The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und Updates alle vier bis sechs Wochen

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unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Dann spiel doch einfach solch ein Spiel nicht mehr. Außerdem... seit wann kann man sich mitten auf dem Weg von A nach B nicht ausloggen?

Also ich hätte viel lieber Quest Reihen, die mehrere Tage wenn nicht länger gehen als alle 2-10 Minuten eine Quest abzuschließen und 30 Minuten später schon nicht mehr zu wissen was für Quests ich eigentlich in der Zeit gemacht habe.

Was die Spieler selbst immer wieder vergessen ist der Faktor Mensch. Der Mensch braucht für etliche Dinge einige Zeit ehe sich daraus etwas entwickeln kann das Spaß macht. Wenn alles viel zu schnell geht bleibt der Spaß deswegen schlicht oft genug auf der Strecke. Das ist ein Fakt, das ist die menschliche Natur und dagegen kann sich auch ein Spiel nicht stellen. Wenn ich in 1 Minute ein Haus hinklatsche... jau, Haus steht, alles super... das fühlt sich wie geschenkt an. Wenn ich dafür Tage brauche es hoch zu ziehen... yeah, ich hab etwas geleistet! Das ist MEIN Haus! Das fühlt sich wie als ob ich dafür gearbeitet habe an.

Jedes Kind kennt den Unterschied wie es sich anfühlt wenn man etwas geschenkt bekommt und wie es sich anfühlt, wenn man es sich selbst erarbeiten musste.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 27.08.2013 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben:Dann spiel doch einfach solch ein Spiel nicht mehr.
Mach ich ja auch nicht mehr. Obwohl, nur um wieder den Schmerz zu spüren, so ein paar Stunden Classic-WoW auf einem Freeshard? Früher habe ich ganze Monatsgehälter an die Telekom verballert, als im Prä-DSL-Zeitalter über 54k-Modem Ultima Online gezockt wurde, aber das war früher. Mein Leben hat sich geändert, ich habe mich geändert. Ich kann solche enorm zeitaufwendigen Grinder nicht mehr mit meinem Leben verbinden. Diese Zeiten kommen frühestens erst dann wieder, wenn ich in Rente gehe und dann hoffentlich noch genug Geld habe, um mir einen schönen Lebensabend zu machen.
Außerdem... seit wann kann man sich mitten auf dem Weg von A nach B nicht ausloggen?
Das kann man weiterhin, aber dann hat man schon zwei Tage damit verballert von X nach Y und wieder zurück nach X zu laufen :)
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ZackeZells
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von ZackeZells »

Kajetan hat geschrieben:
Außerdem... seit wann kann man sich mitten auf dem Weg von A nach B nicht ausloggen?
Das kann man weiterhin, aber dann hat man schon zwei Tage damit verballert von X nach Y und wieder zurück nach X zu laufen :)

Früher gabs in MMO´s "Bindesteine" ka ob es sowas heute auch noch gibt......bei X gebunden....zu Y reisen > Quest abgeben und per "bloodgate" zurück nach X :D
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Unnötig, heute kannst du dich gleich überall hinteleportieren, wo du dich schon mal gebunden hast. Und bei manchen MMORPGs steht bald alle 100m ein Teleportstein, zumindest wenn die Entwicklung so weiter geht...
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ZackeZells
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von ZackeZells »

...das ist auch ein Grund für mich das mich MMO´s seit 3-4 Jahren nichtmehr die Bohne interessieren....alles nichtmehr so wie es früher einmal war.....

Und glaube auch das es nichtmehr so kommen wird, wie es einmal war.

Evtl. kann Camelot Unchained nocheinmal ein flackern für "mich" verursachen, da ich mir vorstellen könnte das es ein DaoC light wird, ohne langwierige Grindphase um fürs RvR gerüstet zu sein.....
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Kajetan
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Kajetan »

ZackeZells hat geschrieben:Früher gabs in MMO´s "Bindesteine" ka ob es sowas heute auch noch gibt......bei X gebunden....zu Y reisen > Quest abgeben und per "bloodgate" zurück nach X :D
Sicher, nur wenn Du dann noch woanders hin musst, überlegst Du Dir ganz genau WO Du Deinen Heimrufstein platzierst. So oder so. Du musstest früher in WoW bis Level 40 ganze Pixelsohlen ablaufen.

Beim ersten Char war das noch halbwegs ok, weil Teil vom Spiel, aber spätestens beim ersten Twink WOLLTEST Du nicht mehr nur einen Schritt mehr laufend dahinkriechen.
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PickleRick
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von PickleRick »

AkaSuzaku hat geschrieben:Selbst Blizzard könnte kein zweites WoW mehr machen. Ich glaube die Zeiten sind rum. So viel besser wie z.B. ein GW2 oder F2P-Vertreter kann das gar nicht sein, dass es Abo-Modell rechtfertigen würde.
F2P sucks! Always!
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Die MMORPG Qualität ist heute so schlecht... bring ein gutes MMORPG und mach es P2P und das Spiel wird dennoch von Spielern überrannt, einfach weil extrem viele inzwischen die Schnauze so gestrichen voll von diesen 08/15 Fastfood MMORPGs haben, dass sie selbst 20 Euro im Monat zählen würden nur um endlich wieder was richtiges aufgetischt zu bekommen. Genau deswegen würde ich gar mehr als 20 Euro zahlen, hätte ich vor einigen Jahren auch nie bezahlt... aber heute ohne mit der Wimper zucken. Problem ist nur, dass das MMORPG erst mal beweisen müsste, dass es kein 08/15 Standard Müll von heute ist und da wirds schon schwierig. Außer man zieht es direkt so auf wie Camelot Unchained, da weiß dann gleich Jeder was Sache ist, zumindest was Core bis Hardcore Gameplay angeht.
Kajetan hat geschrieben:
ZackeZells hat geschrieben:Früher gabs in MMO´s "Bindesteine" ka ob es sowas heute auch noch gibt......bei X gebunden....zu Y reisen > Quest abgeben und per "bloodgate" zurück nach X :D
Sicher, nur wenn Du dann noch woanders hin musst, überlegst Du Dir ganz genau WO Du Deinen Heimrufstein platzierst. So oder so. Du musstest früher in WoW bis Level 40 ganze Pixelsohlen ablaufen.

Beim ersten Char war das noch halbwegs ok, weil Teil vom Spiel, aber spätestens beim ersten Twink WOLLTEST Du nicht mehr nur einen Schritt mehr laufend dahinkriechen.
Und das ist genau einer der Gründe wieso ich gegen Twinks bin. :P
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Kajetan
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Kajetan »

Balmung hat geschrieben: Und das ist genau einer der Gründe wieso ich gegen Twinks bin. :P
Ach jetzt verstehe ich ... weil DU gegen Twinks bist, müssen sich alle anderen im Schleichtempo durch eine Spielwelt bewegen? Gut, dass wir das geklärt haben.
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PickleRick
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von PickleRick »

Everquest und Everquest 2 sind für mich immer noch die besten MMORPGs überhaupt und wie es damals in Everquest war, ist hier wunderbar witzig beschrieben:

http://www.buffed.de/buffedde-Brands-14 ... it-790937/
SectionOne
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von SectionOne »

Balmung hat geschrieben:Unnötig, heute kannst du dich gleich überall hinteleportieren, wo du dich schon mal gebunden hast. Und bei manchen MMORPGs steht bald alle 100m ein Teleportstein, zumindest wenn die Entwicklung so weiter geht...
Das gibt es doch schon längst, sie GW2! Die ganze Map ist voll von Teleportern. Dabei würde ich viel lieber auf ein Mount steigen und das schöne Landschaftsdesing genießen.
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Und das ist genau einer der Gründe wieso ich gegen Twinks bin. :P
Ach jetzt verstehe ich ... weil DU gegen Twinks bist, müssen sich alle anderen im Schleichtempo durch eine Spielwelt bewegen? Gut, dass wir das geklärt haben.
Gleiche Voraussetzungen für alle, das predigt/jammert ihr doch sonst immer, aber bloß nicht bei sowas. :P
Fiddlejam
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Fiddlejam »

Und nur so, was genau passt dir an Durchschnitt nicht? Naja, ich kann auch "im Schnitt" oder "der Durchschnittswert bei F2P kann bei ... liegen" schreiben oder eine Ausführung von "wenn man die gesamten Einnahmen durch die Spielerzahl nehmen würde, dann würde man eine Summe von .... pro Spieler erhalten".
Selbst wenn wir einmal die Statistik ignorieren, wonach 80% der Spieler überhaupt nicht zahlen (in dem Fall läge der Durchschnitt bei den Zahlenden bei 10000€ im Monat, um auf die 2000 je Spieler zu kommen) und uns nur auf die durchschnittlichen Ausgaben der Zahlenden beziehen, dürfte dir doch wohl klar sein, dass es absolut unrealistisch und idiotisch ist, anzunehmen dass diese durchschnittlich 2000€ im Monat ausgeben... Ein entsprechendes Zitat findet sich auch nicht in dem von dir verlinkten Beitrag, dafür das:
Die Vielzahler bilden eine kleine Minderheit: Nur sieben Prozent der Spieler investieren an die 100 Dollar. Sie sorgen aber für 84 Prozent der Umsätze bei den Free-to-Play-Spielen von Kongregate. Der einträglichste Spieler gab sogar über 1300 Dollar aus. Greer empfiehlt deswegen eine Strategie, die süchtigen Spieler nicht trockenlaufen zu lassen: „Stellt sicher, dass die Spieler mehr als 1000 Dollar ausgeben können“, riet sie den versammelten Entwicklern in Köln. Vorbild sei Asien, wo Spieler inzwischen bereits virtuelle Gegenstände für vier bis fünfstelle Beträge erwerben könnten. Nach oben sei hier keine Grenze gesetzt.
Nichts vonwegen durchschnittlich 4-5 stellige Beträge. Die höchste Summe hier sind 1300 Dollar, von einer einzigen Person.

Sieh dir bitte mal stattdessen das hier an, ist sogar von diesem Jahr (obwohl nur auf Deutschland bezogen):
http://www.vrtcl.de/PM_vrtcl_Gamerchart ... t_2012.pdf
7,25€ im Monat werden hier angegeben. Auch einige interessante andere Informationen, unter anderem 44,9% Zahlungswilligkeit, aber ich kann nicht genau sagen, ob sich das auf "hat auch tatsächlich schon gezahlt" oder nur "hat geäußert, dass er kaufen würde" bezieht. Ich tendiere zu Zahlungswilligkeit, da beispielsweise auch die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft in Euro in einem Diagramm höher als die besagten 7,25€ angegeben wird, nämlich 17,20€ (wobei sich das wieder mit schlechter Rundung auf sämtliche Spieler beziehen könnte).
Die Big Spender/Whales (13% der Zahlenden, also je nach Statistik 2,6 bis 5,8% aller Spieler) werden als Leute klassifiziert, die über 60€ ausgeben.

(und wenn jetzt irgendjemand ankommt "dann können sie ja p2p spielen, wenn sowieso alle zahlen", kann ich nur wieder sagen dass hier jemand den Begriff Durchschnitt missversteht.)
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Sabrehawk
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Sabrehawk »

leute ihr habt echt keine ahnung wie bescheuert u.o. reich die leute sind die zocken...auf der RSVP von chris roberts hab ich zwischen leute gestanden die aussahen als würden se Krankenpfleger sein oder sonstwas und waren einige bei die über 1600 EURO ausgegeben haben für ein Spiel das noch gar nich existiert um ein Schiff zu bekommen das sie alleine gar nicht fliegen können und einen Rang für den se sich kein Eis kaufen können...und datt waren allein alles deutsche...watt meint ihr was in USA und in so manchen emiraten für verrückte rumlaufen....oder eben leute die aufs Geld scheissen können...von Beruf Sohn sind und was auch immer...oder die schlichtweg 2 monatsnetto für son dreck weghauen und halt dann 3 jahre nicht in urlaub was auch immer... BEKLOPPTE.
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Jetzt genug Neidhammel gespielt? Es gibt nun mal immer Leute, die bereit sind für ihre Leidenschaft mehr Geld als Andere auszugeben. Aber Star Citizen und dessen Finanzierung kann man nun wirklich nicht mit einem MMORPG Bezahlsystem vergleichen, das ist etwas völlig anderes.