögen, regen sich über ganz andere Aspekte auf, aber davor hätte man mal lesen müssen und nicht gleich losmeckern.
@FlyingDutch:
Unterstellungen formuliert man anders. Du kannst nicht ernsthaft syphisant auf mein Alter schließen wollen und meine Beiträge so wenig verstanden haben. Ich hab nicht einmal so getan, als ob ich wüsste, wie sich ein GTA-Zocker beim Gamen fühlt. Ich wollte nur Antworten herauskitzeln. Das hab ich aber jetzt auch schon zum erneuten Mal erklärt. Hätte ich wirklich nur ein paar Schlagwörter in den Raum geworfen, würde ich deine Aussage nachvollziehen können, aber du solltest dir vielleicht meine Beiträge wirklich durchlesen und mal auf Inhalt prüfen. Aber lassen wir das - war ja klar das man auch empfindliche Reaktionen erntet. Damit kann man leben.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Jetzt ist glücklicherweise das eingetroffen, auf was ich gehofft habe. Die Fans öffnen sich ehrlich und schreiben, warum sie GTA als Game genießen können. Wenn alle nämlich immer nur die gleiche Meinung haben, schreibt unterm Strich keiner mehr etwas wirklich interessantes zum Thema.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
@Mr_v_der_Muehle:
Vielen Dank für deinen Diskussionsbeitrag. Ich denke R* hätte auch mit weniger Schockinhalten ein Spiel kreieren können, welches das Potential gehabt hätte, die Massen genauso gut zu unterhalten.
Dem geschmacklosen Part muss man doch nicht zwangsläufig so viel Platz gönnen - wären hier die kreativen Energien in ein noch tieferes Gameplay geflossen, hätte man bei den Fans sicher nicht das Gefühl hinterlassen, das man sich oft nur an der seichten Oberfläche abagiert. Ich verstehe das Vieles, wenn man das Game unter dem satirischen Aspekt behandelt, ausgeblendet werden kann - die Folterszene bleibt aber selbst unter diesem Gesichtspunkt irgendwie ärgerlich. Ich hoffe R* rudert zukünftig wieder ein wenig zurück und hechelt nicht nur dem fetten Geld hinterher. Mich und viele andere Menschen verunsichert es schon, wenn sogenannte Massenunterhaltung immer aggressiver wird. Popularität zieht ja nicht nur das Klientel an, welches die Inhalte vernünftig verarbeiten kann. Das finde ich schon irgendwo gefährlich. Nicht nur der Status quo, sondern wo das Ganze noch hinführen soll. Die Möglichkeiten, die dem Gamer geboten werden, sich in dieser "offenen Welt" mal so richtig amoralisch abzureagieren, werden halt immer vielfältiger und dabei wird die Grafik immer realistischer und somit das Gezeigte und dessen Wirkung immer drastischer. Es gibt ja auch neuere psychologische Studien, die zeigen, das das Spielen gewalttätiger Spiele in den allermeisten Fällen wie ein Katalysator wirkt und echte Aggressionen sogar unterdrücken kann. Eine Option wäre es auf jeden Fall dem Spieler die Möglichkeit zu geben noch etwas freier zu agieren und somit auch noch individueller zu entscheiden, wie moralisch oder amoralisch man sich virtuell verhalten will. Das hätte aber sicher wieder einen enormen zusätzlichen Projektaufwand für die Macher zur Folge. Vielleicht ist das auch einer der Punkte, der mich davon abhält, solche Games selbst intensiv zu zocken.
@bloodshaker09:
Einen derartigen Spielumfang würden sich Freunde anderer Genres sicher auch wünschen. Die epische Größe der erkundbaren Fläche ist bestimmt einer der größten Aspekte, warum viele Leute zu dem Spiel greifen. Steckt ja auch ansonsten viel drin was die breiten Massen zu unterhalten weiß. Geile Karren sind ja verständlicherweise immer ein Zugpferd. Mich persönlich interessiert es auf jeden Fall was viele Zocker magnetisch zu dem Titel hinzieht. Mal den Antihelden und Psycho zu spielen, scheint ja viele Gamer zu faszinieren. Frag mich ehrlich irgendwo warum mich das persönlich absolut kalt lässt. Ich hab dazu irgendwie kein Bedürfnis. Ich denke die Zocker verarbeiten das Game alle auf ihre ganz eigene individuelle Art und Weise. Geht mir nicht darum Schubladen auf und zu zu machen.
@Pixelmurder und Zockerpritschen:
Ja es geht mir nur um eine Diskussion. Inwieweit das dann indirekte Publicity für R* ist oder nicht ist mir wirklich total egal. Mir macht Schießerei virtuell auch Spaß, aber ich lege Wert darauf, das die visuelle Oberfläche eine fantastische, stärker abstrahiertere ist. Je realistischer die Grafik und je weniger Fantasieelement, desto mehr lehne ich das Game ab. Im Spiel gameplaytechnsich die Möglichkeit zu haben auch moralisch korrekt zu handeln, wäre auf jeden Fall begrüßenswert - da stimm ich zu. Der Geschicklichkeits-aspekt spielt auf jeden Fall genreübergreifend immer eine große Rolle. Ausgefeilte böse Charaktere als interessante Gegner für die Guten - ist ja eigentlich nicht wegzudenken.
Hätte sich R* diesen unnötigen Folterkram mal einfach gespart ... gefällt doch selbst den Fans nicht in breiter Bank. Es scheint nämlich doch eher die Weitläufigkeit/Komplexität der Spielwelt zu sein, die am meisten faszinieren kann und nicht die stumpfe Gewalt. Die ist künstlerisch betrachtet nämlich immer das billigste Mittel, um noch mehr für Aufsehen zu sorgen. Einer der interessanteren Aspekte scheint mir das Ausleben der verborgenen dunklen Seite zu sein - natürlich schadet man damit keinem, solange das Game nur Katalysatorfunktion hat. Leider zocken das Game sicher auch wieder zu viele frustrierte oder neugierige „Kiddies“ und tyrannisieren mit ihren gebrainwashten, unreifen Köpfen im Anschluss ihr Umfeld. Dann kommen nämlich wieder die „wahren“ Moralapostel aus den Löchern gekrochen und dreschen auf die Gamerszene ganz allgemein ein. Und somit hätte wir das Ding mit der wichtigen „Differenzierung“ auch abgehakt. Ja die kapitalistisch verstrahlte Welt ist ekelhaft - ich persönlich brauch da, wenns um psychohygienisch wirkenden Eskapismus geht, bei Games dann aber eher ne harmlosere Scheinwelt, um mich davon zu erholen. So holt sich halt jeder auf seine individuelle Art und Weise ein klein wenig mehr zusätzliche Zufriedenheit wieder zurück. Musik und genreübergreifende Extrainhalte sind auch immer verlockend - kann ich nur so unterschreiben. Ich wünschte es würden mehr Games nach meinem Geschmack gemacht werden, die ein so hohes Budget haben wie GTA5. Zugegebenermaßen verschwimmen die Grenzen zwischen schwarzem Humor und Geschmacklosigkeit ja oftmals sehr stark und so ist es dann auch wieder nur reine Geschmackssache, ob man drauf steht oder nicht.
@Sarfinwsl:
Hier wird oft von alles über einen Kamm scheren geredet ... da ich mich auf Grund meiner vorherigen Diskussionsweise von deinem Kommentar weniger angesprochen fühle, werde ich auch nicht groß drauf eingehen, außer eines:
GTA5 hat eine extrem lebensnahe Grafik ... Vergleiche mit WoW kommen in Hinblick auf den Schockfaktor, meiner Auffassung nach, nicht wirklich hin. Abstraktion verhindert Nähe und somit auch unangenehme Empfindungen auf Seiten der Betrachter.
Zudem musst du dich nicht wirklich so immens persönlich rechtfertigen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das ist leider überhaupt nicht der springende Punkt. Die meisten Leute die GTA nicht mögen, regen sich über ganz andere Aspekte auf, aber davor hätte man mal lesen müssen und nicht gleich losmeckern.
@FlyingDutch:
Unterstellungen formuliert man anders. Du kannst nicht ernsthaft syphisant auf mein Alter schließen wollen und meine Beiträge so wenig verstanden haben. Ich hab nicht einmal so getan, als ob ich wüsste, wie sich ein GTA-Zocker beim Gamen fühlt. Ich wollte nur Antworten herauskitzeln. Das hab ich aber jetzt auch schon zum erneuten Mal erklärt. Hätte ich wirklich nur ein paar Schlagwörter in den Raum geworfen, würde ich deine Aussage nachvollziehen können, aber du solltest dir vielleicht meine Beiträge wirklich durchlesen und mal auf Inhalt prüfen. Aber lassen wir das - war ja klar das man auch empfindliche Reaktionen erntet. Damit kann man leben.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Jetzt ist glücklicherweise das eingetroffen, auf was ich gehofft habe. Die Fans öffnen sich ehrlich und schreiben, warum sie GTA als Game genießen können. Wenn alle nämlich immer nur die gleiche Meinung haben, schreibt unterm Strich keiner mehr etwas wirklich interessantes zum Thema.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
@Mr_v_der_Muehle:
Vielen Dank für deinen Diskussionsbeitrag. Ich denke R* hätte auch mit weniger Schockinhalten ein Spiel kreieren können, welches das Potential gehabt hätte, die Massen genauso gut zu unterhalten.
Dem geschmacklosen Part muss man doch nicht zwangsläufig so viel Platz gönnen - wären hier die kreativen Energien in ein noch tieferes Gameplay geflossen, hätte man bei den Fans sicher nicht das Gefühl hinterlassen, das man sich oft nur an der seichten Oberfläche abagiert. Ich verstehe das Vieles, wenn man das Game unter dem satirischen Aspekt behandelt, ausgeblendet werden kann - die Folterszene bleibt aber selbst unter diesem Gesichtspunkt irgendwie ärgerlich. Ich hoffe R* rudert zukünftig wieder ein wenig zurück und hechelt nicht nur dem fetten Geld hinterher. Mich und viele andere Menschen verunsichert es schon, wenn sogenannte Massenunterhaltung immer aggressiver wird. Popularität zieht ja nicht nur das Klientel an, welches die Inhalte vernünftig verarbeiten kann. Das finde ich schon irgendwo gefährlich. Nicht nur der Status quo, sondern wo das Ganze noch hinführen soll. Die Möglichkeiten, die dem Gamer geboten werden, sich in dieser "offenen Welt" mal so richtig amoralisch abzureagieren, werden halt immer vielfältiger und dabei wird die Grafik immer realistischer und somit das Gezeigte und dessen Wirkung immer drastischer. Es gibt ja auch neuere psychologische Studien, die zeigen, das das Spielen gewalttätiger Spiele in den allermeisten Fällen wie ein Katalysator wirkt und echte Aggressionen sogar unterdrücken kann. Eine Option wäre es auf jeden Fall dem Spieler die Möglichkeit zu geben noch etwas freier zu agieren und somit auch noch individueller zu entscheiden, wie moralisch oder amoralisch man sich virtuell verhalten will. Das hätte aber sicher wieder einen enormen zusätzlichen Projektaufwand für die Macher zur Folge. Vielleicht ist das auch einer der Punkte, der mich davon abhält, solche Games selbst intensiv zu zocken.
@bloodshaker09:
Einen derartigen Spielumfang würden sich Freunde anderer Genres sicher auch wünschen. Die epische Größe der erkundbaren Fläche ist bestimmt einer der größten Aspekte, warum viele Leute zu dem Spiel greifen. Steckt ja auch ansonsten viel drin was die breiten Massen zu unterhalten weiß. Geile Karren sind ja verständlicherweise immer ein Zugpferd. Mich persönlich interessiert es auf jeden Fall was viele Zocker magnetisch zu dem Titel hinzieht. Mal den Antihelden und Psycho zu spielen, scheint ja viele Gamer zu faszinieren. Frag mich ehrlich irgendwo warum mich das persönlich absolut kalt lässt. Ich hab dazu irgendwie kein Bedürfnis. Ich denke die Zocker verarbeiten das Game alle auf ihre ganz eigene individuelle Art und Weise. Geht mir nicht darum Schubladen auf und zu zu machen.
@Pixelmurder und Zockerpritschen:
Ja es geht mir nur um eine Diskussion. Inwieweit das dann indirekte Publicity für R* ist oder nicht ist mir wirklich total egal. Mir macht Schießerei virtuell auch Spaß, aber ich lege Wert darauf, das die visuelle Oberfläche eine fantastische, stärker abstrahiertere ist. Je realistischer die Grafik und je weniger Fantasieelement, desto mehr lehne ich das Game ab. Im Spiel gameplaytechnsich die Möglichkeit zu haben auch moralisch korrekt zu handeln, wäre auf jeden Fall begrüßenswert - da stimm ich zu. Der Geschicklichkeits-aspekt spielt auf jeden Fall genreübergreifend immer eine große Rolle. Ausgefeilte böse Charaktere als interessante Gegner für die Guten - ist ja eigentlich nicht wegzudenken.
Hätte sich R* diesen unnötigen Folterkram mal einfach gespart ... gefällt doch selbst den Fans nicht in breiter Bank. Es scheint nämlich doch eher die Weitläufigkeit/Komplexität der Spielwelt zu sein, die am meisten faszinieren kann und nicht die stumpfe Gewalt. Die ist künstlerisch betrachtet nämlich immer das billigste Mittel, um noch mehr für Aufsehen zu sorgen. Einer der interessanteren Aspekte scheint mir das Ausleben der verborgenen dunklen Seite zu sein - natürlich schadet man damit keinem, solange das Game nur Katalysatorfunktion hat. Leider zocken das Game sicher auch wieder zu viele frustrierte oder neugierige „Kiddies“ und tyrannisieren mit ihren gebrainwashten, unreifen Köpfen im Anschluss ihr Umfeld. Dann kommen nämlich wieder die „wahren“ Moralapostel aus den Löchern gekrochen und dreschen auf die Gamerszene ganz allgemein ein. Und somit hätte wir das Ding mit der wichtigen „Differenzierung“ auch abgehakt. Ja die kapitalistisch verstrahlte Welt ist ekelhaft - ich persönlich brauch da, wenns um psychohygienisch wirkenden Eskapismus geht, bei Games dann aber eher ne harmlosere Scheinwelt, um mich davon zu erholen. So holt sich halt jeder auf seine individuelle Art und Weise ein klein wenig mehr zusätzliche Zufriedenheit wieder zurück. Musik und genreübergreifende Extrainhalte sind auch immer verlockend - kann ich nur so unterschreiben. Ich wünschte es würden mehr Games nach meinem Geschmack gemacht werden, die ein so hohes Budget haben wie GTA5. Zugegebenermaßen verschwimmen die Grenzen zwischen schwarzem Humor und Geschmacklosigkeit ja oftmals sehr stark und so ist es dann auch wieder nur reine Geschmackssache, ob man drauf steht oder nicht.
@Sarfinwsl:
Hier wird oft von alles über einen Kamm scheren geredet ... da ich mich auf Grund meiner vorherigen Diskussionsweise von deinem Kommentar weniger angesprochen fühle, werde ich auch nicht groß drauf eingehen, außer eines:
GTA5 hat eine extrem lebensnahe Grafik ... Vergleiche mit WoW kommen in Hinblick auf den Schockfaktor, meiner Auffassung nach, nicht wirklich hin. Abstraktion verhindert Nähe und somit auch unangenehme Empfindungen auf Seiten der Betrachter.
Zudem musst du dich nicht wirklich so immens persönlich rechtfertigen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
- LueyTV
- Beiträge: 354
- Registriert: 02.03.2013 05:01
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
GTA hat bestenfalls eine lebensnahe Welt aber mit Sicherheit keine lebensnahe Grafik. Wenn dir das schon zu lebensnah ist, dann spiel bloß nie Crysis. :wink:
-
connoroshox
- Beiträge: 205
- Registriert: 19.09.2013 20:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Werde ich wohl vermeiden. :wink:
-
Fürspieler
- Beiträge: 10
- Registriert: 20.06.2013 21:15
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
@Connoroshox
Bleib einfach mal locker und genieße das Spielen! Die Videospielwelt besteht doch nicht nur aus GTA'S. Videospiele sind Unterhaltung, und jeder hat einen realen Grund sich in fiktive Welten zu stürzen.....
Von meiner Seite behaupte jetzt ganz ehrlich, daß ich Videospiele genau aus diesem Grund spiele. Ich kann Dinge machen, die mir im "realen Leben" niemals auch nur annähernd in den Sinn kommen würden. Ich spiele nicht nur GTA. Ich bin kein fanboy davon, aber ich weiß für mich selbst als erwachsener Videospieler was mir gefällt.....
Und im Moment ist es GTA.So wie Ich es sehe reitest du als Aussenstehender viel zu sehr auf der so beschimpften Folterszene rum,die Ich auch grenzwertig fand by the way...... Aber deshalb gleich das ganze Spiel in Frage zu stellen mit einer komplett aus dem Kontext gerissenen Szene ist keiner Diskussion würdig.
Mein Tip an dich falls du die Möglichkeit hast, kauf dir Spiel mal gebraucht, und Dann können wir weiter Diskutieren!
Bleib einfach mal locker und genieße das Spielen! Die Videospielwelt besteht doch nicht nur aus GTA'S. Videospiele sind Unterhaltung, und jeder hat einen realen Grund sich in fiktive Welten zu stürzen.....
Von meiner Seite behaupte jetzt ganz ehrlich, daß ich Videospiele genau aus diesem Grund spiele. Ich kann Dinge machen, die mir im "realen Leben" niemals auch nur annähernd in den Sinn kommen würden. Ich spiele nicht nur GTA. Ich bin kein fanboy davon, aber ich weiß für mich selbst als erwachsener Videospieler was mir gefällt.....
Und im Moment ist es GTA.So wie Ich es sehe reitest du als Aussenstehender viel zu sehr auf der so beschimpften Folterszene rum,die Ich auch grenzwertig fand by the way...... Aber deshalb gleich das ganze Spiel in Frage zu stellen mit einer komplett aus dem Kontext gerissenen Szene ist keiner Diskussion würdig.
Mein Tip an dich falls du die Möglichkeit hast, kauf dir Spiel mal gebraucht, und Dann können wir weiter Diskutieren!
-
Fürspieler
- Beiträge: 10
- Registriert: 20.06.2013 21:15
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Also Crysis macht auf nem Highend Pc wirklich laune.... 
- TheLaughingMan
- Beiträge: 3861
- Registriert: 27.01.2011 12:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Warum ich GTA mag? Aus dem gleichen Grund warum ich Gangster Filme wie Heat oder Goodfellas mag. Die Idee eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen die sich außerhalb der anerkannten moralischen Prinzipien und Grundsätze unserer Gesellschaft leben hat etwas faszinierendes. Und hin und wieder stelle ich (und wohl auch einige andere) mir vor wie das Leben so als Outlaw wohl wäre. Die GTA Spiele sind eine Möglichkeit für eine kurze Zeit dieses Gedankenspiel zu intensivieren. Mehr auch nicht. Deswegen werde ich nicht zum Schwerverbrecher. Wer das allen ernstes glaubt sollte sich etwas mit dem Prinzip des abstrakten Denkens befassen.
-
connoroshox
- Beiträge: 205
- Registriert: 19.09.2013 20:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
@Fürspieler:
Ich fand die Antworten, die ich bekommen habe, gar nicht mal so unnötig - insofern bin ich froh mich hier auch mal eingemischt zu haben. (bin auch eher diskussionssatt zu diesem Zeitpunkt) Als Ausenstehenden würde ich mich auch nicht beschreiben - ich beobachte die Gameszene schon länger und habe auch viele Gamer-Freunde mit unterschiedlichen Genrevorlieben. Ich muss offen zugeben, das ich nicht bereit wäre, für ein Game mit derartigen Spielinhalten mein Geld auszugeben. Ich wollte eben nur wissen warum Leute solche Games gern spielen und hab keine uninteressanten Antworten bekommen. Danke hierfür an alle Poster.
@TheLaughingMan:
Ich persönlich glaube nicht an diese Schwerverbrechertheorie ... jedoch sehe ich ein schon größeres Problem in teils verlogener Doppelmoral und kapitalistisch motivierter Massenpenetration durch einflussreiche Spielehersteller. Ich bin gespannt wie sich dieses und ähnliche Genres noch weiter entwickeln in Zeiten von bspw. Oculus rift und wieviele Tabubrüche noch kommen werden, nur um noch ein bischen mehr Kohle zu scheffeln. Sollte man auf jeden Fall nicht unkritisch weiter beobachten.
Ich fand die Antworten, die ich bekommen habe, gar nicht mal so unnötig - insofern bin ich froh mich hier auch mal eingemischt zu haben. (bin auch eher diskussionssatt zu diesem Zeitpunkt) Als Ausenstehenden würde ich mich auch nicht beschreiben - ich beobachte die Gameszene schon länger und habe auch viele Gamer-Freunde mit unterschiedlichen Genrevorlieben. Ich muss offen zugeben, das ich nicht bereit wäre, für ein Game mit derartigen Spielinhalten mein Geld auszugeben. Ich wollte eben nur wissen warum Leute solche Games gern spielen und hab keine uninteressanten Antworten bekommen. Danke hierfür an alle Poster.
@TheLaughingMan:
Ich persönlich glaube nicht an diese Schwerverbrechertheorie ... jedoch sehe ich ein schon größeres Problem in teils verlogener Doppelmoral und kapitalistisch motivierter Massenpenetration durch einflussreiche Spielehersteller. Ich bin gespannt wie sich dieses und ähnliche Genres noch weiter entwickeln in Zeiten von bspw. Oculus rift und wieviele Tabubrüche noch kommen werden, nur um noch ein bischen mehr Kohle zu scheffeln. Sollte man auf jeden Fall nicht unkritisch weiter beobachten.
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
@connoroshox
Ich weiß, dass die Folterszene nur ein Baustein war aber ich wollte es exemplarisch formulieren um diese zwei Seiten aufzuzeigen, die in der Situationen ständig aufeinanderprallen und denen ich mich beiden nicht anschließen will. Ich bezog mich auf deinen Kommentar, meinte damit aber nicht direkt darauf zu verweisen.
Natürlich spielt man Spiele um Spaß zu haben, sollte man jedenfalls meinen aber ich vertrete die Ansicht, dass Spiele vor allem auch ein Zeitvertreib sind, der stellenweise gefühllos mehr mit Arbeit als Spaß zutun hat. Die Empfindungen eines Spielers wechseln ja ständig, jede Aufgabe, jede Szene, wird anders aufgenommen. Und dazu kommt auch noch die Persönlichkeit des Spielers, der eine feiert, der andere wendet sich angewidert ab, obwohl beide dasselbe sehen oder tun. Ich sehe keinen Sinn in der Frage, ob es moralisch vertretbar ist solche Spiele zu entwickeln und ohne geschicktes Marketing (tut mir leid aber bis auf Plakatwände und ziemlich lausige TV Spots gibt es da ja nix) zu verkaufen (Massenunterhaltung ist es schon seit sehr, sehr, sehr langer Zeit). Es handelt sich eben um Fiktion. Es ist nicht real und es hat keine politische Strahlkraft wie etwa Marx Schriften, die ich übrigens komplett ohne Altersfreigabe bei Amazon kaufen kann, obwohl sich ihrer eine Reihe von Gruppen und Organisationen bedienten, die letztendlich mehrere zehn Millionen Menschenleben auf dem Gewissen haben. Ich denke nicht, dass es ein einziges Spiel gibt, egal wie pervers und abartig im Inhalt, dass soetwas gestern, heute oder morgen von sich behaupten kann.
@Zockerpritschen
Die Frage ist nicht ob man alles hinterfragen muss, sondern warum man Spiele Spiele sein lassen soltlen, obwohl sie das schon ziemlich lange nicht mehr sind. Fifa geht ziemlich eindeutig in diese Richtung, es ist maßgeblich Gameplay aber wenn man das nicht mehr hat, dann kann man ganz gut hinterfragen - und tut das auch. Warum nicht? Warum muss jedes Mal, wenn Dinge hinterfragt sind jemand kommen und spielt nicht das Spiel, sondern muss sich darüber echauffieren, dass Menschen Kritik üben und Fragen stellen? Offenbar besteht doch ein Interesse daran, das was man gesehen hat oder sehen wird zu verarbeiten, sich darüber auszutauschen und Schlüsse zu ziehen oder andere von den eigenen Schlüssen zu überzeugen. Entweder man spielt die Spiele und hält die Klappe oder man man spielt die Spiele (oder auch nicht) und tauscht sich aus.
Ich weiß, dass die Folterszene nur ein Baustein war aber ich wollte es exemplarisch formulieren um diese zwei Seiten aufzuzeigen, die in der Situationen ständig aufeinanderprallen und denen ich mich beiden nicht anschließen will. Ich bezog mich auf deinen Kommentar, meinte damit aber nicht direkt darauf zu verweisen.
Natürlich spielt man Spiele um Spaß zu haben, sollte man jedenfalls meinen aber ich vertrete die Ansicht, dass Spiele vor allem auch ein Zeitvertreib sind, der stellenweise gefühllos mehr mit Arbeit als Spaß zutun hat. Die Empfindungen eines Spielers wechseln ja ständig, jede Aufgabe, jede Szene, wird anders aufgenommen. Und dazu kommt auch noch die Persönlichkeit des Spielers, der eine feiert, der andere wendet sich angewidert ab, obwohl beide dasselbe sehen oder tun. Ich sehe keinen Sinn in der Frage, ob es moralisch vertretbar ist solche Spiele zu entwickeln und ohne geschicktes Marketing (tut mir leid aber bis auf Plakatwände und ziemlich lausige TV Spots gibt es da ja nix) zu verkaufen (Massenunterhaltung ist es schon seit sehr, sehr, sehr langer Zeit). Es handelt sich eben um Fiktion. Es ist nicht real und es hat keine politische Strahlkraft wie etwa Marx Schriften, die ich übrigens komplett ohne Altersfreigabe bei Amazon kaufen kann, obwohl sich ihrer eine Reihe von Gruppen und Organisationen bedienten, die letztendlich mehrere zehn Millionen Menschenleben auf dem Gewissen haben. Ich denke nicht, dass es ein einziges Spiel gibt, egal wie pervers und abartig im Inhalt, dass soetwas gestern, heute oder morgen von sich behaupten kann.
Das ist reine Spekulation und wird wissenschaftlich nicht gestützt.In einem gewissen Alter jedoch sind derartig drastische Gewaltdarstellung absolut abträglich für eine normale gesunde Entwicklung (...).
@Zockerpritschen
Die Frage ist nicht ob man alles hinterfragen muss, sondern warum man Spiele Spiele sein lassen soltlen, obwohl sie das schon ziemlich lange nicht mehr sind. Fifa geht ziemlich eindeutig in diese Richtung, es ist maßgeblich Gameplay aber wenn man das nicht mehr hat, dann kann man ganz gut hinterfragen - und tut das auch. Warum nicht? Warum muss jedes Mal, wenn Dinge hinterfragt sind jemand kommen und spielt nicht das Spiel, sondern muss sich darüber echauffieren, dass Menschen Kritik üben und Fragen stellen? Offenbar besteht doch ein Interesse daran, das was man gesehen hat oder sehen wird zu verarbeiten, sich darüber auszutauschen und Schlüsse zu ziehen oder andere von den eigenen Schlüssen zu überzeugen. Entweder man spielt die Spiele und hält die Klappe oder man man spielt die Spiele (oder auch nicht) und tauscht sich aus.
-
CandyBlock
- Beiträge: 298
- Registriert: 05.12.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Ich spiele solche Spiele wie GTA unter anderem, weil ich abartige Dinge tun kann, an die ich im echten Leben nicht mal denken würde. Zum Beispiel Postal 2: Das Spiel ist in Deutschland indiziert, da man zb. Leute anpissen und so zum kotzen bringen kann, man kann ihnen den Kopf abschießen und damit Fussball spielen, sie mit Benzin übergießen und anzünden oder sie mit Scheren bewerfen. Das ist alles ganz schön krank, aber im Spiel macht (mir) das nunmal verdammt viel Spaß (mal abgesehen davon dass Postal sowieso von vorne bis hinten Satire ist).
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Jeden GTA-Spieler als potentiellen Gewalttäter mit Mordfantasien zu bezeichnen (siehe erste Seite des Threads) ist so unglaublich platt, beleidigend und unreflektiert, dass dahinter nicht viel Hirnmasse stecken kann.connoroshox hat geschrieben:@Wigggenz:
Das ist leider überhaupt nicht der springende Punkt. Die meisten Leute die GTA nicht mögen, regen sich über ganz andere Aspekte auf, aber davor hätte man mal lesen müssen und nicht gleich losmeckern.
Ich gehe darauf weiter gar nicht weiter ein, das befindet sich auf einem Niveau mit "Alle Metalhörer sind Satanisten!" oder behutsamer Mission der Westboro Baptist Church. Und meine kostbare Lebenszeit verschwende ich sicher nicht mehr an solche Leute.
- SakuyaKira89
- Beiträge: 433
- Registriert: 01.09.2010 23:41
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Nicht das ich unbedingt genau deiner Meinung bin, aber deinen Kommentar halte ich für qualitativ gelungen. Man sollte vielleicht wirklich einmal darüber nachdenken, was die Gesellschaft so toll am brutalen töten, vergewaltigen und foltern findet.connoroshox hat geschrieben:Ich möchte mich auch gern mal in die Diskussion einmischen. GTA 5 wird extrem gelobt und gepusht. Viele finden es ultrageil und haben geradezu sehnsüchtig darauf gewartet. Trotzdem kann man nicht leugnen, das die Inhalte nicht nur stellenweise und unter moralischen Aspekten betrachtet, extrem fragwürdig sind. Dies lässt sich meiner Auffassung nach nicht einfach so wegdiskutieren, indem man das Gezeigte als absolute Persiflage verkauft. Finde ich echt eine billige Ausrede - wichtiger erscheinen mir da wohl eher die Verkaufszahlen gewesen zu sein, die man durch provokante Gewaltdarstellung effizient nach vorne treiben konnte. Die Massen wollens und bekommens. Mit der Persiflagemasche könnte man nur diskutieren, wenn die Darstellungen nicht so krampfhaft bemüht realistisch rüberkommen würden. Wieso muss das Gezeigte, was stellenweise an Geschmacklosigkeit schwer toppbar sein dürfte, visuell so nah an der Realität sein? Die Vorwürfe sind stellenweise absolut berechtigt ... wieso sollten sonst bereits Menschenrechtsorganisationen über die Folterszenen diskutieren? Was findet man am abstrakten Ausagieren so kranker Gewalt denn eigentlich so geil und wieso macht es vielen Gamern Spaß? Ich verstehe es persönlich nicht und deshalb mag ich das Genre auch nicht. Wieso es die Massen so über alle Maßen begeistert verstehe ich auch absolut nicht. Und wenn die Grafik noch so doll sein mag und so detailverliebt etc. - was nutzt das wenn man die Inhalte eventuell einfach fragwürdig und geschmacklos findet. Jeden negativen Kommentar zu GTA 5 als Trollversuch abzutun ist auf jeden Fall auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei ... ich glaube eigentlich eher, das wenn die Angriffe auf das Spiel so bissig werden wie beispielsweise vom User Seelenflug, dann möchte dieser sicherlich/hoffentlich im Endeffekt nur wissen, was denn nun die wirkliche Faszination an Games einer solchen Machart ist. Was macht denn so glücklich beim Zocken eines solchen Games, wieso setzt es bei euch Endorphine frei?
Sicherlich gibt es auch einige Leute, die das Spiel einfach spielen und das möglicherweise aus anderen Gründen, als die Gewalt. Trotzdem gibt es sicherlich auch andere, die sich an solchen Darstellungen ergötzen. Ich will GTA 5 garnicht schlecht machen oder irgendjemanden verurteilen, ich finde aber, dass berechtigte Einwände gegen teilweise extrem geschmacklose Darstellungen durchaus legitim sind.
LG Saku
-
connoroshox
- Beiträge: 205
- Registriert: 19.09.2013 20:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
@Seth:
OK - ich kann nachvollziehen wie du das gemeint hast, nachdem du es erklärt hast.
Den Punkt mit "Spiel oder Arbeit" sehe ich ähnlich - habs mir abgewöhnt Spiele in Arbeit ausarten zu lassen. Find ich bei japanischen Titeln manchmal recht auffällig, weil die Arbeitsethik der Japaner sich ja ganz gern auch in andere Lebensbereiche auffällig einschleicht.
Besonders jetzt, wo es abzusehen ist, mit welchen Spieleinhalten sich tatsächlich der größte Markt erobern lässt, sollte die Frage nach Moral auf Seiten der Entwickler doch noch irgendwo legitim sein. Eine politische Wirkung würde ich jetzt nicht reininterpretieren wollen. Aber Fiktion beeinflusst auch in irgend einer Form immer - wir können froh sein, das es nicht erlaubt ist absolut jeden fiktiven Erguss auf die Massen loslassen zu dürfen. Die Gradwanderungen sind es halt oft die den Leuten den letzten Kick geben. Thema: Wirkung auf Kinder und junge Teens: Ich darf dich zitieren: "Das ist reine Spekulation und wird wissenschaftlich nicht gestützt." Kann und will ich auf keinen Fall so stehen lassen. Es wäre hochgradig unethisch irgendwelche beweiskräftigen Versuche durchzuführen - nachvollziehbarerweise. Spekulativ ist das dadurch aber doch noch lange nicht. Frag mal Kinderpsychologen was sie für einen sehr häufigen Mitauslöser von Angststörungen, Dissozialität und Impulskontrollstörungen halten. Förderlich können völlig unangemesse Inhalte, die nicht oder nur sehr lückenhaft verarbeitet werden können, gar nicht sein. Noch dazu kommt der teils perverse Gruppenzwang, um auch ja cool zu sein. (So nach dem Motto - ey ich bin sowas von hart genug dafür) Möchte nicht wissen wie viel Leute das Game zB. nur wegen dem Peergrouppressure über sich ergehen lassen. Und ich spreche in dem Zusammenhang wirklich größtenteils von jüngerem Publikum ... den sogenannten "Zockerkiddies".
OK - ich kann nachvollziehen wie du das gemeint hast, nachdem du es erklärt hast.
Den Punkt mit "Spiel oder Arbeit" sehe ich ähnlich - habs mir abgewöhnt Spiele in Arbeit ausarten zu lassen. Find ich bei japanischen Titeln manchmal recht auffällig, weil die Arbeitsethik der Japaner sich ja ganz gern auch in andere Lebensbereiche auffällig einschleicht.
-
connoroshox
- Beiträge: 205
- Registriert: 19.09.2013 20:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
Ich will es ehrlich gesagt auch gar nicht das andere total meiner Meinung sind. Dafür sind wir alle doch viel zu individuell. :wink: Aber vielen Dank für die grundsätzlich zustimmenden Worte.SakuyaKira89 hat geschrieben:Nicht das ich unbedingt genau deiner Meinung bin, aber deinen Kommentar halte ich für qualitativ gelungen. Man sollte vielleicht wirklich einmal darüber nachdenken, was die Gesellschaft so toll am brutalen töten, vergewaltigen und foltern findet.connoroshox hat geschrieben:Ich möchte mich auch gern mal in die Diskussion einmischen. GTA 5 wird extrem gelobt und gepusht. Viele finden es ultrageil und haben geradezu sehnsüchtig darauf gewartet. Trotzdem kann man nicht leugnen, das die Inhalte nicht nur stellenweise und unter moralischen Aspekten betrachtet, extrem fragwürdig sind. Dies lässt sich meiner Auffassung nach nicht einfach so wegdiskutieren, indem man das Gezeigte als absolute Persiflage verkauft. Finde ich echt eine billige Ausrede - wichtiger erscheinen mir da wohl eher die Verkaufszahlen gewesen zu sein, die man durch provokante Gewaltdarstellung effizient nach vorne treiben konnte. Die Massen wollens und bekommens. Mit der Persiflagemasche könnte man nur diskutieren, wenn die Darstellungen nicht so krampfhaft bemüht realistisch rüberkommen würden. Wieso muss das Gezeigte, was stellenweise an Geschmacklosigkeit schwer toppbar sein dürfte, visuell so nah an der Realität sein? Die Vorwürfe sind stellenweise absolut berechtigt ... wieso sollten sonst bereits Menschenrechtsorganisationen über die Folterszenen diskutieren? Was findet man am abstrakten Ausagieren so kranker Gewalt denn eigentlich so geil und wieso macht es vielen Gamern Spaß? Ich verstehe es persönlich nicht und deshalb mag ich das Genre auch nicht. Wieso es die Massen so über alle Maßen begeistert verstehe ich auch absolut nicht. Und wenn die Grafik noch so doll sein mag und so detailverliebt etc. - was nutzt das wenn man die Inhalte eventuell einfach fragwürdig und geschmacklos findet. Jeden negativen Kommentar zu GTA 5 als Trollversuch abzutun ist auf jeden Fall auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei ... ich glaube eigentlich eher, das wenn die Angriffe auf das Spiel so bissig werden wie beispielsweise vom User Seelenflug, dann möchte dieser sicherlich/hoffentlich im Endeffekt nur wissen, was denn nun die wirkliche Faszination an Games einer solchen Machart ist. Was macht denn so glücklich beim Zocken eines solchen Games, wieso setzt es bei euch Endorphine frei?
Sicherlich gibt es auch einige Leute, die das Spiel einfach spielen und das möglicherweise aus anderen Gründen, als die Gewalt. Trotzdem gibt es sicherlich auch andere, die sich an solchen Darstellungen ergötzen. Ich will GTA 5 garnicht schlecht machen oder irgendjemanden verurteilen, ich finde aber, dass berechtigte Einwände gegen teilweise extrem geschmacklose Darstellungen durchaus legitim sind.
LG Saku
-
connoroshox
- Beiträge: 205
- Registriert: 19.09.2013 20:56
- Persönliche Nachricht:
Re: Grand Theft Auto 5: In Deutschland eine Mio. Mal verkauf
@Candyblock:
Danke für die offenen Worte. Irgendwie kann ichs aber persönlich nicht wirklich verstehen. Ich find das ehrlich auch etwas unheimlich.
@Wigggenz:
Seelenflug hatte glaub ich seine Aussage insofern relativiert, das er meinte, er würde den Vorwurf bewusst überspitzen. Ich unterstütze diese Aussage, so wie sie gemacht wurde, aber z.B ebenfalls nicht. Es zwingt dich aber eh keiner zur Diskussion. Das du dich beleidigt fühlst kann ich ebenso nachvollziehen.
Danke für die offenen Worte. Irgendwie kann ichs aber persönlich nicht wirklich verstehen. Ich find das ehrlich auch etwas unheimlich.
@Wigggenz:
Seelenflug hatte glaub ich seine Aussage insofern relativiert, das er meinte, er würde den Vorwurf bewusst überspitzen. Ich unterstütze diese Aussage, so wie sie gemacht wurde, aber z.B ebenfalls nicht. Es zwingt dich aber eh keiner zur Diskussion. Das du dich beleidigt fühlst kann ich ebenso nachvollziehen.
