Weiß nicht, ob ich da zustimmen würde. Star Trek wäre weder ohne die Filme noch ohne die Serie(n) das, was es heute ist. Und gerade, wenn es eine Serie zu etwas gibt, können Filme dazu natürlich mehr erzählen, weil vieles nicht mehr erklärt werden muss und man sich quasi den gesamten ersten Akt sparen kann. Aber Picard ist sowieso der beliebtere Captain.Wulgaru hat geschrieben:Naja...Kampfstern Galactica kommt vom Film. Die waren Scheiße, aber die Serie konnte ja erst durch dieses Grundkonzept entstehen. Das ist für mich schon der deutlichste Beweis das SF ohne Kino nicht so aussehen würde wie wir es kenne. Kirk und Co haben ihren Status auch und gerade durch die Kinofilme die sie im kollektiven Gedächtnis gehalten haben usw.
Und Galactica..nun ja, der Bezug der "Reimagined"-Serie, auf die ich mich bezog, hin zum '78er-Film ist doch minimal. Obwohl der Film den Grundstein zur Serie und diese dann den Weg zur Neufassung gelegt hat, könnte letztere schließlich problemlos ohne den Rest existieren, ohne irgendetwas einzubüßen.
Keine Frage, es gibt andere SciFi-Konzepte, die ihrerseits auch als Kinofilm prächtig funktionieren können. Star Trek zähle ich aber trotz J.J. Abrams nicht dazu. Und auch generell gibt's da nicht viele Filme, die mir wirklich in Erinnerung geblieben sind, auch wenn sie für sich gesehen noch so gut gewesen sein mögen (Moon z.B.).Wulgaru hat geschrieben:Wobei das Konzept "Schiff fliegt durch den Weltraum und erlebt Abenteuer" natürlich eher für eine Serie geeignet ist. Das ist absolut klar, aber Space Opera muss ja gar nicht unbedingt darauf reduziert werden nur weil Star Trek das so festgelegt hat. Ich finde das die Alien-Filme immer schön gezeigt haben wohin sowas gehen kann und hoffe das nach Prometheus auch mehr aus der Richtung kommt.
Aber ich bin hier rein subjektiv. Ist ja keine Entweder-Oder-Entscheidung, und von SciFi-Kinoerfolgen können auch SciFi-Serien nur profitieren.
Mhm, ja. Hollywood hat Kurs gesetzt, aufstrebende und etablierte Filmemacher wittern ihre Chancen, manchmal mit Erfolg. Umso seltsamer ist es eigentlich, dass sich an der Serienfront seit der SG:U-Absetzung nichts mehr getan hat. Und auch einen neuen Firefly-Film hat Joss Whedon gerade für den Moment ausgeschlossen.Wulgaru hat geschrieben:Was die Bedeutungslosigkeit der neuen SF-Filme wie Avatar angeht habe ich so meine Zweifel. Soooooo komplex war es früher auch nicht und die Fülle an SF-Filmen dieses Jahr beweist ja das das irgendwie einen Effekt gehabt hat. Oblivion, Elysium, Star Trek, The Congress, Hunger Games 2, After Earth usw. usw. Das die nicht alle gut sind ist klar.
Wenn es also eine Bedeutung gibt, die sich vielleicht auch auf die Spieleindustrie auswirkt, die ja momentan und in näherer Zukunft noch einiges an SciFi-Spielen hervorbringt, scheint sie um das Medium TV einen großen Bogen zu machen. Seltsam.
Ich hielt es für ausgeschlossen, dass ein Studio sich traut, so ein (für Serienverhältnisse) gewaltiges Budget aufzubringen, um es in die Tat umzusetzen. An der inhaltlichen oder strikt technischen Umsetzungsfähigkeit hatte ich nie gezweifelt.Wulgaru hat geschrieben:Was mich in den letzten Jahren weit mehr überrascht hat war GoT, weil ich es für komplett ausgeschlossen gehalten habe das Fantasy als TvSerie funktioniert.
