Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

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ItsPayne
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von ItsPayne »

just_Edu hat geschrieben:Dann wünsch dir lieber nen Mass Effect Film...
Ne, dem Mass Effect Universum konnte ich nie was faszinierendes abgewinnen.
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SethSteiner
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von SethSteiner »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich auch.
Aber Trekkies, die vor lauter Detailgemecker nicht bemerken, wie hahnebüchen die Franchise teilweise immer schon war (und das ist ja Teil des Charmes), kann man eh nicht ernstnehmen. (Deshalb nennt man sie auch Trekkies!).

Das Einzige, was mich beim gucken nicht nur emotional verletzt hat sind die götterverdammten Lensflares.
Sogar die Videospiele sind da schon vier Effekte weiter (Lens Flare - Bloom - Normal Maps - Motion Blur - jede neue Technik wird so oft und übertrieben eingesetzt, dass sie sich selbst kaputt macht)
Dito. Die Lensflares gehen mir gehörig auf den Senkel aber an und für sich finde ich als Trekkie (und Star Wars Fan) die Abrams Werke weit besser als etliche vorangegangene Filme. Der erste Star Trek Film ist nett aber eine ziemlich üble Anlehnung an 2001 und eigentlich alles nur kein Star Trek. Danach kam eine ziemlich gute Zeit die mit den The Next Generation Filmen endete, die nicht nur kaum an den alten Charme anknüpfen konnten, sondern überdies auch noch zum Teil unerträglich schlecht waren. Den Vogel abgeschossen hat wohl Der Aufstand. Sorry aber egal was Abrams macht, SO was mieses kann er nicht mal an seinem schlechtesten Tag fabrizieren.

Star Wars würde es btw. wirklich nicht schaden die Laserschwert-Action erheblich herabzusetzen. Wobei Episode I-III ja noch ganz andere Fehler hatte. Jedem seien die Reviews von Plinkett zu empfehlen.
unknown_18
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von unknown_18 »

Tja, dabei war gerade der Aufstand von dem Thema her deutlich mehr an Star Trek dran als viele der anderen Star Trek Filme. Nur hat man zu sehr versucht eine Folge TNG daraus zu machen als einen Film. ^^

Der beste Star Trek Film wird für mich aber immer First Contact bleiben, der ist einfach Klasse und der Soundtrack erste Sahne (Intro reicht und ich bin sofort im Film drin ^^).
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Eisenherz
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von Eisenherz »

Wenn ich die neuen Filme mit meinem Liebling, Star Trek II, vergleiche, schüttele ich nur noch traurig den Kopf. Wer erinnert sich noch an einen grandiosen Ricardo Montalban als muskelbepackten Khan, der blutüberströmt auf einem flackernden Bildschirm die fliehende Enterprise verfolgt und seinen ganzen Hass in seine letzten Worte bündelt. Überhaupt ist Star Trek II für mich der Zenit des Franchises, denn so dunkel, realistisch und spannend war kein Film davor oder danach je wieder. Legendär ist auch die Schlacht im Mutaranebel, die ganz anders abläuft als es heute der Fall ist. Nicholas Meyer inszenierte das Gefecht absichtlich wie einen Kampf zweier riesiger Uboote, und das kommt der Realität viel näher als diese herumflitzenden großen Jäger in den neuen Filmen. Wobei ich aber sagen muss, dass ich vor lauter Lensflares und Wackelkamera kaum gesehen habe, was dort eigentlich passiert.

Ich bin kein Trekkie, aber das Reboot ist für jemanden, der mit den älteren Filmen aufgewachsen ist, schlicht ein Schlag ins Gesicht.


Edit: Einen Vorgeschmack auf das neue Star Wars bietet jetzt schon die Abrams-Edition der alten Star Wars-Teile! :D

http://www.youtube.com/watch?v=-GMNm0-0-Ko
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bondKI
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von bondKI »

Bedameister hat geschrieben:Mal kucken wieviel Leute nach den neuen Star Wars Filmen "emotional verletzt" sein werden
Wieso? Mal von Episode 3 und 5 abgesehen, hat die Franchise sich bisher auch nicht grade gut angestellt...

Achja und zum Thema:
Ich mag die neuen Star Trek Filme :P

Aber die Spiele dazu...*würg*
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SethSteiner
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von SethSteiner »

Wieso? IV war doch wunderbar und VI hatte natürlich mit den Ewoks so sein Problemchen aber im Endeffekt hat man es noch geschafft daraus kein Gunganfeuerwerk zu machen. Die Filme zu ihnen waren sogar recht erwachsen, weit entfernt von Glücksbärchi-Niveau.

Zorn des Kahn aber ist einfach eine Hausnummer, ich empfand es daher auch nicht als beste Idee dieses Thema noch mal aufzugreifen, den Film kann man gar nicht wirklich erreichen. Der Aufstand ist tatsächlich sehr Trekig, ohne Frage aber von vorn bis hinten schlecht gemacht, während First Contact zwar auch mit einigen Regeln bricht aber immerhin von allen Picard-Filmen noch richtig gut unterhält. Auch zu denen gibt es interessante Plinkett Reviews, die ganz gut darstellen, warum diese einfach nicht so gut sind, wie sie sein könnten.

Ich empfinde die neueren Raumschlachten in Star Trek übrigens gar nicht als Schlag ins Gesicht, im Gegenteil. Zwar waren die U-Boot artigen Gefechte genial aber was danach kam konnte da nie dranknüpfen. Die neueren Gefechte haben endlich etwas Dynamik in die vormals absolut Öden "Bzzzzzzzzzzzzt ... bzzzzzzzzt ... bzzzzzt"-Kämpfe gebracht, die einen doch eher an das abhören eines Telefonsignals erinnerten.
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Wulgaru
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von Wulgaru »

Ich steh mit Abrams immer leicht auf Kriegsfuß da ich sowohl Cloverfield als auch den ersten Star Trek von ihm in der Idee gut aber in der Umsetzung sehr bescheiden fand.

In letzter Zeit hat er aber gute Arbeit geleistet. Super 8 und Into Darkness sind jeweils für sich brillante SF-Movies die einfach Spaß bringen. Ich verstehe zum beispiel auch nicht wie man seinen ersten Star Trek besser finden kann als den zweiten. Der erste ist ein einziger dummer Logikfehler und teilweise so absurd das ich dachte ich wäre in einer Parodie gelandet (Beispiel: Die Beförderungsequenz von Putze zum Capt´n in 30 Sekunden). Grundsätzlich ist der Ansatz der beiden modernen Star Treks aber das einzige was dem Franchise noch das Leben retten konnte.

Ich weiß...wir alle lieben Next Generation und noch mehr wahrscheinlich Deep Space Nine, aber sowas wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben, die würden heute in dieser Form kaum mehr funktionieren. Die jüngste Serie war lächerlich und ist zu Recht gefloppt, genauso wie Nemesis. Also...man kann als Trekkie sicher gerne meckern, aber man kann mir nicht erzählen das JJ Star Trek ruiniert hat, das hat es vorher schon selbst erledigt.
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SethSteiner
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von SethSteiner »

Ich fand die jüngste Serie gar nicht schlecht aber in den letzten zweiten Staffel hat man nur noch blödsinn gebaut. Deep Space Nine war wirklich der Höhepunkt und doch, ich glaube tatsächlich sowas kann es geben. Mad Men, Game of Thrones, Breaking Bad, hochqualitative, kosenintensive Serien sind beliebt. Ich bin mir sicher, dass eine Star Wars oder Star Trek Serie in diese Richtung richtig gut ankommen könnte, ein Deep Space Nine würde heute vielleicht jede andere Star Trek Serie schlagen und ein Babylon 5 sogar Deep Space Nine!

Davon mal abgesehen, ja JJ Abrams bzw. die Leute dahinter haben die Marke eher gerettet als sonst was. So wie Star Wars jetzt wiederbelebt wird und sonst nur noch vom Merchandise aber nicht mehr durch nennenswerten Input lebte.
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ItsPayne
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von ItsPayne »

Balmung hat geschrieben: Der beste Star Trek Film wird für mich aber immer First Contact bleiben, der ist einfach Klasse und der Soundtrack erste Sahne (Intro reicht und ich bin sofort im Film drin ^^).
Da muss ich dir völlig recht geben. "Der erste Kontakt" ist ein Meisterwerk. Eine hervorragend aufgelegte crew durch die bank weg. Tolles szenario und spannend und unterhaltend bis zum ende. Vorallem der mit sich und anderen hadernde Pickard war für mich ein highlight. Schöne querverweise auf die von ihm als figur verehrte kultur (der Moby Dick zwist - Irgendwie ist Pickard doch die verkörperung der utopischen "edlen" menschheit.). Für mich war das Star Treck in destillierter form, das deutlich über sich selbst hinausgewachsen ist (bin kein trekkie aber mag Pickard und seine crew). Ich find der film macht deutlich was beim Star Trek reboot fehlt. First contact hatte seele und kein reines bling bling mit ein paar onlinern für die fans zum selbstzweck. Da war die Enterprise mehr als ein fliegender blecheimer im weltraum. Man hat eine gute handlung erzählt und jeder crewman war irgendwie mit seinen eigenheiten die man aus der serie kennt perfekt in teile davon eingebunden.

Den könnt ich mir direkt nochmal rein ziehn. Lange ists her. Leider wars der einzige außergewöhnlich gute Next Gen film. Die anderen sind meeh. Wobei ich den aufstand ich soo schlecht fand. Hatte kitschige slapstick szenen die man besser gelassen hätte, aber wie ein anderer schon meinte wars noch im herzen Star Trek.
Zuletzt geändert von ItsPayne am 13.09.2013 21:07, insgesamt 3-mal geändert.
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NotSo_Sunny
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von NotSo_Sunny »

Eisenherz hat geschrieben: Ich bin kein Trekkie, aber das Reboot ist für jemanden, der mit den älteren Filmen aufgewachsen ist, schlicht ein Schlag ins Gesicht.
Sprich für dich... Ich war einfach nur baff, dass man mit Benedict Cumberbatch jemanden gefunden hat, dessen Performance sich mMn nicht hinter der Ricardo Montalbans verstecken muss.
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Wulgaru
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von Wulgaru »

SethSteiner hat geschrieben:Ich fand die jüngste Serie gar nicht schlecht aber in den letzten zweiten Staffel hat man nur noch blödsinn gebaut. Deep Space Nine war wirklich der Höhepunkt und doch, ich glaube tatsächlich sowas kann es geben. Mad Men, Game of Thrones, Breaking Bad, hochqualitative, kosenintensive Serien sind beliebt. Ich bin mir sicher, dass eine Star Wars oder Star Trek Serie in diese Richtung richtig gut ankommen könnte, ein Deep Space Nine würde heute vielleicht jede andere Star Trek Serie schlagen und ein Babylon 5 sogar Deep Space Nine!

Ich glaube Deep Space Nine ist bei all seiner Qualität heute zu träge. Was funktioniert hat war Battlestar Galactica, aber die Nachfolgereihe ist dann ja auch gleich mal gescheitert. Ich glaube aber das die notwendigen Modernisierungen bei einer neuen Serie die Fans noch ein bisschen mehr aufregen würde. Kinofilme waren auch schon in der Vergangenheit nicht immer gut, aber wenn man den Trekkies ne Serie vorwirft in der sie sich nicht mehr wieder erkennen, brennt aber die Hütte. Trotz allem glaube ich das genau das passieren müsste.
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SethSteiner
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von SethSteiner »

Wer weiß. Ich würde mich in jedem Fall freuen, Star Trek würde was neues verdienen, etwas dass die alten Themen aufgreift und dabei trotzdem fern von den ursprünglichen Erkundungsmissionen ist. Deep Space Nine wäre so, wie sie ist, sicher zu träge da stimme ich zu. Man könnte die Serie nicht genau so bringen aber der Grundtenor passt ziemlich gut in die heutige Zeit, man hat einiges richtig und vieles besser gemacht als in den anderen Auskopplungen.
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von unknown_18 »

Ich hab DS9 nie zu Ende geguckt, das mit dem Dominien war mir zum Schluss zu doof.
ItsPayne hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Der beste Star Trek Film wird für mich aber immer First Contact bleiben, der ist einfach Klasse und der Soundtrack erste Sahne (Intro reicht und ich bin sofort im Film drin ^^).
Da muss ich dir völlig recht geben. "Der erste Kontakt" ist ein Meisterwerk. Eine hervorragend aufgelegte crew durch die bank weg. Tolles szenario und spannend und unterhaltend bis zum ende. Vorallem der mit sich und anderen hadernde Pickard war für mich ein highlight. Schöne querverweise auf die von ihm als figur verehrte kultur (der Moby Dick zwist - Irgendwie ist Pickard doch die verkörperung der utopischen "edlen" menschheit.). Für mich war das Star Treck in destillierter form, das deutlich über sich selbst hinausgewachsen ist (bin kein trekkie aber mag Pickard und seine crew). Ich find der film macht deutlich was beim Star Trek reboot fehlt. First contact hatte seele und kein rines bling bling bin ein paar onlinern für die fans zum selbstzweck. Da war die Enterprise mehr als ein fliegender blecheimer im weltraum. Man hat eine gute handlung erzählt und jeder crewman war irgendwie mit seinen eigenheiten die man aus der serie kennt perfekt in teile davon eingebunden.
Picard. ;)

Ansonsten stimme ich dir zu, das sind genau die Stärken des Films, wobei ich auch Data dort richtig gut finde wie er mit dem Mensch sein, was er schon immer erreichen wollte, hadert. Cochrane trägt auch seinen Teil zum Film bei. ^^
Den könnt ich mir direkt nochmal rein ziehn. Lange ists her.
Das dachte ich eben auch, aber dann fiel mir ein, dass ich nur die DVD Version da habe und gesehen, dass er endlich auf BD raus ist, Morgen direkt los stiefeln und kaufen, dann werde ich mir ihn Morgen Abend genüsslich nach langer Zeit in beste Qualität wieder ansehen. :)
aber wie ein anderer schon meinte wars noch im herzen Star Trek.
Das war auch ich. ^^
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Exedus
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von Exedus »

Eisenherz hat geschrieben: Ich bin kein Trekkie, aber das Reboot ist für jemanden, der mit den älteren Filmen aufgewachsen ist, schlicht ein Schlag ins Gesicht.
Totaler Quatsch. der Reboot ist besser als die letzten paar Filme zusammen.
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Ilumi
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Re: Star Trek: Qualität hat J.J. Abrams "emotional verletzt"

Beitrag von Ilumi »

Der Film hat genau das Spiel bekommen, das er verdient.