Valve hat nur Angst, da Microsoft sich seit Win8 in die Apple-Richtung entwickelt... und da würde Steam nichtmehr reinpassen. Linux ist da aber keine Allgemeinheitslösung. Zumindest für einen User, der eine Komplettlösung möchte (die aktuelle Windows-PC's bieten... Zocken... Surfen... Bild und Textbearbeitung... aufrüstbar... sonstige Arbeit... und vieles mehr in gewohntem Umfeld).
Für reine Zocker hingegen würde Linux mit Big-Picture (Kompatibilität der Spiele vorausgesetzt, was Valve ja anstrebt) durchaus reichen. Wobei reine Zocker auch direkt zur Konsole greifen könnten.
Und ich glaube und hoffe, dass es diese Komplettlösung auch weiterhin geben wird, ich bin zwar kein MS Fanboy, aber Windows (zumindest vor 8 ) ist für mich das Maß der Dinge. Eine Umgebung in der man ohne Frickelei und Gängelei alles realisieren kann, was einem beliebt. Zwar auch beschränkt, da durch einen Grosskonzern entwickelt, aber dennoch auch in grossem Masse offen genug um sich frei entfalten zu können.
Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
Mokotar
- Beiträge: 30
- Registriert: 24.06.2006 21:25
- Persönliche Nachricht:
- sphinx2k
- Beiträge: 4057
- Registriert: 24.03.2010 11:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
Noch mal in ich Nutze Linux nicht aktiv und bin kein Linux Nerd.
Bildbearbeitung .... Check -> Problemlos (Arbeite auch unter Win nur mit Gimp)
Textbearbeitung .... Check -> Problemlos (Open Office funktioniert und ist nur ne Gewöhnungssache)
Warum nutze ich weiter Windows?
1. Faulheit bin es eben lange gewöhnt
2. Spiele, CD rein/Download an und los gehts.
Wenn also für mich Punkt 2 erfüllt wäre würde ich Punkt 1 auch überwinden und hätte keinen Grund mehr auf Windows zu Arbeiten.
Das Gewohnte Umfeld das sehr vielen Anwendern wichtig ist hat Microsoft ohnehin mit Win8 zerstört. So gesehen ist es schon ein sehr guter Zeitpunkt für so ein vorhaben mehr von Linux zu überzeugen.
Surfen .... Check -> ProblemlosMokotar hat geschrieben:Valve hat nur Angst, da Microsoft sich seit Win8 in die Apple-Richtung entwickelt... und da würde Steam nichtmehr reinpassen. Linux ist da aber keine Allgemeinheitslösung. Zumindest für einen User, der eine Komplettlösung möchte (die aktuelle Windows-PC's bieten... Zocken... Surfen... Bild und Textbearbeitung... aufrüstbar... sonstige Arbeit... und vieles mehr in gewohntem Umfeld).
Bildbearbeitung .... Check -> Problemlos (Arbeite auch unter Win nur mit Gimp)
Textbearbeitung .... Check -> Problemlos (Open Office funktioniert und ist nur ne Gewöhnungssache)
Warum nutze ich weiter Windows?
1. Faulheit bin es eben lange gewöhnt
2. Spiele, CD rein/Download an und los gehts.
Wenn also für mich Punkt 2 erfüllt wäre würde ich Punkt 1 auch überwinden und hätte keinen Grund mehr auf Windows zu Arbeiten.
Das Gewohnte Umfeld das sehr vielen Anwendern wichtig ist hat Microsoft ohnehin mit Win8 zerstört. So gesehen ist es schon ein sehr guter Zeitpunkt für so ein vorhaben mehr von Linux zu überzeugen.
- sourcOr
- Beiträge: 13369
- Registriert: 17.09.2005 16:44
- Persönliche Nachricht:
Re: Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
Valve sind einfach wahnsinnig kalkulierend. Sie machen seit Half-Life 2 einen enormen Haufen Kohle mit absolut sicheren Dingern - 0 Risiken. Deshalb wollen sie uns auch einfach kein HL3 geben, weil damit ihr gutes Image auf dem Spiel stände. Lieber hier mal die Rechte am Namen einer wahnsinnig erfolgreichen Mod sichern, da die alten Titel pflegen. Das ist immer noch besser als die tausendste Iteration ihrer Titel rauszuhauen, aber da ist dieser fade Beigeschmack, dass es ihnen einfach zu gut geht.Xris hat geschrieben:Dir muß ja nicht gefallen was Valve macht. Aber MIR ist die Releasepolitik von Valve immer noch lieber als das kontinuierliche Ausschütten von Fast Food.Genau das meine ich halt. Die machen viel Kram und dieses und jenes, aber nicht mehr wirklich neue coole Spiele mit aha Effekt.
- Xris
- Beiträge: 13777
- Registriert: 29.10.2006 11:35
- Persönliche Nachricht:
Re: Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
In d3m Fall hätten sie ja auch einfach nachgeben und HL3 bringen können. Was ist das für eine Logik? Eine neue Franchise wie Portal oder L4D birgt min genauso hohes Risiko wie ein HL Nachfolger. Der mit mehr vom gleichen in halbwegs aktueller Grafik heutzutage schon hohe Wertungen kassieren und sich darueber hinaus vermutlich auch noch besser verkaufen wuerde.
- Temeter
- Beiträge: 18065
- Registriert: 06.06.2007 17:19
- Persönliche Nachricht:
Re: Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
Ein Spiel wie Half Life 3 würde auf einen gewaltigen Hype aufbauen. Da kann man leicht massenweise Fans enttäuschen, wenn das Spiel nicht gut genug wird, oder genauso einfach an überhöhten Erwartungen scheitern. Geld einspielen wird es sicher, aber wozu das Risiko eingehen, Leute zu verprellen? Steam spielt sowieso absurd viel Geld ein. Wenn Valve wirklich ein Half Life 3 wollte, dann hätten sie es schon lange veröffentlicht.Xris hat geschrieben:In d3m Fall hätten sie ja auch einfach nachgeben und HL3 bringen können. Was ist das für eine Logik? Eine neue Franchise wie Portal oder L4D birgt min genauso hohes Risiko wie ein HL Nachfolger. Der mit mehr vom gleichen in halbwegs aktueller Grafik heutzutage schon hohe Wertungen kassieren und sich darueber hinaus vermutlich auch noch besser verkaufen wuerde.
- Xris
- Beiträge: 13777
- Registriert: 29.10.2006 11:35
- Persönliche Nachricht:
Re: Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
Das tun einstmals gefeierte Spiele fast immer. Weil selbst dann wenn es das Selbe waere viele sagem werden das es nicht mehr an das erste herranreicht. Denn dann ist es ja nicht innovativ...
und wenn es dann innovativ ist es vll. zu innovativ usw usf...
und wenn es dann innovativ ist es vll. zu innovativ usw usf...
- Broco
- Beiträge: 217
- Registriert: 13.04.2010 14:29
- Persönliche Nachricht:
Re: Valve Software: "Linux ist die Zukunft der Spiele"
Falls Valve die Entwicklung von Linux zur Spieleplattform weiter forciert (und so sieht es aus), werden auch andere Softwarehersteller sich mehr in Richtung Linux orientieren müssen, da der Anteil von Spielesoftware an Software insgesamt so enorm hoch ist.
Steam ist eine unglaublich mächtige Distributionsplattform, und Origin hat dagegen noch einiges aufzuholen. Wenn also Steam auf Linux setzt und die Spieler nachziehen, werden auch die Treiberhersteller mehr Linuxsupport bieten müssen.
Allerdings kann ich mir dann auch vorstellen, dass sich eine Distribution als Hauptplattform herauskristallisieren wird und viel proprietäre Software einsetzen wird, was dann wiederum der Linuxentwicklung schaden würde.
Eventuell wird es aber auch eine Entwicklung wie bei Red Hat / Fedora geben, also ein Open-Source System, das nicht kostenfrei ist.
Open Source bietet einfach unglaublich viele Möglichkeiten und Freiheiten. Und wenn man ein bisschen Geld in die Hand nimmt, kann man da die Entwicklung sehr stark vorantreiben...
Wenn ich überlege, wie sich Ubuntu entwickelt hat... Ich hab mir damals Warthy angeschaut und dachte mir, das kann nichts werden... Bei Dapper dachte ich "Nun gut, wenigstens kriegt man es jetzt auf den meisten Plattformen ans laufen.".
Mittlerweile ist Ubuntu auf den meisten Plattformen leichter zu installieren als Windows (kein Scherz). Jeder Depp kriegt es mit ein bisschen rumsuchen sogar auf seine Bedürfnisse angepasst und die Treiberunterstützung ist so unglaublich viel besser geworden (wer versucht hat, bei Dapper eine ATI-Grafikkarte ans laufen zu kriegen, weiß was ich meine).
Wenn Valve jetzt Geld in Ubuntu (oder von mir aus auch Fedora oder Debian) pumpt... dann können sich Microsoft und Apple auf dem Desktopmarkt ganz warm anziehen.
Ich gebe übrigens offen zu, Linux-Freak zu sein. Windows habe ich nur wegen Lexware und diverser Spiele.
Steam ist eine unglaublich mächtige Distributionsplattform, und Origin hat dagegen noch einiges aufzuholen. Wenn also Steam auf Linux setzt und die Spieler nachziehen, werden auch die Treiberhersteller mehr Linuxsupport bieten müssen.
Allerdings kann ich mir dann auch vorstellen, dass sich eine Distribution als Hauptplattform herauskristallisieren wird und viel proprietäre Software einsetzen wird, was dann wiederum der Linuxentwicklung schaden würde.
Eventuell wird es aber auch eine Entwicklung wie bei Red Hat / Fedora geben, also ein Open-Source System, das nicht kostenfrei ist.
Open Source bietet einfach unglaublich viele Möglichkeiten und Freiheiten. Und wenn man ein bisschen Geld in die Hand nimmt, kann man da die Entwicklung sehr stark vorantreiben...
Wenn ich überlege, wie sich Ubuntu entwickelt hat... Ich hab mir damals Warthy angeschaut und dachte mir, das kann nichts werden... Bei Dapper dachte ich "Nun gut, wenigstens kriegt man es jetzt auf den meisten Plattformen ans laufen.".
Mittlerweile ist Ubuntu auf den meisten Plattformen leichter zu installieren als Windows (kein Scherz). Jeder Depp kriegt es mit ein bisschen rumsuchen sogar auf seine Bedürfnisse angepasst und die Treiberunterstützung ist so unglaublich viel besser geworden (wer versucht hat, bei Dapper eine ATI-Grafikkarte ans laufen zu kriegen, weiß was ich meine).
Wenn Valve jetzt Geld in Ubuntu (oder von mir aus auch Fedora oder Debian) pumpt... dann können sich Microsoft und Apple auf dem Desktopmarkt ganz warm anziehen.
Ich gebe übrigens offen zu, Linux-Freak zu sein. Windows habe ich nur wegen Lexware und diverser Spiele.
