Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Universum mit Unreal Engine 4

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Red Dox
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von Red Dox »

Lustig finde ich in der News ja: Gegner, unter anderem Gene Stealer. Gut, das ist jetzt Hörensagen, aber kamen in Space Hulk nicht nur Gene Stealer vor?
-Space Hulk Brettspiel Edition 1: Nur Genestealer. Mit dem "Genestealer" Addon kamen Genestealer Hybriden (also das gesamte Genestealer Kult Brimbarium) dazu.
-Space Hulk Brettspiel Edition 2: Nur Genestealer
-Space Hulk Brettspiel Edition 3: Genestealer + Broodlord
-Space Hulk Videogame#1: Nur Genestealer
-Space Hulk Videogame#2: Genestealer + Chaos Space Marines
-Space Hulk Videogame#3: Da Adaption der dritten Brettspielauflage mutmaße ich mal nur Genesetealer mitem Broodlord

Prinzipiell wurds aber auch schon gesagt: Ein Space Hulk kann alle möglichen Schiffe/Raumfestungen/Asteroiden umfassen und in der Theorie *kann* ein einzelnes Space Hulk damit durchaus in verschiedene Sektoren (je nach Ursprungsschiff z.b.) gegliedert sein in dem vielleicht noch ursprüngliche Überlebende oder deren Nachkommen aktiv sind.
Das würde _nicht_ damit enden das es wie bei dem altbekannten Starquest/Space Crusade bedeutet Marines contra eine gemeinsame Xenos Front, sondern das in dem Space Hulk eher Fraktion gegen Fraktion Krieg führt (für Territorium/Rohstoffe/Spaß] und man ggf. zwischen die Fronten gerät.

In der Theorie also ein Thema das man ohne viel Anstrengung gut ausleben könnte. Entsprechendes Budget vorrausgesetzt denn seien wir ehrlich, alleine 4 verschiedene Fraktionen mit 1-4 Gegnertypen die alle nicht "geklont" aussehen und sich unterschiedlich durch die Korridore bewegen dürfte gut was kosten. Eine gute Storykampagne dazu, wenns nicht einfach eine Aneinanderreihung von verschiedenen Space Hulk Entermissionen werden soll, ist dann auch wieder eine kostenintensive Sache. Nur Genestealer als Gegner wäre durchaus eine kostensparende Variante und da die Viecher aus einer Brut eh fast gleich aussehen und man mit den eigentlichen Space Hulk Kampagnen auch die Storyvorgaben hat...

Aber warten wirs ab. Wer glaubt das jedes 40k Volk im Spiel vorkommen wird und sich das ganze am besten noch mit Battlefield/CoD messen kann was den FPS Stand angeht, der ist jetzt schon ziemlich desillusioniert und wird heftig enttäuscht werden ;)

-----Red Dox
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Kajetan
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von Kajetan »

Red Dox hat geschrieben:Aber warten wirs ab. Wer glaubt das jedes 40k Volk im Spiel vorkommen wird und sich das ganze am besten noch mit Battlefield/CoD messen kann was den FPS Stand angeht, der ist jetzt schon ziemlich desillusioniert und wird heftig enttäuscht werden ;)
Gegenfrage: Was spricht dagegen so ein Spiel umzusetzen? Schnelle und fiese Dark Eldar gegen schwerfällige, aber mächtige Space Marines gegen Orks, die mit WAAAAAAAAAAAAAAHRG! alles plattwalzen gegen Tyranids gegen Necrons gegen Tau gegen Sisters of Battle. Wie schon vorhin erwähnt wurde, das 40K-Universum ist so derart reichhaltig an Lore und Details und möglichen Settings und Variationen, dass man sich ernsthaft fragen muss, warum um des Imperators Willen man SCHON WIEDER nur Space Marines spielen kann? Und wo bleibt das epische Rollenspiel in diesem Setting, wo man z.B. ein angehendes Mitglied des Ordo Hereticus oder einen Librarian spielt, der sich in diesem Universum behaupten muss? Nein, stattdessen bekommt man nur die üblichen NummerSicher-Projekte, die zumindest mich nicht mehr die Bohne interessieren.
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Sir Richfield
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Re: Kommentar

Beitrag von Sir Richfield »

Atrocitus hat geschrieben:Das wäre mir auch egal, wenn sie es wirklich schaffen würden das beklemmende, gruselige Feeling einzubauen das so ein Space Hulk eben hervorrufen sollte.
Deswegen ja der Hinweis auf System Shock 2. ;)
"Soll" sagt mir, du hast es selbst noch nicht ausprobiert ;)
Richtig, zum einem wegen des soll und zum anderen weil ich mit Space Hulk nicht viel anzufangen weiß, eben weil
Wer mit der Meinung daran geht das nächste XCOM zu finden, der wird natürlich ziemlich enttäuscht sein.
Ich hätte halt gerne ein X-COMiges WH40K, wenn ich mich schon mit Taktik rumprügeln muss.
Gabs ja auch schon mal, warum nicht noch mal.

Der Satz war aber so lang, um darauf hinzuweisen, dass ich persönlich das Spiel nicht bashen mag/kann und wenn es jemandem gefällt, gerade weil er "nur" das Brettspiel noch mal in hübsch haben will, dann super! Hauptsache Spaß!
Und speziell in deinem Fall sagst du ja nicht: "Ist geilstes Spiel von Welt, weil ihr habt ja alle keine Ahnung", sondern: "Ja, ist jetzt nicht AAACOD Qualität (was ja auch ein Oxymoron wäre), aber ich habe genau das bekommen, was ich von dem Spiel erwartet habe." Supi!! Daumenhochsmilie und so. ;)

@Kajetan:
Bist du bekloppt? Welcher Publisher sollte denn so ein Spiel finanzieren, dass das Ende des Multiplayer FPS wegen too much awesome bedeuten sollte?
Realistischer: Willst du der Franchise wirklich damit wehtun, dass moderne Entwickler auf einer gewaltigen Skala (Ich sollte aufhören, in Englisch zu denken und DANN falsch zu übersetzen!) beweisen, dass Asynchrones Gameplay mit AvP2 gestorben ist und nur ein kleiner Indietrupp mit Natural Selection das kann?

Wer soll denn das Dawn of War des Egoshooters machen können?
(Und wie gesagt: Wenn das jemand schaffen sollte, dann ist das Peak Gamedesign.)
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3nfant 7errible
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von 3nfant 7errible »

Temeter  hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:ich mag mich irren, aber ich glaube die Initiative geht von der anderen Seite aus
Das wäre imo aber eine Verfehlung seitens GW. Mit der Lizenz könnte man sehr viel mehr anstellen, wenn man sie einfach den richtigen Leuten andrehen kann.
naja, nachdem THQ ist jetzt weg ist haben sie doch gesagt, dass sie die Lizenz weiter streuen, und sich nicht mehr nur an einen Publisher binden möchten. Mal sehen was da in Zukunft noch alles kommt. THQ ist noch nicht lange tot, potenzielle Entwicklungen könnten sich gerade im Anfangsstadium befinden, bei ziemlich vielen theoretisch. Sega ist jedenfalls an Bord.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:@Kajetan:
Bist du bekloppt? Welcher Publisher sollte denn so ein Spiel finanzieren, dass das Ende des Multiplayer FPS wegen too much awesome bedeuten sollte?
Ein Publisher, der angesichts gesättigter Märkte mit dem immergleichen Standard-Shooter-Verschnitt ein Risiko eingehen MUSS, weil er sonst weg vom Fenster ist? Es gibt genug Beispiele aus dieser oder anderen Branchen, wo Firmen, die sich selbst schon mit einem Bein im Grab sehen, ein allerletztes Projekt stemmen, mit dem man sich verabschieden möchte ... um nur wenige Monate später verzweifelt Stauraum für all das Geld anmieten muss, dass plötzlich zur Tür reinströmt. Square mit Final Fanatsy für den NES ist da so ein herrliches Beispiel.
Realistischer: Willst du der Franchise wirklich damit wehtun, dass moderne Entwickler auf einer gewaltigen Skala (Ich sollte aufhören, in Englisch zu denken und DANN falsch zu übersetzen!) beweisen, dass Asynchrones Gameplay mit AvP2 gestorben ist und nur ein kleiner Indietrupp mit Natural Selection das kann?
Ich warte auf den Tag, an dem ein Publisher/Entwickler wieder Dinge riskieren MUSS. Die dann zwar auch nach hinten losgehen können, die aber auch zu etwas Großem führen können. Doch die Branche ERSTICKT in Nummer Sicher. Schau Dir doch nur dieses TitanDingenskirchen an oder Bungies Destiny. Ein nur in kleinen Details abweichender Rehash des aktuellen Shooter-Standards. Weil mehr Risiko angesichts der hier involvierten Summen und den entsprechend hohen Umsatzerwartungen der Geldzähler, Buchhalter und Schlipsträger einfach nicht drin ist.

Es spricht nichts gegen ein massives Multiplayer-Shooter-Erlebnis im 40KUniversum mit allen Facetten, die dieses Setting zu bieten hat. Es muss nur jemand genug unter Druck stehen, um die einst so sicher geglaubten Pfade verlassen zu MÜSSEN, um neue Wege zu beschreiten, bzw. alte Wege wieder zu entdecken, die über die Jahre hinweg zugewuchtert sind.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:Es spricht nichts gegen ein massives Multiplayer-Shooter-Erlebnis im 40KUniversum mit allen Facetten, die dieses Setting zu bieten hat. Es muss nur jemand genug unter Druck stehen, um die einst so sicher geglaubten Pfade verlassen zu MÜSSEN, um neue Wege zu beschreiten, bzw. alte Wege wieder zu entdecken, die über die Jahre hinweg zugewuchtert sind.
Ich fürchte nur, dass diese Wege dann wieder AvP lauten werden...

Hmm, vielleicht so in "wenn die Hölle zufriert": DICE's last hurrah: BF 40K: Kein SP (weil keine Zeit, kein Geld), nur vier "Völker" (SM/CM/IG/Orks), aber dafür jedes Volk vier eigene Klassen, unterschiedliche Waffen, unterschiedliche Eigenschaften der Völker (Ausdauer, Geschwindigkeit, Kugelaushaltigkeit, etc.)

Nur zweckmäßige Grafik, dafür aber mit fast alles kaputtbar (weil eh in der Engine drin und so - haben nur vergessen, das "nicht kaputtbar" Flag auf dinge zu setzen, die nicht Boden, Fahne oder Levelgrenze sind)

All die Entwicklungszeit floss in grundsätzliche Balance.

Spiel ist auf BF2 Bug level, relativ unbalanciert und nur was für Leute, die rudimentär zusammenarbeiten können.

BOOM Hit!
Sämtliche Spieletestredakteure erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf und entsinnen sich, wofür sie ihr Hobby zum Beruf gemacht haben.
Die AAACOD Konsumenten erwachen in ihren Tanks, bemerken die Kabel, die aus ihrem Rücken laufen und erkennen eine Spielewelt hinter der Fassade. (Bzw. tun dies nachdem ihnen einer der alten Säcke die Anspielung erklärt hat - und dann den Film.)

Wird Zeit, den Kaffee abzusetzen.

Mal im Ernst, was hälst du für wahrscheinlicher:
- Ein kleines, recht unbekanntes Team erhält die Lizenz und schafft damit was großes.
- Ein großes, bekanntes Team lebt das von dir gezeichnete Szenario des Drucks zur "Neuerfindung des Bekannten"

Für den kommenden Titel sehe ich übrigens auch aufgrund der UE4 schwarz.
Da wird sicher "GUCKT WIE GEIL DIE ENGINE IST" wichtiger werden.
Siehe auch: DooM 3...
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben: Mal im Ernst, was hälst du für wahrscheinlicher:
- Ein kleines, recht unbekanntes Team erhält die Lizenz und schafft damit was großes.
- Ein großes, bekanntes Team lebt das von dir gezeichnete Szenario des Drucks zur "Neuerfindung des Bekannten"
Das kommt ganz darauf an, welchen Honks Games Workshop (die ja selber zu den allergrößten Vollhorsten der Spielelandschaft zählen) Lizenzen erteilt. Es gibt meiner Meinung nach eh nur drei Videospiele, die als Spiel selbst taugen UND dem Setting gerecht werden.

Das alte "40K Chaos Gate" aus dem Jahr 1998.
40K Dawn of War 1.
Und das leider vollkommen in der Versenkung verschwundene "Warhammer - Mark of Chaos". Feines Tabletop-Feeling und Schauwerte.

Alles andere ist das, was man als Lizenzmist bezeichnen muss. Mit Abstrichen vielleicht nicht ganz so mistig ist DoW 2, wenn man beide Hühneraugen zudrückt und so tut, als ob das ein Taktik-RPG ist.
Für den kommenden Titel sehe ich übrigens auch aufgrund der UE4 schwarz.
Da wird sicher "GUCKT WIE GEIL DIE ENGINE IST" wichtiger werden.
Siehe auch: DooM 3...
Dieses Teil da interessiert mich genauso viel, wie mich "Space Marine" interessiert hat. Angespielt, nur um nach ner halben Stunde schnarchend am Boden aufzuwachen. So viel Potential, so viel unendliche Langeweile.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:Das alte "40K Chaos Gate" aus dem Jahr 1998.
Irgendwann. Irgendwann habe ich mal genug Geduld, das auch mal durchzuspielen.
Wahrscheinlich nachdem ich den Herr der Ringe dann doch mal gelesen habe...
Ist mir in meinem Spielersein zu spät begegnet, wurde nicht mehr von meinem XCOM Lauf getragen.
Und das leider vollkommen in der Versenkung verschwundene "Warhammer - Mark of Chaos". Feines Tabletop-Feeling und Schauwerte.
Leider ohne 40K und damit für micht nichts. Bin D&Dler...
Alles andere ist das, was man als Lizenzmist bezeichnen muss. Mit Abstrichen vielleicht nicht ganz so mistig ist DoW 2, wenn man beide Hühneraugen zudrückt und so tut, als ob das ein Taktik-RPG ist.
Jupp, der SP war mit diesen Voraussetzungen ertragbar, sogar unterhaltsam. Hätte ich auch jedem gesagt, wenn man mich nicht gleich mit "DER MP IST WICHTIG UND GEIL UND DU HAST JA KEINE AHNUNG DU FREAK" niedergebrüllt hätte.
Dieses Teil da interessiert mich genauso viel, wie mich "Space Marine" interessiert hat. Angespielt, nur um nach ner halben Stunde schnarchend am Boden aufzuwachen. So viel Potential, so viel unendliche Langeweile.
Wenn man das Setting mit "Ultramarines" beschreibt, bin ich nach dem "t" bereits eingepennt.

Wo kämen wir auch hin, wenn man mal die interessanten Chapter lizensieren würde? Oder überhaupt mal was abseits von Space Marines, Chaos Marines und Orks. Ist ja schon so schlimm, dass man Gene Stealer und Tyranniden als "neu und frisch" feiern muss.

Und da soll mir keiner mit "Das versteht der nicht 40K kundige nicht spielt das deswegen nicht" kommen. Die UMs versteht man in ihrer Motivation auch nicht, ohne die Lore zu kennen. Und wenn ich das Setting meines Spieles nicht wenigstens rudimentär einleiten kann, dann sollte ich meine Berufswahl überdenken.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Und wenn ich das Setting meines Spieles nicht wenigstens rudimentär einleiten kann, dann sollte ich meine Berufswahl überdenken.
Wenn ich ehrlich bin, das denke ich mittlerweile von vielen Spielen, bei denen man auf Grund von Interviews und anderen Äusserungen weiß, dass die Entwickler hier nicht zähneknirschend irgendwelchen abstrusen Marketingvorgaben folgen müssen, sondern man TATSÄCHLICH felsenfest davon überzeugt ist ganze Wagenladungen Weisheit verspeist zu haben. Die aktuelle Bioware-Belegschaft z.B. und der Awesome-Button, das ist kein versehentlicher Ausrutscher in einem Interview gewesen, diese Leute denken tatsächlich, dass sie auf diese Weise supergeile Spiele basteln. Wer bei solchen Firmen nach jahrelangem Dauerfeuer durch das Marketing und den Vertrieb übriggeblieben ist, der hat entweder mit der Spieleentwicklungs nichts zu tun und ist z.B. nur der IT-Admin für die Bürorechner oder er glaubt felsenfest daran, dass man Spiele nur auf diese Art machen kann, weil er sonst keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.

Und deswegen sind Spiele der Majors so, wie so nunmal sind: Glattgebügelte Konsumware von Leuten, welche ihre eigene Massenfertigung von glattgebügelter Konsumware für kreative Arbeit halten.
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Sushi Phoenix
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von Sushi Phoenix »

Ein so gewagtes Experiment war doch der Firewarrior Shooter, wo man tatsächlich einen Feuerkrieger der Tau spielt, gegen Imps und Chaos feuert und sogar deren Waffen nutzen konnte.

Das Spiel war ansich nicht der Brüller, habe es auch nie durchgespielt, aber der Ansatz zählt! Hier haben die Entwickler tatsächlich mal etwas neues gewagt und das 40k Universum aus einem anderen Blickwinkel präsentiert.

Großes Potential haben in meinen Augen noch die Orks. In Dawn of War II Retribution fand ich die Ork Kampagne mitunter am besten, eben weil die Orks lustig und chaotisch sind. Wie wäre es mit einem Third Person Shooter/Brawler mit Team Taktiken wie etwa in Star Wars Republic Commando, nur das man dort eben einen chaotischen Haufen Freibeutaz spielt, mit einem Boss, Mek, Kommando und einem Dok. Später schaltet man noch weitere Verbündete frei, wie etwa einen Stormboy oder einen Posa.
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Kajetan
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von Kajetan »

Sushi Phoenix hat geschrieben:Ein so gewagtes Experiment war doch der Firewarrior Shooter, wo man tatsächlich einen Feuerkrieger der Tau spielt, gegen Imps und Chaos feuert und sogar deren Waffen nutzen konnte.

Das Spiel war ansich nicht der Brüller, habe es auch nie durchgespielt, aber der Ansatz zählt! Hier haben die Entwickler tatsächlich mal etwas neues gewagt und das 40k Universum aus einem anderen Blickwinkel präsentiert.
Klar, die Idee war gut. Die Ausführung jedoch ... *schauder* Tut fast körperlich weh. "Firewarrior" war Teil des Großen Experimentes auf Krawall.de vor vielen Jahren, als man versucht hatte, ob es möglich ist sich schlechte Spiele schönzusaufen.
Großes Potential haben in meinen Augen noch die Orks. In Dawn of War II Retribution fand ich die Ork Kampagne mitunter am besten, eben weil die Orks lustig und chaotisch sind. Wie wäre es mit einem Third Person Shooter/Brawler mit Team Taktiken wie etwa in Star Wars Republic Commando, nur das man dort eben einen chaotischen Haufen Freibeutaz spielt, mit einem Boss, Mek, Kommando und einem Dok. Später schaltet man noch weitere Verbündete frei, wie etwa einen Stormboy oder einen Posa.
Smash dem Humies!!! WAAAAAAAAAAAAAAAAGH!!!!!!! Kannte früher jemanden, der regelmäßig am Wochenende beim Tabletop-Zocken so derart den Ork-Proleten heraushängen ließ, dass wir schnell vom sonst üblichen Ablauf abgewichen sind abends zum Essen inne Pizzeria zu gehen :)
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Beitrag von WH173W0LF »

Ich bin schwer Überrascht wieviele W40K Anhänger hier im Forum vertreten sind. Spielt zufällig jemand die Pen & Paper von Fantasy Flight Games? Wenn ja, kommt derjendige/diejenige aus der Süddeutschen Ecke?

Zum Thema: Freue mich über weiteren W40K Gamefluff. Hoffe auf gute Titel. Dawn of War 2 und Space Marine haben mich leider etwas enttäuscht obwohl soviel an Potential vorhanden war. :-(
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Sushi Phoenix
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von Sushi Phoenix »

@Kajetan: aber genau das ist doch das schöne am Tabletop. Wenn ich meine Chaos auspacke, flüstere ich meinen Kollegen auch immer gestörte Sachen zu...so Stimmen im Warp und so. Freu mich schon wie ein Schnitzel auf den neuen Ork Codex im nächsten Jahr, dann werde ich selber die Grünhäute loslassen und "mal'n bischen moshen gehn!!"
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Kajetan
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von Kajetan »

Sushi Phoenix hat geschrieben:@Kajetan: aber genau das ist doch das schöne am Tabletop. Wenn ich meine Chaos auspacke, flüstere ich meinen Kollegen auch immer gestörte Sachen zu...so Stimmen im Warp und so. Freu mich schon wie ein Schnitzel auf den neuen Ork Codex im nächsten Jahr, dann werde ich selber die Grünhäute loslassen und "mal'n bischen moshen gehn!!"
Während des Spieles ist das ja kein Thema. Ganz und gar überhaupt nicht. Im Gegenteil sogar. Aber wenn man draussen unter Leute geht ... lass es mich so sagen: Kann ja sein, dass es manche Menschen nicht stört in einer wildfremden Stadt ein wenig Amok zu laufen, aber solange ich in dieser Stadt lebe habe ich keine Lust es mir unnötigerweise mit diversen Gastronomen zu verscherzen :)
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Re: Space Hulk: Deathwing: Shooter im Warhammer-40.000-Unive

Beitrag von 56er »

Sushi Phoenix hat geschrieben:Es ist einfach nur zum kotzen...

Da gibt es dieses unglaublich Facettenreiche Universum mit Tonnen an epischem und coolen Material und die Experten entscheiden sich mal wieder für Space Hulks, als ob dieses Thema nicht schon zur genüge abgehandelt wurde (Brettspiel und dessen virtuelle Umsetzung)!

Hallo! Wie wäre es mal mit einer fetten Belagerung einer Imperialen Festung durch die Orks, oder nehmt euch einfach mal die Dawn of War Kampagnen zu Herzen und setzt diese epischen Gefechte in einen Shooter um. Einfach mal Call of Duty im 40k Universum, das würde doch fetzen.

Aber nö, verschieben wir das Szenario lieber wieder an einen Ort, der vor Abwechslung nur so strotzt. Oh, ich darf Genstealer durch triste, maschinelle Räume prügeln? Also große Überraschung habt ihr doch bestimmt ein paar Chaos Renegaten oder Orks übrig, die ich dann durch Maschinelle Räume prügeln darf, die Rot statt Blau ausgeleuchtet sind!

Bloß nicht die Game Designer überforden, das hat man schon bei Space Marines erleben dürfen. Ansich ein geiles Spiel, hat die 40k Atmo perfekt eingefangen, aber das halbe Spiel lang immer gleiche Orks durch immer gleiche Level zu moshen grenzt nicht gerade an Einfallsreichtum. Die Chaos als neue Gegner Fraktion waren echt das einzige Highlight!

Ich bleibe dabei, so Dinge wie Space Hulks sind Thema für ein oder zwei Levels, aber nicht für ein ganzes Spiel, da fehlt es einfach an Abwechslung. Natürlich gibt es Spiele wie Dead Space, die mit so einem eingegrenzten Szenario auskommen, aber dort ist der Horror das zentrale Spielelement und das Leveldesign nur Mittel zum Zweck. Aber auch dort war ich schnell vom immer gleichen Level Design gelangweilt.

40k hingegen lebt von seinem brachialen und epischen Hintergrund, doch leider wird das von den wenigen wirklich ausgeschöpft. Einen kompletten 40k Shooter auf ein verlassenes Riesen Raumschiff zu verlagern, zeigt das mal wieder deutlich.
Das 40K Universum hat spätestens seit Matt Wards Schreibattacken soviele Logiklöcher wie ein schweizer Käse. Und es erden mit jedem Codex mehr, zwecks Vermarktung neuer Einheiten.

Was mich viel eher daran reizt ist das sie 1. Streunm Studios das entwickeln lassen, die sich mit E.Y.E. in meinen Augen nicht gerade hervorgetan haben, auch wenn dsa Spiel viele tolle Ansätze hat.
2. Ein Space Hulk ein wirklich toller Ort ist, weil man nie weiß was das eigentlich für Schiffe sind, die da verkeilt herumtreiben. Damit wäre super der Boden für ein 40k mäßiges Dead Space gelgt, stattdessen wird wieder Deathwing mit Symbionten und Termis gemacht. Würg...